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Kundenrezensionen

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am 9. Dezember 2014
Ich habe mir dieses Buch zunächst von einem Freund ausgeliehen. Es hat meine Erwartungen erfüllt, weshalb ich soeben zwei Exemplare zum Verschenken geordert habe.

Ein wesentlicher Teil bezieht sich in der Tat auf das Thema Fluorid. Anschließend folgen kürzere Abschnitte, die sich mit einer breiten Palette der gängigen Giftstoffe in unterschiedlichsten Kosmetikprodukten befassen.
Da ich mich schon seit längerem mit der Materie auseinandersetze waren einige Infos nicht neu für mich, sondern deckten sich mit meinen eigenen Recherchen. Gerade beim Thema Fluorid aber konnte ich noch einiges lernen.
Das Buch ist für jedermann verständlich geschrieben. Es erhebt nicht den Anspruch, eigene, bahnbrechende Erkenntnisse zu liefern, sondern fasst vorhandene, durch unseren Mainstream gern ignorierte/vertuschte Ergebnisse sinnvoll zusammen. Für einen Chemiker wäre das Buch vermutlich eine Enttäuschung, für Laien auf der Suche nach Wahrheit, mit oder ohne Vorkenntnisse, ist es genau das Richtige.
Für mich stellt es insbesondere eine Möglichkeit dar, zum Teil bereits vorhandenes Wissen an meine Familie weiterzugeben, ohne sie mit ständigen und unvollständigen Internetlinks belästigen zu müssen.

Einziger Kritikpunkt von mir:
Etwas mehr hätte ich mir zum Thema Deo/Aluminium gewünscht. Auf der anderen Seite ist dieses Feld so umfangreich, dass man sicher ein eigenes Buch bräuchte.

Ich habe mir die negativen Bewertungen hier durchgelesen und möchte noch kurz auf einige Punkte eingehen.

Es ist sicher richtig, vieles könnte man sich selbst aus dem Internet anlesen, wie ich bereits getan habe. Ich denke dies ist auch durchaus gewünscht, denn in der Tat liefert das Buch viele Webseiten als Quellenangaben.
Diese Quellenangaben, hauptsächlich als Fußnote auftauchend, sind jedoch nicht alles. Vielfach sind "konservative" Quellen angegeben, Bücher und großangelegte Studien zum Thema. Diese werden jedoch überwiegend direkt innerhalb des Textes ausführlich behandelt. Die Webseiten in Form der Fußnoten verstehe ich eher als Zusatz, für den der selber schnell mal googeln möchte.
Zu behaupten, dieses wären die einzigen, oder fast die einzigen Quellenangaben, deutet für mich eher darauf hin, dass die Kritiker das Buch lediglich überflogen haben.
Dfinitiv ist nicht alles so ohne weiteres für jedermann schnell im Internet herauszufinden, wie hier jemand monierte. Man merkt sehr schnell, dass die Recherchen der Autorin deutlich darüber hinaus gehen. Und selbst wenn dem so wäre, so möge man einfach mal versuchen, sich aus dem Informationswust im Netz ein solch schlüssiges Buch zusammenzustellen. Da wäre es mit einigen Stunden nicht getan, auch nicht mit einigen Wochen.
Insofern halte ich den Preis, ebenfalls ein Kritikpunkt anderer Rezensionen, vielleicht nicht für unbedingt günstig, aber sicher auch nicht für übertrieben. Wer anderer Meinung ist kann sich ja mal mit den Preisen eines herkömmlichen Phantasyromans auseinandersetzen, der deutlich weniger Arbeit erfordert. Die Zeiten von DM 7,90 für ein Taschenbuch sind, systembedingt, lange vorbei, und hier handelt es sich um ein Öko-Buch im Hardcover, welches durch einige Hände gereicht werden kann, ohne zu zerfallen.

