Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Sabaton Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
8
4,3 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:12,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. Mai 2011
Römische Rivalitäten und gallische Gefahren

Der Tribun Gaius Tullus entstammt dem alten Patriziergeschlecht der Volcatier. Aufgrund einer Beinverletzung im Krieg gegen die Gallier ist er gezwungen, seine Wunde auf dem Landsitz der Familie auszukurieren.
Da ereilt ihn die Nachricht von der Entführung zweier Knaben, einer aus dem Hause eines Patriziers. Da Caesar im Moment ohnehin keine Verwendung für den Soldaten hat, beginnt Gaius mit der Ermittlung.
Nur durch Zufall kann er sich einer Vergiftung entziehen, sein Bruder Lucius entgeht nur knapp einem Mordanschlag und der Sklave eines Mitermittlers wird tot aufgefunden. Anonyme Drohbriefe bestätigen Gaius, dass er sich auf der richtigen Spur befindet.

Im zweiten Krimi folgt Gaius seinem Feldherrn Julius Caesar in den Krieg gegen die rebellierenden Gallier. Doch mehrere mysteriöse Todesfälle sowie ein Anschlag auf sein Leben, dem er nur knapp entkommen kann, fordern auch diesmal seine ganze Kraft als Ermittler. In gallischer Gefangenschaft erlebt er die Schrecken des Krieges und die Unbarmherzigkeit römischer Soldaten.

In beiden Fällen wird er begleitet von seinem etwas einfältigen, aber nichts desto trotz tapferen Sklaven Alexander, sowie vom Soldaten und Dichter Conificius.

Beeindruckend ist bei beiden Krimis das geschichtliche Wissen des Autors. Komplizierte politische Konstellationen, wie die Rivalitäten von Caesar, Pompeius, Clodius, Milo und Cicero beispielsweise, werden mühelos in die Krimis integriert und in die Handlung mit eingebunden. Lediglich die Dialoge sind gelegentlich eher auf dem Niveau eines Jugendromans. Dies tut der Spannung der Handlung sowie dem ansonsten weitestgehend brillanten Schreibstil des Autors jedoch keinen Abbruch.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2009
Zunächst einmal ein großes DANKESCHÖN an den Verlag, der diese Reihe - hoffentlich- komplett neu herausbringt.

Hans Dieter Stöver schreibt flüssig und unterhaltsam, sodass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag. Die Handlung in Band 1 ist ausgesprochen dicht, die im Band 2 teilweise dem aufmerksamen Leser des Bellum Gallicum schon vertraut.

Um einem Missverständnis vorzubeugen: trotz gleichlautendem Titel mit dem Buch von Steven Saylor geht es im Band 1 nicht primär um die Aufklärung dieses Falles, sondern um die Ermittlung bei der Entführung einiger Kinder, die der rekonvaleszente Tribun Gaius Volcatius Tullus, gewissermaßen um keine Langeweile aufkommen zu lassen, übernommen hat. Natürlich kommen in diesem Buch alle wichtigen Personen der damaligen Zeit (Herbst 53) vor: Caesar, Pompeius, Clodius; Cicero und Catilina werden erwähnt...

Damit sind wir auch schon bei der Stärke dieser Reihe. SPQR in allen Ehren, aber manche Details stimmen historisch einfach nicht. Erfrischend ist dort allerdings der britische Sinn für Humor, der bei Stöver (nur ein wenig!) zu kurz kommt. Saylors Gordianus nervt mit seiner kaputten Familie. Hier, bei Stöver, sind ein beträchtlicher Teil der Figuren historisch verbürgt, sie könnten so gehandelt haben, was dem ganzen Buch einen Riesenvorsprung vor allen Konkurrenten gibt. Es fühlt sich echt an! Zudem bietet der Autor sachdienliche Anmerkungen, Erklärungen und ein Glossar am Ende an, sodass auch römische Anfänger zu Recht kommen.

Band 2 spielt fast ausschließlich in Gallien, mit einer teilweise bekannten Handlung. Stöver versucht hier einen neuen Ansatz, denn C.V.T. -SPOILER;SPOILER- wird von Galliern entführt und muss alles mit ansehen, was die Römer anrichten. Dieser Blickwinkel auf das Elend des Krieges kommt in Stövers Jugend(?)roman "Caesar und der Gallier" sogar noch wesentlich krasser zum Ausdruck, nicht unbedingt etwas für zartbesaitete Kinder!
Die Beschreibung Caesars in diesem für ihn entscheidenden Kriegsjahr ist sehr dicht; wie C.V.T. ist man im Zwiespalt zwischen Bewunderung und Furcht. Übrigens mag das hier geschilderte Szenario erklären, wie Caesar zu Insider-Infos über Geschehnisse bei den Galliern gekommen ist (man wundert sich ja immer über seine gute Aufklärung - siehe auch sein Jugendbuch).

Wer mehr über Rom zur Zeit Caesars lesen möchte, empfehle ich die "Quintus"-Reihe vom selben Autor.
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2014
die interessanten kriminalstücke sind fast schon Nebensache, wenn beim lesen im kopf das alte rom detailgetreu entsteht, ohne dabei langatmig zu werden und die eigenständigen charaktere im zusammenspiel untereinander eine amüsante vorstellung geben von der dekadenz (wer hätte nicht gern ein triclinum?), aber auch dem ehrgefühl (schon mal gedient?) der damaligen zeit...spätestens nach dem 2. buch gehören alle protagonisten zur eigenen familie und man möchte immer mal wieder wissen, wie es ihnen geht…
wer sich jetzt wundert: diese Rezension gilt für alle CVT-Romane.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Februar 2011
Nach einer gewissen Zeit gewöhnte ich mich an die holprigen Schachtelsätze und die dritte Person des Helden. Wenn man so wie ich, den flüssigen und humorigen Schreibstil von J. M. Roberts (S.P.Q.R.) schätzen gelernt hat, dauert die Gewöhnung an diese nüchterne Schreibweise scheinbar etwas länger. Ärgerlich aber, dass sich schon auf den ersten Seiten Unstimmigkeiten bezüglich der Zahlungsmittel, militärischen Karrieren u.a. einschleichen.
Ansonsten ist es ganz nett, auch wenn ich vieles, im gegenseitigen Umgang der Handelnden miteinander, für schlicht unglaubwürdig halte.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juli 2013
Der Roman ist spannend geschrieben und hat mich richtig gefesselt bis ich damit fertig war.
Habe den Roman auf zwei Wochen buchstäblich verschlungen.....
Werde mir noch weitere Romane der Serie kaufen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2008
Mit 14 Jahren bekam ich das erste von insgesamt 10 C.V.T.-Abenteuern
geschenkt und ich habe sie alle mehrfach verschlungen.
Die Exemplare sehen entsprechend aus. Als meine Kinder Interesse anmeldeten, die spannenden Geschichten von Caius Volcatius Tullus, einem römischen Patrizier im Dienste Caesars, auch einmal lesen zu wollen, brachte ich es fast nicht übers Herz die wertvollen Stücke aus der Bibliothek zu nehmen. Umso begeisterter war ich als ich von der Neuauflage
der Bücher im Bocola-Verlag erfahren habe. Leider ist erst ein wunderschön gebundener Doppelband erschienen. Der nächste lässt hoffentlich nicht lange auf sich warten !
Also, alle Römerfans kauft bitte diese Neuauflage !
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juni 2011
Die neu verlegten C.V.T. Bücher des Bocola-Verlags sind ein echter Gewinn.
Nicht nur dass es die spanndenden und über die damalige Zeit aufschlussreichen Bücher endlich neu verlegt gibt - und dies zu einem auch für Jugendliche erschwinglichem Preis. C.V.T. ist einfach Klasse. Als Sohn eines reichen Senators aus einer angesehenen Familie und Tribun Cäsars ist Gaius Volcatius Tullus mit seinem Sklaven Alexander die Hauptfigur. In jedem Band müssen die beiden ein Verbrechen, welches meist auch in Intrigen der hohen römischen Bürger in Beziehung steht.
Im ersten Band erfährt der Leser sehr viel über die Streitigkeiten zwischen Cäsar und Pompeius wie auch zwischen Popularen und Optimaten, die der Hintergrund eines Mordes bilden.
Durch den spannenden und zugleich informativen Text schafft es Hans Dieter Stöver nicht nur Römer- und Cäsarfans (Ich)zu begeistern, sondern auch Menschen, welche nicht so viel mit der Antike zu tun haben (mein Bruder, mein Vater).
Der zweite Band spielt zu 75% im gallischen Krieg. Trotz einer Veretzung begibt sich C.V.T mit seinen Sklaven Alexander und Archelaos nach Gallien. Das faszinierende an di9esem Band sind die sehr ausführlichen Erzählungen der Schlachten und der Handlungen Cäsars. Totzdem geht es nicht nur um den Krieg sondern auch um Anschläge auf C.V.T., die dieser aufzuklären versucht. Außerdem trifft Cäsar eine Frau, die diesen fasziniert und ein schreckliches Geheimnis mit sich gträgt, dass ganz Gallien erschüttern könnte.

V.S.H
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. September 2012
Die Geschichten sind gut eingebettet in ihre historischem Kontext, aber die Hauptpersonen bleiben farblos und die Lösungen für die kriminalistische Probleme sind völlig an den Haaren herbeigezogen.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden