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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 23. Juni 2008
Endlich liegen nun alle überarbeiteten Regelwerke des Schwarzen Auges als Hardcover-Bände vor. Denn mit die "Wege der Götter" ist die Umstellungsarbeit von den Softcoverbüchern in den Boxen abgeschlossen. Doch nicht nur äußerlich sollten die Regeln überarbeitet werden. Auch der Inhalt sollte einer fachmännischen Prüfung unterzogen, aktualisiert, von Fehlern bereinigt und neu zusammengestellt den Rollenspielern präsentiert werden. Allgemein spricht man bei den neuen Hardcovern auch von der Regelversion 4.1.

Leider zeugt das Cover nicht gerade von kreativer Eleganz und verleitet nicht zum Kauf. Wohl selten hat eine DSA-Publikation solch ein langweiliges Coverbild erhalten. Doch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Wenn man beim optischen Eindruck bleibt, so ist dieser durchaus stimmig. Die Grafiken wurden aus den Büchern der alten Box entnommen, wobei hier durchschnittliche bis gute Zeichnungen positiv ins Auge fallen. Dass einige davon wiederum aus noch älteren Abenteuern und so weiter stammen, stört dabei nicht. Man sollte sich nicht vom Déjà-vu-Effekt verwirren lassen. Der seitenumlaufende Schmuckbalken dient nicht nur der Verzierung, sondern auch der Orientierung, da jedes Kapitel eine eigene Vignette an der Seite hat.

Die Einteilung der Kapitel folgt dabei zunächst dem Inhalt nach dem ehemaligen Softcover Götter, Kulte, Mythen", indem Religion in Aventurien im Allgemeinen und danach die einzelnen Kulte vorgestellt werden. Bei den Mythen werden dann auch Informationen aus dem ehemaligen Aventurische Götterdiener" erwähnt. Schließlich folgen noch die eigentlichen Regeln zum Spiel mit göttlichen Wesen und ihrem Wirken sowie Meistertipps zu den Göttern und Geweihten. Die Anhänge schließen den Band dann ab. Im Vergleich zur ehemaligen Box fehlen die Informationen zu den Schamanen und Dämonen und Paktierern, welche mehrheitlich im Hardcover zur Magie enthalten sind - sie sind also nicht verloren gegangen, sondern wurden nur umgegliedert. Soweit nicht explizit erwähnt, finden sich die nachfolgenden Informationen auch in den ehemaligen Ausgabe.

Zunächst beginnt der Band also mit den mythologischen Grundlagen, welche eher einen groben geschichtlichen Überblick darstellen. Daran schließt sich die Begriffsdefinition von Sikaryan und Nayrakis an. Schließlich folgt ein genauer geschichtlicher Abriss zu den Religionen mit Zeitangaben. Der ursprüngliche Text wurde hier insbesondere mit Angaben zur neueren Zeit (ab 1020 BF) erweitert und reicht nun bis 1028 BF. Danach beginnt der eigentliche Abschnitt der Aventurischen Religionen im Alltag. Dieser wurde übernommen, aber gesplittet und hier zur Hälfte abgedruckt. Informationen zu Pilgerreisen und Aberglaube finden sich nun am Ende des Buches. Dafür wurden die Themen Hochzeit und Bestattung (ehemals in den Erläuterungen zu den Göttern Travia und Boron enthalten) erweitert hier mit aufgenommen. Leider wurde dabei nur der Stimmungstext zur Bestattung übernommen. Derjenige zur Hochzeit fiel wohl der allgemeinen Erweiterung des Abschnitts zum Opfer.

