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Es ist schön zu erleben, wie in den letzten Jahren immer mehr Bücher auf den Markt gekommen sind, die sich mit der Hilfe für Kinder von psychisch erkrankten Elternteilen befassen. Das vorliegende Buch, das in seiner Klebebindung eher an ein starkes Heft mit stabilem Umschlag erinnert, nimmt sich nun in besonderer Weise der Kinder an, die noch im Vorschulalter sind.
In einfachen, kurzen Sätzen wird in dem Vorlesebuch von dem kleinen Schaf Lilli erzählt, welches nur bei der Mama lebt. Das Getrenntleben der Eltern wird nur kurz am Rande erwähnt ("Lillis Papa wohnt auf einer anderer Weide, die ist weit weg. Lilli sieht ihn nicht oft"). Lilli genießt das Vorlesen der Mutter und das Spielen mit ihrem Freund Paul. Doch als Mama nicht mehr vorliest, will sie die traurige Mama nicht mehr allein lassen. Doch der Freund Paul sorgt durch seine Oma dafür, dass die traurige Mama seiner Freundin eine Hilfe durch eine Ärztin bekommt ("Lilli hat nichts falsch gemacht."). Und während die Mama in der Klinik wieder gesund wird, sorgt Pauls Oma dafür, dass es Lilli gut geht. Die Geschichte endet damit, dass die Mutter wieder bei Lilli ist. Kindgerecht formuliert heißt es "Mama und Lilli wissen jetzt, dass es Hilfe gibt, wenn Mama nicht mehr aufhören kann, traurig zu sein."
Der Geschichtentext selbst wird mit großen, starken Lettern gedruckt. Die Bilder sind einfach, übersichtlich und stellen die einzelnen Figuren in den Mittelpunkt. Die klare schwarze Linienführung erleichtert das jeweilige Erkennen. Mit einfachen Mitteln werden Tag- und Nachtzeiten sowie die unterschiedlichen Stimmungen mit Wolken- und Sonnenbildern veranschaulicht. So können schon junge Kinder nachvollziehen, wie Depression zum Ausdruck kommt.
Nach der Geschichte gibt es auf vier Seiten weitere Informationen und Hilfestellungen zum Thema "Psychische Erkrankung bei einem Elternteil". Es wird erläutert, wer mit Kindern wie ab welchem Alter über das Thema sprechen kann. Dabei sind die einzelnen Formulierungshilfen bei den verschiedenen psychischen Erkrankungen Depression, Manie, Schizophrenie, Phobie und Sucht besonders hilfreich. Darüber hinaus wird aber auch auf kompetente Fachstellen verwiesen.
Ein Großteil dieses Ratgeber-Anhang ist aus dem Buch "Nicht von schlechten Eltern" übernommen, was in diesem Fall nicht von Nachteil ist.
Gewiß mag man das Buch je nach Entwicklungsstand des Kindes auch noch über 5jährigen Kindern vorlesen können; doch sind hierfür wohl eher die Kinderfachbücher von Schirin Homeier eher empfehlenswert.
Im Gesamten ist "Warum ist Mama traurig?" ein günstiges, fachlich fundiertes (Klein-) Kinderfachvorlesebuch, welches eine Hilfslücke schließen hilft und in jeden Kindergarten unbedingt gehört!
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am 19. Dezember 2010
Wenn Eltern unter einer psychischen Erkrankung leiden, ist das für Kinder eine schwere Situation. Nicht nur die direkten Auswirkungen der Erkrankung auf den Umgang mit dem Kind sind problematisch, sondern es ist für Kinder auch meist nicht nachvollziehbar, warum Mama oder Papa erkrankt sind und was sie überhaupt haben. ''Warum ist Mama traurig?'' von Susanne Wunderer möchte hier für Kinder eine Hilfestellung anbieten.

In einem übersichtlichen Bilderbuch erzählt Susanne Wunderer die Geschichte des kleinen Schafes Lilli. Lilli hat eine Mama, einen Papa (der etwas weiter weg wohnt) und einen besten Freund namens Paul. Alles ist sehr schön, bis Lillis Mama eines Tages traurig wird. Mit Hilfe von Pauls Oma wird jedoch schnell eine Hilfe für Lillis Mama gefunden, die dann in eine Klinik fährt, um sich zu erholen. Lilli erfährt, dass ihre Mama eine Depression hat ' eine Krankheit, die man nicht sieht, sondern nur spürt. Als sie wieder kommt, geht es ihr besser und sie wissen, dass es Hilfe gibt, wenn man sie braucht.

Neben dem 'Kinderteil' sind am Ende des Buches weiterführende Informationen für Eltern und alle anderen Personen, die mit betroffenen Kindern arbeiten. Hier erfährt man, wie man mit Kindern über dieses schwierige Thema sprechen kann, wie bestimmte psychische Erkrankungen kindgerecht beschrieben werden können und ab wann mit Kindern über die Erkrankung der Eltern gesprochen werden kann.

Gesamturteil: ''Warum ist Mama traurig?'' ist ein geeignetes Buch, um schon Kinder ab 2 Jahren an das Thema der psychischen Erkrankung eines Elternteils heran zu führen und sie einfühlsam zu begleiten. Wenn auch die Illustrationen eher schlicht bis kindlich-naiv und nicht in der so meist gewohnten Kinderbuchqualität neuerer Kinderbücher die Geschichte untermalen, ist das Buch dennoch gelungen und sicher eine gute Unterstützung im therapeutischen Umgang oder zum Gesprächseinstieg mit betroffenen Kindern.
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am 6. Januar 2011
Anhand dieses Bilderbuches kann man sehr kindgerecht erklären, wie und warum sich depressive Eltern 'merkwürdig' verhalten und wo sie Hilfe bekommen.
Kinder erfahren, dass man über diese Erkrankung reden kann.
Formulierungsvorschläge zu Manie, Schizophrenie, Phobie und Sucht findet man im Anhang. (kb)
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am 25. September 2010
Das es schwer ist mit einem Kind über so ein komplexes Thema zu sprechen ist glaub ich jedem klar.Ich finde das Buch sehr gut aufgebaut und es sind gute Ansätze drin die zumindestens eine weiter führende Diskussion anregen.Die Heilung ging mir ein bissi zu schnell und für ältere Kinder(ca.ab 4)finde ich es zuwenig.
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am 21. September 2010
Find es ist ein gutes Bilderbuch und nett gestaltet, wenn man dies bei einem solchen Thema sagen kann.
Aber recht kindgerecht...
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am 4. Oktober 2014
Hier wird Kindern ab 2 Jahren erklärt was es bedeutet wenn Ihre Eltern psychisch erkrankt sind. Empfehlenswert für Eltern und Therapeuten die mit Kindern arbeiten.
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am 19. August 2014
Nicht schlecht, hab mir aber etwas mehr erwartet, nicht ganz ideal zum vorlesen, da die Ausgangssituation nicht die gleiche ist...
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