flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho BundesligaLive

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
16
Einfach los...: Mein KüstenWeg
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:14,80 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. März 2016
Nun habe ich schon das zweite Buch zum Jakobsweg gelesen und muss wirklich sagen, dass ich richtig Lust habe irgendwann einmal den Jakobsweg zu gehen. Das Buch von Mady Host gibt dafür genug Anlass, denn es ist erfrischend geschrieben und lässt den Leser bei der Reise teilhaben. Dennoch finde ich, dass Hape Kerkeling mit "Ich bin dann mal weg" ein besseres Buch über den Jakobsweg herausgebracht hat, da Host nicht nur der Komische fehlt, sondern auch die Detailliertheit mit der Kerkeling überzeugen weiß. Natürlich macht sich das schon in der Seitenanzahl beider Bücher bemerkbar, schließlich bleibt Mady Host bei nur 166 Seiten. Und trotzdem habe ich das Buch von Kerkeling verschlungen, während ich dieses Buch immer mal wieder zur Seite legte und das bei nur 166 Seiten.
Schlussendlich ist "Einfach los ..." ein schönes Buch und ich freue mich schon auf die Lesung der Autorin am 01.12.2015 über ihr neues Abenteuer, bei dem sie mehrere Länder mit dem Zug bereiste.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. August 2016
Auf Krampf ein Buch schreiben klappt halt auch nicht immer. Ich fand es ziemlich langweilig und nahm mich nicht wirklich mit auf den Camino. Ich selbst bin den Frances gegangen und vermisste hier irgendwie die Lockerheit des Pilgerlebens. Aber ist halt auch subjektiv.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. April 2014
Wo wir gerade bei Begegnungen sind, ich habe Mady Host in Leipzig auf der Buchmesse kennengelernt. Genauso jung und frisch wie sie selbst ist, so ist auch ihr Schreibstil, sehr sympathisch. Sie beschreibt munter, wie sie ihr Pilgerprojekt angegangen ist, was ihr wichtig ist und welche Bedenken sie hat.
Mutterseelenalleine, als junge Frau unterwegs sein, welche Risiken das birgt und mit welchen Ängsten sie klarkommen musste, das beschreibt sie sehr anschaulich. Leider müssen alleinwandernde Frauen auch auf einem christlichen Pilgerpfad immer mal mit „Anmache“ dieser Art rechnen. Insofern sind das wertvolle Hinweise für Frauen, die so eine Pilgerschaft planen. Einen kühlen Kopf behalten und selbstbewusst agieren, vielleicht kann „Frau“ das ja trainieren.
Es ist bemerkenswert, wie unterschiedlich ein und derselbe Pilgerpfad gesehen werden kann, was natürlich davon abhängig ist, welche Betrachtung man in den Mittelpunkt stellt.“ Einfach los“, wir der Buchtitel es ausdrückt, das ist es eine der wichtigsten Aussagen überhaupt. Denn, wer nicht losgeht, der erlebt auch nichts! Ich bin den gleichen Weg zusammen mit meinem Mann gelaufen und daher sind mir viele Orte vertraut. Luarca, fand ich genauso faszinierend wie Du, eine Bilderbuchidylle zum verlieben.
Buen camino, liebe Mady.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. Februar 2016
Nette Beschreibung des Nordweges aus der Sicht einer Fertigstudierten, die als Frau alleine reist. Lest sich gut, man legt es nicht weg, ist auch schnell gelesen, man sieht den Weg mit Unterkünften in Herbergen und mit dem häufigen Regen, der einem in Nordspanien erwartet. Bereue den Kauf nicht. Eines möchte ich schon sagen, ich selbst bin schon 4 Caminos gegangen, ihre Erfahrung mit möglicher sexueller Belästigung ist mit Vorsicht zu geniessen. Sie hat vielleicht noch nie einen Mann beim Urinieren gesehen, wenn sie da gleich davonläuft, kein Wunder, dass der möglicherweise Arme sich später bei ihr rechtfertigen will. Die Spanier sind ein recht heiliges Volk.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. März 2014
Wenn man auch nur etwas des Spanischen mächtig ist, macht schon das Inhaltsverzeichnis Lust selbst auf diese Pilgerreise zu gehen. Im Klang der Ortsnamen liegt bereits Musik. Doch dieses Buch ist nicht nur ein Bericht über den Jakobsweg, sondern auch eine Reise zu sich selbst. Der rote Faden dieses Berichtes liegt im Widerstreit zwischen dem Alleinsein der Wandererin und aufkommender Einsamkeit. Als Fazit jeder Etappe fragt sie sich, ob der Tag nun einsam war oder sie allein mit sich klargekommen ist. Aber auch die Begegnungen mit anderen und das gemeinsame Wandern kommen zur Geltung. Ihre Erlebnisse und auch die physischen Anforderungen des Weges haben mich nachdenklich gemacht und waren dabei sehr unterhaltsam.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 18. Februar 2016
»Intro«

