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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
6
3,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 8. Juni 2014
Wer für die grenzübergreifende Gebirgsregion 99 Besonderheiten auswählt, muss sich immer dem Vorwurf stellen, den einen oder anderen Harzer Tourismus-Edelstein am Wege liegen gelassen zu haben. „Die 99 besonderen Seiten der Region“ entdeckt Uwe Gerig und fügt den Regalen mit mehr oder gelegentlich minder guter Harz-Literatur ein weiteres Taschenbuch hinzu. Zwei Handvoll Bücher stammen allein schon aus Gerigs Stube, die seit reichlich eineinhalb Jahrzehnten in den Mauern von Quedlinburg steht. Seine Wurzeln liegen im Harz, seine Lebensstationen ziehen sich von der DDR-Journalistenkader-Schmiede über Erfurt bis zur DDR-Vorzeigeillustrierten NBI. Dazwischen liegen biografische Brüche, über die er in seinen Lebenserinnerungen schreibt. Berufsverbot, der Aufstieg in die Garde privilegierter DDR-Journalisten und dann trotzdem Flucht bei einem Urlaub in Jugoslawien, wohin er ebenso reisen durfte wie nach Kuba, Ägypten und weitere Traumländer des einfachen DDR-Bürgers. Er wollte sich nicht mitschuldig machen. Nie verlor er im „Westen“ als Fotograf den Blick für die DDR und die Mauer.

Nun setzt der Mitteldeutsche Verlag Halle mit dem Buch des Wieder-Harzers seine „99er“-Reihe fort. Die Texte kurz und prägnant, die Fotos zeugen von seinem erlernten Handwerk. Nicht jedes stößt auf ungeteilte Zustimmung, bei einigen fragt man sich, warum der Profi so auswechselbare Postkartenmotive wählt. Alle Fotos stammen aus seiner Kamera bis auf eins, das noch dazu fast vor seiner Wohnungstür geschossen wurde. Vielleicht gehört auch eine Portion Humor dazu, gerade den Elch „Uwe“ abzulichten. Das neue Harz-Buch schmückt der Halberstädter Roland ebenso als Puzzleteil wie die Quedlinburger Stiftskirche oder Teufelsmauer, Dorfkirchen und Stauseen. Grenzen hat der Fotograf nicht im Kopf, so dass die Bundesländer im West- wie im Ostharz adäquat vertreten sind. Über die eine oder andere Harzer Besonderheit lässt sich zweifelsohne streiten, auch über eine gewisse Kirchturmperspektive.
Der streitbare Geist teilt sein Buch in große, kleine und normale Harz-Besonderheiten, was so manchem Tourismus-Guru vielleicht das Marketingkonzept verhagelt. Ob der Kyffhäuser, für den als „größtes Denkmal Thüringens“ dabei für die Harzer vereinnahmt werden darf? Mal gibt es auf wenigen Metern Entfernung gleich mehrere Highlights, mal wird Temporäres zum Außergewöhnlichen, Architektonisches steht neben Festen, Geologie neben Kulinarischem. So hilft das Buch bei der Suche nach den besonderen Orten im Harz für Besucher entlang der allseits bekannten Touristenrouten und bringt manches Wiedererkennungserlebnis für Einheimische.
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am 28. April 2014
Endlich ein interessanter Harz-Führer, ideal geeignet als erster Überblick für Harz-Newcomer !
Auch für Harz-Erfahrene gibt es hier noch ein paar gute Tipps, modern gestaltetes, nett geschriebenes Buch, das ohne langatmige Beschreibungen auskommt. Musste das geliehene Exemplar leider zurückgeben, daher gleich noch mal für künftige Harz-Trips bestellt.
Empfehlenswert !
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am 18. März 2015
Ist ganz lustig drin zu blättern, braucht man aber auch nicht. Wenn man Kinder hat vielleicht, die können dann in dem einfach geschriebenen Buch stöbern. Für Erwachsene finde ich es wenig lehrreich.
