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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
14
5,0 von 5 Sternen
Bankraub globalisiert
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 22. Dezember 2014
Das Buch hat so viele Facetten, daß ich mich auf einige wenige Punkte beschränken möchte:

Widersprüchlichkeiten

Am Anfang des Buches sagt der Autor, daß Deutschland eine gute Infrastrutur hätte. Weiter hinten bemängelt er gleich ZWEIMAL völlig zu Recht, daß dies nicht der Fall sei. Der - seit Jahrzehnten hundsmiserable - Zustand der Infrakstrutur der BRD ist allgemein bekannt.

a) Zum tatsächlichen Wert des Geldes: Beispiel "Häuslebau" durch Aushilfe und gegenseitige Dienstleistungen, siehe Beispiel im Buch: 25 Freunde helfen einem Freund ein Haus zu bauen und der
hilft seinen 25 Freunden jedes Jahr 25 Jahre lang, DEREN Häuser zu bauen. Und dann WÄRE dies ausgeglichen. Hört sich gut an, ist aber ein wenig romantisch und hat mit der Realität nix zu
tun. Mit Sicherheit wollen nicht alle 25 Freunde ein eigenes Haus bauen - oder sie können es nicht, z. B. aus finanziellen Gründen.
2) In den nächsten 25 Jahre könnten Einige schwer krank werden oder sterben. Dann geht die Rechnung nicht mehr auf.
3) Einige Freunde verschlägt es beruflich ins Ausland, sie können ihrer Verpflichtung nicht mehr nachkommen.
4) Durch einen Krieg werden bereits gebaute Häuser zerstört.
5) Mehrere Freund gründen in diesen 25 Jahren Familien mit Kindern und haben keine Zeit, über die Dauer von ein oder zwei Jahren jeden Tag oder jeden Samsag am Bau des Hauses mitzuhelfen.
6) Freundschaften gehen auseinander - und dann fallen einige Freunde weg.

FAZIT: Wie wird dann diese Sache, wenn sie z B. nach 15 Jahren nicht mehr realisierbar ist, unter den 25 Freunden geregelt? Meine Meinung: Nicht lösbar, die ganze Idee hört sich theoretisch gut an, nur hat sie mit der Realität nichts zu tun.

b) Interessanterweise hat der Autor NICHT dagestellt, wie "Otto Normalverbraucher" in der heutigen Zeit sich ein Haus bauen kann, ohne ein Darlehen bei seiner Bank aufzunehmen.

c) Das eigentlich Verwerfliche ist aus meiner Sicht, daß sich weltweit nicht das "System eins", wie auf Seite 95 beschrieben wurde, durchgesetzt hat. die BRD hätte nach dem 2. Weltkrieg die Chance gehabt, genau dieses System zu implementieren. Der Staat gibt zinslose Darlehen, ist somit weder Schuldner, noch fallen Zinsen - für den Kreditnehmeer - an. Warum nicht so? DAS wäre DIE ideale Lösung gewesen. Aber, wie heißt es so schön "Geld regiert die Welt" und "Gier frisst den Verstand".

d) Und damit fing alles an: Die Verkommenheit, die Geldgier, die Druckerpresse, das Schaffen und der Mißbrauch des virtuellen Buchgeldes, das Schaffen von Geldmengen durch die Druckerpresse ohne jeglichen realen Gegenwert. Das fast grenzenlose Schuldenmachen. Heute wird von Schäuble "Die schwarze Null" gefeiert - und das verdummte Deutsche Volk ist davon regelrecht begeistert. Ihm wird durch diese Botschaft suggeriert, dß die BRD jetzt keine Schulden mehr hat. Dem ist natürlich nicht so: Der Bund hat nach wie vor 1 2000 0000 0000 EUR Schulden (in Worten: 1,2 Billionen EUR), dazu kommen 800 000 000 EUR Schulden der Länder. Der Bund zahlt trotz einem historischen Niedrigzins 30 000 0000 000 EUR Zinsen jedes Jahr. Von Schuldenabbau wird schon gar nicht mehr geredet. Die neue Zauberformel heiß "Öffentlicher Schuldenstand im Verhältnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt = sogenannte Schuldenquote". Was hat dies alles mit einer seriösen Finanzpolitik zu tun? Und: Straßen und Brücken verrotten seit Jahrzehnten, Hochschulen und Kliniken verkommen in ihrer Bausubstanz, an den Personalkosten der Polizei wird gespart, Schattenhaushalte gebildet, Risiken ausgeblendet, dafür keine Rücklagen gebildet. So ist die "Schwarze Null" entstanden. Dazu kommt: 100 000de Ausländer wurden als billige Arbeitskräfte angeheuert (1961 mit den Türken fing ja bekanntermaßen Alles an), um den Lohn der deutschen Arbeitnehmer zu drücken - mit Erfolg, wie man heute feststellen kann.

Damit vebunden war auch die Geburt des Vasallenstaates "BRD", gegründet vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer, der den USA, GB und Frankreich "sehr loyal" gegenüber stand. Der hat damals in erster Linie die Interessen der internationalen Hochfinanz und der Wirtschaftsmacht USA (mit den bekannten Konzernen im Hintergrund)vertreten.

d) Warum wir bis zuletzt die gesamten Stationierungskosten der bei uns weilenden Armeen bezahlt haben, ist ein weiterer Skandal. Spätestens seit der Korea-Krise im Jahre 1951 hatten die USA aus eigenem Gusto ein elementares Interesse daran, die BRD als "Prellbock" zwischen Ost und West in Europa zu etablieren, zu stabilisieren und auf Dauer zu stützen. Spätestens ab diesem Jahre hätte die damalige Bundesrgierung die komplette Übernahme dieser Kosten verweigern MÜSSEN.

e) Die BRD ist von der EU vor Kurzem wegen der hohen Exportüberschüsse abgemahnt worden. Das hat einen einfachen Grund. In den letzten 10 Jahren hatte der deutsche Arbeitnehmer keinen Reallohnzuwachs (und auch nix vom Exportüberschuss, den ausschließlich ER erarbeitet hatte, nicht die Bosse), während dies bei seinen Kollegen in Spanien, Portugal, Fankreich und Italien anders war. Die Arbeitnehmer dort wurden am Produktivitätszuwachs beteiligt, während bei uns ausschließlich die Aktionäre profitiert hatten. Aber viele Produkte in diesen Länden waren durch den Lohnverzicht der deutschen Arbeitnehmer nicht mehr konkurenzfähig. Und viele ausländische Arbeitnehmer haben in ihrem Heimatland damals genau deshalb ihren Arbeitsplatz verloren.

f) Das Buch öffnete mir erneut die Augen darüber, in was für einem korrupten und unfähigen Staat wir leben. Den - nicht allen, aber den allermeisten - Politikern geht es nicht um das "Wohle des Deutschen Volkes" (wieviele Meineide wohl in den letzten Jahrzehnten von Deutschen Bundeskanzlern und Deutschen Ministern geschworen wurden?), denen geht es um das Wohle der börsennotieren DAX-Unternehmen, um das Wohle der Hochfinanz, um die Wahrnehmung von Lobby-Interessen (Stichwort "Hotelsteuer") und um das eigene Wohl - sprich, "man" bedient sich auch selbst völlig ungeniert im Selbstbedienungsladen im vom deutschen Arbeitnehmer gefüllten Steuertopf.

Als Beispiel für diesen "Selbstbedienungslanden" nenne ich den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff (und alle anderen, noch lebenden ehemaligen Bundespräsidenten, z. B. Roman Herzog oder Walter Scheel), der knapp zwei Jährle im Amt war und AUF LEBENSZEIT SEINE VOLLEN DIENSTBEZÜGE, DIE ER WÄHREND SEINER AMTSZEIT erhalten hatte, weiterbezahlt bekommt. Im Jahre 2014 waren dies jährlich EUR 212.000,00 plus Dienstwagen, plus Dienstwohnung, plus Personal. Zu diesen EUR 212.000,00 kommt also in etwa nochmal das Gleiche hinzu. Was für eine völlig sinnlose Verschwendung von finanziellen Resourcen ohne jegliche Gegenwert. Während der deutsche Arbeitnehmer nach 45 harten Berufsjahren mit einer durchschnittlichen Rente zwischen EUR 1.000,00 und EUR 1.200,00 monatlich vor sich hindarbt.