Neben vielem Anderen mag ich Selbstfindungsbücher und solche, in denen Menschen beschreiben, warum, ob und wie sie an oder über ihre Grenzen gehen. Deshalb hab ich mir mal Mady Hosts lediglich 168 Seiten umfassendes Buch über ihre vierwöchige Reise auf dem Jakobsweg besorgt. Dafür knapp 15 Euro zu verlangen, halte ich für etwas übertrieben, dieser Preis ist weder durch den Umfang noch den Inhalt wirklich gerechtfertigt. Glücklicherweise habe ich das Buch gebraucht recht günstig bekommen. Mady Host beschreibt ohne großes schriftstellerisches Geschick, aber recht unterhaltsam ihren vierwöchigen Trip auf dem Jakobsweg, wen sie dabei so kennengelernt hat und wie sie auch sich selbst besser hat kennenlernen können.

»Writer«

Mady Host ist 30 Jahre alt, hat Sozial- und Gesundheitsjournalismus in Magdeburg studiert und 2008 mit dem Beschreiben ihrer Reisen angefangen. Mit ihrer Freundin bereiste sie in 2008 den Jakobsweg ("Zwei Mädels. Ein Weg. Ein Zelt. (Un-)Sinn auf dem Jakobsweg"), es folgten weitere Veröffentlichungen wie "Per Anhalter durch Island - Zwei Mädels. Eine Insel. Ein Zelt." (2010) und "Europa in vollen Zügen" (2015). "Mein Küstenweg" ist von 2014. Neben ihren Büchern schreibt Mady Host einen Blog und geht weiterhin auf Reisen.

»Wassup?«

Mady Host macht sich nach einer bereits gemeinsam mit einer Freundin getätigten Reise auf dem Jakobsweg nun erneut daran, einen Streckenabschnitt von ca. 600 Kilometern auf dem berühmten Pilgerweg abzuwandern. Sie beginnt in Santander und endet in Santiago de Compostela, wo die Reise der Pilgernden traditionsgemäß ihr Ende findet. Sie geht in unterschiedlich langen Etappen, mal nur zehn Kilometer, mal ganze 40, je nach Kondition, Lust und Tagesform. Sie erlebt den Weg bei schönstem Sonnenschein und strömendem Regen, sie wandert mal allein, mal mit auf dem Weg oder in den Hostels kennengelernten Pilgern aus aller Welt. Nach 600 Kilometern ist Mady Host um viele Erfahrungen und Erlebnisse reicher und hat tolle Menschen kennengelernt.

»Let's get real«

Mady Hosts Reise ist sicherlich auch ein Stück weit Sinnsuche und die damit verbundene Hoffnung, für den weiteren Lebensweg etwas klarer zu sehen. Natürlich ist es auch Urlaub und Abenteuer, aber im Vordergrund stand für Host die Beantwortung der Frage, wie es in ihrem Leben, jetzt nach dem Studium, weitergehen sollte und zu welchem Menschen Host sich bislang entwickelt hat und ob sie mit dieser Selbsteinschätzung richtig liegt und zufrieden ist.

