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Kundenrezensionen

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am 20. März 2017
Ich habe das Buch in der Hörbuchfassung. Vielleicht liegt es an dem hervorragenden Leser, ich weiß es nicht, aber ich finde es echt witzig und gut. Daher habe ich die teilweise sehr negativen Rezensionen gar nicht verstanden. Ich habe es mir gleich noch einmal angehört. Mir gefällt der Humor, die Ausdrucksweise und die Idee die dahinter steht. Kurzum ich war davon begeistert.
Meine Empfehlung hat das jedenfalls.
Thomas
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am 4. Juli 2011
Zum Inhalt wurde hier ja schon alles gesagt, hinzuzufügen sei nur noch:
Nicht lesen, hören!
Was Bastian Pastewka hier leistet, wie vielen unterschiedlichen Personen er ein unverwechslbares Profil gibt, ist einfach wunderbar und ein großes Hörerlebnis.
Die Geschichte ist witzig, spannend und vielseitig und als Abend- oder Urlaubslektüre nur zu empfehlen.
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am 7. November 2009
Eine grundsätzlich nicht schlechte Idee wird in diesem Buch, durch mangelnde Schreibkunst, zur Mittelmäßigkeit verdammt. Das heiteres selten Nobelpreis fähig ist, klar, damit muss Autor Gantenberg leben. Aber ein bisschen weniger Fernsehen und etwas mehr Literatur hätten dem Buch nicht geschadet.

Dialoge wie:
"Erkältet?"
"Nein, warum?"
"Du räusperst."
"Ich bin nicht erkältet."...
"Dann trink was."
"Ich hab aber keinen Durst."
"Gut.",

verursachen Schmerzen beim Lesen. An diesen Stellen erspart uns der Autor nichts, bis auf das Lachen.
"Neuerscheinung" ist leichte Lektüre, manchmal heiter mit etwas Situationskomik, aber weder unverschämt komisch noch vollkommen ohne Humor. Die einzelnen Kapitel sind kurz, manchmal nur eine Seite lang, sodass das Buch auch zur Pausenlektüre taugt.
Mir ist das Buch per Zufall in die Hände gefallen. In einem Buchladen 13,95 EUR dafür ausgeben? Da gibt es wohl sinnvolleres. Kann man lesen, muss man aber nicht.
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am 6. Juni 2011
Ich kann mich ganz schlecht von Büchern trennen - dieses habe ich nach ca. 100 gelesenen Seiten direkt ins Altpapier geworfen. Langweilig und sinnfrei - man muss sich beim Lesen quälen. Ich bin selbst großer Fussball-Fan, aber dass der Autor als BVB-Fan in fast jedem Kapitel einen Hieb in Richtung Schalke 04 setzt gehört für mich nicht ins Buch und hat mich wirklich angenervt....
Das Buch war schon reduziert, aber leider habe ich immer noch 3,49 Euro bezahlt - geschenkt ist hier noch zu teuer!
Gantenberg? - Nein danke! Nie wieder...
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am 13. August 2009
Die Bugwelle des Comedy-Overkills der privaten Fernsehsender schwappt schon seit einer Weile in die Belletristik. Wer fade Witze für fade Formate wie "Die dreisten drei", "Zack - Comedy nach Maß" oder Endstumpfsinn wie "Alles Atze" zu verfassen in der Lage ist, wird von Verlagen hofiert, die die nicht minder dünnsinnigen Machwerke der Autoren, zuweilen aber auch der Darsteller selbst, bereitwillig in die Buchhandlungen verklappen. Ralf Schmitz, Martina Brandl, Moritz Netenjakob, Mark Werner, Eckart von Hirschhausen, David Safier, Tommy Jaud, Ralf Husmann und wie sie noch alle heißen. "Names sell" lautet die Devise. Wer mal was für den "Fun Freitag" konzipiert hat und dieserart auf die PR-Unterstützung seiner Komikerkumpels hoffen darf, findet auch seinen Weg in die Verlagsprogramme. Qualität spielt dabei eine nur untergeordnete Rolle, wenn überhaupt. Die Rechnung geht auf, und das Unterschichtfernsehpublikum amüsiert sich auf niedrigem Niveau an den Pools und Stränden von Mallorca. Okay, diese Leute haben ja sonst auch wirklich nichts zu lachen.