Die nächsten 120 Seiten stehen dann alleine den Göttern und ihren Dienern zur Verfügung. Jeder wichtige Kult (insgesamt 26 Stück) wird hier vorgestellt. Obwohl die Seitenverteilung unterschiedlich ist - natürlich werden die Zwölfgötter ausführlicher als kleinere Kulte dargestellt - wird doch bei jedem Kult nach dem gleichen Schema vorgegangen. Zunächst erhält der eilige Leser einen schnellen Überblick über Aspekte, Verbreitung, Tempel, Struktur, und so weiter. Bis zu 30 Informationen findet man hier bereits in der Kurzübersicht. Manchmal ist somit schon die erste Seite des Kultes gefüllt. Danach erfährt man in einem Stimmungstext etwas vom Wesen der Gottheit. Schließlich wird ausführlich die Kirche mit ihren Heiligen, Tempeln, Persönlichkeiten und vielem mehr vorgestellt. Die Angaben decken sich mit denen aus Götter, Kulte, Mythen". Gleich im Anschluss folgen dann die Informationen, welche ehemals in Aventurische Götterdiener" zu den entsprechenden Geweihten zu finden waren. Natürlich ohne die Eigenschaftsanpassungen, welche in Wege der Helden" enthalten sind. Auch auf Orden und Laienbünde wird eingegangen. Hier wurde also logisch und sehr schön umstrukturiert. Statt sich durch zwei Bücher zu quälen oder immer umständlich blättern zu müssen, sind nun alle relevanten Informationen zu einer Gottheit an einer Stelle zusammengefasst.

Den selben Aufbau haben auch die Kapitel zu den Glaubenswelten der schamanistischen Religionen. Insgesamt nochmals weitere 70 Seiten, auf denen auch die Götter der Orks, Goblins und Achaz Beachtung finden. Genauso wie die Weltsicht der Elfen und die Kulte zu Rastullah, Rur und Gror und einigen weiteren. Da der Schamanismus bereits in Wege der Zauberei" Erwähnung findet, sind hier die Informationen zu diesem Punkt ausgeklammert und es finden sich Verweise auf die betreffenden Seiten in dem anderen Regelband. Ansonsten stellt auch dieses Kapitel eine Verquickung der beiden ehemaligen Softcovern dar.

Waren die bisherigen Abschnitte sehr informativ kommen, nun die eigentlichen Regeln an die Reihe. Dabei belegen die Mechanismen gerade einmal zehn Seiten. Für einen Regelband sind dies erfreulich wenige Dinge, die es zu beachten gilt. Die bisherigen Regeln wurden dabei übernommen und erweitert. Die Erläuterungen zur Priesterweihe sind einer der erweiterten Punkte. Auch der für Geweihte wichtige Punkt der Regeneration von Karmaenergie wurde ausgebaut. So darf sich ein Götterdiener auch über einen kleinen, aber trotzdem täglichen Automatismus der Rückgewinnung freuen. Ein Rückkauf von permanent verlorenen Karmapunkten ist jedoch nicht möglich. Zur Erhöhung muß immer noch die Karmalqueste durchlaufen werden. Und auch wenn es niemand hören mag: Genauso wie ein Zauberer ohne seine Sprüche nicht wäre, so kann ein Priester nur durch seine Liturgien wirklich einer sein. Wie damit regeltechnisch Wunder vollbracht werden können, wird im Abschnitt zur Mirakelprobe ausführlich erläutert, natürlich unter Berücksichtigung aller erdenklicher Modifikatoren. Doch nicht nur an die wirklich großen Dinge wurde gedacht. So darf jeder Priester fast mit einem Fingerschnippen eine sogenannte Liturgie des Grades 0 bewirken.

Bereits bei den Regeln erwähnt, folgen dann die eigentlichen Liturgien der Götterdiener. Waren diese in dem Softcover der Box noch alphabetisch sortiert, haben sich die Redakteure die Arbeit gemacht und diese nun thematisch nach universellen und kultspezifischen Liturgien sortiert. Dies stellt eine Erleichterung dar, denn die alphabetische Auflistung erfolgt bereits im Index am Ende des Buches. Somit stehen nun zwei Sortierungen dem Leser zur Verfügung.

Kurz vor Ende des Bandes kommt noch ein kleines Sammelsurium sonstiger wichtiger Dinge. Dem Vampirismus in Aventurien sind noch acht Seiten gewidmet. Pilgerreisen und Aberglaube fallen mit ein bis zwei Seiten nicht mehr ins Gewicht. Die Tipps für Spieler und Spielleiter wurden auf zehn Seiten zusammengefasst und erweitert. Derzeit aktuell in Aventurien findet man dann auch zweiseitige Informationen zur Quanionsqueste der Praoiskirche. Mit weiteren zwei Seiten zu Visionen und Prophezeiungen wird dieser Abschnitt dann auch beendet.

