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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
50
3,4 von 5 Sternen
Herbst - Beginn
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


1-8 von 8 Rezensionen werden angezeigt(2 Sterne). Alle 50 Rezensionen anzeigen
am 3. Dezember 2015
Mich hat dieses Buch vor allem deswegen enttäuscht, weil ich in diversen Rezensionen las: es sei kein Trash, es sei sozialkritisch und wandle auf auf den Pfaden von George A. Romero.

Wollen wir vor der Bewertung kurz den Inhalt streifen: durch ein spontanes Ereignis, das von den Figuren im Buch als Virus gedeutet wird, fällt (offenbar) die gesamte Menschheit bis auf einem minimalen Prozentsatz an Überlebenden von einer Minute auf die andere tot um. Eine kleine Gruppe von Überlebenden einer mittelgroßen britischen Stadt verschanzt sich daraufhin in einem Gemeindezentrum. Warum? Keine Ahnung. Denn dass aus den Toten Zombies wird, ahnen die Protagonisten zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht.

Als schließlich einige Leichen zum „Leben“ erwachen, flüchten drei der Überlebenden aus der Stadt zu einem abgelegenen Bauernhof, wo sie gegen immer mehr und immer aggressiver werdende Zombies ankämpfen müssen.

Nun, viel mehr an Inhalt auf der primären Ebene der Handlung hätte ich mir gar nicht erwartet. Doch leider strotzt es vor gar argen Logikfehlern. Milliarden Menschen sterben gleichzeitig. Und was vermutet Protagonistin Emma? Einen Virus. Als ansonsten nicht minderbemittelt wirkende Medizinstudentin - sollte sie da nicht wissen, dass sich Viren viral verbreiten? Doch nicht nur die Menschen sind tot, auch die Stromversorgung funktioniert ab dem Katastrophen-Initialmoment nicht mehr. Ein Stromvirus?

Aber sei's drum. Logikfeher sind ja in Wahrheit nachrangig, solange die Geschichte gut ist (naja), die Figuren glaubhaft sind (einigermaßen) und es einen interessanten Subtext gibt. Einen Subtext gibt es hier freilich nicht, daher führt jeder Vergleich mit Romeros Zombie-Filme extrem in die Irre.

Bei Romero spiegeln Zombies bzw. das Verhältnis der Überlebenden zu ihnen immer eine Metapher wider: mal handelt es sich um eine Satire auf die Konsumgesellschaft, mal um eine Metapher für die Unmenschlichkeit des Militärs und der Wissenschaft, die sich ihm andient, mal stehen die Zombies gar für die Ausgestoßenen der spätkapitalistischen Gesellschaft, deren Eliten, verschanzt in ihren Bürotürmen, die wahren Unmenschen sind.

Nichts Vergleichbares findet sich in diesem Buch. Umso schmerzlicher ist es lesen zu müssen, dass bereits eine Woche nach Ende der Menschheit die Straßenschilder mit Moos bewachsen sind und Medizinstudentin Emma nach Kontakt mit verwesenden Leichen keine Gedanken an Desinfektion verschwendet.
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am 7. Oktober 2011
David Moody versteht es perfekt den Leser zu Tode zu langweilen.
280 Seiten lang passiert so gut wie nichts das einem auch nur ansatzweise interessieren würde.
Für Leser die einen guten Zombie Roman suchen definitiv das falsche.
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am 26. April 2014
Hatte mich auf die Buchreihe gefreut aber die Geschichte geht so quälend langsam voran, noch dazu sind die Protagonisten, wenn man es freundlich sagen möchte direkt aus dem Leben gegriffen und keine Helden aber wenn man ehrlich ist einfach dumm.
Das erste Buch das ich seit langer Zeit nicht zu Ende gelesen habe, Schade. Ein extra Stern für die Bemühung, einen Zombie Zyklus zu schreiben (E for Effort).
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am 2. August 2010
Als Kurzgeschichte in einer Sammlung von Endzeiterzählungen wäre "Herbst" ganz gut aufgehoben. Für einen Roman fehlen Ideen und Interesse an den Figuren, was geboten wird, genügt dem aufgeblähten Umfang nicht. Die Helden sind verwechselbar und ergehen sich in Wiederholungen, um über die Seiten zu kommen. Sie tun, sagen, denken das Immergleiche, ihre Schablonenhaftigkeit taugt nicht mal als Code, der als Seelenpanzer Schutz verleihen solle, es ist tatsächlich ganz banale Fantasielosigkeit des Autors.
Die Handlung ist keineswegs frisch und steht an Einfallsreichtum in so ziemlich allem den schon reichlich betagten "Triffids" nach. Dort findet man bereits alles, was "Herbst" aufwärmt (na gut, keine Zombies, sondern eben Triffids), aber mit Einfallsreichtum garniert, zielsicherer komponiert und inspirierender unterfüttert.
Wer über die Gabe verfügt, bereits Gelesenes einfach mal zu vergessen, wird mit "Herbst" dennoch leidlich unterhalten und phasenweise ist es sogar recht flott geschrieben. Knapp unter solide, also zwei Sterne.
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am 16. Februar 2013
Habe alle 4 Teile gelesen und muss sagen, die Reihe hat doch einige Längen.
Ohne weiter auf den Inhalt einzugehen ist die Reihe die Ausgabe in € nicht Wert, da gibt es bessere : "Tagebuch der Apokalypse " etc.
Aufgepasst! Titel 2 war Ende 12 Anfang 2013 nicht als Buch verfügbar!
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am 6. Februar 2011
Zusammenfassung