Zum Schreibstil der Autorin...
Ganz klar, man merkt ihr an, dass Emotionen im Spiel sind. Nichts anderes erwarte ich von einem Buch, welches aufgrund eigener, schlechter Erfahrungen entstand. M.E. fördert dies eher den Lesefluss, denn an keiner Stelle wirkt das Buch trocken oder langweilig. Zugegeben, jemand, der von vornherein mit der Einstellung herangeht, es handele sich hier um Verschwörungstheorien (welch böses Wort:)), könnte sich davon provoziert fühlen.
Ich persönlich denke, passt schon!
Übrigens, die ebenfalls kritisierten, gehäuft und gestaffelt auftretenden Ausrufe- und Fragezeichen gibt es zwar, jedoch auch nicht in dem angeblich so furchtbaren Ausmaß.
Man möge dabei auch nicht vergessen worum es hier geht, Aufklärung, dabei erscheinen mir ein paar Satzzeichen zu viel als vernachlässigbar.

Wer sich nach Lektüre des Buches noch fragt, warum ihm hauptsächlich kundgetan wird, was er nicht konsumieren sollte, und welche Produkte er nun stattdessen kaufen kann, dem sei gesagt, weniger ist mehr. Auch ein Indiz dafür, dass es hier um Aufklärung geht. Einem Kritiker, der nicht gleich eine ganze Reihe "besserer" Produkte empfiehlt, traue ich doch deutlich eher.
Ansonsten sollte man nach dem Ausschlussprinzip vorgehen. Es gibt Produkte, wenn auch nicht viele, die ohne Gifte auskommen. Diese sind im (veganen) Bio-Bereich zu finden. Selber schauen ist immer das Beste.

Also Leute, es ist einen Versuch wert, und solltet ihr mal im Zweifel sein, welcher von mehreren widersprüchlichen Studien eher zu trauen ist, dann folgt einfach der Spur des Geldes. Kritiker des Mainstreams tun sich in der Regel keinen Gefallen damit, mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit zu gehen. Bei Institutionen und Menschen, deren Auftraggeber nur von bestimmten, von vornherein anvisierten Erkenntnissen, profitieren, sieht das anders aus.
88 Kommentare| 66 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2014
Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen, als ich nach Büchern von Hans-Ulrich Grimm geschaut habe. Dieser befasst sich mit Lebensmittelzusätzen und ihrer Wirkung und mit den Machenschaften der Industrie.
Als Amazon mir quasi "das Gleiche" nur über Kosmetik vorgeschlagen hatte, habe ich mich natürlich riesig gefreut und war auch sehr gespannt.
Die 22 € waren zwar etwas schmerzhaft, aber ich dachte, dass sich das schon lohnen würde....weit gefehlt.

Ich glaube, die Autorin hat nie zuvor ein Buch geschrieben und schon garnicht etwas in der Richtung studiert/gelernt. In ihrem Vorwort heißt es (kurz gesagt): "Ich musste wegen meinem Deo husten und dann hab ich mal gegoogelt und herausgefunden, dass in Kosmetik ja voll viel schädliches drin ist! Und weil es kein Buch gibt, dass darüber was sagt, dachte ich mir, dann mach ich das mal!" Und genau so ist das Buch dann auch geworden. Das Buch strotzt nur so vor Polemik, ist unwissenschaftlich (schon klar, aber ein biiiischen Stil und Ausdruck darf man erwarten). Um genauer zu werden:

Das gesamte Buch ist wenig wissenschaftlich, die meisten "Belege" sind Internetseiten. Klar kann man das Buch ansprechender und für die breite Masse zugänglicher machen, indem man etwas "lockerer" schreibt.

Aber ständig Sachen wie "Ach???" (wirklich mit 3 Fragezeichen) oder "Ach, die feinen Herrschaften meinen wohl..." oder Zitat S. 124 "Himmelherrgottnocheinmal - was machen die Experten die ganze Zeit? Kaffeekränzchen???" oder hinter Sätzen dutzende "?!?!" gehen einem mit der Zeit ziemlich auf den Keks.

