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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
Hunde, Berge, Himmelreich (Urlaubskrimi)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:6,94 €+ 3,00 € Versandkosten

am 30. August 2014
Der Schauplatz dieses Krimis ist das Örtchen Hundham und da ganz besonders das idyllische Berghotel Himmelreich. Das beschauliche Leben dort könnte für die Gäste, den Wirt Herrn Karl, seinen Sohn Maxi, Neufundländer Caruso und die ganzen anderen Tiere dort so schön sein, wenn da nicht auf einmal die stinkreiche und ebenso arrogante Thea Sommer mit dem Heli kommen würde um die Hochzeit ihrer Tochter Gala zu planen. Klar gibt es bei deren abgehobenen Wünschen wie die Wiener Philharmoniker oder Siegfried und Roy erst einmal große Aufregung. Aber das ist nicht das Schlimmste, viel tragischer ist, dass seit die Hochzeitsplanungen laufen zahlreiche grausame Verbrechen geschehen. Zuerst werden vier Hühner geköpft, dann sind vier Ziegen und schließlich vier Lämmer dran. Wer kann nur so grausam sein? Caruso beschließt den Fall zu lösen, jedoch nicht ganz ohne Hilfe. Er kann seine Freundin die Berner Sennenhündin Bessy und den pensionierten Polizeihund Bellheim engagieren. Werden die drei den Mörder finden und was hat es mit der Hochzeit auf sich? Das wird natürlich nicht verraten.

Der Autor hatte mich schon mit seinem Vorwort weichgekocht, denn dieser Krimi ist seinem verstorbenen Hund Max gewidmet und deshalb bekommen die Hunde hier auch die bedeutendsten Rollen. Und sehr oft habe ich meinen eigenen Hund hier wiedererkannt.
Es geht gleich mal witzig los, trotz allem musste ich mich anfangs erst etwas an den Schreibstil des Autors gewöhnen. Allerdings dauerte es nicht lange und ich war in der Geschichte drin.
Sommerkrimi, hm schwierige Frage. Ich denke alle, die einen rasanten Krimi lesen wollen sind hier ein wenig an der falschen Adresse. Es wird zwar getötet, ermittelt und auch ein Täter gefunden, aber eben in der Tierwelt. Dafür gibt es aber eine traumhafte Kulisse, superwitzige und originelle Zwei- und Vierbeiner und ein bisschen Liebelei.
Meiner Meinung nach ist das ein super toller Sommerroman, bei dem eine Gruppe von Hunden tierischen Verbrechen auf die Spur geht.
Ich konnte viel lachen und die tierischen Vernehmungen waren wirklich klasse. Allen voran der Fuchs, der darauf besteht, dass das deutsche GG auch für ihn gilt, gefolgt vom Biber, der klarer Weise ja gar kein Fleisch frisst bis hin zum Gockel der gerade geschlafen hat, sind die Verhöre für die Ermittler zwar mühselig, dafür aber für den Leser besonders witzig. Auch das fersehsüchtige Huhn Frieda, dass sich laut gackernd über schlechte Werbung brüskiert, hat meine Lachmuskeln prima trainiert.
Besonders süß fand ich den Sohn Maxi, der mich mit seinen Briefen an den lieben Herrgott teilweise sehr berührt oder auch das ganze Geschehen immer besonders treffend zusammengefasst und kommentiert hat.
Fürs Herz ist auch was dabei, denn der Wirt, der seine Frau durch eine Lawine verloren hat, ist der Gspusi von Bedienung Resi, ob das was draus wird, wird natürlich nicht verraten. Viel lachen konnte ich auch über den Schönheitschirurg Simon, der sich ja eigentlich sein Lebtag nicht binden wollte, aber gegen Liebe ist man halt einfach machtlos.
Das Buch ist auch eine wahre Fundgrube von tollen Sprüchen und Gedanken, wie z.B. Träume sind die Reparaturwerkstatt der Seele oder eine Ehe ist kein Fertighaus, sondern ein Gebäude, das ständig repariert werden muss.

Mir hat „Hunde, Berge und Himmelreich“ wirklich super gut gefallen, aber ich musste mich auch erst einmal an den Gedanken gewöhnen, dass es kein gewöhnlicher Krimi werden wird. Sehr gute vier Sterne und eine volle Leseempfehlung für jeden Tierliebhaber.
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am 22. Juli 2014
Für seinen heiteren Urlaubskrimi „Hunde, Berge, Himmelreich“ hat Autor Hannsdieter Loy diesmal einen ganz anderen Schauplatz gewählt, das bunte Reich der Tiere, die wie Menschen agieren und den Leser in ihre eigene, animalische Welt eintauchen lassen. Inspiration für diese erfrischende Idee war für Loy sein verstorbener Vierbeiner Max, der für ihn immer treuer Begleiter und tierischer Kumpel war: „Drei Protagonisten in meiner Erzählung sind die Hunde Caruso, Bellheim und Bessy. Sie haben zahlreiche Eigenschaften und Verhaltensweisen von Max übernommen.“
Eben diese haarigen Vierfüßler klären in der gute-Laune-Geschichte mehrere „Mordfälle“ in idyllischer, bayerischer Alpenlandschaft auf: Im beliebten Berghotel Himmelreich, wo die reiche Thea Sommer die Hochzeitsfeier ihrer Tochter Gala mit allem möglichen Tamtam ausrichten will, werden eines Tages die Kadaver von hilflosen Hühnern, Ziegen und Lämmern aufgefunden. Um diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten zu sühnen, macht sich das Tier-Gespann sogleich auf seine ganz eigene Art und Weise auf die Suche nach dem Täter. Dabei beschreibt Loy gekonnt die Eigenheiten und Verhaltensweisen von Hunden, ihre kleinen Schelmereien und Tricks und mutmaßt immer wieder auf amüsante Art und Weise, was denn die Tiere wohl über uns Menschen denken könnten. Durch diese Art der Personifikation verleiht er seinem Krimi stellenweise den Charakter einer Fabel, in die sich auch das eine oder andere romantische Techtelmechtel aus der Menschenwelt mischt. Die detaillierten Landschafts-Beschreibungen eines Locus Amoenus machen in der Tat so richtig Lust auf Urlaub mit einer kurzweiligen Lektüre aus heimischen Gefilden.
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am 24. Juni 2014
Hunde tun uns nur einmal weh-wenn sie sterben!
Viele solche Sprüche sind in diesem netten Urlaubsbuch eingstreut. Hat mir überaus gut gefallen. Ich bin ein großer Hundefan und hab das Buch gleich allen anderen Fraules, die ich so treffe weiterempfohlen. Weil es mir so gut gefallen hat. Allerdings ist "Krimi" fast ein wenig hochgegriffen....
Eine sehr nette Sommerlektüre.
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am 4. Juni 2014
Ich habe erst ein Fünftel des Romans gelesen, aber ganz nett geschrieben. Mal aus der Sicht der "wirklich intelligenten" Hunde, mal aus der Sicht der Erwachsenen. Eine süße Urlaubslektüre!
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am 20. August 2014
Die Geschichte spielt im Hotel "Himmelreich" und wird aus der Sicht des Hotelhundes erzählt. Er will mit zwei anderen Hunden die Morde an verschiedenen Tieren des Hotels aufklären. Erzählt wird leider hauptsächlich über das Hotel, dessen Gäste und dem Personal. Auch diese Geschichten haben wenig Reiz. Wer hinter den Tiermorden steckt, ist auch schon relativ früh klar. Das einzig reizvolle sind die paar lustigen Sprüche, die zwischendurch fallen.
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