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am 8. Mai 2015
Das ist die bittere Wahrheit, die nur wenige wahrhaben wollen, was Andreas Tögel da mit spitzer Feder und nicht selten auch mit dem Holzhammer diagnostiziert.

Wer nicht seiner Meinung ist, sollte sich zumindest mit seinen Feststellungen auseinandersetzen, aber Vorsicht: ihm oder ihr sind Ärger und Entrüstung zunächst gewiss. Wenn diese Emotionen dann zumindest einer besonnenen Nachdenklichkeit weichen und eine etwas kritischere Betrachtung unserer Gesellschaft Platz greift, dann haben wir alle etwas davon. Und diejenigen, die schon vor der Lektüre Tögels Meinung waren, haben Gelegenheit, sich ständig von Neuem vor Augen zu halten, wie die politische und "intellektuelle" Klasse der Nebelwerfer uns auf unsere Kosten gängelt und bevormundet.
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am 1. August 2015
In "Schluss mit Demokratie und Pöbelherrschaft!" wird erbarmungslos auf den Punkt gebracht, wieso die moderne (Sozial-)Demokratie nicht die beste Staatsform, die wir je hatten, sondern eine einzige leistungs-, moral- und wertevernichtende Katastrophe ist, in der (angeblich) Gemeinnutz vor Eigennutz geht, im Endeffekt aber doch die Mehrheit ihrer Bürger bemüht ist, möglichst auf Kosten aller anderen, vor allem aber der stetig weniger werdenden Leistungsträger zu leben.

Einziger Wermutstropfen: Das Buch ist relativ kurz (130 Seiten + Quellenangaben). Das mag für all jene ein Vorteil sein, die Kurzweil schätzen, sich aber trotzdem um die Materie Gedanken machen möchten, doch ich wäre gerne noch stärker in die Tiefe gegangen - vor allem, da Tögels Scharfzüngigkeit beim Lesen ein Genuss ist.

Auch, wenn Hr. Tögels Buch definitiv kein Bestseller werden wird - mindestens, weil linkes Gedankengut, das uns spätestens ab dem Kindergarten eingeflößt wird, wie ein Kondom für den Geist als ideales Verhütungsmittel fungiert, das gegen jegliche Vernunft, Rationalität und prinzipiell der "harten" Realität des Lebens schützt - möchte ich es doch jedem Interessierten ans Herz legen, und sei es als kleiner Mutmacher für zwischendurch.
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am 7. Mai 2015
Aber Achtung: das Lesen des Buchs kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen, wie da wären: zunehmendes Unbehagen angesichts des fiat-money-Systems, angetrieben durch immer schneller rotierende Notenpressen. Oder Entfremdung von der heiligen Kuh Demokratie mitsamt ihrer in unseren westlichen Demokraturen seit Jahrzehnten geübten Praxis der Wählerbestechnung mittels zwangsweise eingetriebener Steuergelder. Es gefährdet u.U. auch Ihr ankonditioniertes bürgerliches Wohlverhalten den demokratisch legitimierten staatlichen Autoritäten gegenüber. Die Konsequenzen daraus? Nicht absehbar... Eventuell beginnen Sie, Gold zu kaufen und irgendwo zu vergraben (Legen Sie es keinesfalls auf die Bank legen, denn dann fällt es irgendwann einer "Gerechtigkeitsabgabe" zum Opfer oder dem Verbot, Gold privat zu besitzen), und Sie erwerben Grund und Boden in der Provinz, wo dies noch erschwinglich ist, und harren abgeklärt der Dinge, die unausweichlich auf uns zukommen, wenn das, was wir demokratische Gesellschaft nennen, zerfällt. Weil es nichts mehr gibt, was zwangsumverteilt werden könnte.
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am 2. Juni 2015
Andreas Tögels Analyse der gegenwärtigen Demokratie, die einer Kampfschrift gleicht, besticht durch ihr hohes Tempo und ihre klare Sprache. Die kurzgefassten Kapitel kommen schnell zum Punkt und bieten, zur Vertiefung und Auflockerung, hervorragende Zitate von lesenswerten Autoren zum Thema. Wie ja dem Titel der Schrift zu entnehmen ist, macht der Autor – ein gestandener Kleinunternehmer – kein Hehl daraus, was er von der Politik der Gegenwart hält: „Wenn der Bettler auf's Pferd kommt, reitet er's zuschanden“. Für eine Demokratie, die auf dem Dogma der Gleichheit aller Menschen beruht und eine egalitäre Gesellschaft anstrebt, wird die materielle Umverteilung nach und nach zum Hauptzweck politischen Handelns. Dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann – und zwar für niemanden – weist Tögel Kapitel für Kapitel nach und beschreibt dabei eingehend die schädlichen Wirkungen und Nebenwirkungen dieses Denkens. Mit einer Selbstregierung in Freiheit, so wie die Demokratie ursprünglich gedacht war, hat diese Demokratie nichts mehr zu tun. Eine Gleichheit vor dem Gesetz gibt es schon lange nicht mehr. Folgerichtig empfielt der Autor ein Zurückfahren der staatlichen Vormacht, um dem Einzelnen wieder mehr Entscheidungsfreiheit und Raum zur Entwicklung zu geben. In dieser Streitschrift findet sich keinerlei Koketterie mit Diktaturen oder Gewaltherrschaften aller Art. Tögel bleibt Demokrat, aber ein ganz klassischer, der für das Zensuswahlrecht plädiert, so wie einst der weise Grieche Solon, der 500 vor Christus die Demokratie aus der Taufe hob.
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Kaum jemand weiß heute noch, dass die Gründungsväter der USA einer demokratischen Staatsform, wie wir sie heute kennen, aus guten Gründen ablehnend gegenüberstanden. Der Satz, mit dem diese Rezension überschrieben ist, stammt von Thomas Jefferson. In ihm fokussiert sich ein Dilemma der modernen demokratischen Wohlfahrtsstaaten. Deren scheinbarer Reichtum gründet sich vor allem auf Schulden und Umverteilung. Insbesondere die immer stärker zunehmende Umverteilung steht bei Andreas Tögel im Mittelpunkt seiner Demokratie-Kritik.

Der moderne Parteienstaat, so seine Argumentation, schaffe mit voller Absicht immer mehr von ihm wirtschaftlich abhängige Menschen. Er bläht damit nicht nur seinen Apparat auf, der mit Parteigängern besetzt wird, sondern er sorgt auf diese Weise auch für Wählerstimmen für die sich nur noch marginal unterscheidenden Parteien. Eine immer kleiner werdende Minderheit wirtschaftlich relativ unabhängiger Menschen, meint der Autor, würde den Staat über Steuern und Abgaben finanzieren, ohne dass sie wirklich einen Einfluss auf dessen Entscheidungen besitzt. Damit würde, so der Autor weiter, ein sozialistisches System durchgesetzt werden, das nur im Totalitarismus enden kann, weil es zwangsläufig Freiheiten immer mehr beschneiden muss.

Wer das nicht erkennen kann, möge einen Blick auf die Europäische Union werfen. Unter den Staaten gilt dieses Prinzip ebenso. Deutschland zahlt und bürgt für andere in gewaltigem Ausmaß, besitzt aber kaum einen erkennbaren Einfluss, wenn es um Abstimmungen, also um Formen einer vorgeschobenen Demokratie geht. Noch drastischer sind die Verhältnisse in der Europäischen Zentralbank. Deutschland ist an ihr fast zu einem Drittel beteiligt, besitzt aber die gleichen Stimmrechte wie Malta oder andere Zwergstaaten.

Der Autor beschreibt das sogenannte demokratische System in seiner Broschüre sehr ausführlich und oft auch polemisch. Er folgt dabei wesentlich den Einflüssen von Hans-Hermann Hoppe, den er oft zitiert, beispielsweise mit folgender Aussage: "Demokratie hat eben nichts mit Freiheit zu tun. Demokratie ist eine von Demagogen angereizte und unsicher gesteuerte Herrschaft des Mobs. Insbesondere die deutsche Demokratie trägt Züge eines weichen, durch weitgehende und als solche kaum mehr wahrgenommene Selbstzensur gekennzeichneten Totalitarismus."

Ob mit diesen Aussagen die tatsächliche Situation wirklich umfassend beschrieben wird, kann man bezweifeln. Zwar stimmt es, dass sich die Zahl der von staatlicher Fürsorge im weitesten Sinne Abhängigen oder Begünstigten immer mehr vergrößert, was zur Folge haben wird, dass dieses System irgendwann implodieren muss, weil es sich wirtschaftlich selbst umbringt, aber es handelt sich dabei nicht um die Herrschaft des Mobs, sondern um eine Dikatur einer kleinen Kaste, denen ihr Wahlvolk ziemlich egal ist, solange es das für sie Richtige tut.

Die Vorschläge des Autors für eine Veränderung dieses Systems würden zu einer Stärkung der Eigentumsrechte führen, aber auch das Wahlrecht entscheidend ändern. Er weiß wohl selbst, dass er damit einer Illusion nachjagt. Er schreibt: "Ehe das passiert, heiratet der Papst einen iranischen Ajatollah."

In der Analyse des sogenannten demokratischen Systems hat diese Broschüre durchaus ihre starken Seiten. Die Vorschläge des Autors zur radikalen Veränderung, also zur Schaffung eines dezentral organisierten Gemeinwesens ohne einen fürsorglichen Staat, werden sich hingegen kaum durchsetzen lassen. Das hat einen einfachen Grund: Wenn Menschen zwischen Freiheit und Sicherheit wählen können - das ist nämlich die tatsächliche Wahl - dann wird die Mehrheit immer die Sicherheit vorziehen, selbst wenn ihr vorher gesagt wird, dass sie dann auch irgendwann die Freiheit verlieren wird.

Im Westen Deutschlands gab es nach dem letzten Krieg unter Ludwig Erhard eine Chance, Vorstellungen wie sie der Autor präferiert, praktisch durchzusetzen. Dieser Versuch ist jämmerlich gescheitert und in Vergessenheit geraten. Übriggeblieben ist davon nur der Begriff "soziale Marktwirtschaft", der inzwischen im öffentlichen Verständnis in das genaue Gegenteil dessen verfälscht wurde, was Erhard unter ihm verstand. An diesem Lehrstück sieht man sehr genau, wie illusionär Versuche einer Veränderung der Wirklichkeit im Sinne des Autors sind. Was bleibt, ist eine treffende Analyse eines unheilbar kranken Systems.
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am 27. Mai 2015
Die Demokratie garantiert, dass die Stimme des Idioten das gleiche Gewicht wie die des Intellektuellen hat. Die Crux ist, dass zwei Idioten den Intellektuellen überstimmen können und es dann Ärger gibt.
Das soll kein Apologetismus für Diktatur sein, denn diese ist noch unseriöser.
Freiheit auf Basis des Nichtaggressionsprinzips, garantiert friedliche Koexistenz und ermöglicht allen Individuen und Kollektivisten ihr eigenes System leben zu können.
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am 9. Juli 2015
Das Buch ist eine sehr kritische Auseinandersetzung mit der Demokratie, kenntnisreich beschrieben und leider ausgesprochen ernüchternd. Optimismus kommt nicht auf, wenn man die Entwicklung der Demokratie verfolgt. Der aus der Demokratie sich entwickelte Wohlfahrtsstaat dehnt sich immer mehr aus und erstickt die Freiheit jedes Menschen. Wer Demokratie auch nur ansatzweise kritisiert steht politisch im Abseits. Herrn Tögel ist großen Respekt zu zollen, denn eigentlich "darf er das gar nicht".

Das Buch enthält eine Reihe von köstlichen Zitaten und viel Wissenswertes über die Geschichte und das beklemmende Problem der derzeit geltenden Regeln der Demokratie, wie z. B. dem rapiden Verfall des Respekts vor den Individualrechten, namentlich das Recht auf privates Eigentum wird immer mehr relativiert. Wer z. B. behalten möchte, was er sich mühsam erarbeitet hat, gilt als asozial. Nicht die mit Steuermitteln alimentierte Staatsbürokraten, die mit allem, was sie tun, produktiv arbeitende Menschen behindern, stehen in der Kritik, sondern diejenigen, die einen Teil der Früchte ihrer Arbeit nicht vom Staat verprassen lassen wollen und Steuern hinterziehen.

Hierzu passt auch das Zitat von Edward Abbey: "Wenn du dich weigerst, ungerechte Steuer zu zahlen, wird dein Eigentum konfisziert. Wenn du versuchst, dein Eigentum zu verteidigen, wirst du verhaftet. Wenn du dich der Verhaftung widersetzt, wirst du verprügelt. Wenn du dich gegen das Prügeln wehrst, wirst du erschossen. Dieses Verfahren ist bekannt als Rechtsstaatlichkeit."

Tögel zeigt auch sinnvolle Ansätze auf, wie eine Gesundung der Demokratie und des Staatswesens eingeleitet werden könnte. Aber der Karren ist schon so verfahren und der Weg in die Gesundung dem wahlentscheidenden "Stimmvieh" wohl niemals zu vermitteln, zumal es immer Leute geben wird, die in irgendeiner Weise vom System profitieren. So bleibt uns nur die Hoffnung, dass wir die kommenden Jahre doch noch irgendeinen Lösungsweg aus dem Schlamassel eines die Menschen erstickenden Leviathans finden werden.
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am 16. Juni 2015
Mit dem Thema »Demokratie« packt der Autor Andreas Tögel ein ganz heißes Eisen an. Bestechend in seiner Argumentation zeigt er die Gefahren des »Mehrheitsprinzips« auf, vor allem für private Eigentumsrechte. Sich seinen Argumenten zu entziehen, ist praktisch unmöglich. Und doch mag man sich vorstellen, wie so manchem beim Lesen der Blutdruck ansteigen dürfte. Am Ende lässt der Autor den Leser nicht ratlos zurück, bleibt bei seiner »Behandlungsstrategie« aber realistisch: »Welche Maßnahmen auch immer ergriffen werden: Sie müssen mit Rücksicht auf die bestehenden Verhältnisse vorgenommen werden.« Die Beseitigung der Ursachen der Staatsüberschuldung ist für Tögel dabei das vordringliche Anliegen. In jedem Kapitel kommt der Autor immer gleich auf den Punkt, verliert sich nie und schweift nicht ab. Das Buch ist dadurch sehr leicht und beinahe »in einem Rutsch« zu lesen. Pflichtlektüre für jeden politisch und gesellschaftlich Interessierten!
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am 27. Juli 2015
Hervorragende Arbeit zu politischen Alternativen. Schluss mit der politisch korrekten "Alternativlosigkeit". Unbedingt empfehlenswert für alle Steuerzahler. Es ist sogar unterhaltsam geschrieben.
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am 13. September 2016
Sollte in Staatsbürgerkunde ein Standard Wissen sein dass sich der Wähler/Bürger besser orientieren kann und somit sein Zukunft etwas Verantwortung einfließen lässt im jeweiligen Bereich der Politik und im täglichen Leben.
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