Das Buch liest sich wie ein Forumsbeitrag. Ständig bringt die gute Frau ihre Meinung mit ein und "zickt" quasi die Kosmetikhersteller an. Ständig wird man mit der Nase "reingedrückt" und bekommt eine Meinung aufgedrängt. Klar ist es eine Sauerei, was die Industrie uns alles als gesund oder nützlich verkaufen will. Aber es reicht auch, wenn man aufzeigt, was geschehen kann, wenn man diese Produkte benutzt, ohne ständig danach zu sagen, wie blöd man doch wäre, wenn man das Produkt weiter benutzt. Jeder kann sich das dann selbst denken. So blöd sind wir nicht. Und wie gesagt braucht man nicht ständig 3 Satzzeichen hintereinander??? Oder nach jedem zweiten Satz ein Ausrufezeichen. Als stünde die Frau wie ein propagandistischer Demagoge auf der Kanzel und fuchtele wild herum. Sowas macht das Lesen einfach unruhig. Soviel zum "Stil" des Ganzen, wenn man das noch so nennen darf.

Des Weiteren sind die Informationen auch recht dürftig. Der Aufbau geht nach: Name des Stoffes - wie er auf der Packung heißen könnte und dass er natürlich schlecht ist. Ich hätte aber trotzdem gerne gewusst, warum genau und was ich stattdessen nehmen kann.
Ein Drittel des Buches handelt von dem bösen Fluor. Ist ja auch nicht gut, aber dafür 81 Seiten?
Was ich an dem Buch gut finde: Es ist ein handliches Hardcover. Es sind Bilder drin (teilweise nichtssagend, ein Foto von nem Haufen toter Fische etc.). Es sind viele Inhaltsstoffe aufgelistet und kategorisiert (leider zu kurz, zT nur eine halbe Seite, von der 50% den Satzzeichen gewidmet sind und 30% der Polemik, dazwischen etwas Info). Und, sagen wirs so, soweit man den Informationen vertrauen kann, weiß ich jetzt zumindest mehr als vorher. Aber das kann man sich auch - wie die Autorin selbst! - aus dem Internet fischen.

Ich hätte für das Buch nicht mehr als VIELLEICHT 5.99 gesetzt. Das Buch ist absolut überteuert. Dafür bekomme ich woanders RICHTIGE wissenschaftliche Literatur, die mir nicht auf die Nerven geht. Das ist mit Abstand das schlecht geschriebenste Buch, dass ich je gelesen habe. Ja, wirklich.
2020 Kommentare| 275 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2014
Ich habe mir dieses Buch aufgrund der vielen guten Bewertungen gekauft. Ich war auf der Suche nach einem Ratgeber, der mich über die Stoffe aufklärt, die den Körper pflegen und solche, die nur so tun. Leider beschränkt sich die Autorin auf Letzeres. Somit habe ich jetzt unheimlich viele Dinge im Kopf, die NICHT in einem Produkt enthalten sein sollen, wobei ich die Gründe dafür oft nicht nachvollziehen konnte. Es fehlen aber die Stoffe, die ein Produkt zu einem guten, pflegenden Produkt machen. Somit weiß ich auch nach dem Lesen nicht, was es sich zu kaufen lohnt und was nicht.
Ihre Argumentationen sind von Emotionen durchzogen. Studien werden nur erwähnt, wenn sie zu ihrer Meinung passen und dann auch oft nur in Form von Internetadressen (scheinen seeeeehr seriös zu sein..!).
Da wäre mir ein Ratgeber lieber, der von einem Biochemiker geschrieben wäre, der erläutert, was die Aufgaben von Cremes, Shampoos und Co sind und welche Inhaltsstoffe dazu notwendig und welche nur "Deko" sind.
11 Kommentar| 43 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Billig ist nicht immer gut, deshalb muss ich hier sagen, fast 22 Euro ist nicht grad wenig, aber sinnvoll angelegt.

Kosmetik und Pflegemittel kaufen …
Wer schaut dabei immer genau auf die Inhaltsstoffe? Man sollte es tun, man sollte sich mal damit beschäftigen, was so alles in und auf unseren Körper einwirkt …
Es ist erschreckend – so musste ich feststellen, als ich mich mit dem Buch aus dem Verlag J. K. Fischer beschäftigte …

Wenn Körperpflege zum Giftcocktail wird …
So könnte man das Buch auch untertiteln
Der Verlag hat folgenden Untertitel gewählt: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer !!!