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am 11. Juni 2016
Uwe Gerig, seines Zeichen einer der bekanntesten Fotojournalisten der DDR, hat mit dem Band „99 besondere Seiten der Region Harz“ einen ausführlichen Reiseführer über die als etwas verschlafend geltende Mittelgebirgsregion vorgelegt. Der Tatsache folgend, dass Gerig ein professioneller Fotograf ist, der zu DDR-Zeiten einen etwaigen Bekanntheitsgrad erlangte, erwartet man natürlich besonders spannende Fotografien des deutschen Mittelgebirges. Ob es nun an der Kamera Gerigs oder der Qualität des Drucks liegt, mag ich nicht entscheiden. Fakt ist, dass es durchaus merkwürdig pixelige Darstellungen gibt. Auch hätte ich mir mehr passende Bilder zu den Orten gewünscht, wie z.B. vom Schaubergwerk Elbingerode oder von der Brennerei in Nordhausen; oder aber auch von Harzer Bewohnern. Oft wurden leider „Lückenfüller“ ausgewählt. Man bekommt etwas den Eindruck, dass es sich zum Teil um ein „Schreibtischbuch“ handelt.
Schön finde ich allerdings die Auswahl der ‚einleitenden’ Besonderheiten. Mit dem Schloss Herzberg als Nummer 1 im Harz musste ich mich zwar erst etwas anfreunden, aber die Schmalspurbahnen, das Bodetal, die Stadt Quedlinburg und das UNESCO-Kulturerbe Bergwerk Rammelsberg haben mich dann aber wieder etwas „versöhnt“. Immerhin kommt der Brocken, den man auf Platz 1 vermuten würde, am sechster Stelle.
Insgesamt sind die Orte von Gerig gut ausgewählt worden, sowohl die niedersächsische als auch die sachsen-anhaltinische Seite kommen nicht zu kurz, insgesamt werden aber im Buch deutlich mehr Orte des Unterharzes beschrieben, auch viele Facetten (des leider durch die 60er-Jahre-Bauwut etwas verunstalteten) Westharzes wären für einen solchen Band spannend gewesen. Nichtsdestotrotz ist zum Glück der Reiseführer kein einseitiges Gute-Laune-Buch: Auch die Schattenseiten der Harzer Geschichte, wie z.B. die innerdeutsche Grenze und das KZ Mittelbau-Dora werden im Band beschrieben.
Insgesamt lässt sich durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen.
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am 24. Mai 2016
Wenn sich einer auskennt im Harz, dann Uwe Gerig. Mehr als 10 Bücher hat er seiner Heimat schon gewidmet. Uwe Gerig hat Journalismus studiert und auch die schönen und informativen Foto (bis auf eins) selbst geschossen. Sein Schreibstil ist humorvoll und unterhaltsam, so dass wir neben viel Wissenswertem auch Lesevergnügen haben. Der Autor nimmt uns mit zu 99 Besonderheiten, u.a. den schönsten Orten des Harzes, wie Hahnenklee, Goslar, Wernigerode oder Quedlinburg, diesseits und jenseits der einstigen "Zonengrenze". Dabei zeigt er auch die geheimnisvollen Orte, die man während der Mauerzeit nicht besuchen konnte. Man staunt immer wieder, was es da alles gibt. Nicht zu kurz kommen die Dichter die den Harz bereits im 19. Jahrhundert für sich entdeckten. So manche Sehenswürdigkeit gibt es auch am Rande, wie etwa den Kyffhäuser. Diese Tour nehmen wir als wissensdurstige Touristen gerne mit. Das Buch von Uwe Gerig macht wirklich Lust auf den Harz. Wir werden uns sicher wieder einmal aufmachen, um die neusanierten, alten Kunstschätze anzuschauen, in den "Roten Forellen" von Ilsenburg zu speisen, aber vor allem um auf den vielen namhaften Wegen zu wandern, die der Autor uns so liebevoll ans Herz legt.
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am 6. November 2016
Von einem Reise- oder Städteführer mit 99 nummerierten Sehenswürdigkeiten oder Ausflugszielen erwarte ich, dass es irgendwo eine Übersichtskarte gibt, wo alle Nummern eingezeichnet sind, damit man sich orientieren kann. Dann kann man leicht nachsehen, welche beschriebenen Ziele in der Nähe des Urlaubsortes liegen. Sowas sucht man hier leider vergebens. Nichtmal ein Register nach Orten ist enthalten. Also kann man sich nur die Mühe machen, den Führer als Reisevorbereitung von vorne bis hinten zu lesen und Interessantes dann in einer Karte oder anderswo nachzuschlagen.
Vielleicht für im Harz Einheimische nützlicher, die einfach gleich wissen, was wo liegt.
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