Das Buch ist kapitelweise in die jeweiligen Tagesetappen unterteilt, die Host zurücklegt. Es werden Ausgangs- und Ankunftsort und die zurückgelegten Kilometer angegeben; darüber hinaus hat Host die Kapitel jeweils mit einer mehr oder weniger amüsanten Überschrift versehen.
Host berichtet authentisch von all den Schwierigkeiten, die einem auf dem Weg widerfahren können: das Wetter, überfüllte oder dreckige Unterkünfte, Blasen an den Füßen, Einsamkeit, Krankheiten, Diebstahl und - bei alleinreisenden Frauen - die Angst, überfallen oder vergewaltigt zu werden. Aber auch die schönen Seiten des Pilgertums kommen nicht zu kurz: Saubere, gesellige Unterkünfte, tolle, interessante Menschen, bessere körperliche Verfassung, Zeit zum Nachdenken, Abenteuer, Zeit, sich besser kennenzulernen. So kann jeder für sich selber abwägen, ob er eventuell auch bereit wäre, sich so einer Herausforderung einmal zu stellen.

Hosts Ausdrucksweise ist dabei leider relativ schlicht, es liegt ihr offensichtlich nicht so, ihre Gefühle oder Erlebtes in wirklich schöne Worte zu kleiden. Man könnte hier eher von einem etwas ausgeschmückten Tagebuchstil reden - stilistisch ist "Mein Küstenweg" also leider keine Offenbarung.

Und trotz allabendlicher Gefühlsanalyse (bei der Host so peinliche neue Worte wie "Alleinsamkeit" erfindet) kommt man Host durch diese aufgeschriebenen Gedanken nicht wirklich näher. Man bekommt zwar einen ungefähren Eindruck davon, was sie für ein Mensch sein könnte, aber schlussendlich bleibt Host hier sehr weit an der Oberfläche, so dass es über ein paar küchenpsychologische Selbstanalysen nicht hinausgeht.

Auch sind die Erlebnisse oft nur leidlich spannend bzw. wiederholen sich. Host schildert immer wieder, wie sie sich an dem jeweiligen Tag fühlt, ob sie alleine oder in Gesellschaft wandert und warum, wie das entsprechende Hostel am Etappenziel aussieht, wen man dort wiedertrifft oder neu kennenlernt, dass man etwas isst und Kaffee trinkt und Lebensmittel einkauft und irgendwann todmüde ins Bett fällt. Das ist nicht immer wirklich interessant.

Manchmal ist es aber durchaus erheiternd und kurzweilig, zum Beispiel, wenn Host unterwegs den Sänger Mark Forster trifft, der damals kurz vor der Veröffentlichung seines Albums und somit vor dem großen Durchbruch stand, was er da natürlich noch gar nicht wusste. Mit ihm erlebt sie dann auch einen äußerst witzigen Abend, in dem die Trunksucht eines Mit-Pilgers eine entscheidende Rolle spielt.

