find Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Hier Klicken Storyteller Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. April 2017
Das Buch ist eine liebenswerte Parodie auf eine Bergsteiger-Expedition. Personen, Berge, Begebenheiten sind frei erfunden. Es handelt sich aber nicht um flache, zeitgemäße Comedy, sondern die Erzählung ist gespiekt mit wohl überlegten geographischen, logistischen, physikalischen und bergsteigerischen Absurditäten. Da gibt es die Nordwand, die zum Südsattel führt und den Wissenschaftler, der die Siedetemperatur von Eis bestimmt. Nach den ersten Seiten war ich mir nicht sicher, ob der Übersetzer den einen oder anderen Fachbegriff falsch übersetzt hat oder ob der Autor die eine oder andere Seite im Delirium verfasst hat. Schnell wurde mir aber klar, dass hinter der Vielzahl von Unmöglichkeiten Methode steckt. Obwohl sich das Buch sehr leicht liest, gibt es unheimlich viel zu entdecken, wie zum Beispiel die Gletscherspalte, deren Grund genauso viele Meter unter dem Eis liegt wie die Meeresoberfläche über dem Meeresspiegel ("?") liegt.
Schade, dass nicht alles veröffentlicht wurde, was aus der Feder des Autors stammt. Weil ich Absurdes liebe, habe ich fünf Sterne gegeben. Als Lehrer empfehle ich, Teile des Buchs zumindest in den Physik- oder Geographie-Unterricht zu integrieren.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2017
Ich liebe Bill Bryson und finde ihn echt witzig, dass er mich aber zum Kauf dieses unglaublich langweiligen und trögen Buches überzeugt hat lässt ihn meinen Augen schlecht dastehen - oder er hat das mit dem lustigen Buch ironisch gemeint.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. April 2017
Ich fand dieses Buch weder interessant noch lustig. Hätte ich es nicht als Hörbuch während einer Autofahrt gehört, würde ich mich über die verschwendete Lebenszeit ärgern. Eigentlich hatte ich eine sehr lustige Geschichte erwartet, da ich dachte, wenn Jürgen von der Lippe das Buch liest, muss es wirklich gut sein - aber weit gefehlt. Schade!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2015
Ich habe das Hörbuch komplett gehört, verstehe aber nicht, was das soll ...
Es ist eine Mischung zwischen Käpt'n Blaubär, banaler, bewusster Langatmigkeit wie bei Johann König und dem Versuch, lustig zu sein wie bei Mirco Nontschew. Das Hin- und Her zwischen den Lagern, die wiederholte Darreichung der Medizin, Alles in Allem schwer verdauliche Kost.
Die beiden Sterne hat nicht der Autor sondern der Sprecher verdient. Der Verlag hat mit Jürgen von der Lippe genau den richtigen Sprecher ausgewählt, um aus dieser Erzählung mehr herauszuholen als drin war. Ich verstehe weder, warum es dieses Buch gibt noch warum Jürgen von der Lippe, den ich sehr schätze, sich für dieses Buch hergab. Ohne ihn hätte ich die erste CD bereits abgebrochen.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Was sich der liebe Gott bei der Erschaffung Englands gedacht hat, ist leider nicht überliefert. Wahrscheinlich war er gerade etwas schräg drauf, denn er stattete die Bewohner des Landes mit einem eigenwillig krassen Humor aus, der für seine Rücksichtslosigkeit berüchtigt ist und vor nichts und niemandem halt macht.

Davon kann man sich in diesem Buch treffend überzeugen. Es geht in ihm um die Besteigung des Rum Doodle, der irgendwo in Yogistan liegt, wo die Menschen es bekanntlich gewohnt sind, dass sie größer und kräftiger aussehenden Ausländern helfen müssen, deren Ausrüstung und gelegentlich auch die Besitzer derselben durch die Gegend zu tragen.

Als besonders erschwerend bei dieser Expedition erwies sich der unglückliche Umstand, dass der yogistanische Koch Pong, der an der dortigen Universität zum Doktor der Kochkunst promoviert wurde, nicht ganz den Geschmack der Engländer traf. Am Ende waren die vom schlechten Essen geplagten Gefährten so durcheinander, dass sie trotz minutiöser Vorbereitung leider den falschen Berg bestiegen. Wenigstens fanden einige der unglaublich vielen einheimischen Träger mit der lebenswichtigen Ausrüstung den richtigen Gipfel.

Vielleicht muss man die Bergsteiger-Heldenepen und vor allem den Zeitgeist aus den 1950-er Jahren kennen, um diese krasse Parodie auf so typisch britische Heldengeschichten richtig einordnen zu können. Wem das inzwischen fremd ist, wird wahrscheinlich Schwierigkeiten mit diesem Text bekommen, denn ganz zeitgemäß ist diese Art von Humor sicher nicht.

Bei der leider misslungenen britischen Erstbesteigung des bekanntlich 40.000 und einen halben Fuß hohen Rum Doodle ging so alles schief, was schief gehen konnte. Geschildert wird dieses unvergleichliche Abenteuer zum Ruhme des britischen Empire in einem Stil, der an Monty Python erinnert.

