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Kundenrezensionen

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am 12. Mai 2013
Die Autorin, gelernte Ökotrophologin und Ernährungsberaterin, präsentiert in diesem Buch ein heiteres Potpourri aus eigenen sexuellen Erfahrungen, bunten Interviews, Esoterik, Plattitüden und Kulturklischees sowie Werbung für ihr sympathische Unternehmen/r, darunter eine Nacktputzagentur und eine Veranstalterin von Dildoverkaufsparties.

Unbestreitbar ist, dass einige der dargebotenen Informationen durchaus einmal notiert werden mussten. Wertvoll das Zitat einer Hobby-Prostituierten, S. 73: "Was ich in meinem Job gelernt habe ist, jeden zu lieben. Ich mache mein Herz auf. (...) Wenn Du jeden liebst, kannst Du auch mit jedem Liebe machen. Dann ist es egal, wie der aussieht, wie groß er ist, ob er dick oder schlank ist. Wenn du jemandem wirklich ohne Vorurteil begegnest, Dein Herz öffnest und jeden so nimmst, wie er ist (...)." An einigen Stellen aufschlussreich auch Kapitel 8, "naturgebumst", über Sex in unserer Gesellschaft im Vergleich zu nicht-westlichen Gesellschaftsformen. Recht hilfreich auch Kapitel 9, "Raus aus dem Kopfkino", das von Pamela Behnke geschrieben wurde, zum Thema "Du, sag mal, das fühlt sich gerade an, als machst Du Selbstbefriedigung mit meinem Körper" - Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit für Anfänger.

Die wenigen wertvollen Einsprengsel und die generelle Botschaft, dass das Volk zu seinem eigenen Wohl endlich einmal seine Verklemmung aufgeben möge, damit wir alle einfach in Frieden und Freude zusammen leben können (ganz meine Meinung), ändern dann aber doch nichts daran, dass Autorin und Lektorat (wenn der HORIZON Medienverlag denn ein solches hat, welches entweder zu bezweifeln, oder eben an diesem Buch verzweifelt ist) wirklich einiges unternommen haben, den halbwegs gebildeten und aufgeklärten Leser vor den Kopf zu stoßen.

Krassester Fehler, S. 64, im Kontext von "Selbstverliebtheit" und "Egomanie": "Der Gedanke: Ich muss mich erstmal selbst lieben, hat einen fundamentalen Denkfehler!" - Eben nicht! Wer sich nicht zuerst selbst lieben kann, der kann auch niemand anderen lieben. Nur: Selbstverliebtheit ist etwas ganz anderes als Selbstliebe. Das hat Erich Fromm schon 1956 in Die Kunst des Liebens dargestellt und dort seinerseits Meister Eckhart zitiert (S.77): "Hast du dich selbst lieb, so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst. (...) So steht es recht mit einem solchen Menschen, der sich selbst liebhat und alle Menschen so lieb [!] wie sich selbst [!], und mit dem ist es gar recht bestellt". Der Unterschied zwischen Selbstliebe und Egozentrik/Narzissmus/Selbstverliebtheit, zwischen gesundem und mangelhaftem Selbstwert, ist der Autorin also völlig unbekannt. Das ist wirklich ziemlich arm.

Den Rest des Buches durchziehen formidable Weisheiten wie "Orgasmus und Extase. Jeder Mensch hat einen inneren Magnetismus. Einen positiven und einen negativen Pol. Das ist die Quelle unserer höheren orgasmischen Erfahrungen." (Infokasten S. 97), oder auch "Sex ist Frauensache. Männer haben davon keine Ahnung!" (Kapitel 12, Überschrift. Natürlich, denn _alle_ Männer haben _ausnahmslos_ keine Ahnung von Gefühlen, Sinnlichkeit und Kommunikation, und _niemand_ kann es ihnen beibringen...)

Das Buch entbehrt ferner jeder inneren Struktur, die Kapitel wurden scheinbar wahllos aneinandergereiht und werden ihrerseits nur mühsam durch ihre Überschriften zusammengehalten. Kommen die Inhalte anfangs noch wie mäßig recherchierte Einspieler im Frühstücksfernsehen daher, merkt man späteren Kapiteln an, dass sie dafür geschrieben wurden, Seiten zu füllen - damit der Leser im Buchladen auch ordentlich was in die Hand nehmen kann. In die andere, meine ich.

