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am 23. Januar 2011
Diese Anthologien-Sammlung von 21 Kurzgeschichten auf 225 Seiten (eine zu lang geratene Story ist online zu lesen), erschienen im Wiener EVOLVER-Verlag, hat gehörig was zu bieten. Vor allem, wenn man bedenkt, dass hier Geschichten aus einem Schreibwettbewerb veröffentlicht wurden! Anfangs dachte ich, na ja, ist halt wieder ein Buch mit mehr oder weniger faden Zombie-Geschichten (ich mag diese vor sich hin faulenden Horrorwesen nicht sonderlich), aber gleich die erste Story »Tagebuch 2901« von Simon Saier hat mich auf der Stelle in ihren Bann gezogen. Es geht darin um eine Testreihe an Zombies, um ein Gegenmittel für ihre Heilung oder gegen den Zombie-Virus an sich herzustellen, aber der Zombie übernimmt mit der Zeit die gedankliche Kontrolle. Also, alles andere als lediglich tumbe Untote, sehr packend geschrieben mit einem guten Schluss.
Und so geht es weiter: Story um Story reiht sich an, beinahe eine besser als die andere. Leider sind auch Storys darunter, bei denen ich mich etwas »durchzwängen« musste, aber das waren nur wenige - und meistens die, die das Thema eher ernsthaft abhandeln wollten. Wo aber das gewisse Augenzwinkern, gepaart mit Humor, dabei war, waren sie stets sehr gut gelungen. Besonders gut fand ich die Story um »Ronnies Vorrat« von Lothar Nietsch. Hier ist es umgekehrt! Ein getöteter Drogenhändler wird zum Fressvorrat für einen Junkie, als der scheinbar Tote wieder erwacht. Während weltumspannend der Zombie-Virus um sich greift, während der Junkie von seinem Fenster aus beobachten kann, wie sie sich mit der Zeit unten auf der Strasse herumtreiben, wie es immer mehr Zombies werden - verlässt er seine Wohnung nicht, denn er hat ja seinen Vorrat in Form eines Zombies zu Hause! Eine überaus morbide Vorstellung ...
Sehr gelungen fand ich auch die Story »Wiedervereint« von Stefanie Lasthaus, die auf Haïti spielt. Hierbei geht es um eine Frau als Stalkerin, die einen Voodoo-Priester veranlasst, aus ihrem untreuen Ehemann einen Zombie zu machen, aber damit geht es erst richtig los. Oder die Story »Herzensangelegenheit« von Kai Seuthe, in der es um das Recht jedes Menschen geht, sich einen Zombie als Haustier zu halten und damit auch Gassi gehen zu dürfen. Warum man das nicht nachahmen sollte, steht ausführlichst in dem Buch beschrieben - und man braucht schon einen guten Magen und starke Nerven, um diese Geschichte fertig zu lesen. Dafür aber hat sie es wirklich in sich!
Mit jeder weiteren Geschichte wollte ich das Buch immer weniger aus der Hand legen - wahrscheinlich hatte mich das Zombie-Fieber bereits gepackt - und alle Storys in einem Zug lesen. Aber ich zwang mich dazu, immer nur eine oder zwei kürzere pro Tag zu lesen. Und mit der Zeit hatte ich dann beinahe das Gefühl, als würden so komische Gestalten durchs Wohnzimmer schlurfen, als würde sich grauenhafter Gestank darin verbreiten, und als hätten sie mich schon im herausfallenden Auge, um ihren unersättlichen Hunger zu stillen!
