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am 5. Juni 2012
Hintergründe sind keine Ursachen und deshalb steht der Leser im Regen wenn er sich die Frage stellt: Wie können wir künftige Generationen vor dem Staatsbankrott schützen. Oder: Müssen Staatsbankrotte sein, gibt es Wege um diese in Zukunft ganz zu verhindern? Wer das wissen möchte sollte hier weiterlesen: Das Geld-Syndrom
Der Autor von "Der Staatsbankrott kommt!" teilt dem Leser eine "Lösung?" mit. Er sollte sich in Sachwerte flüchten. In dem Kapitel bleibt alles sehr offen, da der Staat als größtes Raubtier praktisch jeden Zugriff auf die Sicherungen der Bürger hat. Dafür wurden viele Beispiele aus der Geschichte genannt(lesenswert). Es bleibt so, jeder Bürger wird ausgeraubt, der Fleißige mehr, der Reiche weniger. Wenn sich die Menschen keine soliden Kenntnisse über ZinGeldSysteme angeeignet haben, dann werden die gleichen Räuber nach dem Bankrott wieder mit schönen Lösungen auftreten und die nächste ZinsGeldWährung schaffen, um das zu tun was sie bisher auch getan haben. Was schlussfolgern wir? Lernen sie die Wesenszüge unseres jetzigen Währungssystems verstehen. Nur dann können sie ihre berechtigte Forderung in Zukunft stellen. Diese sollte WertStabiles '"Fließendes Geld"' sein. Einschließlich wirksamer Maßnahmen gegen Hortung/Geldmengenreduzierung. Alle aus Geldmengenverknappung folgenden negativen Wirkungen auf die Realwirtschaft mache sie ärmer. Lernen Sie, lesen Sie, Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber!
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 9. März 2010
Für Staaten gelten andere Gesetze als für ihre Bürger. Zum Beispiel gelingt es Staaten immer wieder ihre eigentliche Insolvenz zu verschleppen, weil sie im Gegensatz zu Unternehmen und Privatpersonen bis zum bitteren Ende immer neue Kredite erhalten, um alte zu tilgen und Zinsen zu zahlen. Zur Begründung wird gerne angeführt, dass Staaten nicht pleite gehen können. Aber dies ist ein Ammenmärchen und dient zur Verschleierung der Tatsache, dass Grossbanken und Staaten eine besondere Beziehung verbindet, die in den letzten zwei Jahren für alle offensichtlich geworden ist. Denn bei einer Pleite sowohl von Staaten als auch von Großbanken haftet immer der ahnungsfreie und machtlose Steuerzahler.

Irgendwann zwischen 2010 und 2030 ist Deutschland für eine Staatspleite mit anschließender Währungsreform fällig, lesen wir in diesem Buch. Für die erste Dekade spreche eine höhere Wahrscheinlichkeit. Abgeleitet wurde diese Prognose allein aus dem hoffnungslosen Schuldenstand und dem eigentlich unbezahlbaren Sozial- und Rentensystem Deutschlands sowie der ungünstigen Altersstruktur seiner Bevölkerung. Der Leser findet dafür erschreckende Zahlen im zentralen sechsten Kapitel dieses Buches.

Doch wenn dies die alleinigen Ursachen für das drohende Unheil wären, hätte Michael Grandt sein Buch auch schon vor zehn Jahren schreiben können. Inzwischen jedoch kamen zu den ohnehin schon enormen Problemen noch die ökonomisch unsinnige europäische Währungsunion, mit der wir viel verloren und fast nichts gewonnen haben, und eine von den USA verursachte Finanz- und Wirtschaftskrise globalen Ausmaßes. Nicht nur das globale Finanzsystem steht am Abgrund, sondern auch zahlreiche Staaten, darunter die USA und Japan sowie wenigstens die Hälfte der EU-Länder. Kommt die nächste Immobilien-Schuldenwelle oder fällt auch nur eines der Kandidatenländer, dann ist ein Domino-Effekt zu erwarten, der nicht mehr steuerbar ist.

