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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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3,7 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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Wer liest eigentlich Fettnäpfchenführer? Diejenigen, von denen man gemeinhin behauptet, sie würden keines auslassen, sicherlich nicht. Wer nach Mallorca an den Ballermann reist oder zur Dauerparty auf die Nachbarinsel Ibiza, schert sich kaum um spanische Sitten. Und wer zur Fullmoon-Party nach Ko Samui oder als Lonely Heart nach Pattaya jettet, wird sich vermutlich auch nicht intensiv für die Hintergründe der thailändischen Kultur interessieren. Solange sie mit ihren Euros die lokale Tourismusindustrie ankurbeln, wird den zahlungskräftigen Gästen aus Mitteleuropa fast alles verziehen.

Für wen also ist ein Buch wie Daniel Müllers "Fettnäpfchenführer Thailand" geschrieben? Man könnte annehmen für solche Menschen, die mit einer Kultur aufgrund ihrer Rolle im Land mehr zu tun haben, als eben Touristen. Wie etwa Familie Meyer, die der Leser dur ch das Buch begleitet. Deren Thailandaufenthalt ein Jahr dauern soll, weil Vater Martin dort ein Aufbauprojekt für einen Automobilzulieferer leiten soll. Wer beruflich in einem Land tätig ist oder wie Tochter Lisa Meyer dort zur Schule geht, kommt halt wesentlich intensiver mit einer fremden Kultur in Berührung, als ein Tourist und steht anders als dieser unter einem Ergebnisdruck. Dienstreisen und Entsendungen sind kostspielig und sollten sich in Zeiten von Skype und Videokonferenzen für die Firmen lohnen. Wer also auf Firmenkosten mit seiner Familie in ein anderes Land geschickt wird, sollte seinen Arbeitsauftrag möglichst erfolgreich erledigen. Dass das in einem fremden Land nicht immer ganz einfach ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Und so manch einer ahnt, dass auch im "Land des Lächelns" nicht immer alles easy ist, wenn man dort statt freundlicher Kellner und Hotelangestellter auf einheimische Mitarbeiter, Lieferanten oder Behördenvertreter trifft, die eigenen Interessen nachgehen und nicht unbedingt das Ziel haben, den ausländischen Chef oder Geschäftspartner glücklich zu machen.

Gut also, wenn einem wohl meinende Menschen daheim zur Abreise noch einen Fettnäpfchenführer mit ins Reisegepäck gepackt haben. Dumm nur, dass in diesem hier praktisch nichts für die berufliche Praxis Verwertbares erwähnt wird: über Herrn Meyers thailändische Mitarbeiter erfährt man nur, dass dem deutschen Chef "ein Rundum-sorglos-Paket" geschnürt wird, wenn er zur Behörde muss. Dort muss man zwar mit Korruption rechnen, aber da bleibt einem nichts anderes übrig, "als die inoffiziell geforderten Summen zu zahlen". Wenn der Lieferant eine Stunde zu spät zum Termin mit dem Kunden kommt ohne sich dafür zu entschuldigen und der Kunde darauf ungehalten reagiert, lernt er in Müllers Buch, dass man in Thailand Terminkalender für "entbehrliche Errungenschaften" hält. "Take it easy", ist das Mantra von Autor Müller. Seine Protagonisten sind in Müllers Buch meist zum Vergnügen unterwegs: sie reisen, shoppen und schauen sich Thailand an. Dabei treffen sie auf zwar eigensinnige, aber vor allem heitere und entspannte Menschen, die sich immer wieder über den hektischen Lebensstil der deutschen "Farangs" wundern. Vermutlich tun das die deutschsprachigen Lesern aber auch, denn zur Identifikation lädt das Verhalten der Hamburger Modellfamilie selten ein. Denn wer ein solches Buch liest, klopft Mönchen nicht auf die Schulter, zieht über das Königshaus her oder lacht sich kaputt, wenn sich jemand "Charlie" nennt. Familie Meyer ist eher peinlich so wird ein eigentlich interessanter Ansatz verschenkt. Trotzdem ist das Buch durchaus lesenswert und gut lesbar. Es ist informativ und flüssig geschrieben und wenn man als Tourist oder für einen arbeitsfreien Langzeitaufenthalt in Thailand ist, sicher auch lehrreich und erklärt so manche verwunderliche Alltagssituation.