Meine persönliche Meinung: Dieses Buch schadet eher, als dass es hilft. Aufklärung tut not, aber nicht nur über Vögeln, sondern auch über Lieben. Wären der Autorin Erich Fromms Werke bekannt gewesen, sie hätte es vielleicht nie geschrieben - und das wäre besser gewesen. Denn was neu ist, nimmt manchmal eben einfach nur Aufmerksamkeit von den Dingen, die wirklich wichtig sind. Und was alt ist, ist nicht deswegen schlechter, weil es keiner verstanden hat.
11 Kommentar| 114 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2012
Ich muss zugeben, dass ich schon häufiger darüber nachgedacht habe sexuell mehr auszuprobieren aber am Ende habe ich mich doch nie wirklich getraut. Wie offen und ehrlich Susanne Wendel über ihre sexuellen Erfahrungen spricht finde ich einfach unglaublich mutig. Wie recht sie doch hat, dass alle über Sex reden nur nicht über den Eigenen. Sie lässt einen ganz bewusst durchs Schlüsselloch gucken. Es macht Mut sich wieder auf die Suche nach der eigenen,individuellen Sexualität zu machen und das mit oder ohne Partner. Dieses Buch empfiehlt sich auch für faule Leser, denn jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen. Ich bin meiner Neugierde gefolgt und habe mich zuerst den Kapiteln gewidmet, die mich am meisten angesprochen haben. Ein Buch, dass ich wirklich jedem empfehlen kann.
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am 11. Dezember 2012
Das Buch ist geprägt von einer Ehrlichkeit und Offenheit, die bewundernswert ist. Es zwingt einen förmlich, es in einem Stück zu lesen. Das man dabei so oft schmunzeln oder herzhaft lachen muss, hilft ungemein. ;-) Lachen ist gesund, sagt man, und vögeln auch, schreibt Susanne Wendel! Und sie hat recht! Ich habe mich nach der Lektüre selbst dabei ertappt, wie ich überlege, wann ich gesünder bin. Und es ist eindeutig immer dann, wenn ich guten Sex habe. :-) Also Frauen und Männer: Erst Buch lesen und sich dann gesundvögeln! Auf jeden Fall werdet ihr viel Spaß haben und eine tolle Inspiration finden!
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TOP 500 REZENSENTam 24. Dezember 2012
Wer auf der Homepage der Autorin sich die Kurzsequenz eines Vortrags in Form eines Videos zu sehen bekommt, wird etwas von dem Esprit von Susanne Wendel spüren, der auch im Buch spürbar ist. Ein Buchtitel der dazu taugt genügend zu provozieren und gleichzeitig die Menschen neugierig macht, denn schon nach wenigen Wochen geht dieser Titel in die 2. Auflage. Susanne Wendel möchte Menschen motivieren, ihre ganz eigene Art von Sexualität zu entdecken und zu erforschen und vor allem auch dazu zu stehen und sie dementsprechend auch zu leben. Das Menschen dies nur bedingt tun oder viele auch mit ihrem Liebesleben unzufrieden sind, dürfte die Resonanz die auf dieses Buch zutrifft, zumindest teilweise seinen Erfolg erklären.

Dieses Buch hat 171 Seiten, wovon 57 Seiten von Anderen beigesteuert sind. Diese sind 5 verschiedene Interviews und ein Kapitelteil, den die Tantrikerin P. Behnke mit 13 Seiten beisteuert und im Anhang auch gleich mit einer Werbeseite bedankt wird. Also fast ein Drittel von Anderen. Das fällt einfach auf, man muss das nicht werten. Die Autorin hat ihre eigene Sexualität erforscht und will nun ihre Begeisterung an Andere weitergeben. Wendel gibt einen Einblick in die weibliche Sexualität, in verschiedene Praktiken, erzählt von Fetischparties in Gewächshäusern, von Clubbesuchen und Gang-Bang Parties, von Hobbyprostituierten, erzählt von SM und Bondage, Swingerclubs, berichtet vom Life-Changing-Sex, bis hin zu Gruppensex, Sexspielzeug, Vibratoren und dem Handmasturbator für den Mann in Eiform! Der Leser bekommt das volle Programm!

Die Autorin erzählt davon, dass Frauen zu wenig mit den Männern kommunizieren, den Mann zu wenig wissen lassen, was er denn nun mal von Frau wissen muss. Ihr Credo ist, im Sex frei zu werden, das zu leben was in einem steckt und das gefälligst zu geniessen. Eine Aufforderung mit Esprit, den eigenen Sex zu erforschen, auszuprobieren und dazu zu stehen. Des Deutschen Sexalltags ist grau: Die Rede ist von Männern die nicht können und von Frauen die nicht wollen! Wendel geht sogar soweit zu sagen: "Könnte es sein, das Burn-out immer häufiger entsteht, WEIL so viele Menschen so wenig Sex haben?" Sex als Allheilmittel gegen Burnout? Dass die Neurose "grob gesagt" ein Versuch sein soll, Probleme mit schlechten Methoden zu lösen, lässt dann spätestens bei mir doch manche Stirnfalte erscheinen. Und schliesslich: Wer die Aufmerksamkeit von sich weglenkt und sich dafür auf die Bedürfnisse seines Gegenübers konzentriere, dann würde sich Selbstliebe selbstverständlich einstellen, so einen Quatsch habe ich ehrlich gesagt selten gelesen.

Also ehrlich gesagt, wirklich viel Neues habe ich hier wenig gefunden. Trotzdem regt das Buch zum Nachdenken an, gibt Tipps und Impulse die ev. hilfreich sein können. Gerade für Männer, kann der Einblick in das "weibliche Ticken" in Punkte Sexualität augenöffnend sein. Ein Buch, das interessante Fragen stellt, mit Pepp und Klartext geschrieben ist, schöne Passagen vorzuweisen hat, beeindruckt, auch wenn ich nicht in allem konform gehe, oder die Fachlichkeit stellenweise dann manchmal zumindest von Frau Wendel in Frage stelle. Die gestellten Fragen darin, können jedoch sehr hilfreich sein, ohne Zweifel. Die darin geschilderten Erfahrungsberichte überzeugen, persönliche Meinungen jedoch nicht.

Manche Sichtweise hat dabei den Geschmack des Kurzsichtigen. Sex als Rezept anzusehen gegen Alltagsprobleme, grenzt dann doch etwas an Naivität. Was ich jedoch gut finde, dass diese Lektüre versucht, wieder ein Verbindung eine Brücke zwischen Mann und Frau zu schaffen, was ich als sehr wertvoll empfinde, gerade in diesem Bereich, fühlen sich ja viele Menschen nicht wirklich verstanden und gesehen. Denn das Buch zeigt auch, wie wenig Männer über Frauen wirklich wissen. Ein Buch das auffordert, in die eigenen Sexualität zu investieren um letztendlich ein erfüllteres Leben zu führen in einem Bereich, der geradzu danach schreit sinnvoll gelebt zu werden. Es könnte sich durchaus lohnen, sich der natürlichsten Sache der Welt zu widmen, um seinen ganz eigenen Sex zu finden und zu leben. Trotz ein paar Schwachstellen, ist dieses Buch lesenswert! Zumindest in einem Punkt, möchte ich die Autorin uneingeschränkt unterstützen:
"Love yourself first!"
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am 5. August 2013
Das Buch verspricht wesentlich mehr als es halten kann! Meiner Ansicht nach ist es auf eine Kundenerwartung zugeschnitten, die mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat (offensichtlich wie beim Telefonsex). Nach dem 2. Kapitel wird's langweilig, so dass eine Lektüre eher anstrengend als erhellend ist - und dafür ist es dann viel zu teuer!
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am 3. März 2013
hat dieses buch mich irgendwie weiter gebracht? nein! ich fand keinen einzigen wirklich neuen erfrischenden gedanken zum thema sexualität. die simple botschaft lautet: wer immer schon neugierig war, was in einem swinger-club so abgeht, soll sich ruhig mal frei machen und trauen! das befreit dann noch mehr :)) und wer keine sex-toy sammlung zu hause hat, verpasst ne menge spass! ?? ich hatte mir mehr versprochen, der inhalt geht über den aspekt selbsterfahrung bei sm- spielchen nicht hinaus. ein buch für frauen, die unter hingabe verstehen, sich von wildfremden männern fesseln zu lassen. wem's gefällt... zur erweiterung des horizontes (oder für die zeit nach den wilden sex-orgien, auch die werden irgendwann langweilig) empfehle ich eher die lektüre von diana richardson 'zeit für weiblichkeit'.
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am 9. November 2012
Ich hatte vor diesem genialen und absolut ehrlichen Buch nicht die leiseste Ahnung, wie der genau aussehen könnte, der beste Sex meines Lebens. Aber eines wusste ich: Nein, ich hatte ihn noch nie! Und: ich bin neugierig auf das Thema. Dank "gesundgevögelt" habe ich nun jede Menge Ideen. Zum Thema Sex und eigene Sexualität gibt es keine vergleichbaren Bücher. Dieser Titel ist ein Muss für alle, die ihre eigene Wahrheit über Sex herausfinden möchten. Das Buch ist absolut echt und authentisch, weil die Autorin alles selbst durch- und erlebt hat. Und gleichzeitig gibt sie nichts vor, sondern macht Angebote und vor allem eines: Mut. Das Buch hat das Zeug zum Bestseller und dazu, die eigene Seele zu heilen!
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am 13. April 2013
Mehr als zwei Drittel des Buches handeln von den SM Erfahrungen der Autorin und Interviews mit irgendwelchen Personen, die no-na-Aussagen treffen. Den Rest des Buches wird einem geraten sich zu öffnen und Spass zu haben. Es gab bei mir kein einziges Aha-Erlebnis in diesem Buch. Sehr enttäuschend!!
Selbst wenn man auf SM steht findet man hier nichts Neues. Das schlechteste Buch zu diesem Thema.
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am 1. November 2012
Durch einen glücklichen Umstand kam ich schon jetzt in den Besitz des Buches. Neugierig ging es mir darum einen ersten Eindruck zu gewinnen. Der Titel sorgt ja schon für Aufmerksamkeit. Dann aber das: die ersten 50 Seiten habe ich wie in einem Rausch gelesen. Gefühlt ohne Luftzuholen, obwohl der Mund weit offenstand. Da erzählte doch tatsächlich jemand in aller Offenheit über meine Gefühlswelt von vor 5, 6 oder 7 Jahren, als sich mein Leben ähnlich veränderte. Und ich habe heute ein erfüllendes Sexualleben und bin dabei aus ärztlicher Sicht und aus meinem fühlen pumperlgsund. trotz einiger kilos zuviel.

Spannend, unterhaltsam, versehen mit vielen Informationen und immer wieder mit einem Augenzwinkern zeigt die Autorin wie befreiend es sein kann, wenn man den eigenen Fantasien mutig folgt und seinen Weg zu erfüllender Sexualität entdeckt.

Ich erlebe es in meinem Alltag immer wieder, wie gerne Menschen über Ihre sexuellen Sehnsüchte und Wünsche reden, sobald sie merken, dass man sie ernst nimmt damit. Diese menschen befreien sich mit Worten. Das Buch zeigt, wie sie es auch mit Taten können.

Das Buch handelt nicht vom erleben einer Einzelnen. Das weiss ich aus eigenem Erleben und vielen Gesprächen. Es ist keine Fiktion, sondern zeigt eine Lebenswirklichkeit sexueller Befreiung die häufig versteckt wird. Und wird vermutlich gerade deshalb provozieren. Ein weiterer Schritt zu Veränderung

sehr schön! lesen! und etwas für die Gesundheit tun.
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am 28. Oktober 2014
Sorry an den Händler!! Alles bestens geliefert etc. Leider ist das Buch so grotten schlecht!! Die Autorin fühlt sich sehr toll, aber schreibt zu 70% dahingesagtes unüberlegtes Zeug :-(( Hatte erwartet dass beispielsweise gesellschaftliche bzw. moralische Zusammenhänge aufrichtig behandelt, oder auf den Punkt gebracht werden. Leider nur so wenig aufschlussreich wie ein Gespräch mit meiner Oma :-((
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