Absolut aufrüttelnd schon der Titel, aber erst das Buch …

Mit zahlreichen Fakten spannend und nachvollziehbar belegt und topp recherchiert, wird in diesem Buch erläutert, erklärt, aufgedeckt …

Beispielsweise wusste ich bisher nicht, dass Antioxidantien auch zu den Konservierungsstoffen gehören – das ist aber nur eine Sache, die ich aus diesem sachlich informativen Buch für mich mitgenommen habe.

Gliederung:
=========

Vorwort von Dr. Rüdiger Dahlke
Danksagung
Danke, Deo!
Vorsicht: Giftige Inhaltsstoffe!
Fluorid

Alluminium

Konservierungs- und Desinfektionsmittel

„Pflegende“ Inhaltsstoffe

Tenside

PEG; PPG und verwandte Verbindungen

„Reizmindernde“ Komponenten

Sonnenschutzfilter

DEA, TEA, MEA

Duftstoffe

Phthalate

Farbstoffe, Färbe- und Bleichmittel

und und und

Es ist teilweise erschreckend, was man liest. Was eigentlich pflegen soll, was man sich und seiner Haut gönnt, das ist so gar nicht pflegend, sondern bewirkt ganz das Gegenteil, vielleicht nicht sofort, aber auf jeden Fall auf Dauer und in Zukunft.

Man wird konfrontiert mit zahlreichen Fakten, die aber nicht allzu wissenschaftlich, sondern für Jedermann verständlich geschildert werden, dennoch sind sie nicht einfach so dahergesagt, sondern ausführlich und verständlich detailliert beschrieben.

Wenn man meint, man könne sich auf die Zutaten der Produkte, die die Hersteller verwenden, verlassen, dann ist man sozusagen verlassen. Wenn man dieses Buch gelesen hat, dann graut es einem regelrecht und man wundert sich überhaupt nicht mehr, wo die zahlreichen Unverträglichkeiten und Intoleranzen herrühren …

GELD: das ist wohl das Einzige, was die Firmen interessiert, wie die Menschen diese oftmals toxischen Stoffe in ihrem Körper verarbeiten. Es sind nicht nur herkömmliche Produkte, sondern auch Naturkosmetik, die beschrieben und untersucht wurden. Es werden Vergleiche angestellt und zum Schluss bleiben nicht viele Produkte übrig, die als unbedenklich für die menschliche Gesundheit gelten. Viel weniger noch sind es, die die Gesundheit überhaupt fördern.

Leseprobe:
========

Substanzen mit lokal betäubender Wirkung:

Fangen wir mit einem auf den ersten Blick harmlosen Stoff an – Nelkenöl. Viele von Ihnen verwenden Nelkenöl vielleicht bei Zahnschmerzen, und das aus gutem Grund: Nelkenöl (INCI: Eugenol) hat eine sehr gute lokal anästhesierende Wirkung. In Körperpflegemitteln wird Nelkenöl auch sehr gerne verwendet, aber meist in seiner billigen synthetischen Form – Isoeugenol – und angeblich nur als Duftstoff. Weil Eugenol und Isoeugenol aber potenziell hautirritierend sind, müssen diese Stoffe ab bestimmten Konzentrationen deklariert werden. Und wie es nicht anders zu erwarten war: Wir finden sie auch in Babyshampoos …

Im Buch gibt es schwarz/weiß-Abbildungen und auch Illustrationen, die zu den Texten erklärend abgebildet sind.

Eine Tabelle, die Inhaltsstoffe mit Bezeichnung und möglichen Risiken auflistet, war für mich ebenfalls sehr informativ. Nützliche zur weiterführenden Informationssuche zu nutzende links gibt es ebenfalls im Anschluss an das Buch.

Die Autorin hat schon ein ähnliches Buch herausgebracht:
„Die Mineralwasser- und Getränkemafia“

Man muss dazu sagen, dass keine Firmen speziell bzw. direkt angegriffen werden, sondern „nur“ auf die Inhaltsstoffe und ihre speziellen Wirkungen (positiv und negativ in ihrer Menge (Dosis) ) sowie die körperlichen Symptome referiert wird. Man erfährt, was Hersteller tun, um so viel wie möglich an einem Produkt zu verdienen …

Man ist verunsichert, aber nicht nur das, man ist informiert, wenn man das Buch gelesen hat, man kann einordnen, was man für sich als gut betrachtet – es werden einem sozusagen die Augen geöffnet, und vor allem sind die dargelegten Informationen sachlich und auf aktuellem Stand.

Dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn einem sein Leben lieb ist und seine Gesundheit !!!
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am 3. Mai 2014
Vor dem Lesen dieses Buches war ich nicht ganz unvorbereitet. Bin Gesundheitsberater, mit Dahlke verbunden seit den Siebzigern, und befasse mich mit diesen Themen seit ca. 40 Jahren. Hatte deshalb auch nicht unbedingt erwartet, sensationell viel Neues zu erfahren. Fakt ist, es hat mich regelrecht umgehauen. Denke, es gibt wirklich kaum einen Menschen in unserer hochgepriesenen westlichen Zivilisation, der sich diese Lektüre sparen kann, und dem es nicht die Augen öffnet.

Geschrieben ist der Text locker flüssig, bisweilen humorvoll bis ironisch-emotional, wo es angebracht ist. Sich wohltuend abhebend von der deutschen Ernsthaftigkeit", durch die sich Wissenschaftliches hierzulande meint, auszeichnen zu müssen. Eher so, wie amerikanische Wissenschaftler locker und allgemeinverständlich ihren bisweilen trockenen Stoff rüberbringen. Die Autorin hält sich nicht abstrakt raus, sondern ist mit Ihren Erlebnissen und Erfahrungen - mit Produkten und beim Recherchieren - mit Haut und Haaren im Buch anwesend. Kompliment.

Nun aber zur Hauptsache: Zum Inhalt. Was ich vorher zwar geahnt, aber nicht wirklich gewagt hatte, zu Ende zu denken, wird durch diesen Text anschauliche Realität. Am Beispiel der Kosmetik-, Chemie- und Wellnessprodukte-Industrie incl. des zugehörigen Marketings (als hohe Kunst der Volksverar lberung) wird klar, wie die Sucht nach Geld, Umsatz und Macht eine Welt erschaffen, in der der Massenmensch als Konsum-Vieh herhalten soll, hohle Produkte konsumierend, dafür arbeitend um neu zu konsumieren, weil die Werbeaussagen dadurch das Glück verheißen.

Es gibt aber noch die andere Seite, die diese hohle Glitzer-Schein-Welt ebenso erschafft: Die der Nachfrager, die genau danach verlangen, in der Hoffnung auf Glück.

Mit hohl" und Schein" ist gemeint: inhaltsleer. Wäre das teure Döschen einfach nur leer, zu über 90% voll mit Luft, wäre der Schwindel offensichtlich. Was aber, wenn über 90% (emulgiertes) Wasser drin ist, ohne dass es der Kunde als Wasser wahrnimmt? Oder andere Stoffe, die nur unwesentlich mehr kosten als einfaches Leitungswasser?

Wären die Inhaltsstoffe wenigstens noch wirkungslos, gäbe es keine Schäden. Weit gefehlt. Für den Umsatz ist es weit vorteilhafter, wenn z.B. eine Creme gegen Austrocknung die Haut langfristig austrocknet. Der Kunde wird so zum sicheren Stammkunden.

Aber auch wer sich auf Natur- und Bio-Kosmetik verlässt, ist häufig verlassen. Konservierung ist schließlich gesetzlich geregelt. Und der Preiskampf tobt überall.

Da hilft nur, sich mit Inhaltsstoffen, die auf Tuben und Verpackungen angegeben sind, auseinander zu setzen. So erschreckend diese ganzen chemischen Bezeichnungen auch sind, so widerwillig man mit diesen (lateinischen?) Ausdrücken auch umgehen mag, da muss man durch.

Da das Buch nicht einfach nur eine Unterhaltungslektüre ist, sind wir direkt zur Tat geschritten, haben unseren Bestand an Pflege- und Wellnessprodukten gesichtet und nach den Inhaltsstoffen sortiert. Was soll ich sagen: Auf der einen Seite zwei prall gefüllte Plastiktüten Sondermüll, auf der anderen Seite - nichts. Und die ganze Bio- und Reformhausware, wo war das? Auf der Seite mit Sondermüll.

