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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
17
4,5 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 13. November 2012
Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen, aber es ist genau das richtige, um über die trüben Novembertage zu kommen. Kurze Geschichten einer langen Reise, mit kantigen Porträts, klaren Dialoge und einem wunderbareren Humor. "Sie kommt im Bikini auf mich zu: Nicht zu sagen, ob all das Zeug drin ist und raus will, oder ob es draußen ist und wieder hinein will." Wo der Tag beginnt - dort will ich auch mal hin!
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am 3. November 2012
Großartiger Storyband! Schon bei "Dachschaden" war ich von der guten Beobachtungsgabe des Autors beeindruckt. Die ungekünstelte Wiedergabe der in Neuseeland gewonnenen Eindrücke macht diesen Text so sympathisch und lesenswert! Gekonnt wie immer präsentiert sich dieser neue Text von Martin Bettinger!
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am 23. November 2012
Die Geschichten lesen sich sehr gut und zeigen auf eine dichte, kompakte Art ein wunderbares Stück Lebenswelt. Viele der Storys haben mir gefallen, sehr gut, ich werde sie öfter lesen. Sie sind wie gute Bilder in einer Galerie.
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am 25. November 2012
Bin zufällig auf das Buch gestoßen, es hat mich an einem tristen Novemberabend in die Gefühlswelt eines anderen Lebensabschnitts geführt; jung, ungebunden, bereit jede Strapaze und jede Herausforderung anzunehmen, aber dennoch erfolglos. Eine gelungene Mischung aus Melancholie und Euphorie, die durch das gelungene Format besticht. Die fotografisch scharfe Darstellung der Personen und der schnelle Wechsel zwischen Poesie und Prosa führen gleichzeitig zu Leichtigkeit und kritisch reflektierter Tiefe. Ich bin an dem Abend leichtfüßig durch das Buch gelaufen und wollte immer weiter, aber Neuseeland ist auch nur eine Insel.
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am 7. Dezember 2012
So kurz diese Geschichten sind, so langsam muss man sie lesen. Wie Standbilder fügen sie sich zu einem Film über Alltag und Abenteuer in Neuseeland. Nach dem Abitur habe ich selbst ein Jahr dort verbracht, und „Wo der Tag beginnt“ bringt mich wieder zurück. Die Sandküsten, das Schwimmen in Flüssen, die Nächte unter den wandernden Sternen, alles ist wieder da. Beschrieben in einer ruhigen, unangestrengten Sprache mit Bildern, denen man sich nicht entziehen kann. Am liebsten würde ich gleich wieder aufbrechen, zurück in „eine Landschaft, zu der ich gehe, um mir Stille zu holen“.
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am 27. September 2012
Martin Bettingers "Wo der Tag beginnt" ist vielleicht das beste Buch, das der Autor bislang geschrieben hat. Gerade weil es scheinbar so leicht und fließend daher kommt, so unprätentiös, so jugendlich, dass man zuweilen fast übersieht, welcher menschliche Reifungsprozess der Produktion vorausging. Es schließt an die frühen "Dachschaden"-Erzählgedichte an, ohne sich in Wiederholungen zu erschöpfen. Eher werden damalige Ansätze gedanklich vertieft.
Trotz aller thematischen Begrenzung stellt sich ein Gefühl der Weite ein. Denn die literarische Parade der Sinnsucher oder Käuze am 'Rande der Welt' gelingt nicht zuletzt deshalb, weil deren Schilderungen bei aller Skurrilität zugleich prägnante Sozialstudien enthalten. Bettinger gibt nach wie vor den Romantiker, den "Taugenichts". Doch der ist ebenso realistisch wie poetisch fundiert.
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am 21. September 2012
Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse 2012 mit dem Gastland Neuseeland liegt eine Sammlung von "Storys aus Neeseeland" (Untertitel) und vielen Gedichten aus dem Inselland der aufgehenden Sonne vor.
Es gibt zwei Sujets, die viele glauben zu Papier bringen zu müssen und damit oft langweilen:
1.ihre eigene unvergleichliche Biografie
2.ihre Jahre als Hippie, Faulenzer, mit Wein, Weib und Gesang.
Martin Bettinger war in einer einsamen, schwer zugänglichen Bucht in Neuseeland, die von Aussteigern wimmelt. Davon erzählt er in zahlreichen Geschichten und Gedichten, die alle in die zweite Kategorie fallen.
Geschichten dieser Art habe ich schon radikaler und besser gelesen (Charles Bukowski), aber auch schon seichter (James A. Michener: Die Kinder von Torremolinos).
Wo der Tag beginnt profitiert von der geografisch exponierten Lage. Da wird auch die Fließbandarbeit zum rhythmisierten Vergnügen, wenn es auch nicht – wie bei Harry Belafonte: „Day-O” – Bananen sind, sondern Äpfel: „Die Frauen von Motueka”. Vier Storys stechen als exzellent heraus:
„Emigranten”
„Co”
„Zwei Häuptlinge”
„Der Flug des Adlers”
Der Rest ist gut lesbar bis belanglos. Die Zeit der Hippies liegt mehr als vierzig Jahre zurück. Aussteiger gibt es vereinzelt noch. Die Geschichten und Gedichten reißen niemand vom Hocker und ins Flugzeug nach Neuseeland. Doch die vier genannten Erzählungsperlen heben die Sammlung weit über andere und machen den Band lesenswert. Vielleicht finden andere Leser andere Perlen darin.
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