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Kundenrezensionen

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am 6. November 2016
Ich bin vielleicht kein eingefleischter Star Trek Fan, aber ich habe schon als Kind alle Folgen der Originalserie gesehen und war wie viele andere auch fasziniert von Mr. Spock, Kirk und MC Coy . Was mich an dem Buch stört, ist dass es in langen Abschnitten einfach nur Szenen aus der Serie und den späteren Filmen nacherzählt und die eigentliche Handlung dazwischen recht dünn ausfällt.
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am 29. Mai 2014
...mit der jungen Joan Collins als Sozialarbeiterin Edith Keeler, die am Ende der Serienfolge bei einem Autounfall sterben musste. Dass Dr. McCoy zuvor die Geschichte verändert hatte, nachdem er zunächst ihr Leben gerettet hatte, war mir durch die Bemerkungen von Kirk und Co., die an dem Portal des Hüters der Ewigkeit standen, als Nebensächlichkeit bewusst. Jedoch nicht, dass McCoy sein ganzes Leben in der Vergangenheit verbracht hatte,
Diese Geschichte wird hier vollständig erzählt und auch, wenn diese Zeitlinie wieder aufgehoben wird, macht es Spaß zu lesen, WIE sich die Geschichte verändert.

Parallel dazu wird jedoch auch McCoys Lebensweg in der realen Zeitlinie erzählt, indem viele Serienfolgen (Der verirrte Planet, Spoch außer Kontrolle...) und alle Kinoflme miteinander verknüpft werden.

Was viele an dem Buch stört, dass viele Dinge aus der Serie und den Filmen nacherzählt werden, empfinde ich als sehr unterhaltsam. Denn diese ausgeschmückten "Déjà vus" sorgen immer wieder für schöne Erinnerungen an diese liebgewonnene Serie und seine Darsteller, was dazu geführt hat, mir einzelne Folgen wieder anzuschauen und auf Details zu achten, die in dem Buch niedergeschrieben sind.

Ein sehr dickes Buch, aber auch sehr lohnend, denn es beleuchtet Pille's Charakter, wie es in der Serie praktsch nicht gegeben hat.
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am 27. Januar 2012
So, nach langem Warten ist dieses 800 Seiten dicke Buch nun endlich erschienen. Und das Warten hat sich absolut gelohnt, meiner Meinung nach ist dies eins der besten Star Trek Bücher überhaupt.

Ausgangspunkt der Geschichte ist die TOS-Episode "Griff in die Geschichte", die Episode wo McCoy per Unfall auf die Erde des Jahres 1930 gelangt und dort massiv in den Verlauf der Geschichte eingreift. Der Fan weiß dass McCoy von seinen Freunden gerettet wurde und die ursprüngliche Zeitlinie wiederherstellt wurde.

Das Buch hat 2 Handlungsstränge, der Erste fängt direkt nach der besagten Episode an, es wird über die Auswirkungen auf McCoy erzählt usw. Nachher werden immer kapitelweise verschiedene TOS-Episoden aus der Sicht von McCoy erzählt. Dieser Handlungsstrang zieht sich über viele Jahre hinweg, es werden ebenfalls Begebenheiten aus den Filmen sowie einige vom Autor erfundene Stories erzählt. Aber auch viele Jahre danach, spürt McCoy immer noch die Auswirkungen der Zeitreise von "Griff in die Geschichte", ebenfalls plagen ihm Alpträume eines Lebens, welches er nie gelebt hat.
Im zweiten Handlungsstrang bleibt McCoy gestrandet auf der Erde des Jahres 1930. Es wird erzählt wie er sich in der Vergangenheit durchschlagen muss. Leider haben seine Taten Auswirkungen auf den Geschichtsverlauf der Erde.