Zu guter Letzt findet man alle Liturgien im Überblick, was alleine fünf Seiten füllt. Eine Zusammenfassung der Regeln und Modifikationen ist ebenfalls sehr hilfreich beim Orientieren, insbesondere, da hier mit Verweisen gearbeitet wird. Ein Fest- und Feiertagskalender ist zwar nicht sehr spannend zu lesen, dafür aber wieder einmal ungemein praktisch und übersichtlich. Den dicken Wälzer schließt dann der zwölfseitige Index ab.

Da Buch liegt gut in der Hand. Es ist bedeutend besser aufgebaut als die alten Softcoverbücher und erleichtert das Herumbättern ungemein. Standardmäßig hat man natürlich auch ein Lesebändchen dabei, wobei trotzdem früher oder später die seitlichen Klebezettel wohl unvermeidlich werden.

Auch wenn es verständlich ist, so ist es doch schade, dass dem Hardcover die recht schönen Beigaben der Box fehlen (insbesondere das Poster, die Archetypen sowie die Zusammenfassung der wichtigsten Modifikatoren bei den Proben). Generell macht sich ebenso bemerkbar, dass viele Stimmungstexte nicht übernommen wurden. Wie auch die Aussagen, welche Geweihte über andere Religionen machen. Da war immer etwas dabei, was man Meisterpersonen in den Mund legen konnte. Außerdem fällt auch auf, dass bei aller Umgliederung und Verbesserung einige sachliche Korrekturen unterlassen wurden. So ist die dritte Dämonenschlacht immer noch mit 1022 BF angegeben. Andererseits sind wohl durch die ausführlicheren Regeln einige Unklarheiten beseitigt worden. Wobei sicher keine lange Zeit verstreichen und die Fangemeinde wieder einige neue zu Tage fördern wird. "Wege der Götter" scheint jedoch der gelungenste Band der Reihe zu sein.

Fazit: Sicher werden viele Spieler sagen, dass der Götter-Band am ehesten noch unter den neuen Regeln verzichtbar ist. Was eventuell im Einzelfall sogar stimmt. Doch für ein stimmiges Aventurien gehören die göttlichen Wesenheiten - gerade in der letzten Zeit - und ihr Eingreifen in den Weltenlauf dazu wie das Salz zur Suppe. "Wege der Götter" ist wohl der regelärmste Band in DSA. Doch unschlagbar ist die Stimmung, welche man mit den gegebenen Informationen am Spieltisch aufbauen kann. Eine absolute Empfehlung für einen Kauf.
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am 16. Oktober 2008
Das Buch ansich ist nett gegliedert und in Hardcovereinband sicherlich robuster als die Vorgänger. Für altgdiente Spieler ist dieser Band, wie auch schon die Wege der Zauberer, nicht zu empfehlen. Die DSA 4 Regeln werden leider mittlerweile auf viele Bände aufgeteilt, die man zwingend anschaffen muss startet man al Neuling. Für altgediente Spieler, die bereit einen Teil der Boxen besitzen bringt dieses Buch leider nicht und macht Geweiht nicht spielbar, da keinerlei Charakter und Generierungswerte enthalten sind. So wird man genötig sich Die Wege des Helden anszuschaffen um an die Generierungswerte zu kommen. Dieses Werk enthält dann aber zu 80% bereits Bekanntes. Hat man bereits ein Grundwerk ist man mit der alten Box wesentlich besser bedient.
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am 24. Januar 2015
"Wege der Götter" ist ein sehr stimmungsvoll geschriebenes Buch. Man findet viele kleine Geschichten, schöne Bilder und jede Menge Hintergrundbeschreibungen. Es führt längst überfällige Regeln für Priester und andere Ordensdiener ein, die im Vergleich zu den Kampf- oder Magieregeln überschaubar und leicht verständlich ausgefallen sind, sodass auch DSA-Neulinge sich schnell zurechtfinden dürften. Problematisch ist vor allem, dass die möglichen Auswirkungen der Liturgien, die für Priester in diesem Buch neu eingeführt wurden, nicht immer konsequent durchdacht erscheinen. Man stolpert beim Lesen unweigerlich über den ein oder anderen Effekt, der einen in Erstaunen versetzt und der, wie ich inzwischen weiß, vielen Spielleitern missfällt. Priester haben an Einfluss gewonnen und werden, nach meiner Wahrnehmung, seit Erscheinen dieses Buches wieder deutlich öfter gespielt. Das ist wünschenswert, aber diese Medaille hat zwei Seiten. Spielleiter, die ältere Abenteuer leiten, kommen nun allzu oft in Erklärungsnot, weil Priester seit DSA 4.1 nicht mehr so hilflos sind, wie sie es einmal waren. Ein ähnliches Problem entsteht rückblickend betrachtet bei einigen historischen Ereignissen, die bei Anwendung der neuen Regeln nur schwerlich zu rechtfertigen sind. Trotz aller Probleme ist "Wege der Götter" ein Schritt in die richtige Richtung und es bleibt zu hoffen, dass die Redaktion die bisher überwiegend gelungene Arbeit an diesem Buch fortführt und sich nicht auf dem fertigen Regelwerk ausruht.
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am 9. April 2011
Auch deses Regelwerk überzeugt in seiner Aufmachung. Leider ist es inhaltlich recht schwach...

