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Kundenrezensionen

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am 17. Oktober 2014
Teil 2 ist vom Schreibstil qualitativ hochwertiger, aber nicht mehr ganz so künstlerisch wie das erste Buch.
Aber dafür besser zu lesen und der Leser wird über manche Unklarheiten von Teil 1 aufgeklärt.
Ich persönlich bin von Hiobs Spiel begeistert, freue mich auf den dritten Teil und hoffe, dass Tobias O. Meißner
uns noch viele viele weitere so spannende Geschichten von Hiob präsentiert!
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am 2. Oktober 2013
Das zweite Buch schließt nahtlos genial an den ersten Band an und hält für Hiob Montag neun neue Prognostica bereit. Jedes Prognosticon ist wieder anders und spannend; der Autor läßt hier seinen ganzen Einfallsreichtum einfliessen, egal, ob es um Teddybären, ewiges Leben, beschauliche Weihnachten in den Bergen oder einen japanischen Schwertkämpfer geht.

Die grafische Darstellung der einzelnen Kapitel ist wieder hervorragend gelungen und macht das Buch nicht nur im schriftstellerischen Bereich zu etwas ganz Besonderem.

Im Anschluß an das erste Prognosticon liefert der Autor eine Zusammenfassung des ersten Buches: so genial in die Handlung gepackt, daß es richtig Spaß macht, sie zu lesen – zumal sich Hiob im Anschluß eine Vorhersage des weiteren Spielablaufes erhofft.

Abgerundet wird das Buch durch persönliche Aufzeichnungen Hiobs, in denen er, da er zu dem Zeitpunkt gerade nichts Besseres zu tun hat, beschreibt, wie er überhaupt seinerzeit auf das Spiel gekommen und wie es ihm gelungen ist, als Spieler akzeptiert zu werden.

Hiob ist wie gewöhnlich überheblich und rotzig, und glaubt, alles im Griff zu haben. Seine Methoden, das Spiel zu gewinnen, ähneln immer mehr denen des Höllenfürstes, gegen den er angetreten ist, um eigentlich das Böse zu besiegen. Am Ende des Buches geht er auf ein Angebot von NuNdUuN ein, das kein vernünftiger Mensch annehmen würde – aber von einem vernünftigen Menschen ist Hiob auch meilenweit entfernt.

Ich bin nun gespannt, wie Hiob mit den Herausforderungen im dritten Buch fertig werden wird.
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am 3. Juni 2014
Ich habe dieses Buch nun schon zweimal gelesen und genau wie beim ersten Mal hat es mich tief beeindruckt.

"Hiobs Spiel: Traumtänzer" ist auf jeden Fall ein Buch, das einem im Gedächtnis bleibt. Vielleicht entfallen einem mit der Zeit ein paar Details, aber ansonsten ist es unvergesslich. Nicht zuletzt ist das der Gestaltung des Buches geschuldet, es ist ein Gesamtkunstwerk.
Und natürlich ist da die Handlung. Im Grunde geht es um etwas ganz einfaches: Um ein Spiel.

Wer spielt gegen wen? Was gewinnt man, wenn man gewinnt?
In einer Dimension, in der die menschlichen Gedanken, Ideen, Gefühle, Kreativität, Leid etc. zusammenfließen, Wiedenfließ genannt, herrscht eine Entität, die Gott und Teufel in einer Person ist. Sie beeinflusst nicht nur das Schicksal der eigenen Welt, sondern auch das Schicksal der unseren. Um eine Art Ausgleich zu schaffen, wurde vor Jahrtausenden das Spiel erfunden. Ein menschlicher Magier kann gegen das Wiedenfließ antreten und, indem er gegen verschiedene üble Gegebenheiten und Gestalten kämpft, bis zu 78 Punkte sammeln. Hat er all diese Punkte beisammen, wird er zum Herrscher des Wiedenfließes und kann die Geschicke aller Welten lenken. Natürlich hat noch nie jemand die volle Punktzahl erreicht, der Weltrekord liegt bei mageren 17 Punkten, aber für einen jungen Berliner Magier namens Hiob Montag ist das noch lange kein Grund, sich nicht in das Abenteuer seines Lebens zu stürzen.

Hiob Montag ist eine der interessantesten Buchfiguren, die mir je untergekommen sind. Er ist arrogant bis größenwahnsinnig, manchmal mehr wahnsinnig als groß, er geht über Leichen, wenn es einen Punkt zu machen gibt und blickt nur selten zurück. Er will die Welt verändern, verändert sich aber dabei selbst immer mehr und das nicht zum Guten.

In diesem zweiten Band der Reihe kämpft Hiob gegen eine wildgewordene Hundemeute, gegen Weihnachtsdämonen, gegen die Angst zu ertrinken und auch schon mal gegen sich selbst.
Ihn zu begleiten auf seiner Jagd nach den Punkten, die die Welt verändern könnten, ist ein Lesehighlight sondergleichen. Im ersten Band - ebenfalls genial und unbedingt zu empfehlen - gibt es reichlich Ekelszenen, hier dagegen sind sie weniger geworden. Dieser Band geht mehr in die Tiefe.

Eine besondere Erwähnung verdient der Schreibstil des Buches. Wahnsinn! Was Tobias Meißner da aus der deutschen Sprache herausholt, ist schlicht atemberaubend. Die Kraft, die hinter jedem einzelnen Satz steckt, ist fast greifbar. Wen der Ideenreichtum von "Hiobs Spiel: Traumtänzer" noch nicht umgehauen hat, den erwischt spätestens auf den ersten zehn Seiten die Wortgewalt.

Dieses Buch liest man nicht, man erlebt es.
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am 11. August 2016
Schreibstil, Erzählstruktur und Hauptcharakter sind äußerst ungewöhnlich und machen Hiobs Spiel zu einem erfrischend anderen Lese Erlebnis, dass jedem empfohlen werden kann, der die Schnauze voll hat von den immer gleich strukturierten, nur auf Massenkonsum ausgelegten Romanen hat.
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am 1. September 2013
Auch das zweite Buch der Hiobs Spielreihe hat mich nicht enttäuscht, obwohl es etwas weniger düster ist als der erste Band.
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