Wie schon geschrieben, meiner Meinung nach einer der besten erschienenen ST-Romane überhaupt, der Autor beweist sich als Kenner des ST-Universums. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen.
Im Mittelpunkt steht McCoy, es sein Charakter bekommt hier eine gewisse Tiefe, es wird sehr viel auf sein Gefühlsleben eingegangen. Ebenfalls auf seine verschiedenen Beziehungen zu Frauen und auch zu seiner Tochter wird eingegangen.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die anderen Charaktäre durch diese Fixierung auf McCoy viel zu kurz kommen, gut Kirk und Spock haben einige Auftritte, aber die restlichen, liebgewonnen Charaktäre wie Scotty, Uhura, Sulu und Checkov sind absolute Nebendarsteller und werden nur ein paar mal erwähnt.

Ich würde jeden ST-Fan wärmstens empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es wird euch gefallen!!!! Wobei ich auch dazusagen muss, es wird sicherlich vorausgesetzt dass man die Serie gesehen hat, weil viele Begebenheiten aus der Serie kurz erwähnt werden, aber nicht ausführlich erklärt.
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am 3. Februar 2012
Dieses Buch charakterisieren so einige Superlative.
Zunächst der Umfang. Dieser Wälzer hat 812 Seiten und ist schätzungsweise 8 cm dick.Was es etwas schwierig macht, das Buch aufgeschlagen neben den Frühstücksteller zu legen und sich nebenbei ein Brötchen zu schmieren, ohne dass es nach einer Seite zuklappt.
David George hat auf diesen 812 Seiten eine sehr intensive Charakterstudie gezeichnet, und man merkt ihm an, wie sehr der Charakter McCoys ihm am Herzen liegt.
In zwei Zeitlinien geht er ihm auf den Grund, lotet aus, auf welche Weise Leonard McCoy zu dem Menschen geworden sein mag, wie er dem Leser/Zuschauer begegnet ist.
Beeindruckend ist das Feingefühl, mit dem er auf diesen Charakter eingeht, seinem Leben, Lieben und Leiden.
In der veränderten Zeitlinie schildert er auf gelungene Weise das Amerika der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts,und seine Extrapolation dessen, was der zweite Weltkrieg auf der Erde hätte anrichten können,wäre Edith Keeler am Leben geblieben und hätte ihre Pazifismus -Bewegung gründen können, das hat schon etwas sehr Beklemmendes.
Die "richtige" Zeitlinie, das ST - Universum,so wie wir es kennen, lebt noch einmal auf,ausgehend von der Episode "Griff in die Geschichte".Der Leser begegnet vielen Begebenheiten aus der Serie und den Filmen, bis hin zu Admiral McCoys Besuch auf der Picard - Enterprise.Durch die Sicht des Doktors erscheinen sie in ganz neuem Licht.
Viele Wegbegleiter tauchen noch einmal auf, allen voran natürlich die beiden anderen Mitglieder des Dreiergespanns, Spock und Kirk,aber auch alle anderen Senior - Offiziere.
Auch das eine oder andere Besatzungsmitglied bekommt hier seine Geschichte.
David George schildert die freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihnen sehr intensiv.Explizit hat er sich an Episoden und Filmen orientiert und alle bekannten Romane ausser acht gelassen.
So entsteht eine in Teilen gewöhnungsbedürftige Sichtweise, denn alles Hintergrundwissen aus den Romanen muss der erfahrene ST - Leser aus dem Kopf bekommen.Trotzdem fällt es leicht, sich auf dieses Universum einzulassen.
Es kommt dem Original am Nächsten, so wie es von seinem Erschaffer, the "Great Bird of the Galaxy" gewollt war.
In schönster Roddenberry - Manier hat David George auf S. 211 versteckt in einem einzigen kleinen Nebensatz einen Seitenhieb versteckt, der unverhohlen auf bestehende politische und wirtschaftliche Verhältnisse abzielt und treffender nicht formuliert sein kann!
Es wird höchste Zeit, dass diese Intention Roddenberrys wieder in den Vordergrund gerückt wird!Dessen Absicht war es ja, mit den Geschichten rund um die Crew um Kirk Sozialkritik zu üben. Wie bitter nötig haben wir solche Autoren, die uns die herrschenden Verhältnisse auf diese nette Weise um die Ohren hauen!