»Quintessence«

Alles in allem ist "Mein Küstenweg" bedauerlicherweise keine literarische Offenbarung. Hosts Stil ist schlicht und geradlinig, auf sprachlicher Ebene leider keine Entdeckungsreise, sondern eher ausführliches Tagebuch, das keinen Wert auf schöne Worte oder Ausdrucksstärke legt. Dafür wirkt "Mein Küstenweg" authentisch und ehrlich und bietet gute, wenn auch oberflächliche Eindrücke vom Reisen auf dem Jakobsweg und was einem da so alles passieren kann. Dass man in der Regel immer erkenntnisreicher nach Hause zurückkehrt und tolle Begegnungen mit Menschen aus der ganzen Welt haben kann. Dass man ein wenig Demut lernt, Offenheit, Spontanität und unter Umständen ganz viel über sich selbst. "Mein Küstenweg" ist eine nette kleine Lektüre für zwischendurch, geeignet für diejenigen, die sich für diese Thematik oder Art des Reisens interessieren und keine literarischen Glanzleistungen erwarten. Allerdings finde ich 14,80 Euro für so ein Büchlein gnadenlos überteuert, da es gerade mal 168 Seiten hat, davon auch noch diverse mit (eher langweiligen) Fotos. Im Zweifel würde ich eher zu Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" greifen, aber "Mein Küstenweg" war durchaus ganz nett zu lesen. Deshalb knappe drei von fünf Pilgern, die es sich in der Regel lohnt kennenzulernen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. Februar 2015
Da ich den normalen Jakobsweg von S.J.P.d.P. nach Santiago schon zweimal gegangen bin, habe ich mich für dieses Buch interessiert. Es ist gut und anschaulich beschrieben. Vielleicht werde ich diesen Weg auch mal gehen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 5. März 2014
Ich kenne die beiden ersten Bücher der Autorin und dieses 3. Buch ist irgendwie gereifter, hangelt sich thematisch an ihrer Auseinandersetzung mit dem Alleinwandern entlang. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass dieses Buch in einem anderem Verlag erschienen ist?
Ich persönlich fand es interessant, wann die Autorin es genossen hat mit sich zu sein und wann sie sich auch mal einsam gefühlt hat. Bei aller „Alleinsamkeit“ im Thema des Buches trifft Mady Host - wie es so auf Jakobswegen typisch ist – natürlich auch diesmal dennoch auf viele interessante Menschen.
Spannend fand ich auch, dass sich die Autorin diesmal auf den Küstenweg, und nicht auf den Camino Frances begeben hat.
Ich selbst würde auch gerne mal alleine pilgern, daher fand ich für mich auch interessant, wie sie diese Reise gemeistert und genossen hat, welche Erfahrungen sie damit gemacht hat, als Frau allein auf dem Weg zu sein.
Wie immer empfängt einen der Schreibstil der Autorin beim Lesen mit Leichtigkeit und vermittelt das Gefühl, als wäre man dabei. Von mir eine klare Leseempfehlung.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. Februar 2014
Als drittes veröffentlichtes Werk der Autorin erkennt man auf jeden Fall eine gewisse Entwicklung an Reife und Nachhaltigkeit. Im Gegensatz zum Erstlingswerk, der gemeinsamen „Reiseführung“ auf dem Jakobsweg mit ihrer Freundin, stehen nun nicht mehr vorrangig lustige Begebenheiten und Erlebnisse der Mädels im Fokus, sondern die alleinige Pilgerung der Autorin auf dem Jakobsweg. Daher habe ich beim Schmökern des Buches häufiger meine Gedanken um den Gehalt der Erkenntnisse kreisen lassen, als mich über die Erlebnisse der Pilgerin zu amüsieren. Natürlich gelang es der Autorin, mir auch in diesem Werk mit ihrer frischen und gnadenlos ehrlichen Art ein Schmunzeln auf’s Gesicht zu zaubern, aber mehr noch haben mich die malerisch beschriebenen Landschaftsbilder beeindruckt, wodurch ich mich des Öfteren mitten an den Küstenweg Spaniens versetzt gefühlt habe. Alles in allem hat mich die Autorin auch bei dieser Pilgerung wieder gut an die Hand genommen und mich ihre Reise durch die detaillierte Darlegung ihrer Erlebnisse, Begegnungen und vor allem auch ihrer Gefühlswelt miterleben zu lassen, wofür ich ihr sehr dankbar bin und das Buch nur wärmstens allen empfehlen kann, die sich gern auf Reisen – wenn auch nur auf dem Papier - begeben. ;-)
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. März 2014
Für Alle, die sich für den Jakobsweg interessieren, den Weg gehen wollen oder sich mit dem Thema des "Alleinwanderns" auseinandersetzen...

In "Mein Küstenweg" begleiten wir die Autorin auf Ihrer Reise nach Santiago de Compostela und zu sich selbst. Auf authentische Weise beschreibt Mady Host ihre Erlebnisse und teilt dabei ihre Gefühle und Gedanken mit dem Leser. Besonders schön war es für mich die gemeinsamen Abende mit anderen Pilgern mit erleben zu können aber vor allem auch die Auseinandersetzung mit sich selbst, schwierige Situationen zu bewältigen. Die Autorin schafft es einen mit in Ihre Gedankenwelt zu nehmen und manchmal ist man schon etwas traurig, wenn die Wanderetappe vorbei, der Tag zu Ende und das Licht erloschen ist...
Das Buch nimmt einen mit auf die Reise und weckt das Bedürfnis den Weg selbst gehen zu wollen.

Bravo! Ich bin gespannt auf die nächste Tour und will jetzt schon mental meinen Rucksack packen!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden