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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 13. Juni 2010
Kirsche... Staub... Stuhl... Oder: Ich habe mich in dieses Buch verliebt! In wunderbar poetischen Bildern und einfachen Worten vermittelt dieses Wunderwerk eines Bilderbuches, das keine großen Gesten oder Worte vonnöten sind, um wahre Gefühle zu zeigen.

Die ersten Bilder zeigen eine recht düster wirkende Stadt, über allem erhebt sich ein großes dunkles Bauwerk: die Wörterfabrik!
Man muss die Wörter in Geschäften kaufen und schlucken, um sie aussprechen zu können. In der Fabrik werden die unterschiedlichsten Wörter hergestellt in verschiedenen Sprachen. Manche Wörter sind wertvoller als andere. Wer kein Geld hat, um sich Wörter zu kaufen, durchsucht die Mülleimer, aber dort findet man meistens nur HUNDEKACKA und HASENPIPI. Im Schlussverkauf bekommt man BAUCHREDNER oder ZIERHASEL, aber was macht man damit? Manchmal fliegen Wörter durch die Luft, die Kinder fangen sie dann mit ihren Schmetterlingsnetzen ein. Paul hat drei Wörter gefangen: KIRSCHE, STAUB, STUHL, die wird er Marie zu ihrem Geburtstag schenken, denn Paul hat Marie furchtbar lieb. Ob er damit eine Chance hat gegen den reichen Oskar, der für Marie ICH LIEBE DICH VON GANZEM HERZEN, MEINE MARIE. EINES TAGES, DAS WEISS ICH, WERDEN WIR HEIRATEN gekauft hat???

Dieses Bilderbuch ist mitnichten nur für Kinder geschrieben worden. Es ist ein Buch für Menschen jeden Alters, die poetische Geschichten lieben oder jemand ganz Besonderem eine Freude damit bereiten wollen.
Wer ein poetisches Buch zum Verschenken sucht, und nicht immer wieder zu Klassikern wie "Der kleine Prinz" oder "Rosalie und Trüffel" greifen will, findet hier eine wunderschöne Alternative, die im Nu die Herzen ihrer Leser erobern wird, da bin ich mir sicher!
Wenn man am Ende der Geschichte von Paul und Marie angelangt ist, gibt es nur eine Möglichkeit, um es mit Pauls Wörterfund aus einem Mülleimer zu sagen: NOCHMAL!

Aufmachung des Buches:
Das Buch hat eine quadratische Form. Die Illustrationen gehen immer über eine Doppelseite. Im Laufe der Geschichte gewinnen die Bilder immer mehr an Farbe, wobei die Illustratorin fast ausschließlich mit Grautönen für die Tristesse und Rottönen für die Liebe auskommt. Die Schrift ist in zwei verschiedenen Größen gedruckt, wobei wichtige Wörter und Aussagen durch den Wechsel der Schriftgrößen hervorgehoben werden. Oskars und Pauls Liebesworte an Marie sind in komplett anderen Schriftarten gedruckt. Hier kommen Oskars Worte sehr kalt und laut beim Leser an, Pauls Worte aber zart und verspielt. Diese Spielereien mit der Typographie zeigen auf unkonventionelle Weise, dass es nicht auf den Inhalt von Worten, sondern auf die Gefühle ankommt, mit denen sie vermittelt werden.
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am 1. Januar 2011
Dieses Buch, welches meine sechsjährige Tochter geschenkt bekam, hat mich zunächst irritiert. Die Zeichnungen und auch der Inhalt wirkten merkwürdig dunkel und bedrückend, ich fühlte mich ein wenig an "1984" von Orwell erinnert. Furchtbar auch die Vorstellung, dass die Menschen nicht frei und ungehindert miteinander reden können, dass nur die Reichen sagen können, was sie wollen, da sie sich ja die Wörter kaufen können. Ich war also sehr gespannt darauf, wie meine Tochter auf das Buch reagieren wird. Es hat ihr sehr gefallen! Und nun soll ich es ihr täglich vorlesen. Sie hat scheinbar jenen eigenartigen Reiz des Buches, den auch die anderen Rezensenten betonen, empfunden. Vielleicht ist es auch gerade so, dass die dunklen Farben zu Beginn die Wirkung am Ende noch viel deutlicher machen, wenn herauskommt, dass nicht der Reichtum siegt. Zudem gefällt ihr, dass sie Wörter suchen kann und sie probiert auch ihre Lesekünste aus, denn sie lernt ja gerade das Lesen, hat aber noch nicht alle Buchstaben durchgenommen. Insofern, das meine Empfehlung, ist dies eher ein Buch für Leseanfänger, für das Alter zwischen 5-7 Jahren, jüngere Kinder haben in diesem Buch wohl eher weniger zu finden. Also insgesamt eine deutlich Leseempfehlung, obwohl ich zunächst unsicher war.
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am 24. Februar 2013
Das Lesen mancher Bücher dauert nur wenige Minuten und doch hinterlassen sie einen bleibenden Nachklang. Manchmal mehr, als wenn man tausende von Seiten durchschmökern würde.