Es gibt allerdings eine oder zwei Passagen, die ich zu beanstanden habe.Es geht um die Abenteuer der Enterprise, am Ende der Fünf - Jahres - Mission und nach der V`Ger - Krise. Hier kommt die Geschichte ins Stocken, und es kommt mir vor, als habe der Autor sie nur geschrieben, weil er meint, dass sie eben dorthin gehören und nicht, weil sie ihm ein Anliegen sind. Sie wirken wie die üblichen Standard - Abenteuer, die es schon zuhauf gibt. Sie sind für den Fortgang der Handlung absolut entbehrlich und hätten nicht auch noch in dieses Opus hineingequetscht werden müssen.
Trotzdem, es tut diesem großartigen Werk keinen Abbruch.
Alltagskompatibel ist "Die Herkunft der Schatten" allerdings nicht!
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Kurz zur Handlung: Der vorliegende Band behandelt nicht nur die alternative Zeitlinie um McCoy nach dem Sprung durch den Hüter der Ewigkeit sondern auch die "richtige" Zeitlinie.

Nur mal zur Info ist noch ein geschichtlicher Fehler enthalten: In Wahrheit erklärte Nazideutschland am 11.12.1941 den USA den Krieg und nicht andersherum!

Meine Erwartungen an den oftmals verschobenen Band waren hoch. Feuertaufe: McCoy - Die Herkunft der Schatten markierte das 40. bzw. in Deutschland 45. Jubiläum der klassischen Serie. Leider versagt der Roman auf ganzer Linie und kann nur in bestimmten Szenen punkten und reißt daher den Band aus der Unzulänglichkeit etwas heraus.

Warum ist der Roman so schlecht? Der Autor hat sich durchaus Mühe gegeben als er sich die ganze TOS-Reihe und die Filme angeschaut hat. Aber 3/4 des Romans sind unnötig! Der ganze Bereich um das 23. (und 24. Jahrhundert) ist größtenteils überflüssig! Es handelt sich hierbei um langatmige Nacherzählungen der klassischen Serienfolgen und Filme. David R. George III. verquickt nur teilweise Szenen noch zwischen den Folgen. Dies ausführlich zwischen den beiden Episoden "City of the Edge Forever" und "Operation: Annihilate!" Teilweise werden in einigen Sätzen mehrere Folgen erwähnt. Außerdem werden über zwanzig Jahre die Zeitpartikelforschungen überstrapaziert. Vollkommen überflüssig sind die Missionen um den Wächter am Rande der Ewigkeit und die Erstkontaktmission.

Ein weiterer Punkt hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich mochte McCoy als Seriencharakter sehr. Aber hier benimmt er sich eben nicht wie der Südstaatengentleman. Die Frauen, die ihm zu Füßen liegen, wie Tonia Barrows verlässt er bevor es ernsthaft werden kann. Das ganze Drumherumgerede, warum es so ist bis zur tatsächlichen Auflösung, warum McCoy angeblicherweise keine feste Bindung eingehen kann sind teilweise so an den Haaren herbeigezogen, dass ich mich wirklich geärgert habe. Im Endeffekt sind die ersten 65 privaten Lebensjahre von McCoy wenn man es genau nimmt, verhunzt! Warum macht es der Autor McCoys Privatleben so schwer? Ehepartner oder gar Kinder konnten gut verschwiegen werden. Siehe dazu schon Hikaru Sulus Tochter Demora! Und wenn jeder Charakter auf der Enterprise aufgrund derartiger oder ähnlicher Probleme Dauersingle ist, dann gute Nacht.

