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am 31. Juli 2016
Habe mir das Buch als Anregung und Vorbereitung für eine Radtour auf dem Camino gekauft. Der Autor hat in 4 Jahren je eine Etappe von ca. 700km zurückgelegt und ist nicht die Hauptroute, den Camino Frances, sondern den Camino der Norte gefahren. Mir hat das Buch wenig gegeben, teilweise stört auch der Schreibstil ("irgendwann ist die Passhöhe überfahren" und im nächsten Absatz geht's dann schon banal weiter " an diesem Abend ist mir kalt"). Ich kann verstehen, dass man als Pilger sparsam leben möchte, aber ein bisschen Spaß sollte schon sein, also nicht nur sparen, sondern sich auch vernünftig ernähren ... Für mich nicht hilfreich ...
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am 24. Juli 2013
Eine tolle Geschichte, jedes Jahr ein Stück dem Ziel näher.
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, vor allem weil ich in der Nähe von Schweinfurt- Startpunkt wohne. Ich hätte mir jedoch noch mehr Infos und Eindrücke über die einzelnen Orte gewünscht. Aber trotzdem lesenswert.
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am 22. März 2016
Vieles ist sehr hilfreich in der Planung für die eigene Radtour entlang des Jakobswegs. Die Tagesetappen sind kurz und knapp verfasst, dh. das Wesentliche ein jeder Etappe wurde wiedergegeben.
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am 6. Mai 2014
Spannend interessant und Infomativ von der ersten bis zur letzten Seite
diese Geschichte zeigt,das man auch im Alter von Mitte 50 noch solche
Herausvorderungen bewältigen kann.Sehr gut sind die Touren mit Streckenlänge
und Übernachtungsmöglichkeiten samt Preisen.
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am 5. November 2012
Da ich selber recht viel Rad fahre und auch einige Touren absolviert habe, lese ich auch gerne die Bücher anderer die selbiges tun.

SO auch die Motivation dieses Buch als nunmehr etwa 30stes Radreisebuch zu erwerben.
MIR persönlich gefällt es NICHT und zwar aus folgenden Gründen:

- der beinahe komplette Text ist im Passiv geschrieben, so als ob der Autor gelebt wird und nicht selbst entscheidet.
- etliche Male wird auf dem ach so hohen Alter herumgeritten (56 Jahre!!!) wobei es hunderte von Beispielen gibt, die mit weit höherem Alter wesentlich anspruchsvollere Strecken absolvieren und dazu noch einen lesbaren Schreibstil mitbringen (allen voran Tillman Waldtaler)
- Wenn sich jemand ständig wiederholt (Alter, Rückenschmerzen, Angst vor Hunden...) mag ich persönlich das auch nicht, da ich ungerne für so dumm verkauft werde, das ich mir das nicht merken konnte
- Jemand der angeblich seid vielen Jahren auch längere Radtouren unternimmt und trotz ständiger Rückenschmerzen immer noch einen Rucksack mit sich herumträgt (obwohl er sonst nur winzige Radtaschen am Fahrrad hat und keine Lowrider montiert hat, geschweige denn einer Gepäckrolle) den kann ich leider nicht ernst nehmen. Ok, vielleicht ist das die selbst auferlegte Buße bei der Pilgerfahrt.

Wer allerdings noch nie etwas vom Radreisen gehört hat und noch dazu genau diese Strecke fahren möchte, der ist mit dem Buch sicher gut beraten. Was die Planung oder Ausrüstung angeht kann man nur hoffen, dass nicht viele diesem Vorbild nacheifern, denn so wird die Reise zur Qual.

Generell ist nichts dagegen einzuwenden, dass jemand der gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe ist, dieses auch anderen Lesern mitteilen möchte, das macht vielleicht sogar Mut, indem es zeigt was möglich ist.