Es ist überaus interessant mitzuverfolgen, wie viele unterschiedliche Varianten das Zombie-Thema in diesem Buch hergibt: Keine der Storys gleicht der anderen, jede bietet eine völlig neue Sicht auf ein Horrormotiv, das mir immer eher langweilig erschien. Mitnichten! Mit diesem Buch ist es den Herausgebern Thomas Fröhlich und Peter Hiess gelungen, den Zombies neues Leben einzuhauchen, und man kann ohne Übertreibung sagen, durch dieses Buch sind die Zombies wieder zu untotem Leben erwacht und anscheinend nicht mehr tot zu kriegen. Wer eher altbacken geschriebene Schauergeschichten lesen will, ist hier nicht gut bedient, wer aber trashige Storys mag, die zum großen Teil überaus brutal und grauslich sind - wie eben Zombies auch -, dieser Leser oder diese Leserin wird mit diesem Buch sicher gut unterhalten. Man muss nur die Wohnung immer wieder lüften, um den Verwesungsgeruch hinauszulassen. Aber Vorsicht, es könnte bereits der eine oder andere Zombie draußen lauern ...
Fazit: Ein Lesespaß der doch kurzweiligen Art, bei dem auch der Humor und die Ironie nicht zu kurz kommen.
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Der österreichische Verlag EVOLVER, der mit 'The Nazi Island Mystery' sein außergewöhnliches Taschenbuchprogramm startete, hat auch bei seiner Zombie-Anthologie keine Kosten und Mühen gescheut. Das Buch ist in jeder Hinsicht absolut hochwertig. Klasse Papierqualität, erstklassiges Lektorat, toller Satzspiegel, und wirklich phänomenale Innenillustrationen. Vom Covermotiv indes sollte man sich nicht in die Irre führen lassen, denn 'Das Buch der lebenden Toten' ist keine Persiflage, sondern eine überfällige und herausragende Ergänzung des Genres auf dem Buchmarkt, und zeigt wie beliebt die lebenden Leichen bei Autoren und Lesern immer noch sind. Egal ob als Sozial- und/oder Gesellschaftskritik, als tumber Bösewicht oder schlichtweg als Symbol für den Schrecken des Krieges, wo Menschen sterben, können Tote leben.
Obwohl sich die Szenarien und der Schreibstil in den 22 Storys zum Teil erheblich unterscheiden gibt es keine Geschichte, die mir nicht irgendwie gefallen hat. Die eine zwar mehr als die andere, doch einen negativen Ausreißer gibt es nicht, denn die Ideen sind so vielfältig wie das Potenzial der lebenden Toten. Für mich aber besonders bemerkenswert ist Sören Stedings 'Frederika und der kleine Zombie'. Erzählt in Form eines modernen Märchens, begleitet der Leser den kleinen Zombie und seine ständige Begleiterin, die Fliege Frederika. Schnörkellos und unbeirrbar wird der Leser Zeuge, wie Frederika ihren Schützling zu einem Kinderheim führt, wo er sich gleich an den Bewohnern gütlich tut.
Frank Schweizer hingegen, Autor der Fantasy-Satire-Bestseller 'Grendl' und 'Gott', hat sich für diese Sammlung eine äußerst surreale Geschichte einfallen lassen, in der sich das fortschrittliche Internet und der archaische Zombie auf höchst originelle Art und Weise verbinden. Faszinierend ist es auch immer wieder zu lesen wie fremde Kulturen mit einer Zombie-Invasion umgehen würden, siehe hierzu Zombie-Samurai von Marc Wiswede, oder aber was in unserer unmittelbaren Nachbarschaft passieren würde. 'Ronnies Vorrat', von Lothar Nietsch, zeigt, wie sich beispielsweise ein Junkie mit den Untoten arrangieren könnte. Simon Saier schildert in seinem 'Tagebuch 2901' gar den Versuch einer Zombie-Seuche Herr zu werden, wobei die Versuchsobjekte ungeahnte Fähigkeiten entwickeln. Der Plot der Geschichte erinnert ein wenig an Romeros 'Day of the Dead' (allerdings ohne die schlechten Schauspieler). Teilweise sehr beklemmend ist David Grades 'Samstag', ebenso wie 'Der schöne Tom'von Ingrid Kaliner. Diese Storys schlagen einen gänzlich anderen Weg ein, als die übliche globale Katastrophe und bedienen sich des Untoten als Bedrohung innerhalb einer beschaulichen Kulisse. Auch Torsten Scheib beschäftigt sich in 'Mr. Z' mit der Suche nach einem Heilmittel, doch gegen den Zombievirus scheint kein Kraut gewachsen zu sein.