Der Autor hat sich nur an die Serienfolgen und Filmen orientiert und weicht keinen Zentimeter davon ab. Dabei ignoriert er total aus Gründen, die er angibt, die ganze schriftliche Geschichte. Hier hat jemand bereits gespoilert, dass der Band auch McCoys Tod enthält. Das ist mehr als ärgerlich, da gerade die jüngsten Star Trek Romane Wert auf Verknüpfungen legen. "McCoy" steht dabei mehr als alleine da und nimmt eine Sonderstellung ein. Selbst wenn das Shatnerverse innerhalb der Romane nicht als offizieller Kanon betrachtet wird gehen sämtliche anderen Romane davon aus, dass McCoy noch in den 70ern des 24. Jahrhunderts lebt! Bereits in einem Comicband "Missionen" (beim Dino-Verlag erschienen) hat McCoy das Zeitliche gesegnet, da jedoch in einem Krankenzimmer nach Spocks Besuch. Nach dem Ableben des ehemaligen Bordarztes hat er ihm noch einmal zugeprostet und den Alkohol getrunken. Das war allerdings nach dem Absturz der Enterprise-D auf Veridian, sodass Spock McCoy nach über 70 Jahren den tatsächlichen Aufenthalt von James Kirk erklären konnte. Ehrlich gesagt finde ich es etwas vermessen, jemanden wie McCoy in einem popeligen Comic oder sogar hier in einem Roman sterben zu lassen, auch wenn wir alle wissen, dass auch diese Charaktere nicht unsterblich sind. Allerdings kann man dies auch ausblenden und hätte es nicht schreiben müssen.

Die Handlungen um die alternative Zeitlinie erschien mir da interessanter. Auch wenn einige wichtige Passagen zu kurz geraten, dafür unwichtige Passagen zu lang geraten sind. Der Gastauftritt aus einer anderen Serie war mehr als unnötig. Doch bevor es richtig gut werden konnte, beendet der Autor ärgerlicherweise da auch schon den Handlungsstrang. Und das noch in klischeereicher Weise. Ich finde es im Übrigen etwas seltsam, dass in der Zeitlinie Nazideutschland die ultimative Waffe - natürlich vor den Amerikanern - entwickelt, diese aber nur zwei Mal einsetzt und einen langen Kriegseinsatz vorzieht (wo kommen bloß die Ressourcen her???). Außerdem scheint man dort kein Problem damit zu haben, die alten Flugzeuge von Anno Tuck aus der Mottenkiste zu holen und damit angeblich den Krieg gewinnen zu können. Recht unwahrscheinlich das Ganze. Vor allem verwunderte es mich schon, dass der Autor ellenlang um McCoys Krankheit eingegangen ist, die ihm durch die Datenbank der Fabrini letztenendes erspart geblieben war, diese Krankheit aber überhaupt nicht in der anderen Zeitlinie auftauchte. Das könnte allenfalls bedeuten, dass sich McCoy die Krankheit nach der Episode "City of the Edge Forever" zugezogen hat.

Den absoluten Gipfel der Lächerlichkeit erreicht er jedoch, als er den "realen" McCoy sich teilweise an die andere Zeitlinie erinnern lässt. Mir ist die Absicht, die sich dahinter verbirgt zwar klar, aber ich finde, das war mehr als unnötig.

Der Roman verdient nur deshalb drei Sterne und nicht zwei, weil ich die Wendung, die sich nach den Kinofilmen ereignete, für McCoy sehr schön finde. Aber das ist leider viel zu kurz geraten. Der Roman hätte durchaus mehrere Sterne erhalten können, aber dafür verschenkt er einfach zu viel Potential...
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am 24. Dezember 2012
Die Star Trek Episode "Griff in die Geschichte" gehört zu den Besten Folgen der Saga.
Alle kennen die Auswirkungen die McCoy hatte als er durch den Wächter schritt.
Nun erfahren wir was er in der Vergangenheit erlebt hat.
Und wir begleiten ihn auch in der "normalen" Zukunft.

McCoy zeigt ihn mürrisch, Emotional und auch mal Verzweifelt.
Dieser Roman zeigt das Profil des Doktors der Enterprise mit allen seinen höhen und tiefen.