Im Folgenden beziehe ich mich auf die zwei Romane "Herbst: Beginn" und "Herbst: Stadt" von David Moody. Ich werde hauptsächlich den Aufbau der Romane und das handwerkliche Know-How des Autors aus Sicht des Lesers kritisieren (und in Teilen beschreiben). Dabei komme ich zu dem Schluss, dass beide Bücher schlecht geschrieben sind und nur den Leser zufriedenstellen wird, der mit dem Minimalanspruch irgendeinen Test zu lesen, der in ein Zombieszenario eingebettet ist, an diese Bücher herangeht. Jeden anderen wird die "Herbst" Saga enttäuschen; die Handlung ist willkürlich und völlig irrelevant, die Figuren zweidimensional und uninspiriert. Eine sehr viel bessere Alternative bietet z.B. Max Brooks "World War Z".

Ausführliche Rezension

Nachdem ich wieder mal dem Zombiehunger verfallen war, suchte ich nach entsprechender Kost. Dabei stieß ich auf Moodys "Herbst" Saga. Die recht vielen guten Rezensionen hier überzeugten mich, mir erst mal Band Eins und Zwei zu bestellen. Ich erwartete guten Survival Horror, Beschreibungen des Untergangs unserer Welt und den täglichen Überlebenskampf zwischen Wahnsinn und Wiederaufbau einer Gruppe von Überlebenden. Was das grobe Setting angeht (Menschheit wird ausgelöscht, es gibt wenige Überlebende, die Toten erheben sich und trachten gierig nach dem Fleisch der Lebenden) wurden meine Wünsche weitestgehend erfüllt. Weitestgehend deshalb, weil Moodys Setting etwas anders daher kommt, als die bekannten Vertreter des Genres. Moodys Zombies kommen extrem langsam in Fahrt, während der Untergang rasend schnell (innerhalb weniger Seiten) abgehandelt wird. Warum der Autor sich für einen solchen Auftakt entschieden hat, ist mir schleierhaft: Auf diese Art nimmt er der Handlung Schwung und Spannung, worunter in Folge der gesamte Roman leiden wird.

Und dabei sind wir beim Kern meiner Kritik. David Moody hat bei der Konstruktion und Umsetzung sowohl des ersten Bandes "Beginn", als auch des zweiten "Stadt", grundlegende Entscheidungen getroffen, die überhaupt nicht nachvollziehbar sind. Eher wirken beide Bücher so, als ob der Autor einfach mal drauflosgeschrieben hätte. Das hat Konsequenzen.

Zum einen wirkt die Handlung völlig willkürlich. Es gibt keine einzige Szene in beiden Büchern, die (auch in der Nachbetrachtung) irgendeinen Sinn ergeben hätten, außer dass sie chronologisch aufeinander aufbauen. Szenen sollten die Handlung voranbringen und dabei einen dramaturgischen Aufbau haben. Die Spannungskurve muss anwachsen bis zum klar erkennbaren Höhepunkt, an dem die Handlung eine unumkehrbare Wendung nimmt. Zusätzlich sollten Szenen mehr über die Charaktere erzählen, über ihre Motivation, ihre Persönlichkeit und Geschichte und dadurch Konflikte aufbauen. Fragen sollten aufgeworfen werden. Nichts von alledem schafft Moody in seiner Erzählung. Die Handlung schippert so träge vor sich hin bis sie irgendwann an einem völlig falschen Zeitpunkt abrupt zu Ende geht ("Beginn"). Und mich als Leser stört es auch gar nicht.