Zweites Beispiel: Bei den letzten Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft ver.di für die BAT-Angestellten des Bundes und der Länder im Jahre 2014 eine 5 %ige Lohn-/Gehaltsforderung gestellt. Wie gesagt, eine Forderung, von der dann ca. 2/3 realisiert wurden, also rund 3 - 3,5 %. Der Innenminister der BRD, Karl Ernst Thomas de Maizière, der kurz davor in seiner Funktion als Verteidigungminister der BRD mit "seinem" Drohnen-Projekt 500 000 000 EUR (in Worten: Fünfhundert Millionen EUR) an Steuergeldern in den Sand gesetzt hatte (ohne jegliche persönliche Konsequenzen für ihn, der wurde ja anschließend zum Innenminister befördert), sagte damals als erste Reaktion, diese Forderung sei "maßlos überzogen".

Einige Wochen davor hatten sich die Bundestagsabgeordneten selbst eine 10 %ige Diätenerhöhung zugebilligt.

Halten wir fest: 5 % sind bei Arbeitnehmern "maßlos überzogen", 10 % sind im Selbstbedienungsladen "vollkommen in Ordnung".

Noch Fragen?

Im Jahre 1844 wurden die Weber von der Preußischen Armee zusammengeschossen, als sie damals gegen immer höhere Arbeitsnormen und gegen die sich gleichzeitige immer mehr sinkenden Löhne (infolge der englischen Konkurenz) protestiert hatten. Heute ist die Sklavenarbeit elegant liberalisiert und legalisiert durch den flächendeckenden Mißbrauch der Leiharbeit, durch Hunger-Werkverträge, durch rechtswidrige Beschäftigung von tausenden Ausländern, z. B. auf Baustellen und durch die Überflutung von Asylanten (die jetzt ja nicht mehr ins Heimatland zurückgeschickt werden, wenn der Asylgrund weggefallen ist, sondern die zur Lösung der demopraphischen Probleme bei uns eingebürgert werden sollen) und EU-Bürgern im Rahmen der normalen und der Armutszuwanderung (aus Bulgarien/Rumänien), die das Lohnniveau der deutschen Arbeitnehmer beständig weiter nach unten drücken. 10 000de kommen ohne jegliche Sprachkenntnisse, ohne Schul- und Berufsausbildung vollkommen unkontrolliert unter die "Glocke unseres Sozialstaates", der vom Deutschen Arbeitnehmer mit einer harten 40-Stunden-Woche über Jahrzehnte geschaffen wurde.

Wenn ich mir da das "System" der Hanse anschaue, das über 500 Jahre zu Reichtum und Wohlstand nicht nur der Kaufleute, sondern auch des gemeinen Volkes geführt hat, dann erkennt man sehr schnell, was in den letzten Jahrzehnten so alles schiefgelaufen ist.

Dazu kommt, daß immer mehr Ausländer deutsche Firmen aufkaufen, in immer mehr Unternehmen die Personalchefs Ausländer sind - und sich damit die Antwort auf die Frage erübrigt, welches Klientel DIE wohl bevorzugen, wenn es um Einstellungen geht.

Ich habe das Buch jetzt einmal durchgelesen, werde es aber noch ein zweites und ein drittes Mal durcharbeiten und auch "Querrecherchen" durchführen. Und dann, so denke ich, kann ich den - aus meiner Sicht - teilweise recht anspruchsvollen Ausführungen des Autors vollends folgen.

Für einige schlaflose Nächte danach bin ich dann selber zuständig :-)

Das Buch kann ich heute schon trotz der kleinen o. a. Einschränkungen als uneingeschränkt lesenswert beurteilen.
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am 2. April 2016
Wenn man schon die erste Seite liest, und dort steht, was Guthaben und Geld ist und was der Staat und die Banken mit dem Geld, das nicht ihres ist, machen, kann man sich auf einiges in diesem Buch gefasst machen.
„Bankraub globalisiert“ mit seinem eher unscheinbaren Foto und Titel, birgt auf über 160 Seiten und über 32 Überschriften mit einfachen und klaren Worten, Sprengstoff, der mich und meine Einstellung zu Geld und den Machenschaften der Geldinstitute total verändert hat.
Schon die Feststellung, dass wie es möglich ist, dass der Staat Zinsen für die erbrachte Arbeitskraft des Bürgers zahlt, und die Banken obendrein noch Zinsen dafür verlangen, lässt aufhorchen.
Auch schockt es einem den Atem, wenn man erfährt, dass das Geld, dass im Umlauf ist, nicht mehr an Gold gebunden ist, sondern nur noch wie in Amerika, bedrucktes Papier. Die Banken können nach Gutdünken drucken,wie es Ihnen gefällt, aber im Grunde verwaltet die Bank nur unser Geld, dass die Bevölkerung durch Arbeitsleitung erbracht hat.
Von der Geschichte des Geldes über das Ferderal Reserve System bis hin zur Privatisierung liest sich dieses Buch, auch wenn es in der
1. Auflage 2007 entstanden ist, wie ein Horrorthriller seines gleichen.
Wenn Sie dieses Buch gelesen haben,werden Sie anders über Geld und unser Geldsystem denken.
Was glauben Sie, wie lange das noch gut geht?
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am 16. Februar 2007
Ein äußerst brisantes und spannend geschriebenes Buch, verständlich auf den Punkt geschrieben. Und irgendwie ziemlich schockierend - auch wenn man schon immer die dumpfe Ahnung hatte, dass irgendwas am weltweiten Finanzsystem grundsätzlich nicht in Ordnung sein kann. Weil tatsächlich nicht in Ordnung sein kann, was nur wenigen nützt und den meisten schadet.

Peter Haisenko führt in lakonischer, instruktiver und anschaulicher Weise in die Grundlagen von Geld, Wirtschaft und deren Wechselbeziehungen ein. Und er zeigt anhand von Beispielen aus der Geschichte und Gegenwart, dass die gegenwärtige Misere mit ihren exponential beschleunigten Ungerechtigkeiten nicht naturgesetzlich ist, sondern von Menschen gemacht - und somit auch zu beheben ist. Wenn auch gegen den (sicher nicht zimperlichen) Widerstand jener privilegierten Minderheit, die von diesem globalen, methodisch hochentwickelten Irrsinn zumindest kurzfristig profitiert, langfristig aber zweifellos den Ast absägt, auf dem sie zusammen mit dem Rest der Welt sitzt.

Der Autor begnügt sich allerdings nicht damit, die Situation mit erstaunlichem Scharfblick zu analysieren, was selbst ökonomische Laien gut nachvollziehen können - auch wenn einige Passagen nachhaltige Konzentration und gründliche Lektüre erfordern. Sondern er zeigt mögliche Alternativen auf, deren Handlungsperspektive alle Tugenden konkreter Utopie hat und die den Leser nicht in fatalistischer Resignation zurücklassen. Seine Lösung zeigt, dass florierende Wirtschaft in Frieden und mit Wohlstand für alle durchaus machbar ist - und sei es, indem man vorerst bloß eine Steuer von 10 Prozent auf alle großen Vermögen durchsetzt. Eine Abgabe, von der, wie er ausführt, die meisten Betroffenen kaum etwas merken würden, haben sie doch noch zur Jahrtausendwende mehr oder minder achselzuckend hingenommen, dass ihr Vermögen durch den letzten großen Börsenkrach ruckzuck mehr als halbiert wurde.

Sehr gut finde ich, dass er globalen Verschwörungstheorien eine klare Absage erteilt und seine Aussagen bei allem humanitärem Engagement geprägt sind von einem tiefen Verständnis für das Allzumenschliche in jedem von uns. Seine Art und Weise, den Dingen unvoreingenommen und kritisch auf den Grund zu gehen, überzeugt und macht die von ihm geforderte Notwendigkeit eines umfassenden Paradigmenwechsels auf eine sehr ansprechende Art und Weise mehr als überdeutlich. Zwar sind seine Lösungsansätze weder simpel noch leicht durchzusetzen, aber sie leuchten ein.

