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am 9. Juli 2011
Dieses Buch ist eine wertvolle Ergänzung zu der sonst üblichen KVP-Literatur, in der es doch überwiegend um Methoden geht.

Viele glauben, mit der Befürwortung durch die Unternehmensleitung und dem Erlernen von ein paar Methoden sei man gut für das Thema KVP gerüstet. Ich denke, dies ist ein Irrglaube. In diesem Buch geht es nun schwerpunktmäßig um die sehr wichtigen Fragen zu Rahmenbedingungen und Soft-Skills: Wie bereitet man einem KVP-Prozess den Weg? Und wie gewinnt man die Mitarbeiter anhaltend zum Mitmachen?

Freilich werden auch die Pflichtthemen Vorbereitung und Durchführung von KVP-Workshops besprochen. Dabei unterteilt der Verfasser - wie auch schon bei mindestens einer früheren Veröffentlichung - drei operative Handlungsfelder bzw. Ebenen: den Arbeitsplatz, die Arbeitsgruppe und den Geschäftsprozess. Die Methoden, die er dabei zum Einsatz bringt, erläutert er knapp aber anschaulich. Viel wertvoller sind jedoch, wie gesagt, die Inhalte zu den beiden oben genannten Fragen.

Wie gewinnt man die Führungskräfte? Die Widerstände, die wir KVP'ler oft aus unterschiedlichen Führungsebenen spüren, sind wohl jedem vertraut. Der Verfasser zeigt, wie man mit diesen Widerständen umgehen und Führungskräfte für das Thema Verbesserung gewinnen kann. Dabei geht er zunächst auf die Fragestellungen und Perspektiven des Top-Managements ein und im Weiteren auf die mittleren Führungsebenen wie auch auf die Leiter von Tochtergesellschaften. Letztere sind oft schon durch die räumliche Entfernung zur Firmenzentrale eine Herausforderung. Zudem wollen die Leiter von Tochtergesellschaften oft möglichst unabhängig vom Stammhaus agieren. Der Verfasser zeigt, wie man als KVP'ler erfolgreich mit dieser gesamten Situation umgehen kann.

Wie gewinnen wir die Mitarbeiter? Die Ausführungen zu den "weichen" Themen sind eine wahre Fundgrube für den Umgang mit Teilnehmern bei KVP-Workshops. Die vermittelten Ansätze, Konzepte und Überlegungen finde ich sehr hilfreich, denn letztlich hängt unser Erfolg davon ab, ob es uns gelingt, Teilnehmer für Veränderung zu öffnen sowie zum Erarbeiten und Umsetzen von Verbesserungen zu gewinnen. Glahn bietet Einblicke in Verhaltensweisen und -ursachen, Gruppenverhalten, Kommunikation, Körpersprache, zeigt zwei einfache Ansätze zum Umgang mit Konfliktsituationen in Workshops und vieles mehr.

Und in dem abrundenden Kapitel "Ein paar Gedanken zum Weiterdenken" finden sich noch ein paar Ansätze, um die eigene KVP-Vorgehensweise zu hinterfragen und zu reflektieren.

Ich möchte das Buch sehr empfehlen. Alle angehenden KVP'ler sollten dieses Buch lesen, bevor sie Workshops durchführen. Insbesondere die Diskussion der "weichen" Themen wird ihnen helfen, nicht zu technisch vorzugehen, sondern passend auf die Teilnehmer einzugehen. Wer KVP in einer Tochtergesellschaft einführen soll, findet hier - wie ich mit eigenen Erfahrungen bestätigen kann - gute Anregungen, um sein Vorhaben zum Erfolg zu führen. Und auch ganz allgemein werden erfahrene KVP'ler wohl den einen oder anderen Aspekt ihres politischen und operativen Handelns neu entdecken. So ging es mir jedenfalls.
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- Auch für erfahrene Moderatoren -

Richard Glahn hat sich nicht das dreiundzwanzigste Buch zur Moderation vorgenommen, sondern er will mit diesem Band:
•Die Fragen nach den sozialen Fähigkeiten des Moderators und
•Die Frage, „wie einem Prozess kontinuierlicher Verbesserung auf politischer Ebene der Weg bereitet wird“ (S. 9) in den Vordergrund stellen.

Das Fazit ist also gemischt: Gute Tipps für erfahrene Moderatoren und z.T. psychologische Exkurse, die nur wenig Mehrwert bieten. Im Zweifel kursorisch lesen, es lohnt sich trotzdem.

Dass Glahn sich auch gut auf die unterschiedlichen Handlungssituationen eines KVP-Moderators einstellen kann, zeigen die abschließenden dreißig Seiten sehr schön auf. Die Tipps zum Umgang mit Gruppenphänomenen bieten auch Anregungen für erfahrene Moderatoren.

Was mir für das Thema Moderation eher fern liegt, ist die unkritische Darstellung des Typenmodells zur Verhaltensbeschreibung in Anlehnung an Riemann. Die Grundidee Glahns: Wenn ich um die Grundängste der einzelnen Verhaltenstypen weiß, fällt es mir als Moderator auch leichter , mit diesen Typen umzugehen. Für mich erschließt sich nicht, wofür ich mich als Moderator auf die Ängste von Menschen fokussieren sollte, ich könnte mich bei den KVP-Teammitgliedern genauso gut auf den Gestaltungswillen und die Motivation mich einzubringen konzentrieren. Auch die unkritische Übernahme der Maslowschen Bedürfnispyramide verwundert.

Gut gefallen haben mir auch seine Tipps zur Zusammenstellung der KVP-Workshopteilnehmer. Er spricht hier nicht von den „Besserwissern“, sondern rät dazu, v.a. die „Bescheidwisser“ einzuladen.

Was ihm neben dieser expliziten Zielsetzung gut gelingt: Anregungen für die eigene Moderationspraxis anhand der immer wieder eingestreuten Praxisbeispiele. Dafür gebührt Glahn auf jeden Fall Dank! Zum Beispiel die Beobachtungsübung auf S. 16. Sie ist zwar nicht neu, aber in der klaren Darstellung und der didaktischen Weiterführung gut in das eigene Moderationsverhalten integrierbar.
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am 30. Dezember 2013
Wer ein Seminar zum Thema besucht hat, ist mit diesem Büchlein sehr gut bedient, denn es greift die wichtigsten Themen auf. Zum Einstieg in das Thema empfehle ich jedoch von Josef W. Seifert "Visualisieren, Präsentieren, Moderieren" ISBN : 978-3-86936-240-3
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am 28. Juli 2015
Das Buch enthält wirklich viele Informationen, welche in anderen Büchern mühsam zusammen gesucht werden müssen. Sehr verständlich beschrieben und gut umsetztbar!
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am 27. November 2012
Dieses Buch ist ein guter Ideengeber für Menschen, die Basis-Erfahrung mit Moderation haben und Verschwendung in Prozessen erkennen und eliminieren wollen. In diesem Buch sind schöne Praxisvorschläge, die direkt in die Praxis umgesetzt werden können. Die Checklisten sind ebenfalls sehr hilfreich für die Praxis.
Ich habe das Buch zwar noch nicht bis zum Ende gelesen, aber was ich bisher gelesen habe, ist unter Beachtung der Arbeitsumstände sicher ein konkreter Denkanstoß....ob z.B. 5S in der Administration auf den eigenen Schreibtisch bezogen wirklich zielführend und akzeptanzfördernd an den Beginn gesetzt werden sollte, bezweifle ich.....aber das ist die Lehre von LEAN....
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