Auf den ersten Blick ist "Die große Wörterfabrik" ein liebevoll illustriertes Bilderbuch, auf den zweiten ein Pamphlet gegen die sinnlose Verschwendung der Sprache.

Es erzählt von einem Land, in dem wenig gesprochen wird. Denn die Wörter müssen erst gekauft und sorgfältig verspeist werden, um sie aussprechen zu können.

Subtil vermittelt das Buch, dass schlechte Ausdrucksweisen förmlich auf der Straße (oder ganz bildlich im Müll) liegen, und einem gedankenlose Wörter im Sonderverkauf nachgeschmissen werden. Die echten Schätze liegen jedoch im Verborgenen oder sind nur für teures Geld erwerbbar.

Eine These, die wiederum nachdenklich macht, denn nicht die Quantität macht die Schönheit der Sprache aus, sondern die Qualität. Der vorsichtige Umgang mit großen Wörtern. So ist auch der gedankenlose Überfluss sprichwörtlich für die „Tonne“.

Darauf läuft auch die kleine Geschichte hinaus: Der Junge Paul möchte der hübschen Marie sein Herz in Worten schenken, doch das würde ihn eine Vermögen kosten. Zumal schon die vermögende Konkurrenz lauert, Oskar, Sohn reicher Eltern. Er überhäuft Marie mit schönen Plattitüden. Doch sie sind kaum mehr als das, als Paul Marie seine kostbaren Schätze anbietet, drei Wörter, die er für sie gefunden hat: Kirsche, Staub und Stuhl. Und weil es eine kleine, schöne Parabel ist, gewinnt Paul mit seinen sorgsam gewählten Wörtern Maries Herz.

Großformatig sind großartige Sätze eingefügt. Genauso wie die Aussage des Buches, dass Wörter etwas ganz Besonderes sind, sitzt auch hier jedes einzelne Wort. Ein schönes Geschenk für alle Liebhaber der schönen Sprache.
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am 28. Dezember 2014
Ich liebe dieses Buch. Ich habe die Geschichte schon oft vorgelesen. Inzwischen kann ich Sie schon auswendig und habe Sie letztens auf einer Adventsveranstalltung für Kinder erzählt. Die Kinder haben an meinen Lippen geklebt und die Muttis und Vatis die mit waren haben vor entzückung geseufzt.
Die Geschichte verzückt einfach jeden, egal ob groß ob klein. Es ist eine wunderbare Mischung aus wunderbaren Illustrationen, niedlichen Figuren, einer rührenden Geschichte und auch Nachdenklichen Momenten.
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am 3. Januar 2011
Stell` Dir vor:
Es gibt ein Land, in dem die Menschen kaum reden.
Ein Land, in dem die Menschen ihre Wörter erst kaufen müssen, um zu sprechen.
Ein Land in dem man die gekauften Wörter zu sich nehmen muss, um sie in Sprache zu verwandeln.
Ein Land, in dem besonders schöne Wörter schier unbezahlbar teuer sind.
Ein Land, in dem nur die Reichen über die wirklich wichtigen Wörter verfügen.

Stell` Dir vor:
Man lebt in diesem Land und ist arm.
Man lebt dort und kann nichts Schönes oder Wichtiges sagen.
Man lebt und muss mit preiswerten Wörtern zurecht kommen oder gar in Armut schweigen.
Man lebt dort und kann sich seine Sprache nicht leisten.
Während die Reichen unbedacht die schönsten Wörter zu Floskeln machen.

Stell` Dir vor:
Man kann es sich nicht leisten, die schönsten Gedanken in die Welt zu schreien.
Zu arm zum Sprechen.

Agnès de Lestrade ist es gelungen, mir diese Vorstellung zu vermitteln. In wenigen Worten (wertvollen Worten, unbezahlbaren Worten). Valeria Docampo ist es gelungen, mir diese Vorstellung unauslöschlich in mein so sehr verwöhntes Leserhirn zu brennen. Mit ihren Illustrationen (wertvollen Illustrationen, unbezahlbaren Illustrationen).