Wer die thailändische Arbeitswelt kennt, sei es aus eigener Erfahrung oder weil er sich damit intensiv beschäftigt hat, merkt allerdings ziemlich bald, dass beides bei dem Autor vermutlich nicht der Fall war. Denn in seinem Buch kommt diese Arbeitswelt entweder nicht vor oder sie wird, wie die obigen Beispiele zeigen, auf teilweise geradezu naive Art vereinfacht. Von daher ist der Kauf dieses Buches für künftige Expatriates und Geschäftsreisende durchaus verzichtbar. Dem Autor ist daraus kein Vorwurf zu machen, denn er erhebt keinen speziellen Anspruch, ins thailändische Geschäftsleben einzuführen.
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2012
Dieses Buch ist interkulturelles Training pur!
Es ist spannend und lustig in Anekdotenform geschrieben. In jedem Kapitel werden in markierten Kästchen Details beleuchtet und interessante Hintergrundinformationen gegeben. Wissenswertes wird mit guten Tipps verbunden.
Der Autor geht auf viele typische Eindrücke und Erfahrungen eines Reisenden ein.
Absolut lesenswert, mit hohem Nutzwert für alle, die sich für Thailand interessieren und es auch kennenlernen wollen!
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am 19. April 2014
Hat eine gewisse Menge Infos, der Erzählstil aus der Perspektive einer 3-köpfigen Familie ist aber sehr zäh zu lesen. Hat teilweise etwas von Fremdschämen.
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am 18. März 2013
Dies Buch ist völlig verzichtbar, das braucht kein Mensch. Die Beispiele für Fehltritte sind unrealistisch konstruiert. Die Schreibe sucht auf lächerliche Weise nach Pointen und etwas Wortwitz, aber auf dem Niveau eines schlechten Schulaufsatzes oder Vaters Dichtung zu Tante Ernas 75.
Die Belehrungen sind auf impertinente Art besserwisserisch und nerven, denn spätestens nach der Analyse jedes einzelnen Beispiels ("Was ist falsch gelaufen?") ist die Sache klar, die Luft raus, der Drop gelutscht und man braucht nicht mehr viele Worte zu machen. Das Buch ist eine Anstrengung, eine Nervensäge, ein Streber. Um fair zu sein, habe ich es immer wieder zur Hand genommen und nach einem einzigen Kapitel gesucht, das Spaß beim Lesen macht oder sympathisch erhellend daherkommt - Fehlanzeige ! Wer`s trotzdem haben will: mein Exemplar ist gerne an Selbstabholer zu verschenken.
33 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Mai 2013
Müller führt einem vor Augen, in wie viele Fettnäpfchen man trotz aller Vorsicht schon getreten ist. Hervorragend!
Sehr zu empfehlen.
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am 14. Februar 2014
Absolut genial. Ist viel wahres dran. Habe teilweise verdammt gut gelacht, und auch einige Situationen wiedererkannt. Auch wenn es teilweise etwas leicht übertrieben ist. Aber empfehlenswert.
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am 5. Oktober 2012
Der Fettnäpfchenführer zu Thailand hält, was er verspricht. Entspannt währt am längsten: Das Buch ist unterhaltsam, informativ und entspannend. In dem Buch werden die Erlebnisse einer fiktiven Familie geschildert, die von Hamburg aus für ein Jahr nach Thailand gehen und die witzigsten Dinge erleben. Jedes Fettnäpfchen der drei wird erklärt, sodass man als Leser immer weiß, was schief gelaufen ist und was man besser machen könnte (beim nächsten Erlebnis).

Das Buch ist sehr flüssig, kompetent und witzig geschrieben. Man kann jedes Kapitel für sich lesen, und viele Kapitel auch immer wieder. Unbedingt empfehlenswert, wenn man sich auf seine Thailand-Reise gut vorbereiten will. Aber auch Thailand-Reisende, die zurück kommen, werden zahlreiche neue Erlebnisse finden.
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am 14. Januar 2013
Eigene Erfahrungen bestätigen den Author in allen Einzelheiten. Wenn nur ein Teil der Touristen und Expats sich an diese Regeln halten würde ...
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am 15. Juni 2015
Derart gekünstelte Geschichten als Beispiele bzw. Handlungsablauf. Teils falsche Angaben, Aussprachen und Übersetzungen. Schon die Rechtschreibung ist ziemlich mies.
Nein, muss man wirklich nicht haben!
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am 10. Februar 2014
Ist sehr lustig geschrieben und hilfreich, um eine Blamage im fremden Land zu vermeiden. Als Zusatz zu einem normalen Reiseführer echt okay.
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