Für die nächste Auflage wünschenswert wären Zusammenfassungen an jedem Kapitelende, um die einzelnen Schritte der globalen Bestandsaufnahme verständnisfördernd zu sichern und in einen noch leichter begreifbaren Zusammenhang zu stellen.

Was allerdings diesem einzigartigen Buch nicht nur unnötige Anfeindungen ersparen würde und zudem noch mehr Reichweite und Durchschlagskraft verleihen könnte, wäre ein umfangreicheres Quellenverzeichnis. Denn nur dann können die hier dargelegten Sachverhalte und für viele höchst unbequemen Wahrheiten nicht als oberflächliche Behauptungen abgetan werden. Genau damit dürfte nämlich sicher aus dem Lager all jener zu rechnen sein, die in diesem Buch als direkte oder indirekte Nutznießer des globalen Pekunismus identifiziert werden, aber auch wohl von Seiten derer, die in ihrem bisherigen Weltbild zutiefst verunsichert werden könnten.

Das systematische Vereinfachen, wie es der Verfasser konsequent praktiziert, hilft zwar beim Begreifen der vielschichtigen Zusammenhänge, müsste jedoch besser durch die Möglichkeit abgesichert sein, dass der Leser sich anhand entsprechender Quellverweise selbstständig von der Richtigkeit dieser Ausführungen überzeugen kann. Das Quellenverzeichnis und die Angaben für weiterführende Literatur sind etwas dürftig.

Fazit: Brecht und die Bibel hatten doch Recht - unser heutiges System von Zins und Zinsezins führt ins Verderben, vielleicht sogar schneller als die Klimakatastrophe.

Alles in allem: Eine Pflichtlektüre für alle, die mehr Durchblick brauchen und bei einem der brisantesten Gegenwartsthemen mitreden wollen.
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am 22. Juni 2007
Habe dieses Buch per Zufall in die Hände bekommen und war total überrascht über die schonungslose und zugleich unterhaltsame Art des Schreibens. Man hat irgendwie das Gefühl, als würde einem beim Lesen ständig jemand sagen: Willkommen in der Realität! Habe noch nie so bewusst über Geld und alles, was damit zusammenhängt, nachgedacht. Vieles, was mir bisher vollkommen geläufig erschien, sehe ich plötzlich in einem völlig anderen Licht. Hätte nie gedacht, dass Themen wie Staatsverschuldung, Bankwesen usw. auch spannend sein können. An manchen Stellen regt sich beinahe so etwas wie Wut im Bauch über das, was sich da hinter unserem Rücken so abspielt, die rosarote Brille ist bei mir jedenfalls runter. Toll ist vor allem, dass hier nicht nur Probleme, sondern auch Lösungen auf den Tisch kommen. Das lässt hoffen!!!
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am 20. Juni 2007
Endlich ein Buch das komplizierte Vorgänge so beschreibt, dass man sie auch verstehen kann. Peter Haisenko erreicht durch konsequente Vereinfachung, dass dem Leser die Augen geöffnet werden. Nach Lektüre dieses Buchs sieht man die Welt aus einem neuen Blickwinkel.

Erfreulich empfinde ich vor allem, dass Haisenko nicht nur Missstände aufzeigt, sondern auch Wege beschreibt, die die Lösung der aktuellen Probleme möglich erscheinen lassen. Er hat Recht mit seiner Hypothese, dass in unserer Zeit, die von virtuellen Welten geprägt ist, keine utopisch anmutende Idee als unmöglich zur Seite gelegt werden darf. Geht es doch nur darum von Menschen geschaffene Missstände zu überwinden und nicht Naturgesetze abzuschaffen.