LESEN!
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am 10. Juli 2015
Ein wirklich kurzweilig geschriebenes Buch. Es greift die zugehörige Folge der Serie auf und erzählt weiter, was dort nicht gezeigt wird. Recht gut gemacht und auf jeden Fall zu empfehlen!
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am 29. Februar 2012
Hab mich sehr auf das Buch gefreut, mußte aber schon nach den ersten 100 Seiten feststellen, daß es mehr oder weniger eine Ergänzung zu div. TOS (Griff in die Geschichte, Der verirrte Planet, ) folgen ist. Einzig der Mittelteil in dem McCoy in der alternativen Zeitlinie "sesshaft" wird, hat mich sowohl vom Inhalt als auch vom Schreibstil überzeugt.
Es wird zwar auf die einzelnen Charaktere/Situationen eingegangen, nur übertreibt der Autor es an einigen Stellen erheblich - ergo mehr Handlung statt Emotionen!!! Und das größte Manko ist die "Nicht-Absprache" der Autoren. In diesem Teil stirbt McCoy nach einem langen und erfüllten Leben. In anderen Büchern treibt er sich munter auf anderen Welten rum. Was denn nun?!?
Ich bin nun schon seit Jahren Star Trek Fan, habe (fast) alle Bücher durch. aber hier kann man nur hoffen, dass der Autor sich steigert.
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Ganze 809 Seiten liefert Autor David R. George III dem Leser mit dem Auftaktband der Star Trek Original-Serie. Die Grundlage für die vorliegende Story bildet die TV-Episode "Griff in die Geschichte". Der Leser erfährt, was McCoy in der parallelen Zeitlinie erlebt, die durch seinen Aufenthalt in der Vergangenheit abgespalten wurde.
Selten gab es eine Story, die einen Charakter so detailliert und ausgearbeitet darstellt. Der griesgrämige Doktor Leonard McCoy wird mit all seinen Facetten und Charaktereigenschaften beschrieben. Dabei erlebt der Leser zum einen, wie McCoy in der zweiten Zeitlinie ohne Technik und seine Freunde zurechtkommen muss.
Zum anderen bietet die Geschichte der originalen Zeitlinie einen Querschlag durch die späteren Folgen der TV-Serie und Kinofilme. In kleinen Zeitsprüngen erlebt der Leser die entsprechenden Geschichten mit, immer aus der Perspektive von Doktor McCoy (mit wenigen Ausnahmen).

Während die charakterliche Ebene sehr exakt ausgebildet ist, bleibt die Spannung leider über die gesamte Länge des Buches auf der Strecke. Es gibt kaum echte, bedrohliche Herausforderungen für den Hauptcharakter. In der originalen Zeitlinie erlebt der Leser primär die TV-Ereignisse. In der anderen Zeitlinie gibt es kaum Twists oder Überraschungen, es ist lediglich interessant, wie der Doktor sich zurechtfindet und was das Schicksal für ihn bereithält. Schade ist hier natürlich, dass der Leser nicht erfährt, wie der Krieg in der zweiten Zeitlinie endet und wie es den Bewohnern von Hayden, genauer Lynn, ergeht.
Für einen so umfangreichen Roman, der obendrein den Auftakt zu einer zentralen Reihe darstellt, wäre etwas mehr Spannung besser gewesen. Hierfür sind eine Aneinanderreihung der Wiedergabe von TV-Episoden und ein dahinplätschernder Handlungsstrang in der alternativen Zeitlinie nicht so gut geeignet.
Fans der Reihe wird der Roman trotzdem gefallen, denn es macht natürlich Spaß, den grimmigen Doktor Leonard McCoy in all seiner Pracht genießen zu dürfen.

Fazit:
Wenig Spannung, aber in der charakterlichen Beschreibung Top! Mit viel Tiefe und Detailreichtum werden die beiden Leben des Doktor Leonard McCoy präsentiert.
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am 30. Juni 2013
Als Fan der Star Trek Serie kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen. Liest sich sehr gut und es werden verschieden Punkte aus der Original Serie aufgegriffen.
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