Auch die Unterteilung der Tour in vier Etappen war mir dank des Titels nicht aufgefallen, denn etwas über 3000 km sind auch am Stück zu bewältigen, die Tagesetappen sind dafür (bis auf wenige Ausnahmen) auch mit Kindern zu fahren, die durchaus 40 bis 50 km am Tag schaffen, ohne das es für alle Beteiligten zum Stress wird.
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am 1. September 2012
Von dem Buch war ich sehr enttäuscht, denn leider habe ich zu keinem Zeitpunkt einen wirklichen Zugang zum Autor und seiner Radreise bekommen. Die Sprache erscheint mir merkwürdig distanziert ("der Main wurde überquert", "der Berg wurde in Angriff genommen", "Verpflegung wurde gekauft" - von wem denn, bitte?) Warum hat er die Route so gewählt und nicht anders? Er schreibt zwar von langen Planungen, aber die Beweggründe für die Routenwahl bleiben dem Leser verschlossen. Warum hat er sich fast ausschließlich von Brot, Käse, Tomaten ernährt? ....
Immerhin, ich habe Informationen bzgl. Radmitnahme im Zug durch Frankreich bekommen. Mehr nehme ich leider aus diesem Buch nicht mit.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 24. November 2012
Der Weg - Die Herausforderungen - Die Erlebnisse –
Untertitel:
3.369 Kilometer alleine als Radpilger von Schweinfurt am Main nach Santiago de Compostela
Dieses kleine Büchlein hat es echt in sich…
Ich möchte euch von meiner Lektüre berichten und wie ich das Buch empfunden habe – euch auch über den Inhalt einiges mitteilen …

Johannes Reichert ist der Autor – seine Reise führte ihn durch 4 Länder (Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien)
Jährlich geht er schon seit zehn Jahren für jeweils zwei Wochen mit seinem Rad auf Tour. 2007 erlitt er einen schweren Herzinfakt. Danach nahm er sich vor, in vier Etappen von Schweinfurt am Main über Basel, Arles, Hendaye bis nach Santiago de Compostela zu radeln. Er setzte diesen Traum um und bewies sich selbst und seinen Mitmenschen, zu was er noch immer körperlich fähig ist. Diese Reise unternahm er innerhalb der Jahre 2007 bis 2010.

Dieses Buch ist kein Reiseführer, sondern viel mehr ein intensives ehrliches Tagebuch mit den Betrachtungen des Radfahrers und Menschen, der diesen Weg auf sich genommen hat, um zu beweisen und um sich selbst zu finden, wiederzufinden …
Reichert sagt, es gibt genügend Reiseführer mit Sehenswürdigkeitennennungen, das muss er im Buch nicht nochmals alles aufzeigen. Ihm ging es darum, zu zeigen, welche Höhen und Tiefen ein Menschen auf diesem Weg begegnen können. Dies zeigt er an seinem Beispiel und schreibt offen, ehrlich und emotional, was er am Rande des Weges erlebte. Er spricht über die Menschen, die ihm begegneten und es ist auch sehr interessant, diesen Weg einmal aus Sicht eines Radpilgers zu erleben. Viele Herausforderungen sind es, denen er begegnet und die überwunden werden müssen, wenn man das Ziel erreichen möchte. Es sind aber außer der Schwachstellen auch viele Höhepunkte, die dann wieder aufbauen und es sind Fehler, die man macht, deren Konsequenzen man dann auf dem Weg selbst zu tragen hat. Reichert schreibt von den Übernachtungen in Klöstern, Pilgerherbergen oder Hotels – schreibt auch von den zu überwindenden sprachlichen Barrieren und organisatorischen Schwierigkeiten, die es auch mitunter gab. Aber vor allem redet er über die Menschen, denen er begegnet, die Freundlichkeit auf dem Weg und die Hilfsbereitschaft.

Dieses bewusste Schreiben – dieses detaillierte Schildern und doch auch auf-den-Punkt-bringen ist es, was das Buch atmosphärisch macht, dicht in der Handlung und informativ, tiefsinnig, zu eigenen Nachdenken anregend und vor allem spannend und kurzweilig.