Ruth Kornberger scheint sich in ihrer Erzählung 'Im Wald, allein' von ihren Aversionen gegen den Sportunterricht und diverser Lehrer befreit zu haben. Mit zynischer Eleganz unterhält sie den Leser mit ihrem Bericht von einem Orientierungslauf der ganz besonderen Art. Ebenfalls einer meiner persönlichen Favoriten dieser Anthologie. Surreal und stilistisch anspruchsvoll ist Nathalie Veits 'Sepia', ein schönes Beispiel dafür, dass Zombie-Geschichten keineswegs purer Trash sind. 'Urnen aus Stahl' von Marlene Geselle beschreibt dagegen eine sehr düstere Zukunftsvision, in der die Regierung eine Ausbreitung des Untodes verhindern will, auch auf Kosten von Menschenleben. Bettina Ferbus schuf mit 'Für den Fleiß der Preis' eine bitterböse Satire auf den schnöden Büroalltag. Irgendwie genial und wunderbar geschrieben. Eine Liebesgeschichte mit dem Flair der Verwesung stellt 'Sand' von Raouf Khanfir dar. Stefanie Lasthaus beschreibt die übliche Rache am Ex auf eine besonders perfide Weise. 'Wiedervereint' gehört mit zu den originellsten Highlights des Buches und beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Voodoo-Kult, dem der ursprüngliche Zombie zugeschrieben wird. Besonders gut gefallen hat mir auch Michael Zandts 'Nazi Zombie Holocaust'. In der düsteren Phantastik, sprich Horror, gibt es wohl keine Teufelei, die den Nazis nicht in die Schuhe geschoben wird, und so ist es nicht verwunderlich, dass sie auch mit Untoten versucht haben das Schlachtenglück zu ihren Gunsten zu verändern. Aus der Sicht eines SS-Offiziers erlebt der Leser, wie die nationalsozialistischen Zauberlehrlinge den Geistern die sie riefen, nicht mehr Herr werden. Ein ähnlich gelagertes Szenario entwirft Tobias Egle in 'Nachzehrer'. Hier allerdings werden aus Feinden Verbündete. Katja Kuhlin hat für das Zombie-Problem 'Die perfekte Lösung' gefunden und zeigt schonungslos und düster wie ein totalitärer Staat sich seiner kriminellen Elemente entledigt. Eine schwarzhumorige Verbeugung vor George A. Romero ist Kai Seuthes Geschichte 'Herzensangelegenheiten'. Besonders gefallen hat mir an dieser Story, dass sie in Deutschland spielt und die Europäer überhaupt nicht verstehen, warum die Amis mit den Zombies nicht zurechtkommen. Ob man Zombies allerdings wirklich zähmen kann erfährt nur derjenige, der diese Geschichte liest. Recht alternativ, aber auch sehr ausgefeilt ist die Story 'Unsterblich' von Frank M. Vermeer, obwohl der Held der Geschichte sich das Ergebnis sicherlich ganz anders vorgestellt hat. Ruth Reuter verleiht der Anthologie mit ihren zombielosen Nächten das nötige Lokalkolorit. Allein der auf österreichisch geführte Dialog zwischen Protagonist und dem nächtlichen Ruhestörer auf dem Zentralfriedhof ist die Lektüre wert. Science-Fiction mit biblischem Hintergrund und fleischfressenden Zombies ist eine brisante Mischung, die Claudia Lampert höchst unterhaltsam zu Papier gebracht hat. Dabei erinnert die Story am ehesten an den skurrilen Humor eines Douglas Adams und ist keineswegs der billige Trash, den man dahinter vermuten könnte.