Noch schlimmer aber als die träge Handlung sind die farblosen Charaktere. Eine Handlung wird immer getragen von ihren Charakteren. Moodys Figuren wirken leblos, wie die Welt, die er zu zeichnen versucht. Alle Figuren sind eintönig und voneinander nicht zu unterscheiden (hat der Autor deshalb ein Namensverzeichnis ans Ende seines Buches gestellt?). Der Autor verzichtet darauf jeder Perspektivfigur eine eigene Erzählerstimme zu geben, was sicherlich ein Grund dafür ist. Ein weiterer ist, dass Moody sich bei der Konzeptualisierung der Handlungsträger scheinbar darauf verlassen hat, für jede Figur einen Handzettel mit Stereotypen zu schreiben (wenn überhaupt). Man merkt einfach, dass Moody selbst seine Figuren eigentlich gar nicht kannte (was die Grundvoraussetzung ist, eine Figur mit Leben zu füllen).

Um die handwerkliche Kritik abzuschließen, fällt noch auf, dass beide Bücher so gut wie keine Struktur aufweisen. Die Kapitel sind willkürlich gewählt, die sporadischen Überschriften beschränken sich auf den Namen eines Protagonisten. An dieser Stelle erwartet der Leser natürlich eine persönliche Erzählung aus Sicht eben dieses Protagonisten - aber weit gefehlt. Moody nutzt mal einen auktorialen Erzähler (allwissender Erzähler, der selbst nicht Teil der Handlung ist) und mal einen personellen (also eine Perspektivfigur, die erzählt und selbst Teil der Handlung ist). So wird die Handlung oft über mehrere Absätze aus Sicht einer Figur erzählt (was man lediglich durch die Verwendung des Pronomens "Ich" erkennt). Dann plötzlich wirft der Erzähler einen Blick in die Gedankenwelt einer anderen Figur (Bsp. "Jack ging es schlecht, weil er an seine tote Mutter dachte." <-- konstruiert), was dem personellen Erzähler völlig unmöglich ist.

Dies alles zeugt davon, dass dem Autor jegliches Know-How fehlt, einen guten Roman zu schreiben. Auch das Lektorat kann nicht überzeugen, da ein gutes Lektorat diese Bücher so niemals in den Druck gegeben hätte. Und die deutsche Übersetzung ist ein weiterer Fehlschlag, den ich bisher außen vor gelassen habe: Die Übersetzer, die hier am Werk waren, habe ihren Beruf verfehlt. Ihr Ausdruck ist äußerst schlecht und stellenweise von kindlicher Eleganz (Bsp. "Er entschied sich, ein Stück weit in die Stadt zu gehen und nach einer Stunde oder zwei umzukehren und zurück nach Hause zu gehen", Herbst: Stadt, S. 22; "Nathan Holmes ging gerade auf dem Weg nach seinem Zimmer durch die Halle." Herbst: Stadt, S. 139). Ferner haben sich hier Fehler eingeschlichen, die so nicht mal durch eine simple Rechtschreibprüfung kommen würden (z.B. die doppelte Verwendung von Artikeln, Beispiel habe ich gerade nicht parat).

Fazit:
Finger weg von diesem amateurhaft geschriebenen (und übersetzten) Kleisterwerk! Es gibt viele andere Romane, die sich eines Zombieszenarios bedienen. Z.B. "World War Z" von Max Brooks, das mir sehr gut gefallen hat (und dass ich gerne auch ein zweites Mal lesen werde), oder "Tagebuch der Apokalypse" von J.L. Bourne, dem ich als nächstes eine Chance gebe (und von dem ich hoffe, dass es besser ist, als Herbst: Beginn).
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am 3. Januar 2013
Ohne Spannungsbogen, absolut unlogische und nicht nachvollziebare Aktionen von klischeehaft in Szene gesetzten Protagonisten. Langweiliger, unausgegorener Blödsinn.
Ich ärgere mich schwarz, dass ich mich nicht vorher besser über dieses Machwerk informiert habe.
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am 7. Januar 2008
Habe die engliche Ausgabe gelesen und kann die Meinungen hier leider nicht bestätigen. Eine Gruppe überlebender sieht sich eine Welt von Toten gegenüber, die zunächst alle auf der Straße liegen. Irgendwann steht die Hälfte auf und wird im Laufe des Buches immer "neugieriger", d.h. aggressiver. Aber keine Toter durch eine "Zombie", von einer Gedärmeszene oder ähnlichem ganz zu schweigen.
Die Charaktere werden zwar gut beschrieben (drei), insgesamt erscheint die Geschichte sehr langatmig. Habe mir jetzt trotzdem den zweiten Teil bestellt, weil ich hoffe, daß die Zombies auch nun endlich welche werden, die diesen Namen verdienen.
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