Heute haben wir ein genaues Auge - v o r dem Kauf - auf die Inhaltsstoffe. Leider stehen Produkte, die der Überprüfung stand halten, selten im Laden-Regal ...

Die Infos aus diesem Buch haben also unser Leben verändert. Das allein ist es was zählt.

Ein Wort zu der negativen Rezension weiter unten: Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es da um das (polemische) Niedermachen an sich geht, gar nicht um das Buch und seine wichtige Botschaft. Schade. Mein Tip: Wer sich von Inhalt und Schreibstil des Buches vor dem Kauf überzeugen will, kann die wunderbare Amazon-Vorschaufunktion nutzen (Auf Foto des Buchcovers klicken und dann mit dem Dreieck unten rechts die Buchseiten durchklicken).
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am 15. September 2016
Ich bin seit kurzem Besitzerin eines Kindle und habe dieses Buch als eBook gekauft. Eigentlich hatte ich nach Büchern für Naturkosmetik recherchiert, da ich auf der Verpackung meiner Henna-Farbe (in der ich nur Natur vermutete) einen anderen Zusatzstoff, der krebserregend sein könnte, entdeckt habe.

Ich habe dann so von einem zum anderen Buch geklickt und bin bei diesem gelandet.

Andere Bewertungen haben ja schon verlauten lassen, dass es in diesem Buch hauptsächlich um das Thema Flour geht. Die ganze Geschichte wie Flour überhaupt in die Zahnpasta und ins Mineralwasser gekommen ist, wird uns präsentiert. Ich habe mich manchmal gewundert woher die Autorin diese Informationen alle erhalten hat, sie muss wirklich sehr lange und intensiv recherchiert haben.
Zwischendrin gibt sie auch manchmal an mit wem sie kommuniziert hat und läßt uns teilhaben an ihren Recherchen.

Anschließend werden verschiedene andere gefährliche Inhaltsstoffe vorgestellt, aber nicht mehr in dieser Tiefe. Ehrlich gesagt, man wird auch von einer Anzahl von unaussprechbaren Namen erschlagen. Und von den verschiedenen möglichen Nebenwirkungen erst recht.

Ich habe nach dem kompletten durchlesen des eBooks erst einmal meinen Badezimmerschrank ausgeräumt und alles vor den PC geschleppt, bei Codecheck kontrolliert und sortiert. Wer möchte Farbstoffe in seiner Kosmetik haben, die längst für das Färben von Textilien verboten ist? Wer möchte Schädlingsbekämpfungsmittel in seiner Kosmetik haben oder Betäubungsmittel in besonders sanften Produkten? Ich nicht!

Die schlechte Bewertung es handele sich in dem Buch nur um die Angabe welche Stoffe schlecht sind und nicht welche Produkte ich verwenden kann, mag ich hier einmal relativieren. Hier geht es doch klar schon vom Titel her um Giftstoffe in der Kosmetik und es ist kein Ratgeber für Naturkosmetik, dafür gibt es wieder extra Lektüre.

Ich für meinen Teil fand den ersten Teile mit dem Flour etwas zu lange und hätte bei manchen Stoffen, die doch häufig oben auf der Zutatenliste der Kosmetika stehen, etwas mehr Informationen gehabt, aber die kann man sich ja auch ergoogeln.

Von der verwendeten Sprache her finde ich die Formulierungen schon manchmal etwas flapsig und provokant, aber das lockert das ansonsten doch sehr informative Buch in meinen Augen auf.

Warum soll immer jemand das Thema studiert haben um gute Bücher zu schreiben? Ich denke, dass jemand, der für ein Thema brennt, bessere Recherchen betreibt und mehr Informationen erfährt und weiter geben kann, als jemand der nur zu halbherzig studiert hat. Gegebenenfalls fehlende fachliche Vorkenntnisse (weiß ich aber nicht, ob es überhaupt stimmt, das hatte hier eine andere Person kritisiert) finde ich überhaupt nicht als Schwachpunkt. Ich fühle mich gut informiert.