Der Autor beschreibt die Lage in aller Ausführlichkeit und verwendet dabei sehr viel Zahlenmaterial zur Veranschaulichung. Nach einer kurzen Einleitung befasst er sich mit der von einigen New Yorker Großbanken kontrollierten und deshalb privaten US-Notenbank Federal Reserve. Er beleuchtet ihre putschartige Einsetzung im Jahre 1913 sowie ihre Rolle bei der Installation des Dollars als Weltreservewährung. Nur mit Kenntnissen dieser Zusammenhänge kann man die Ursachen der gegenwärtigen Probleme wirklich verstehen. Insbesondere wird die Abhängigkeit aller US-Administrationen von den New Yorker Großbanken und das verhängnisvolle Wirken ihrer Fed erklärt. Kapitel 3 befasst sich dann mit der so genannten Subprime-Krise und ihrer Verlagerung auf die ganze Welt.

Das umfangreiche vierte Kapitel untersucht zunächst wie Staatsbankrotte entstehen und beschreibt dann einige Beispiele aus der Vergangenheit. Im Anschluss werden uns fast alle europäischen Staaten als potentielle Pleitekandidaten vorgestellt. Dieses Kapitel endet mit einer "Horrorliste", in der aufgezählt wird, was uns alles blühen kann, wenn der Ernstfall eintritt.

Unter Überschrift "Das Ende der USA" wird uns im fünften Kapitel die desolate Lage der westlichen Führungsmacht vor Augen geführt. Sie wird in nicht allzu ferner Zukunft die Zinsen ihrer Schulden nicht mehr zahlen können. Der Wunsch der amerikanischen Hochfinanz, die Staatsschulden durch Inflation abzutragen, muss zwangsläufig zu heftigen Spannungen mit den beiden Hauptgläubigern China und Japan führen, die über 1,5 Billionen Dollar in US-Staatsanleihen halten. Unruhige Zeiten stehen also bevor, zumal der wirtschaftliche Niedergang der Vereinigten Staaten auch die Machtverhältnisse in der Welt neu regeln wird.

Im sechsten Kapitel spricht der Autor aus, was dem deutschen Volk aus gutem Grund verschwiegen wird. Die Lage ist inzwischen eigentlich hoffnungslos. Schließlich werden die drei völlig verschiedenen Währungsreformen in Deutschland (1948, 1990 und 2001) im siebten Kapitel diskutiert.

Das achte Kapitel bietet weitere Prognosen und Einblicke und zählt weitere Risikofaktoren auf. Das Buch endet mit Ratschlägen, wie man sich vor den Verlusten durch eine Währungsreform schützen kann. Eigentlich bleiben nur Sachwerte und Edelmetalle, wobei selbst dort nicht klar ist, ob der Staat sich einen Zugriff erlauben wird. Denn eines ist sicher: Wenn es zu einer Währungsreform kommt, entschuldet sich der Staat zu Lasten seiner Bürger. So war es immer, und so wird es auch diesmal wieder sein.

Fazit.
In diesem gut geschriebenen Buch findet der Leser zahlreiche Informationen und genügend reale Gründe, die für seinen Titel sprechen. Natürlich wird man sich durch viele Zahlen und ökonomische Erklärungen lesen müssen. Aber der Autor hat sich alle Mühe gegeben, sie verständlich zu erklären. Dass ihm das nach meiner Auffassung nicht immer völlig gelungen ist, liegt wohl auch daran, dass das Buch schnell erscheinen sollte. Oft schreibt Grandt wie ein Journalist und weniger wie ein Autor, der einer gut überlegten Gedankenstruktur folgt. Doch diese leichte Kritik wird durch die Informationsdichte und Sachlichkeit des Buches letztlich wieder aufgewogen. Wer sich über die herannahende Katastrophe vernünftig informieren möchte, ist bei diesem Buch sehr gut aufgehoben.
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am 30. März 2010
Dieses Buch ist kein Roman. Es bedient sich einer exzellenten Recherche der Details über die Situation in Deutschland, USA, EU und der Welt. Alle Aussagen sind Nachweisbehaftet und über das Verzeichnis im Internet nachzulesen. Es handelt sich bei diesem Buch auch nicht um Schwarzmalerei. Es sind Fakten und Tatsachen über unsere Zukunft und die Berechnungen sind Mathematik, nichts als Mathematik. Ein Buch das der Leser nicht mehr aus den Händen legt bis es zu Ende gelesen worden ist. Endlich einer der es wagt die Wahrheit zu schreiben und sich nicht von der Augenwischerei der Bundesregierung beeinflussen läßt sondern der aufzeigt was auf uns in den nächsten Jahren zukommen wird. Möglicherweise noch schneller. Tatsache ist: Sollte die Schuldenuhr Deutschlands, die uns in jeder Sekunde 4.500 Euro Schulden addiert, noch in dieser Sekunde angehalten werden können, und Deutschland die bis zu dieser Sekunde aufgelaufenen Schulden (1,7 Billionen Euro) in rückzahlbaren Raten zurück zahlen, würde Deutschland dafür 800 Jahre benötigen. Da kann auch ein arbeitsloser Deutscher im Alter von 58 Jahren auf die Bank gehen und um einen Kredit für 170.000 Euro anfragen mit einer Rückzahlbarkeit in 80 Jahren. Dieses Buch ist nicht nur Warnung, es ist Realität die wir gedanklich versuchen jeden Tag aus unserem Hirn zu verdrängen mit dem Hinweis: ich denke nicht daran, so wird es auch nicht geschehen. Was Volkswirtschaftler und Politiker schon lagen wissen ist in diesem Buch niedergeschrieben. Nur so deutlich sagen wird es kein Politiker. Deutschland ist bankrott. Es wird zu einer Inflation kommen mit all den tragischen Folgen die in diesem Buch beschrieben sind, weil Inflationen nun einmal so funktionieren und immer nur so funktioniert haben. Diese Buch ist ein absolutes muss, wenn Bürger die Deutsche Situation und Politik noch verstehen wollen.
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am 2. August 2010
Eines vorweg: Das Buch ist für "Finanzkrisenneulinge" sicher sehr lehrreich und ich würde es wieder kaufen.

Mir hat es jedoch nicht allzuviel Neues eröffnet.
(Im Buch "Crashkurs" von Müller sind die Zusammenhänge meines Erachtens besser erklärt.)
Auch andere Autoren wiederholen gebetsmühlenartig immer wieder die allbekannten Krisenzusammenhänge.

Mir persönlich beinhaltet es zu viele trockene Aufzählungen und Statistiken, die das Lesen anstrengend
machen. Es liest sich teilweise wie eine Formelsammlung mit 800 Quellenangaben.

Dennoch steckt eine Menge Arbeit und Wissen darin - es ist sicher nicht einfach, diese doch eher
trockene Materie interessant zu verpacken. Dem Autor ist dies einigermaßen gelungen.

Fazit:
Anstrengend, aber empfehlenswert und sicher lehrreich.
Das Kapitel 9 - für die meisten Leser wohl das Wichtigste (Empfehlungen für den Leser) - ist zu kurz geraten...
Positiv fällt mir die zeitliche Aktualität des Buches auf.
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am 2. Januar 2011
Allgemein ein gutes Buch, wenn man noch nicht etwas ähnliches gelesen hat. Wer aber z.b. das Max Otte Buch - Der Crash kommt oder Generation Gold gelesen hat kann es sich fast sparen, da nur wenig neue Details hinzugekommen sind. Das letzte Kapitel - Empfehlungen ist viel zu kurz geraten! Trotzdem ein gutes Buch....
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am 28. Oktober 2010
Michael Grandt hat es nicht geschafft, das große Potential dieses aktuellen und hochspanenden Themas auch nur ansatzweise auszureizen. Stattdessen verfällt er leider häufig in populistischer Meinungsmache, in schlecht begründeten Mutmaßungen und in zahlreichen Milchmädchenrechnungen.

Beispielsweise wird behauptet, dass Island den Staatsbankrott erlitten habe. Fakt ist jedoch, dass dies in letzter Minute noch abgewendet werden konnte, und dass Island sich wirtschaftlich inzwischen laut OECD Berichten bereits wieder erholt, man also auch nicht von einem Staatsbankrott auf Raten sprechen kann. Das passt aber wohl nicht in der möglicherweise eher einfach gestrikte Weltbild eines Herrn Grandt.

Auch behauptet der Autor, dass das Risiko von Staatsbankrotten inzwischen so hoch sei, dass Investmentbanken bereits Ranking-Listen über Mögliche Kandidaten führen würden. Das ist im Prinzip zwar korrekt, jedoch versucht Michael Grandt hier durch das Verschweigen des Umstands, dass über so ziemlich alles Ranking-Listen geführt werden, den Eindruck zu vermitteln, dass bald Staatsbankrotte auftreten müssen. Und das ist pure Spekulation.

Erschreckend fand ich auch, dass der Autor in seinen Begründungen einfach Fakten an Fakten reiht, aber sinnvolle Erklärungen schuldig bleibt. Man hat teilweise den Eindruck, als ob er einfach so viele abschreckende Zahlenwerke recheriert hat wie nur möglich, um dem Leser damit den Eindruck zu vermitteln, dass da ja wohl Staatsbankrotte kommen müssen. Doch ganz so einfach ist die Wirtschaft eben nicht. Der Autor setzt hier für meinen Geschmack zu sehr auf Mildmächenrechnungen und lässt Theorien, die seiner starren Meinung widersprechen einfach fast komplett aus dem Buch heraus.
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am 13. Dezember 2012
Ein sehr gutes Buch. Jeder sollte es nicht nur lesen sondern studieren !
Mein "Bauchgefühl" wurde eindrucksvoll untermauert. Es brachte mir
wertvollen Erkenntnisgewinn.
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am 8. März 2013
Sollten doch mal die Leser sich vertraut machen mit der Realität. Es erweitert jeden Horizont eines jeden politisch interessierten Bürger. Danke
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am 10. April 2010
Ich bin immer vorsichtig bei Titeln, die ein wenig reißerisch daher kommen. Ehrlich gesagt: Dieses Buch ist das erste (von vielen) reißerischen Titeln, das ich skeptisch gekauft und gelesen habe - und von dem ich NICHT enttäuscht wurde. Im Gegenteil: Ich habe sehr viel gelernt (etwa über Geldgeschichte, Währungen, Geldschöpfung etc.), es war kurzweilig und (viel wichtiger) ich kann jetzt konkret etwas damit anfangen. Denn ich habe Kinder. Und ich will etwas von dem, was ich angespart habe, vererben. Und wer dieses Buch in Ruhe aufmerksam gelesen hat, der weiß, was er nun ganz in Ruhe machen muss. Daher meine Empfehlung (auch wenn man keine Kinder hat, aber sein sauer erspartes Geld noch etwas behalten möchte): Lesen, verschenken, weiterempfehlen!!!
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am 15. September 2010
Ich hatte mir von dem Buch aufgrund der bisherigen Rezensionen deutlich mehr versprochen. Leser, die Kenntnisse über Kapitalmärkte und Volkswirtschaftslehre mitbringen, werden nichts Neues finden. Wer Untergangsszenarien, Verschwörungstheorien (der "Hochfinanz") und einseitige Schuldzuweisungen schätzt, mag vielleicht auf seine Kosten kommen. Konstruktive Lösungen werden gar nicht diskutiert, da der Staatsbankrott ja kommt. So bleibt für den Leser nur der Ratschlag, in Sachwerte zu investieren und zu hoffen, dass die Enteignung damit geringer ausfällt als beim Nachbarn ...
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