Inzwischen soll dieses Buch Kult bei Bergsteigern sein, jedenfalls bei denen, die diese Art von abgefahrenem Humor vertragen können. Und wer Monty Python liebt, der wird auch hier lachen können. Auf keinen Fall aber sollte man in die Versuchung kommen, den Text ernstzunehmen, zu interpretieren oder ihn gar mit den Berichten tatsächlicher Expeditionen in Zusammenhang zu bringen. Meine Bewertung versteht sich in diesem Sinne.
11 Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2016
Ein herrlich komisch-ironisches Buch über das Idealbild einer Bergexpedition, das den menschlichen Schwächen und Stärken viel Raum zur Entfaltung lässt. Berghelden, Gruppendynamik, Führungsqualitäten und die schlechtesten Navigationskünste der Welt treffen in Yogistan auf fähige Träger.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2016
relativ lustig und unterhaltsam. Aber der ganz große Wurf ist es nicht. Für zwischendurch oder auf Reisen durchaus zu empfehlen, denn konzentrieren muß man sich beim Lesen nicht.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2015
Also ich finde das Hörbuch oberlustig. Manche Gags erschließen sich erst beim zweiten Hören, alles in allem sehr gelungen und hervorragend gelesen von Herrn von der Lippe.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2017
Wenn sieben Stümper und Volltrottel einen Berg besteigen, sich dabei aber für die englische, ach was sage ich, weltweite Elite im Höhenbergsteigen halten, dann kommt so etwas heraus. Der Autor erzählt mit einer bemerkenswerten Akribie von einer Expedition, die es tatsächlich nie gegeben hat. Konsequenterweise sind auch der bestiegene Berg und das Land, in dem er sich befindet, frei erfunden. Damit geht auch die Kritik in einer anderen Rezension ins Leere, die dem Autor in Bezug auf die Einwohner dieses Landes einen „rassistischen Unterton“ vorwirft. Die Erzählung ist im Stil der damaligen Berichte von solchen Expeditionen verfasst und daraus bezieht das Buch einen Großteil seines Reizes. Das muss man natürlich nicht gut finden. Wer sich aber darauf einlässt, der wird häufig Schmunzeln und hin und wieder auch laut auflachen können. Die Kritik, dass es sich teilweise um alberne Pointen handelt, greift m.E. nicht, denn was wäre der Humor ohne alberne Pointen?

Wenn Bill Bryson schreibt „das lustigste Buch, das Sie je lesen werden“, dann ist das natürlich genau so wahr, wie die Tatsache, dass Persil nicht nur sauber sondern rein wäscht. Möglicherweise ist es aber auch ganz einfach ein bisschen übertrieben – ich habe bei „Picknick mit Bären“ auch mehr gelacht…

In einer Rezension, bei der das Buch sehr schlecht wegkommt, las ich „auch bei einem Text, der mich nicht begeistert lese ich grundsätzlich 100 Seiten“, um dann zu erfahren, dass der Rezensent dieses Buch deutlich früher weggelegt hat… - auch irgendwie komisch. Wir trinken wenig, aber oft und dann viel. Ebenso die Kritik, bei der man die Ansicht des Rezensenten darüber erfährt, dass Bill Bryson das lobende Vorwort zu der Neuauflage geschrieben hat, denn das, so heißt es dort, „setzt dem Fass die Krone auf“. Ich kann die Leser der Bewertungen an dieser Stelle beruhigen - der Humor in dem Buch kommt über dieses Niveau locker hinweg. Ich würde sogar soweit gehen und sagen: Er schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht!

Ich habe auch das Hörbuch gehört. Und obwohl ich mich nicht gerade als Fan von Jürgen von der Lippe bezeichnen würde, liest er das Buch m.E. wirklich gut. Auch dafür meine Empfehlung. In Schulnoten würde ich „Zweiminus“ sagen, hier knappe vier Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juni 2013
Eine unfähige, ignorante Mannschaft versucht den höchsten Berg der Welt - nach eigenen Schätzungen 40.000 1/2 Fuß hoch- zu erklimmen, kämpft aber mit sehr eigenen Unzulänglichkeiten. Der Teamleiter ist ein wundervoll naiver Gutmensch, der immer nur das Beste in seinem Gegenüber sieht, egal wie schmerzhaft es für ihn selbst ausgeht. Der Bergführer erweisst sich als Orientierungsdesaster, der Arzt hat die höchste, jemals auf Bergtouren dokumentierte Erkrankungsrate und der Dolmetscher versteht es, durch eigenwillige Intonationen der Eingeborenendialekte blutige Aufstände auszulösen. Das restliche Team hat ähnliche Qualitäten zu bieten. Wer schon mal in einer Gruppe an größeren Projekten gearbeitet hat, wird kaum um ein Deja-Vu herumkommen. Erwähnte ich, dass es sich um eine britische Equipe handelt?

Im Vorwort schwärmt Bill Bryson, dass es sich um das lustigste Buch der Welt handele, welches er jemals gelesen habe und wohl je lesen werde und auch, dass es zu Unrecht beinahe vergessen worden sei und es nur in Bergsteigerkreisen zu Kultstatus gebracht habe. Mit dem Unrecht stimme ich ihm gerne zu, auch dass einige Passagen durchaus phythonesque sind, aber ich habe gewiss lustigere und witzigere Bücher gelesen. Dies soll aber auch nicht die Marke sein, an der dieses Buch zu messen ist.

Es ist ein leises, herrlich absurdes Buch. Und gehört ins Bücherregal.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden