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am 20. März 2014
Jesper Juul schreibt es im Schulinfarkt auf.
Schwer getan habe ich mir mit der Stimme des Lesers. Vieles kam dadurch für mich ein wenig zu harsch herüber, obwohl es wohl doch auch zu Juuls Stil passt, mit dem ich aus demselben Grund meine Probleme habe.
Alles in allem inhaltlich für mich ok, aber auf die Präsentation kommt's eben auch an.
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am 22. Januar 2015
ich arbeite seit vielen Jahren professionell mit Lehrern, Schülern und Eltern zusammen.
Jesper Juuls Ansätze haben dabei vielen Lehrerinnen und Lehrern (und auch Eltern) geholfen, ohne Gesichtsverlust etwas an Ihrer Beziehungsebene zu den Schülerinnen und Schülern zu verbessern.
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am 21. Februar 2016
Ich finde, dass Herr Juul mit Vielem in seinem Buch recht hat. Trotzdem ärgere ich mich als Lehrerin über die doch recht undifferenzierten Lösungsvorschläge, die weitgehend darauf hinauslaufen, dass Lehrer und Eltern doch einfach mal mehr miteinander reden sollen.

Unser Schulsystem ist in einer strukturellen Krise, die sich nicht einfach durch 'mehr miteinander reden' abfedern lässt. Lehrer haben es vielerorts heute zu tun mit:
- einem Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen in einem historisch nie dagewesen Ausmaß, dessen Folgen noch nicht abzusehen sind
- einem hohen Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund, in deren Familien oftmals die Erfahrung von kultureller Entwurzelung zu Traumata geführt hat, von denen die Kinder stark belastet sind
- einem immer stärkeres Auseinanderklaffen der elterlichen Erziehungsstile zwischen autoritativ (oftmals in muslimischen Familien), Helikopter-Erziehung und Gleichgültigkeit, oder oftmals auch einem Slalomkurs zwischen diesen Extremen
- einem gesellschaftlichen Diskurs, der dem Einzelnen einredet, ohne Leistung keinen Platz in der Gesellschaft zu haben und von dem viele Eltern und ihre Kinder geradezu imprägniert sind, sodass einzelne Noten einem Urteil über ganze Biographien gleichzukommen scheinen und Lehrer als Richter über Lebensschicksale angesehen werden.

Ich war als Lehrerin an einer Schule, an der all diese Probleme aufeinandertrafen und habe nach ein paar Jahren feststellen müssen, dass ich mich mit meinen Bemühungen um Kooperation zwischen Eltern, Schülern und Schule, so wie Juul sie vorschlägt, aufgerieben habe, ohne viel bewirken zu können. Was ich mir von einem solchen Buch gewünscht hätte, wären tatsächlich strukturelle oder politische Ansätze.
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am 16. Februar 2016
Ein sehr aufschlußreiches Buch und in jeder Hinsicht hilfreich für Eltern und Lehrer um unsre Kinder sinnvoll in dem verwirrenden Schulsystem zu unterstützen und begleiten zu können,- danke Jesper Juul!!
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am 29. Juni 2013
Wer ihn kennt, weiß bescheid. Wer nicht; es ist eine gutgeminte Provokation. Für Eltern durchaus ein Position mit dere s sich lohnt sich auseinander zu setzen.
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am 16. September 2013
Das Buch ist excellent! Jesper Juul spricht über viel verschiede Themen und eine Art und Weise die sehr klar, einfach und verständlich ist. Dieses Buch ist ein muß wenn man sich mit Erziehung beschäftigt.
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am 9. September 2013
"Wir alle sind nicht darauf vorbereitet, diese wunderbaren Kinder zu begleiten."

"...Schulen sind noch nie für Kinder, sondern immer nur für die Gesellschaft geschaffen worden."

Aus diesem Blickwinkel versucht Jesper Juul das Unmögliche: Er versucht sehr einfühlsam dem Leser deutlich zu machen, warum es Schulunlust, Schulfrust und Schulverweigerer gibt. Und das nicht nur unter den Schülern!....
Er zeigt auf, warum "Schule" dieses Unbehagen auslöst, und wie wir es aus Liebe zu unseren Kindern (und uns) ändern können?
Doch wird beim Lesen auch deutlich, wie schwer dieses Unterfangen sein wird, da wir alle viel zu verstrickt in unserem selbstgesponnenen Gesellschaftssystem und Denkmustern stecken.

Das Buch ist wirklich gut geschrieben (Inhalt). Mich hat lediglich das Zitieren des eigenen Textes gestört, welches in größerer Schrift mittem im Text ständig auftaucht und meiner Meinung nach unnötig ist (Form). Doppeltgelesen wird es ja doch nicht.

Ob das Buch uns hilft, den Schulinfarkt zu heilen?
Eine Leseempfehlung an alle, die versuchen, den Schulinfarkt zu verstehen und handlungsbereit sind.
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am 15. Juli 2013
Ein wichtiges Buch! Nur: WO BEGINNEN? Die wichtigste Reform wäre: kleinere Klassen, damit Lehrer überhaupt die Möglichkeit hätten, auf die persönlichen Bedürfnisse u. Schwierigkeiten der einzelnen Schüler u. Schülerinnen einzugehen.Nur so wäre es möglich eine persönliche Beziehung zwischen Lehrern u. Schülern herzustellen u. den Druck, der laut J.Juul nur Gegendruck erzeugt (wie wahr!) zu verringern. Wieviele teure Schulversuche hätte Österreich sich ersparen können, wenn man nur mehr Lehrer eingestellt hätte! UND: das wirklich Entscheidende ist die innere Einstellung der Lehrer zu den Schülern u. der Schüler zu ihren Lehrern. Doch wie verändert man diese? Auch wenn man nicht "für" den Lehrer lernt, so lernt man doch den Stoff lieber, wenn er von einem begeisterten Lehrer präsentiert wird, den man liebt u. achtet. Veränderung in diesem Sinne ist im derzeitigen System unmöglich, sagt Juul zurecht.
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am 6. September 2013
Ich bin kein Leser aber dieses Buch und auch die anderen haben mich fasziniert! Ich hatte ein paar Probleme mit meinem Sohn in der Schule aber nun ist es besser, da ich ihn und er mich besser versteht! Das sollten viel mehr Eltern lesen!
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am 16. Januar 2015
... aber ich trau mich nicht. Mehr Beziehungsarbeit, weniger Streß und Druck usw.. so dringend müsste sich was ändern!! Dann bräuchten auch keine Strafarbeiten mehr geschrieben werden. Kinder und Lehrer sind doch alle gleichermaßen überfordert. Jesper Juul bringt das wieder einmal gut auf den Punkt.
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