Beiden ist es gelungen, mir vor Augen zu führen, wie es wäre, in Armut erstarrt, nicht über die einfachsten Mittel zu verfügen, die bedeutendsten drei Worte auf Erden sagen zu können. Sie mir nicht leisten zu können. Mit Abfallwörtern einer Wohlstandsgesellschaft auskommen zu müssen und bei jedem gesprochenen Wort zu überlegen, ob es die Bemerkung wirklich wert ist.

Ein in Bild und Text einzigartiges Werk. Ein anrührendes Lehrstück für die Jüngsten unter uns und die ältesten Liebenden auf Erden. Ein bild- und sprachgewaltiges Epos auf diejenigen Menschen, die mit wenig Worten auskommen und diejenigen unter uns, die nicht vieler Worte bedürfen um zu glauben.

Begleitet Paul auf seinem Weg zu Marie. Er möchte ihr sein Herz öffnen. Aber wie soll er das machen? Für all das was er ihr so gerne sagen würde, bräuchte er ein Vermögen!

Meine Empfehlung des Jahres 2010 - mir fehlen die Worte!
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am 28. Juni 2012
Das ist wirklich Magie. Aber man muss es selber angeschaut haben, sich Zeit dafür genommen haben.
Ich hielt es immer für etwas düster, wenn ich bei Amazon darauf gestossen bin.
Und dann habe ich es doch einmal gekauft - und bin sehr froh darüber!

Es ist ein stilles Buch voller Poesie, das zu Herzen geht. Ein Schatz. Ein Wunder.
Man weiss sofort, dass man es nie mehr vergessen wird.

Was mich dann enorm verwundert hat, dass meine 3jährigen Kinder wie gebannt zugehört haben.
Und das Buch gleich nochmals hören wollten! Und immer wieder gerne und ganz still anhören.

Es ist eigentlich ein Buch für ältere Kinder, würde ich meinen. Aber schon so kleine merken,
dass dies hier etwas Besonderes ist und über einen Zauber verfügt, der nicht leichtfertig
verpasst werden sollte. Die Marie und der Paul sind feste Figuren in ihren Köpfchen geworden
und ich glaube auch, dass dieses Buch sie bis ins Erwachsenenalter begleiten wird. Und sie es
voll Begeisterung wieder in die Hände nehmen, wenn ihre eigenen Kinder ins Vorlesealter kommen...
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am 17. Mai 2016
Das Buch reimt sich zwar nicht, was ich sonst bei Kinderbüchern immer ganz gern habe, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Es ist wunderschön illustriert mit leuchtenden Farben, aber es wird auch mal düster. Es muss ja nicht immer alles kunterbunt und glitzernd sein. Ich finde auch nicht, dass ein Kinderbuch immer am Ende etwas lehren oder einen Sinn ergeben muss, aber dieses hier hat einen und zwar, dass es nicht immer darauf ankommt, WAS man sagt, sondern WIE man es sagt und dass man nicht nur mit dem Mund spricht, sondern eben auch mit Mimik und Gestik. Und wenn man zwar nicht viel zu sagen hat, das Gesagte jedoch vom Herzen kommt, dann ist es kostbarer, als wenn jemand im Gegenzug nur viel herumlabert, dies aber nicht vom Herzen kommt.
Ein tolles Buch.
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am 1. Juli 2014
Einzelnen Komponenten wie Stimmen der einzelnen Protagonisten, Instrumentalisierung sind wunderschön umgesetzt und verdienen großes Lob.
JEDOCH und das ist das große Aber des Hörspiels, welches für mich so schwer wiegt, dass ich es wieder zurückgeben werde: der Sprecher wiederholt Pauls Worte ständig (im sogenannten "Lehrerecho"). Dabei redet Paul doch so deutlich.
Und dadurch geht so viel verloren und macht das Hörspiel für den Unterricht nicht mehr einsatzfähig, wie ich finde. Unglaublich schade! Ich hatte gehofft eine wundervolle Ergänzung zu dem Bilderbuch zu finden dadurch.
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am 3. November 2012
Dieses Buch ist nicht nur für Kinder. Meine Schwiegereltern rührte es zu Tränen, und die ganze Familie war von der Gestaltung des Buches beeindruckt. Ich kann es nur empfehlen, es sensibilisiert einen auf das eigentlich Wichtige im Leben.
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am 4. März 2016
Der Anfang wirkt sehr interessant und man fragt sich, wohin sich die Geschichte bewegen wird. Auch die Zeichnugen sind wunderschön und phantasievoll. Leider wird es immer platter. Die Botschaft lautet, es kommt nicht aufs Geld an, sondern auf Gefühl. Liebe kann man nicht kaufen, beeindrucken kann man nicht mit Geld. Müssen das Kinder in einem extra Buch lernen, oder wissen wir das nicht schon? Schade.
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