Was jeder selbst aus diesen Informationen macht, bleibt jedem selbst überlassen. Ich steige komplett auf Naturkosmetik um, habe auch selbst schon einmal Naturkosmetik hergestellt. Wenn man sich die Seite von Codecheck vor seinem nächsten Einkauf genauer ansieht und Produkte recherchiert kann man auch gut "ganz grüne" Produkte kaufen, bei denen es keine bedenklichen Inhaltsstoffe gibt.
Bei den Deos z.B. war ich sehr überrascht wie viel Auswahl es da mittlerweile gibt. Ich mache meines inzwischen selbst mit Wasser und Natron - auch hierzu gibt es genügend Literatur :-)

Ich empfehle dieses Buch gerne mit 5 Sternen weiter!
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am 8. Mai 2015
Vorsatz: bin künftig kritischer in der Auswahl meiner Körperpflegemittel. Idee: kaufe Buch bei Amazon mit guten Rezensionen und ändere meine Gewohnheiten. Guter Plan. Wer aber ist eigentlich die Autorin? Was qualifiziert sie, so ein Buch zu schreiben? Sie stellt sich im Buch nicht vor und auch im Internet ist nichts aussagekräftiges über sie zu finden. Aber ich bin ja guten Willens, vielleicht finden sich ja über den Autor des Vorwortes mehr Informationen und er stellt sich als echter Fachmann heraus. Allerdings ist er Esoteriker, was mein Misstrauen noch erhöht. Mag ja sein, dass die Informationen im Buch alle zutreffen, aber transparent ist das Ganze nicht. Bevor ich den heimischen Kosmetikschrank leerräume, und mit natürlichen Ölen und Kräutern fülle, hätte ich schon gern gewusst, wer mich dazu animiert hat.
Nein, das Buch ist auch ganz und gar nicht gut geschrieben. Der sperrige Plauderton trägt eher dazu bei, die Informationen kritisch zu beäugen. Fazit: enttäuschendes Buch, das Einholen von vergleichenden Infos aus anderen Quellen wird dringend empfohlen ! Muss leider einen Stern geben, sonst keine Veröffentlichung meiner Rezension :-(
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am 9. Dezember 2013
Eigentlich war ich nur neugierig, weil sich der Begleittext gut anhörte, aber niemals hätte ich vermutet, dass ich nach dem lesen mein Bad entrümpeln würde. Es waren sogar Produkte einer Naturkosmetikfirma dabei! Ich habe es gemacht wie die Autorin und habe mit dem langen Anhang im Buch alle meine Kosmetika verglichen. Überall waren giftige Inhaltsstoffe drin! Ich gehöre nicht zu den Menschen, die schnell in Panik geraten, aber die Argumentation dieses Buches hat mich voll überzeugt, denn jede Aussage wird mit Studien oder anderen nachprüfbaren Fakten belegt. Außerdem ist es wirklich gut und spannend geschrieben. Sehr empfehlenswert!
22 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2016
Vielen Dank für diese ehrliche Recherche. Ich bin sehr schockiert, da es noch deutlich schlimmer ist, als ich es befürchtet hatte. Ich habe für mehrere 100 € Pflegeprodukte weggeschmissen und habe sehr genau recherchiert, was ich mir und meinem Körper zukünftig noch erlaube. Ich bin gespannt auf die Umstellung. Aluminium im Deo hatte ich schon gestrichen, aber das ist ja nicht mal die Spitze des Eisbergs. Hier verdienen letztendlich alle daran. Chemische Industrie, Kosmetikhersteller und am Ende, wenn es erfolgreich war und der Mensch endlich krank ist, auch noch die Pharmaindustrie. Und alle jubeln über ihre Gewinnmargen. Was für eine scheinheilige und verlogene Welt!
Ich würde die Papieraugabe des Buches empfehlen, da leider die Liste der Stoffe im Anhang des E-Books fehlt. Dadurch ist die Suche sehr mühselig.
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am 1. November 2016
Wer dieses Buch liest, muss sich zwangsläufig fragen: Was darf ich denn noch nehmen? Es öffnet einem schon die Augen, was alles so in die Produkte reingeschummelt wird. Ist aber nichts für gestresste Leute, denn es erfordert schon Zeit, wenn man bei jedem Produkt erst die Inhaltstoffe überprüfen möchte
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