'Das Buch der lebenden Toten' ist eine erstklassige Anthologie, die jeden Cent wert ist und in keinem Bücherschrank eines Zombie-Fans fehlen sollte.
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am 17. Dezember 2014
Ich fande dieses Buch totlangweilig. Ich fing an zu lesen und wartete auf Gänsehaut aber sie kam einfach nicht... das ist irgendwie langweilig geschrieben. Viellwicht fände ich es interessanter wenn ich 12 jahre alt wäre und nicht 27.
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am 7. Januar 2011
Ja, das klingt groß. Das Buch der lebenden Toten. Eine Sammlung an hochwertigen Zombiegeschichten aus dem deutschsprachigen Raum. Die Herausgeber Peter Hiess und Thomas Fröhlich stellten eine Sammlung an bunten Geschichten zusammen, die den klassischen Zombie in neue Gewänder hüllt. Es fällt auf, dass viele der Autoren den Zombie mit einem gewissen dunklen Humor und Ironie in Verbindung bringen. Und das liest sich hervorragend. Ob nun ein Zombiejunges ein Ferienlager überfällt ("Frederika und der kleine Zombie" von S. Steding - eine Horrorgeschichte im Märchenstil!), der untote Chef im Büro seiner Arbeit nachgeht ("Für den Fleiß der Preis" von B. Ferbus) oder die Haustierhaltung von Zombies gesellschaftlich etabliert ist ("Herzensangelegenheit" von K. Seuthe) - neben dem vielen Blutvergießen und dem Verwesungsgeruch gibt es eine Menge zu lachen.

Meist sind es einige der ernstgemeinten Stories, die schwächeln. Auf zehn Seiten eine überzeugende Zombie-Apokalypse zu entwerfen funktioniert nicht. Dennoch gelingen einige dieser Versuche wie das ambitionierte "Nazi Zombie Holocaust" von M. Zandt, in dem ein SS-Mann schildert, wie Gefallene des Zweiten Weltkriegs aus ihren Gräbern auferstehen.

Trotz ein paar Hängern weiß das Buch der lebenden Toten zu unterhalten und bietet dank der Ideenfülle und Brutalität eine ehrwürdige Hommage an den nicht tot zu kriegenden Untoten.

Fazit: Kurzweiliger Lesespaß voller innovativer Kurzgeschichten.
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am 29. November 2010
Das Buch der lebenden Toten ist meiner Meinung nach die beste Anthologie des Zombie-(Sub)Genres. Ich habe mir das Buch gestern auf der Präsentation in Wien gekauft und zuhause gleich zu schmökern begonnen. Überrascht war ich von der außergewöhnlichen Qualität der Beiträge und vom Umstand, wie abwechslungsreich man das an sich vielbemühte Thema (noch) behandeln kann. Im Zentrum der Geschichten stehen zwar die klassischen Untoten, wie wir sie von Romero und Co her kennen, aber die Szenarien sind unglaublich originell und reichen von der düsteren Weltkriegsstory über das Samurai-Motiv bis hin zu ganz alltäglichen Lebensbereichen, wie z.B. das Büro, wo sich der Chef plötzlich reichlich seltsam benimmt. Fazit: origineller Grusel mit Qualität.
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am 2. Oktober 2013
"Meist sind es einige der ernstgemeinten Storys, die schwächeln", schrieb Dominik Grüttner in seiner Rezension. Dem kann ich nur zustimmen. Ich erinnere mich nur zu (un-)gut an einen Uraltfilm mit dem Titel "Ich liebte einen Zombie", der damals noch in schwarzweiß ausgestrahlt wurde. Himmel, war das ein langgezogener Käse, irgend so ein Voodoo-Zombie-Mischmasch. Wäre nicht Roger Moore mit seinem schwarzhumorigen Bond-Film "Leben und sterben lassen" dazwischengekommen, hätte ich mir derartige Themen mit Sicherheit nie mehr angeschaut - und ich hätte mir wohl auch "Das Buch der lebenden Toten" nie gekauft, was ein Fehler gewesen wäre, denn die meisten Storys darin sind exzellent und nehmen sich Gott sei Dank nicht zu ernst. Am besten gefiel mir "Der schöne Tom", verfasst von einer Frau. Überhaupt ist der Anteil der weiblichen Autoren, pardon, der Anteil der Autorinnen in diesem Buch ziemlich hoch. Muss sich die Welt jetzt vor diesem gruseligen Frauenpower in acht nehmen?
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am 20. August 2011
'Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück.' Unter diesem Motto startete das österreichische Onlinemagazin Evolver 2009 einen Schreibwettbewerb, bei dem 249 Autoren mit einem Faible für Untote die Möglichkeit hatten, der zehnköpfigen Jury das Fürchten zu lehren.
Die besten 22 Einsendungen dieses Zombie-Literaturwettbewerbes wurden nun in dieser Anthologie zusammengetragen.
Die Kurzgeschichten mit verheißungsvollen Namen wie 'Zombie-Samurai', 'Nazi Zombie Holocaust' und 'Im Wald, allein' lassen schon anklingen, dass die Untoten überall lauern und absolut niemand vor ihnen sicher ist.
Auf rund 230 Seiten treiben sie ihr Unwesen und lassen dabei ein Gefühl von Nostalgie enstehen, denn hier haben wir es mit echten, blutrünstigen, nach Frischfleisch sabbernden Kreaturen zu tun und so richtet sich das Buch gegen den Zeitgeist, der Vampire, Zombies und andere Untote als reine 'Mädchensache' erscheinen lässt.
Dieses Buch macht auf jeden Fall eine Menge Spaß und bietet ein hohes Maß an Abwechslung, da jeder Autor seinen eigenen Stil mitbringt und in jeder Geschichte auf eine andere Art das illustre Treiben der Zombies zelebriert wird.
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am 27. Juli 2011
Der Anthologie ging ein Wettbewerb voran, und aus (laut Vorwort) knapp 250 Texten wurden diese ausgewählt. Eine Jury, die sich sehen lassen kann, zeichnete hierfür verantwortlich. Die Siegerstory hat den Preis zurecht gewonnen, eine witzige und teils schwarz-humorige Geschichte über einen "kleinen" Zombie, der sich eigentlich nur nach Liebe, Zuneigung und etwas Fleisch sehnt ...
Die anderen Texte sind teils originell, schockierend - sofern sie aus dem Splatter-Bereich stammen - aber auch witzig.
Insgesamt eine gut gelungene, abgerundete Sammlung, in der kein Sub-Genre fehlt.
Meine Lieblingstexte stammen von Simon Saier, Frank Schweizer (der einen Horro-Roman im Blitz-Verlag herausgebracht hat), Torsten Scheib, Frank M. Vermeer und Tobias Egle.
Das Buch hat ein farbenprächtiges Hochglanz-Cover, ist gut gebunden, sauber lektoriert, hat mehrere gute s/w Innenillustrationen von Timo Grubing und bietet mit 230 Seiten viel eng gedruckten Lesestoff.
Allerdings war der Band aus Österreich nicht leicht zu organisieren. Dennoch lohnt sich die Anschaffung. Zombie-Fans sollten zugreifen.
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am 9. Februar 2011
Hallo
Ich bin ein großer Fan des Zombie-HorrorGenres und muss wirklich sagen:

Das Buch ist sein Geld wirklich Wert! Die Sammlung der Geschichten bitete nicht nur die Klassischen Zombie Storys, sondern überrascht auch mit ganz neuen Ideen. (Als Beispiel seien hier "Internet-Zombies" erwähnt)

Fazit:
Nette und abwechlungsreiche Zombie-Kurzgeschichten-Sammlung die wirklich lesenswert ist.
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