Die Liturgien sind dort erklärt, ein paar kleinere Spitzfindigkeiten zu den Göttern, die man als Neueinsteiger in DSA vielleicht noch nicht kennt, sind angedeutet. Schade ist jedoch, dass die Information gerade dort aufhört, wo es spannend wird. Ich wollte einen Geweihten spielen, hatte jedoch das Problem, dass das Buch für mich keine zufrieden stellende Informationen parat hielt. Dies hat mich recht enttäuscht, wo das Buch an sich doch recht stimmig ist und mich auch sehr interessiert hat.

Wären die Liturgien dort nicht beschrieben würde ich fast sagen, dass Band 1 bis 3 ausreichen würden. In Band 3 wurde so viel Information über alles was mit Zauberei zu tun hat gegeben, hätte man dieses in diesem Band nicht ähnlich gestalten können?

Da ich das Regelwerk jedoch insgesamt doch solide und in Ordnung finde, jedoch nicht überragend, gebe ich dafür 3 Sterne. Für ein Regelwerk dieser Seitenanzahl ist der Preis ebenfalls in Ordnung, auch wenn noch mehr drin hätte stehen können.

Nachtrag: Ich bin dazu noch zu der Erkenntnis gekommen, dass man wohl gerade weil die Götter in verschiedenen Regionen verschiedenste Rollen übernehmen und Ähnliches, vielleicht in den Regionsalbänden mehr dazu hat schreiben wollen. Leider waren die Informationen zu Göttern und Geweihten in den Regionalsbänden bisher ebenfalls nur auf eine halbe bis eine Seite begrenzt (zu mindest bei denen, die ich bisher gelesen habe).
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am 11. August 2008
Auch wenn die Wege der Götter als Grundregelwerk gelten, finde ich, es ist kein reines Regelwerk.
Das tut dem Buch aber nichts Schlechtes.

Wege der Götter ist theoretisch in drei Ebenen aufgeteilt, die "Im Spiel"-Ebene erklärt, wie die Welt Aventurien funktioniert, die "Meister-Ebene" enthält viele Kapitel, in denen Meister lernen dürfen, wie man mit dem Götterwirken umgehen könne, im Spiel und die "Redaktions"-Ebene erklärt, warum die Götterwelt von Aventurien so funktioniert, wie sie funktioniert, plus ausformulierte Regeln.

Die ersten Seiten erzählen vom Entstehen von Aventuriens Götterwelt, sehr schön geschrieben.
Dann folgen bald die Zwölfgötter, Halbgötter und andere Götter; wer wollte nicht immer schonmal wissen, woran Orks glauben oder ob Elfen religiös sind?

