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Kundenrezensionen

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am 14. September 2007
Sylvia Deuse, Mit dem Fahrrad auf dem Jakobsweg

Ich war bisher nie Jakobspilger und werde es wohl auch nicht mehr werden. Wohl aber habe ich einige der vielen Bücher mit Pilger-Erfahrungen auf dem Weg nach Santiago gelesen., vom kauzig-skurrilen Hape Kerkeling-Bestseller bis zu dem vor Jahren erschienenen ausführlichen Bericht von Janos Kertesz. Sylvia Deuses schön bebildertes, handfestes Radlerbuch fügt sich in diese Reihe ein und zeigt eine echte Alternative zum Fußwandern und zur üblichen Jakobsmuschel-Route. Sylvia Deuse radelt an der Küste entlang dem Ziel entgegen.
Es ist ein recht pragmatisches Buch, das auf ausführliche Darstellungen der am Wegrand und in den Orten liegenden Kirchen und Kunstdenkmäler verzichtet, und auch auf die in vielen Jakobswegbüchern (z.B. Coelho) zu findende Transzendenz und Sinnsuche. Deuse wendet sich an die Radlerinnen und Radler und denen gibt sie genau die richtigen Hinweise. Was muss man mitnehmen, wo gibt es ein besonders schönes Stück Landstraße, wo kann man wadenbeißende Steigungen vermeiden und wo die verkehrsüberflutete Fernstraße. Wichtig und gut sind auch die Hinweise auf passable Übernachtungsmöglichkeiten und die Preise. Wo man ordentlich isst, erfährt der interessierte Leser so nebenbei.
Trotz aller Praxisnähe fehlt es dem Buch nicht an gelungenen Orts- und Naturbeschreibungen und auch die ordentlichen Prisen Ironie und Humor machen das Lesen angenehm. Im Hauptteil der Reisebeschreibung ist Deuse mit ihrem Partner Hans unterwegs, dem sich auf einer Teilstrecke auch noch ein zweiter, skurriler Hans hinzugesellt. Doch erwähnenswert ist auch der, Frauen Mut machende zweite Teil des Buches, in dem Sylvia Deuse ihre Erfahrungen als allein radelnde Frau beschreibt.
Auch als Nicht-Pilger und Nicht-Langstecken-Radler hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

R. Neukäter
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am 13. Juli 2016
Ich hatte irgendeine Form von Info zum Küstenweg des Jakobswegs erwartet. Wie dumm von mir sowas beim Titel "Die Küstenroute" anzunehmen! Stattdessen erfahre ich im Stil einer Drittklässlerin, die zusätzlich noch Sätze aus dem esoterischen Phrasendrescher einstreut, von der Autorin, was sie gegessen hat und ob der Hans Durchfall oder einen Platten hatte. Die Info ist mir wirklich 14,90 Euro wert! Bin verärgert eine Stunde meiner Lebenszeit auf diese "Buch" verschwendet zu haben. Länger braucht man zum Glück nicht, um es komplett zu lesen.
Ich werde mal wieder etwas objektiver: Seeehr wohlwollend kann man sagen, wen ein persönliches, leicht lesbares Reisetagebuch einer esoterisch angehauchten Dame auf dem Jakobsweg interessiert, der darf sich angesprochen fühlen.
Wer einen Führer mit Infos zur Streckenführung, interessanten Orten an der Strecke oder ähnliches erwartet: nichts davon ist vorhanden!
Kommen wir zu den Absurditäten: Die Rückseite des Buchcovers spricht von zahlreichen Farbphotos, es gibt bis auf das Coverphoto kein einziges Farbbild, lediglich vereinzelt blasse Schwarzweißphotos im Innenteil. Die Wegbeschreibung besteht aus zwei Seiten, die eine mit den blanden Kilometerangaben pro Tag und den Ortsnamen von Ankunfts- und Endpunkt, die andere mit der blassen Kopie (!) einer Landkarte der ganzen Strecke. Dort sind aber nicht etwa die angefahrenen Orte eingezeichnet, sondern lediglich die sieben größten Küstenstädte. Der Druck sieht aus, als hätte der Verlag kein Geld mehr für das Copyright einer Karte gehabt und deshalb solange Kopien gemacht, bis man nicht mehr erkennen kann, wo die Karte herstammt. Insgesamt für diesen Preis unzumutbar.
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am 10. Juni 2010
Habe den Jakobsweg wie von Frau Deuse beschrieben von Bilbao bis Gijon mit dem Rad gemacht. Nun mache ich den Rest bis Santiago. Das Buch ist zur Vorbereitung sehr hilfreich. Ideale Ergänzung zu den Karten oder als Lektüre zwischendurch. Sehr ansprechend sind die persönlichen Erfahrungen und die genaue Beschreibung von Land und Leuten aus Ihrer Sichtweise.
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am 27. Juni 2007
In ihrem Reisebericht erzählt Sylvia Deuse von ihren Erlebnissen als Radpilgerin. 798 km fährt sie mit ihrem Partner auf dem Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela. Auf ihrer Reise macht sie viele interessante Erfahrungen. Da ist zum Beispiel dieser Hans, der sich ihnen gleich am ersten Tag anschließt. Von Anfang an gibt es kleine Sticheleien zwischen Hans und Deuses Partner, der ebenfalls Hans heißt. Nach längerer gemeinsamer Fahrt ist Hans 2 eines Morgens nicht mehr da. Er wird sich wohl alleine auf den Weg gemacht haben, um schneller fahren zu können und sich nicht jede Sehenswürdigkeit ansehen zu müssen.

Deuse lernt auch die Freundlichkeit der Einheimischen kennen, die einem bei jeder Gelegenheit weiterhelfen. So sind Reiseführer meist gar nicht nötig. Sehr gewöhnungsbedürftig sind hingegen die spanischen Essenszeiten. Um 19.00 Uhr findet man so gut wie kein Restaurant, in dem man zu Abend essen könnte, um 22.00 Uhr hingegen, wenn man nach einer anstrengenden Radtour am liebsten ins Bett gehen würde, öffnen die Restaurants. So müssen sich Deuse und ihr Partner fast jeden Abend auf die Suche nach einem Restaurant mit "Ausnahmeöffnungszeiten" begeben.

Ein weiteres Negativerlebnis ist die Nationalstraße. Abseits der großen Straßen gibt es häufiger dschungelartige Wege, die man nur als Fußpilger noch bewandern könnte. Deshalb ist die Nationalstraße manchmal die einzige Alternative, um nach Santiago de Compostela zu kommen. Der Lärm, den die LKWs verursachen, ist dabei unerträglich und man muss aufpassen, dass man nicht von unaufmerksamen Autofahrern überfahren wird. Die Landschaft entlang der Küstenroute ist aber wunderschön. Von kleinen malerischen Dörfern und wunderschönen Stränden bis zu grandiosen Blicken aufs Meer, ist alles dabei, was man sich nur erträumen kann.

Im zweiten Teil des Buches berichtet Deuse von ihren Erlebnissen, die sie ein paar Jahre zuvor als alleinreisende Radpilgerin gemacht hat.

Sylvia Deuse hat einen sehr interessanten Reisebericht geschrieben, dem es nicht an Humor fehlt. Das Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen, und nachdem ich es gelesen hatte, beschloss ich, auch einmal auf dem Jakobsweg zu pilgern - mit dem Fahrrad natürlich! Da es mit zahlreichen Bildern gespickt ist, ist das Buch auch sehr anschaulich. Diese zeigen die wunderschöne Landschaft und unterstreichen Deuses Erzählungen. Informativ sind auch die beiden Tabellen am Ende des Buches, an denen man ablesen kann, von wo bis wo Deuse gefahren ist, wie viele Kilometer sie an einem Tag zurückgelegt hat und wie teuer die Übernachtungen in den jeweiligen Herbergen sind. Etwas überflüssig finde ich den Kurzbericht am Ende des Buches, der noch einmal von den Erlebnissen berichtet, die Deuse hatte, als sie alleine unterwegs war. Da die Erlebnisse sich nicht sonderlich von dem "ersten" Reisebericht unterscheiden, hätte man diesen Bericht guten Gewissens weg lassen können.
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am 30. März 2015
Ein schwer von sich selbst überzeugte Frau schreibt ein Buch das sich liest wie ein Schulaufsatz aus der Orientierungsstufe.
Nützliche Informationen sind kaum vorhanden. Dafür wurde versucht, durch Umschreibungen und eine extravagante Wortwahl, dem Buch so etwas wie Professionalität zu geben. Welches der Autorin jedoch nicht gelungen ist.
Wer sich auf den Küstenweg vorbereiten will, wird an diesem Buch wenig Freude haben.
Es ist bestenfalls ein schlecht geschriebener Reisebericht der den Preis von 19,80€ auf keinen Fall rechtfertigt.
Gleich- oder hochwertigere Berichte kann man in den diversen Foren und Internetseiten über den Jakobsweg kostenlos lesen.

Fazit: Nicht lesenswert
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am 22. Dezember 2008
Das Buch ist in einem angenehmen Format gedruckt und mit zahlreichen Farbabbildungen geschmückt, die die Beschreibung lebhafter und besser vorstellbarer machen. Die Beschreibung ist detailliert und sehr gut als Grundlage für die Planung einer Pilgerfahrt auf dem Jakobsweg zu verwenden. Alles wissenswerte über die Küstenroute erfährt der Leser auf knapp 100 Seiten und als Zusammenfassung gibt es sogar eine Liste mit Pilgerherbergen und Preisen!

Ich habe das Lesen dieses Buches einfach nur genossen. Vorallem haben mich die Unterschiede zwischen der Küstenroute und dem Hauptweg (bei H.P. Kerkeling beschrieben) interessiert, da ich eventuell in naher Zukunft die Küstenroute selbst erradeln werde. Ich möchte dieses Buch allen angehenden Radpilgern ans Herz legen, da es viele Tipps (Verpacken des Rades, Wahl der Airline, Pannen mit dem Rad am Pilgerweg, Radpilger vs. Fußpilger, ect...) enthält.

Kompakt, Informativ und einfach lesenswert!
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am 2. März 2014
Habe mich auf das Buch gefreut. Wurde dann doch sehr enttäuscht. Eine sehr einfache Beschreibung der Strecke mit immer wieder gleichen Wiederholungen. Wegstrecke, Essen, Übernachtungen...
Hatte mir da deutlich mehr Info rund um die Wegstrecke erhofft.
Schade
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am 7. Februar 2011
Vor Beginn meiner eigenen Radtour entlang des Küstenwegs, suchte ich Anfang 2010 Informationen über persönliche Erlebnisse eines Radfahrers auf diesem Weg. Dabei stieß ich auf dieses Buch.

Ich habe es mit Interesse gelesen und konnte mir anhand vieler Informationen ein gutes Bild von dem machen, was mich dort erwarten würde. Natürlich habe ich auch einen Reiseführer zur Hand genommen und detailliertes Kartenmaterial studiert. Aber persönliche Erfahrungen sind mir immer noch wichtiger als allgemeines Informationsmaterial.

Das Buch ist ein Reisetagebuch. Persönliche Erlebnisse eines jeden Tages werden unterhaltsam beschrieben, der Leser kann regelrecht mitreisen. Ich wollte vor allem wissen, wie man als Radfahrer auf den Straßen entlang der Küstenroute zurechtkommt, wo sich Buchten auf Fähren überqueren lassen, und was einem Radler in dieser Gegend sonst noch so alles passieren kann. Neben diesen Informationen erfuhr ich auch etwas über die Atmosphäre in den Herbergen, die Menschen, die Landschaft, das Wetter und die kleinen und großen Probleme einer solchen Tour.

Mit hat das Buch gefallen. Schon alleine die schönen Farbbilder machen Lust, in dieser Gegend zu reisen. Ich fand auch die Informationen über Tageskilometer, Quartiere und deren Preise informativ. Auch interessierte mich ganz besonders der Transport des Fahrrades nach Spanien und wieder zurück. Auch darüber erfuhr ich etwas. Der Leser kann die Erlebnisse der Autorin für die eigene Reise nutzen. Ich selbst habe dies getan und meine Tour im Mai 2010 erfolgreich durchgeführt (Buch: Johannes Reichert, Der Weg).

Viele Bücher wurden bereits über den Jakobsweg geschrieben, vor allem über den Hauptweg, den Camino Francés. Wer sich aber für den weniger bekannten (und daher auch weniger frequentierten) Küstenweg interessiert, dem kann das Buch von Sylvia Deuse einige gute Tipps und Anregungen geben.
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am 26. April 2010
Ich kann mich den beiden Lesern A. Neuhold und R. Neukäter nur anschließen!!
Ich möchte den Küstenweg mit meinem Sohn und dem Fahrrad fahren. Um mich darauf vorzubereiten, habe ich mit Hape Kerkelings witzigem Schmöker begonnen und bin über etliche Reiseberichte quer durch den Camino und seinen vielen Facetten bei Sylvia Deuses Küstenrouten-Buch gelandet. Ich habe in vielen Foren von den Strapazen der Küstenroute und heftigsten Warnungen, diese per Fahrrad zu fahren gelesen und mich dennoch nicht (wirklich) entmutigen lassen, unser Vorhaben auch durchzuführen. Durch die liebenswerte Schreibweise und auch die genauen Beschreibungen von Frau Deuse, inkl. der vielen Fotos konnte ich mich bereits jetzt schon richtig in die Tour hineinversetzen. Außerdem gilt Frau Deuse mein persönlicher Dank, da sie mir immer wieder mal per Email mit Rat zur Seite steht. Was mir am allermeisten gefallen und mich auch letztendlich überzeugt hat, diese Route zu wählen, ist ihre DVD über diese Tour, die sie sicherlich in mühevoller Kleinstarbeit zusammengestellt hat, die man aber nur über sie persönlich beziehen kann. Meine Hochachtung, Frau Deuse!!!
M. Gesierich
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am 21. August 2011
Eines vorweg, wer einen Reiseführer erwartet sollte um dieses Buch einen großen Bogen machen. Jegliche Hinweise auf Kartenmaterial, Streckenbeschaffenheit, Unterkünfte etc. fehlen oder sind als Bruchstücke mühsam aus dem sehr persönlichen Reisebericht heraus zu arbeiten, was angesichts der sehr geringen Datenmenge der Arbeit aber nicht wert ist. Die Bilder sehen aus wie Postkarten, würde mich auch nicht wundern wenn sie diesen entstammen, die einzige Karte im Miniaturformat sieht aus wie die Strichzeichnung einer 5jährigen, total unbrauchbar. Kurze detailierte Beschreibungen der Tagesetappen fehlen ganz, einfach nichts!

Wenn jemand einen Reisebericht lesen will und keinerlei überflüssiger Informationen über die Strecke benötigt, da er eh mehr in die Kategorie Couchpilger gehört, kann dieses Buch vieleicht noch einiges an Unterhaltung bieten, mit dem Schwerpunkt auf kann.

So ganz kann ich positiven Rezensionen nicht verstehen, aber als zukünftiger Pilger scheint man ja sehr anspruchslos zu sein und hat allem weltlichen abgeschworen.
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