Ein provokatives Buch das durch seine klare Sprache den Leser erfreut und ihn nach der Lektüre nicht mit leeren Händen zurück lässt. Müsste jeder gelesen haben - von mir fünf Sterne für Peter Haisenko!
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am 23. November 2015
Wer sich noch nie tiefergehend mit dem Thema Geld beschaeftigt hat und sich nur wundert, warum nie genug da zu sein scheint obwohl gearbeitet wird, der sollte sich dieses mal zu Gemuete fuehren. Ich gestehe, es ist nicht unbedingt mein Lieblingsthema und der Anfang ist etwas zaeh, aber einfach weiter lesen, alles wird klar fuer ein abgerundetes Bild der Schweinerei, der wir ausgesetzt sind. Es werden auch interesante Gedanken zu Verbesserungen diskutiert. Auch dieses Peter Haisenko Buch kann ich nur jedem empfehlen.
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am 11. Oktober 2007
"Bankraub: das Werk von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank." Eigentlich sagt dieses Zitat von Brecht doch schon alles, oder? Ich finde es jedenfalls gut, das hier endlich mal ein Buch ist, das für jeden verständlich ist und vieles rund ums Geld so toll erklärt. Man kann einfach logisch nachvollziehen, wovon die Rede ist, und wird nicht von trockenem Fachjargon erstickt. Notwendige Begriffe werden kurz erklärt, viele Beispiele lassen einen wirklich begreifen. Ich für meinen Teil denke mittlerweile viel kritischer über diese Thematik und bin der Meinung, dass die Ideen von Peter Haisenko durchaus Hand und Fuß haben und auch mal von der gesetzgebenden Seite aufgegriffen werden sollten. Finden sich nicht doch irgendwo ein paar mutige Vorreiter? Marionetten schleichen schließlich schon zur Genüge durch die politische Landschaft!!!
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am 16. August 2009
"Bankraub globalisiert" empfand ich als ein sehr spannendes Buch, da es die wirtschaftlichen Probleme aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet. Unser ganzes kapitalistisches System, insbesondere das Bankwesen, basierend auf dem Zinssystem, wird vollkommen in Frage gestellt. Der Autor beschreibt sehr präzise die Entfremdung des Geldes, die wir täglich beobachten können. Geld soll wieder ein Synonym für die erbrachte Arbeit sein und lediglich als Tauschmittel dienen, wofür es eigentlich geschaffen wurde. Haisenko spricht sich klar gegen die virtuellen Geldströme und die Möglichkeit aus, mit Nichts Geld zu verdienen, wie es von Banken und dem Finanzsektor tatsächlich praktiziert wird. Die Argumentation ist größtenteils schlüssig, man sollte aber schon ein grundsätzliches ökonomisches Interessse mitbringen, wenn die Autor von Geldmengen oder Wirtschaftspolitik spricht. Sonst könnte das Buch vielleicht etwas zu fachlich geschrieben sein. Gegen Ende des Buches wird es mir allerdings etwas zu verschwörungstheoretisch, insbesondere wie der Auto Pekunismus beschreibt. So etwas wie Pekunismus existiert tatsächlich, allerdings sollte man sich fragen, ob wirklich allein den Konzernen und Banken die Schuld zuzuschieben ist. Denn auch wir als Verbraucher haben Einfluss darauf, ob wir den 50Euro-DVD-Player oder die 29Cent- Radieschen (siehe Buch) kaufen oder nicht. Meiner Meinung ist die Schuld nicht NUR bei den gierigen Konzernbossen, Managern und Banken zu finden, sondern oft auch bei uns selbst als Verbraucher. Alles in allem finde ich handelt es sich bei "Bankraub global" und ein sehr wichtiges Buch, welches auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert.
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am 25. Juni 2016
Ein sehr gutes Buch. Sehr verständlich geschrieben und hochinteressant.
Die Machenschaften der Banken werden hier sehr gut beschrieben. Es ist zwar ein älteres Buch, aber aktueller denn je.
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am 13. April 2016
Die Welt wie Sie global von 1 % der Menschen kontrolliert läuft über das Geld. Das Buch gibt auch dem uninformierten Leser leite Einblicke. Gut gemacht Herr Haisenko.
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