Interessante Inhalte sind meiner Meinung nach ebenfalls:
-Vampirismus-Regeln
-Lykanthropie-Regeln
-Myranors Götter [lässt viele interessante Perspektiven entstehen]
-Spätweihen oder auch die "Ritterorden" (heißen zwar anders, aber das ist es etwa)
-Kurzfassungen aller Religionen "für den hastigen Leser" (um einen Überblick zu bekommen, bevor man sich zu jeder Gottheit 5-6 Seiten Geschichte, Philosophie, Regeln und anderes durchliest.)

Alles andere wurde bereits gesagt, denke ich.
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am 2. Mai 2008
Dieses letzte Regelbuch zu DSA 4.1 ist ein Muss für alle, die sich ernsthaft mit der Götterwelt und ihren Geweihten auseinandersetzen wollen, was für ein Rollenspiel in Aventurien unerläßlich ist.
Sehr stimmungsvoll geschrieben, gibt es gleichzeitig sehr viel Lesestoff über alle möglichen Kulte und Götter (nicht nur die Zwölfe), sowie eine Struktur, wie die Welt von DSA funktioniert und was sie zusammenhält. Das ist mit DSA 4 das erste Mal in DSA geschehen, zuvor waren es mehr nur Andeutungen.
Wie änderten sich die Götternamen im Laufe der Zeit? Warum existiert das 12er Pantheon so wie es heute verehrt wird? Werden Götter zu sterbenden Göttern - können sie gar zu Dämonen werden? Was steht hinter dem Spiel der Götter? Diese Fragen werden aufgeworfen, und auf typische DSA-Weise beantwortet... noch mehr solcher Fragen tun sich auf! Sehr liebevoll gestaltet, die durchaus erhellenden Kommentare und Querverweise in den Fußnoten einiger Kapitel. Es macht wirklich Spaß, das Buch zu lesen.

Einen Punkt Abzug bekommt das Werk von mir für sein ultra-liebloses und langweiliges Cover. Ich habe schon viele schlechte Cover bei DSA gesehen, gerade im letzten Jahr und seitdem Ulisses am Drücker ist. Aber das toppt bislang alles!

Mein Rat: Kaufen Sie die in Kunstleder gebundene Deluxe-Version, auf dem ein Duodekagramm prangt, in Gold, mit Göttersymbolen. Allerdings ist diese Ausgabe auf 750 Exemplare beschränkt, weshalb sie auch 10 Euro mehr kostet. Das ist das Cover allerdings auch Wert.
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am 17. Juni 2013
Dieses DSA Regelwerk behandelt die Kirchen der aventurischen Götter und die "Wunder" die ihre Geweihten wirken.
Der Inhalt ist leider nicht besonders gut gegliedert, so dass der Spieler immer wieder suchen muss, wenn er z.B. die Wirkweise bestimmter Liturgien nachlesen will. Wie bei allen DSA Regelwerken der 4.1 Auflage, ist der Preis recht hoch. Das Regelwerk ist für SLs und Spieler von geweihten Chars zu empfehlen. Ein "normaler" Spieler braucht es nicht.
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am 27. März 2008
...endlich werden auch Fragen dieser Kategorie in einer Neuauflage der 4. Edition des Spieles beantwortet! Dies ist meiner Meinung nach eher Nebensache, wenn man die Welt Aventurien betrachtet. Meines Wissens nach gibt es kaum Spiele, deren Welt so detailgetreu dargestellt wird, wie DSA. Man hat das Gefühl, auf eine reale, funktionierende Welt zu treffen, auf der man als Held oder Schurke umherwandern kann. Dieser 4. und letzte Band der Regeln, den ich seit ein paar Tagen in meinem Besitz habe, erzählt uns einiges über das Wirken der Götter in Aventurien - Entstehungsgeschichten der Welt, das Verhalten der einzelnen Priester und vieles mehr. Natürlich werden all diese Sachen in einem Kapitel auch in Regeln gepackt. Die Wunder und alles weitere, was man benötigt, um einen Geweihten zu spielen werden erklärt. Der Band lässt sich gut lesen und zeigt keine Mängel in Sicht auf Druckqualität, auch wenn ein Farbdruck schöner wäre...
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