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Wer die Musik und Malerei des 18. Jahrhunderts zu schätzen weiß, wird von diesem earBook begeistert sein. Das Buch enthält 4 CDs und eine Fülle von Ablichtungen bemerkenswerter Gemälde namhafter Künstler des 18. Jahrhunderts. Die Gemälde werden alle im Rahmen knapper Texte kurz, dabei aber zufriedenstellend in englischer und deutscher Sprache erklärt. Auf den ersten Seiten erhält man einen skizzenhaften Überblick über das Jahrhundert der Aufklärung, wobei der Schwerpunkt in diesem Fall nicht der Philosophie gilt, sondern, dem Buch gerecht werdend, auf Musik und Malerei liegt. Auch hier wird der Text zweisprachig angeboten.

Die CDs sind von perfekter Klanqualität. CD 1 enthält Stücke aus Vivaldis "4 Jahreszeiten". Über den Komponisten und besagte Stücke wird man auf den letzten Seiten näher informiert. Die Stücke von Johann David Heinchen, Francois Couperin und von Georg Philipp Telemann sind sehr gut gewählt und runden die CD 1 harmonisch ab. Die CD 2 und 3 sind primär Bach, Händel und Haydn gewidmet, aber man hat auch Gelegenheit sich eines Flötenkonzerts von Johann Joachim Quantz zu erfreuen, der einst der Flötenlehrer Friedrich II. war. CD 4 befasst sich mit Wiener Klassik, konkret mit Mozart und Haydn. Die Dresdner Philharmonie und die Staatskapelle Dresden sorgen u.a. dafür, dass die Musik zu einem wirklichen Hörgenuss wird.

Hört man die CDs, während man sich in die Bilder vertieft, findet man sich schon nach kurzer Zeit im 18. Jahrhundert wieder. Wie schön doch die Farben von Tiepolos Deckengemälde in der Würzburger Residenz sind! Unmöglich ist es, auf alle Gemälde einzugehen. Bemerkenswert natürlich ist das Gemälde "Venezianisches Galakonzert" von Francesco Guardis. Die abgebildeten Personen in ihren Rokokogewändern beginnen tatsächlich zu tanzen, wenn man Vivaldis Klänge dazu hört. Ganz wunderbar in diesem Zusammenhang ist das Gemälde Canalettos "Der Bucintoro an der Mole am Himmelfahrtstag". Man kann den Dogenpalast, San Marco, den Campanile, die Säule mit dem heiligen Theodor, den Uhrenturm, die Bibliotheca sowie die malerischen Gondeln bewundern, während durch Vivaldis Klänge das Bild zum Leben erweckt wird.

Hocherfreut bin ich, dass man Bouchers "Marquise de Pompadour" nicht vergessen hat. Allein dieses Gemäldes wegen lohnt sich ein Besuch der Alten Pinakotek in München. Rokoko pur ist freilich auch Fragonards " Die Schaukel", die durch Musik von Mozart in Bewegung gerät. Gemälde von Watteau fühlen sich besonders wohl, wenn man bei ihrem Anblick Händel hört. Wie schön, dass man an das berühmteste Gemälde von Jean Baptiste Greuz gedacht hat: "Der zerbrochene Krug", thematisiert auf sensible Art die verlorene Unschuld . Eine Reihe sehr guter Portrais lernt man anschließend kennen, u.a. Antoine Pesnes "Friedrich der Große als Kronprinz", bei dem ich mir nicht sicher bin, ob er sich bei den Klängen von Bach wirklich wohl gefühlt hätte. Sehr beeindruckend ist Jacques Louis Davids "Der Tod des Marat" und Louis - Michel van Loos "Denis Diderot", der einer der klügsten Köpfe seiner Zeit war. Einige Gemälde von Goya werden präsentiert, Fuselis "Die Nachtmahr", auch eine wirkliche Schönheit, gemalt von Gainsbourough, "Mrs. Richard Brinsley Sherdan", wird gezeigt, auch man darf sich Tischbeins "Goethe in der Campagna" und diverser Gemäldeablichtungen der Malerin Angelika Kauffmann erfreuen.

Für mich verdichtet sich das 18. Jahrhundert in der Schönheit der Pompadour, im Geist Goethes und Diderots und in den Sphärenklängen Mozarts, der wie kein anderer Musiker jenes Jahrhunderts die Seelen seiner Zuhörer erobern konnte.

Empfehlenswert.
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