Es sind die Kleinigkeiten am Rande, die mich für dieses Buch einnehmen. Es ist nicht geschrieben alla „Ich bin dann mal weg“, sondern ganz persönlich und weit weg vom Jakobsweg-Wunder, welchem man in jeder Buchhandlung 100fach begegnet. Dieses Buch ist wirklich zu empfehlen, weil es sehr persönlich und anschaulich bildhaft geschrieben ist. Es ist weit weg von einem Reiseführer, wie ich schon erwähnt hatte.

Zu Beginn des Buches sind die Etappen aufgezeigt mit detaillierter Routenangaben und Karte. Immer wieder kann man die Gedanken des Tages lesen, die sehr inspirativ waren auch für mich.

Zu jeder Etappe hat der Autor die Reisevorbereitungen nieder geschrieben und auch die Tagesleistung in km sowie das benötigte Finanzielle (ist ja auch recht interessant)
Natürlich ist das Buch in der Ich-Schreibweise geschrieben.

Auch ist zahlreiches s/w-Bildmaterial enthalten, welches die ohnehin verständlichen und spannend formulierten Texte nochmals bildhaft untermalt.

Ich empfehle dieses Buch Menschen, die vielleicht selbst damit liebäugeln, diesen Weg einmal zu gehen/fahren oder einfach solchen, die sich für das Genre interessieren oder den Weg schon gepilgert sind.
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am 28. Mai 2011
Johannes Reichert unternahm seine Radtour auf Pilgerwegen nach Santiago de Compostella gleich von Schweinfurt am Main aus. Er brach im Herzen Bayerns auf und machte sich auf einen 3.369 Kilometer weiten Weg. Als genüsslicher und genießender Franke erzählt er von den Anstrengungen auf diesem langen Weg mit den Schilderungen vieler Herausforderungen und Erlebnisse, würzt aber diese mit seinem freundlichen und angenehmen Humor, reichert all das mit einer philosophischen Tiefe an, die trotz aller Strapazen dem Leser ein rundum wunderbares Lesevergnügen beschert.

Er gibt seinem Buch viele Hinweise und Informationen mit, die anderen, die das Pilgern auf den Spuren des Heiligen Jakobus noch planen, Hilfen an die Hand geben und zahllose Erfahrungswerte vermitteln. Nicht allein die Route, die er fuhr, die Umwege, die er machen musste, das Wetter und seine Wechsel, die er erleiden musste, sondern der Schatz an Erlebnissen mit dem Weg, mit sich selbst und dem eigenen Fahrrad machen das Buch zu einem tiefgehenden Erlebnis, so zum Beispiel, wenn er verzweifelt eine Bleibe für die Nacht sucht, wenn vor Santiago die Pilgerströme zunehmen und er zwischen diesen dahinfährt. So steigt die Spannung bis zum Schluss, bis der Monte do Gozo greifbar wird und die Kathedrale von Santiago de Compostella mit ihrer Pilgermesse fast erreicht ist, die große Masse an pilgernden Menschen, die sich voller Freude, dass sie es geschafft haben, in den Armen liegen - einschließlich jener alle Seiten übergreifenden Spannung, bis er selbst angekommen ist.

Nach einer langen bis längeren Vorbereitungszeit hatte sich Johannes Reichert auf diesen beschwerlichen Weg gemacht. Er hat auf diesem Weg in die Stadt des Heiligen Jakobus viel erfahren und erlebt. Er hat - wie viele vor ihm - noch mehr zu sich gefunden, hat in all der Kraftanstrengung, dem Zermürbenden und Erfreulichen auf all den gefahrenen Straßen seit Bayern noch mehr von sich selbst erfahren, ist ruhiger und ausgeglichener geworden.

Aber vielleicht ist es genau das, was man sucht, wenn man sich mit dem Einfachen des eigenen Lebens einlässt, wenn man zum Wandern oder zum Pilgern aufbricht, um für ein paar Wochen vom Gehen oder Radfahren und den einfachen Dingen im Leben allein zu zehren. Ich habe Reicherts Buch mit großem Gewinn gelesen, nicht nur, um über den Jakobsweg mehr zu erfahren, sondern um kennenzulernen, wie es ist, wenn man auf diesem uralten Weg der Menschheit in der Langsamkeit eines neu erfahrenen Selbstseins nach Westen geht. Das ist es, wie mir scheint, was man in Reicherts Buch auf ganz besondere Weise erfahren kann - und auf dem Jakobsweg.
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am 7. Juni 2011
Wir dürfen Johannes Reichert auf seiner 3369 Kilometer langen Radtour von Schweinfurt am Main nach Santiago de Compostela begleiten. Der Autor begibt sich allein auf eine eindrucksvolle Pilgerreise, die sich über vier Jahre erstreckt. Jedes Jahr legt er eine Etappe zurück, insgesamt ist er acht Wochen mit dem Rad unterwegs.

Das Besondere an dieser Pilgerreise sind jedoch nicht die Naturgewalten, denen er ständig trotzen muss, die tägliche Suche nach einem Quartier, die anstrengenden Bergfahrten und das Zurechtkommen in fremden Ländern, sondern das wirklich Besondere an dieser Radtour ist, dass sich Johannes Reichert der körperlichen und geistigen Herausforderung nach einem schweren Herzinfarkt stellt.

Dank des unterhaltsamen Stils fiebern wir mit Johannes Reichert, ob es gelingt, das Tagespensum zu schaffen, dem Regen oder der Hitze zu trotzen, sich mit ausreichend Wasser zu versorgen, an den verschiedenen Orten den Pilgerstempel zu ergattern... und sind dann gespannt, mit welchem Gedanken des Tages - denn jeder Tag bringt eine neue Erkenntnis - sich der Autor zur Nacht begibt.

Johannes Reichert wird für seinen Mut und seine Ausdauer belohnt: Die Radtour führt durch die schönsten Landschaften Deutschlands, der Schweiz, Frankreichs und Spaniens und unterwegs bereichern interessante und freundschaftliche Begegnungen mit Menschen verschiedener Nationalitäten sein Leben. Die Pilgerreise wird ihn nachhaltig verändern.

Nicht nur Jakobswegpilgern, sondern ebenso begeisterten Tourenfahrern kann man dieses Buch wärmstens zur Lektüre empfehlen! Auch wer nach schwerer Krankheit wieder Mut fassen muss und selbstbewusst seine Kräfte mobilisieren möchte, dem wird das Buch eine ganz und gar positive Unterstützung sein.
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am 13. März 2011
Das Buch hat mich sehr beeindruckt, die Erlebnisse auf dieser Reise sind sehr anschaulich und verständlich beschrieben. Ein Schriftsteller würde sicherlich manches anders schreiben oder beschreiben, aber gerade das macht das Buch lesenswert. Der Ablauf dieser Reise ist einfach interessant und unterhaltsam. Auf manchen Strecken bzw. in bestimmte Ortschaften bin ich in Gedanken mitgefahren und musste an einigen Stellen doch sehr schmunzeln. Die Erlebnisse des Erzählers sind sehr bildhaft geschildert, sei es über das Wetter - im Regen, Sturm Fahrrad fahren ein tolles Gefühl - die Quatiersuche, das Essen oder die richtigen Wegweiser aber auch die tollen Begegnungen mit anderen Menschen, die ebenfalls auf dem Pilgerweg unterwegs sind. Das Buch regt zum Nachdenken an - nicht nur durch die Tagesabschlussgedanken - es gibt sicherlich so manche Impulse für interessierte Leserinnen und Leser; deswegen empfehle ich es in meinem Bekanntenkreis weiter.
Ich habe mich sehr gefreut, dass der Erzähler die große Herausforderung für sich geschafft hat.
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