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am 20. September 2012
Tommy Lehmann kann nicht nur paddeln, sondern auch wunderbar schreiben. Ein Buch für alle, die die Elbe oder das Paddeln lieben.
Eine unterhaltsame und charmante Reisebeschreibung, die keine Sekunde langweilig ist.
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am 4. Juni 2013
alternativer Reisestil, sehr guter Schreibstil, als Elbeführer gut geeignet, für alle Elbepaddler eine Pflichtlektüre, bringt einem die besuchten Orte näher
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 7. Januar 2015
Meine Vorstellung von diesem Buch war, ein Paddler hat sich in Tschechien in die Elbe gesetzt und ist an der Nordsee wieder ausgestiegen. Der Autor erzählt also vom Alleinsein auf und mit der Elbe, dem heute noch einzigen Fluss in Europa, der Wasserwandern mit dem Faltboot und ohne Schleusen und Wehre ermöglicht.

Die Wirklichkeit bei Tommy Lehmann ist eine andere. Er unternahm seine Elbfahrt in Etappen, tauschte unterwegs Boote, unterbrach für einen längeren Zeitraum die Fahrt und am nervigsten, er war immer wieder damit beschäftigt sein Auto nachzuholen.

Allein war er rund die Hälfte der Strecke nicht, begleiten ließ er sich abwechselnd von Freunden, Frau, Töchtern, Yogalehrer... Über einige Tage begleitet ihn sogar ein Freund in einem Auto, der Gepäck und Logistik übernimmt. So werden an diesen Stellen auch mehr die Freunde und ihr Leben vorgestellt als die Elbe vor Ort.

Am spannendsten zu lesen ist dann auch der Abschnitt zwischen Magdeburg und Dömitz. Endlich fährt der Autor allein und das Auto nachholen wird einmal vergessen. (Unverständlich bleibt, warum der Autor am Ende seiner Tour nicht einfach sein FALTboot zusammenbaut und bequem mit dem Zug in wenigen Stunden nach Hause fährt. Stattdessen sich kaum naturverträglich verhält und drei- bis vierfach so viele Kilometer abspult.)

Auch ungewöhnlich ist der Anspruch des Autors, leben doch Paddler in der Regel bescheiden. Im Fluss baden, ist nicht so sein Ding, lieber eine Dusche im Bootshaus. Freies Zelten an den schönen Strandufern der Elbe, auch nicht. Klar muss eine Akku betriebene Kühltasche mit. Und natürlich besucht er beim Übernachten im Bootshaus ausgiebig alle Arten von Restaurants. Im ersten Drittel des Buches endet fast jeder Tag mit der verzweifelten Suche nach einem Bier (einmal zieht er gar seine Bestellung zurück und wechselt das Lokal, weil das Bier alle ist), so dass man sich Sorgen machen kann, ob der Autor an einer Alkoholsucht leidet.

Überhaupt erschleicht sich immer wieder eine Lebenseinstellung von gestern den Weg ins Buch. (In "Wilder Ehe" zu leben, dürfte selbst in der tiefsten Provinz heute keinen mehr interessieren - dem Autor ist die Verteidigung einen Absatz wert.) Auch weniger störend ist das ungenügende Lektorat, obwohl man der Köhlbrandbrücke gewünscht hätte, fehlerfrei geschrieben im Buch zu erscheinen.

Am ärgerlichsten jedoch bleibt der ewige Euphemismus, der sich schon im Titel niederschlägt. Und aus diesem Grund auch besonders das Buchende zu einer großen Enttäuschung werden lässt. (Wer das Buch noch lesen möchte: bitte die beiden weiteren Sätze überlesen.) Jegliche Spannung wird dem Leser genommen, als der Autor in Wedel bei Hamburg ist und erst einmal mit dem Auto sein Ziel Cuxhaven anschaut. Müssig zu erwähnen, dass er dieses daraufhin mit dem Boot nicht mehr erreicht, sondern nur noch lustlos bis Glückstadt paddelt - egal, seinen Freunden schreibt er, bin an der Nordsee.

So bleibt das Buch leider nur ein einfacher (jedoch streckenweise durchaus unterhaltsam geschriebener) Reiseführer, für alle, die die Elbe auch einmal mit dem Faltboot befahren wollen. "Erweckungserlebnisse" findet dann jeder vor Ort und bestimmt mehr als in diesem Buch.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. Mai 2010
...wird er wohl sein, wenn auch Ihr das Buch gelesen habt.
Für mich als (Noch)-nicht-Paddler ist das Buch kurzweilig, unterhaltsam und lehrreich, ja oft sogar lustig zu lesen.
Einige Orte kenne ich von früheren Radtouren, andere lernt man kennen.
Es macht neugierig auf Wein aus Melnik, Bier aus Tschechien.
Lesetipp für Biergeniesser: S. 62, die reinste Werbung, da hätte Goethe mit der Zunge geschnalzt !!!

Und die Antwort auf die Frage, welche zwei Gründe es gibt in Böhmischen Kneipen kein Bier zu bekommen. Das glaubt Ihr nicht???

Nicht zuletzt gibt's Yogatipps !!!, Kochrezepte, Erziehungsratschläge, Witze aus alten Zeiten, Fotos für die Lust auf Mehr, Musik.... natürlich auch Paddeltipps, Sicherheitsratschläge für die unbedarften Nussschalenkapitäne.

Wirklich uneingeschränkt empfehlenswert und für den Preis fast Paddelperlen vor die Wasserschweine !!Allein auf der Elbe: Tausend Kilometer im Faltboot
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. September 2010
Dieser Road-Movie auf den Fluss vermittelt nebenbei viel kulturelles und Lustiges.
Ein wunderbares Buch voller Eindrücke, Erfahrungen und sehr persönlichen Geschichten!
Das Buch ist eine sympathische Sommererzählung, leicht und locker.
Daneben weckt sie natürlich Interesse und Begeisterung - Mann kriegt Lust selbst ein Paddel in die Hand zu nehmen und vom Ufer ab zu stoßen.

Volle Punktzahl!
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. März 2011
Endlich,mal einer der ELBE-paddeln so beschreibt ,wie es wirklich ist. Wir(Kanu-Verein im Norden)sind die Elbe schon mehrmals gepaddelt und dieses Buch gibt sehrgute Tipps,wo man gut Essen+Trinken kann.Die alltäglichen Begegnungen auf der Elbe sind sogut beschrieben,wir können es gut nachvollziehen.Das Buch sollte jeder haben,der die Elbe paddeln will oder schon gepaddelt ist.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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