Gantenberg ist so einer. Da Formate wie "Alles Atze", für das er verantwortlich gezeichnet hat, erstaunlicherweise keine Straftatbestände erfüllen, ist der Mann auf freiem Fuß - und er hat einen "Roman" geschrieben. Wie alle Vorbilder recherchefrei, ich-erzählt, voller Kommentare, superlustiger Vergleiche und, was wenig wundert, in der Medienwelt angesiedelt. Da auch diese "Autoren" - immerhin - verstanden haben, dass man nur über Dinge schreiben sollte, von denen man etwas versteht, ergibt sich das quasi von selbst.

Paul Elmar ist Lokalredakteur bei einem kleinen Blatt irgendwo in der westfälischen Provinz. Mehr erfährt man über diese Figur auf den großzügig gesetzten knapp 280 Seiten genaugenommen nicht. Paul schwatzt viel über nichts und führt eine irgendwie leicht versandete Ehe mit Bettina, die für einen christlichen Bildungsverein tätig ist, ansonsten hat die Hauptfigur so viel Farbe wie die Mondrückseite, tändelt zwischen Depp und postintellektuellem Frauenversteher. Er kommt auf die Idee, einen Fortsetzungsroman zu schreiben. Einen "emanzipatorischen", dessen Hauptfigur Hannah ist, die unsterbliche Schwester Jesu: "Die Messias". Die dünne, witzfreie und vollständig unoriginelle Serie, die der Romanleser auch noch zu konsumieren genötigt wird, entwickelt sich alsbald zu einem gewaltigen Erfolg. Da Paul unter einem Pseudonym schreibt, sind total lustige Verwicklungen natürlich vorprogrammiert. In die sind dann noch ein paar andere Knalltüten involviert, die sich Gantenberg ausgedacht hat.

Von Stil darf man bei diesem Roman nicht reden, auch nicht von Spannungsbögen, Lakonik oder pfiffigem Humor. Stattdessen bekommt man "komische" Szenen aus der Mottenkiste präsentiert, etwa das Gespräch mit dem Pfarrer, währenddessen Paul Elmar glaubt, es ginge um seinen geheimen Fortsetzungsroman, während der Pfarrer aber, bruhaha!, eigentlich davon spricht, Paul Elmar als Helfer für das Pfarrfest akquirieren zu wollen. Oder Sitzungen des Bauausschusses, die Pauls Mobiltelefon laufend stört. Göttlich.

Das einer fortwährenden Leserfolter gleichkommende Hauptelement des Buches aber ist jene, in fünfzehn - glücklicherweise kurzen - Folgen erzählte Geschichte um Hannah, unsterblich, ein bisschen dick und auf der Suche nach dem Mann fürs Leben. Hannah ist so schlau wie eine Herdplatte und stellt eine platte Mischung aus Bridget Jones und Daisy Duck dar. Ihre Erlebnisse aber sorgen, wie Gantenberg behauptet (Behauptungen stellen den Großteil der Erzählung dar), für eine Welle der Identifikation, lösen gar eine Art Rebellion aus. Dabei bestehen die vermeintlichen Skandälchen aus so bahnbrechenden Forderungen wie derjenigen, die Gleichberechtigung endlich auch in der katholischen Kirche durchzusetzen. Ja, ist es denn wahr! Es steht zu vermuten, dass der Autor des Buches während der vergangenen dreißig Jahre tatsächlich nur Fun-Freitage angeschaut hat. Die gesamtgesellschaftliche Entwicklung muss komplett an ihm vorbeigegangen sein.

Mir tun die armen Lektoren leid, die von ihren Vorgesetzten solchen gequirlten Mist vorgesetzt bekommen, um daraus Bücher machen zu müssen. Mir tun die fähigen Autoren ohne "Comedy-Erfahrung" leid, die mit ihren Debüts scheitern, weil sich Verlage und Medienmaschine auf diese Hirntotenbelletristik stürzen, weil sie leichter zu verkaufen ist. Mir tun die Leser leid, die als einzige Lektüre im Jahr so einen vermurksten Unlustigdreck inhalieren und glauben, es wäre Literatur.

"Neu-Erscheinung" (schon der subtile Wortwitz des Titels ist ein Brüller) ist so originell wie "Deine Augenfarbe passt zu meiner Bettwäsche"-Anmache, so stilvoll wie Katja Kesslers BILD-Unterschriften zu den Nacktfotos auf der Titelseite, so skandalös wie ein Furz in der Wüste, so amüsant wie Psalm 23 und so literarisch wie das Telefonbuch von Mueggelheim. Wer diesen Roman geschenkt bekommt, sollte über eine Umfeldveränderung nachdenken.
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am 28. Oktober 2009
Das unterhaltsamste und kurzweiligste Buch, das ich in der letzten Zeit gelesen habe ist sicherlich "Neuerscheinung" von Michael Gantenberg. Das Cover strahlt gelb mit der Sonne um die Wette.

Der Lokalredakteur Paul Elmar Litten arbeitet beim westfälischen Heimatboten und lebt in einer Kreisstadt. Endlich bekommt er die Möglichkeit zu zeigen, was wirklich in ihm steckt, jedoch nur im Verborgenen. Nur der Herausgeber weiß, dass sich Paul hinter dem Pseudonym "Bella Gabor" verbirgt, aus deren Feder der spektakuläre Fortsetzungsroman auf Seite 1 des Heimatboten stammt: "Die Messias".
Das ist die Geschichte von Jesu Zwillingsschwester Hannah, die trotz ihrer 2000 Jahre, die sie nun auf Erden wandelt, immer noch eines vermisst, das wahre Leben. Sie möchte sich verlieben... Ihr Vater (demnach Gott) schenkte ihr zu ihrem 34. Geburtstag die Unsterblichkeit und die Fähigkeit immer die Wahrheit zu erkennen. Und nun möchte sie nur noch ein Leben haben, aber ein leidenschaftliches, möchte belogen werden und selbst lügen - Frau sein.
In der katholischen, westfälischen Gemeinde sorgt dieser Fortsetzungsroman natürlich für heftigen Gesprächsstoff, auch Pauls Frau Bettina bleibt von der Geschichte nicht unberührt. Doch sie ahnt nicht, wer dahinter steckt... dies führt unweigerlich zu Chaos. Und Paul, der möchte gerne durch die Geschichte die Liebe seiner Frau wieder gewinnen, natürlich im Verborgenen, versteht sich...

Teilweise habe ich das Buch beim Zugfahren gelesen, ab und an laut lachend. Ich finde die Idee mit Jesu Schwester schon sehr gelungen, auch wenn sie zwischenzeitlich ein wenig an ihrer Spritzigkeit verliert. Möglicherweise ist es vor allem ein Buch, das Frauen mögen, mir hat es gefallen.

Michael Gantenberg bekannt geworden als WDR- Radiomoderator, Gastgeber des Satiremagazins "Extra 3", schrieb für DIE ZEIT und die FAZ. Erhielt den Grimme-Preis für "Ritas Welt" und den Deutschen Fernsehpreis. Zudem entwickelte er "Alles Atze" und "Nicola".
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am 16. April 2010
...ohne es vorher gelesen zu haben... Ich entschuldige mich hiermit bei dem Beschenkten, dass ich ihm ein so langweiliges und aufgrund der krampfhaft immer wieder herbei geschriebenen Metaphern extrem mühsam zu lesendes Buch geschenkt habe! Ich bin selbst Westfälin, habe aber den versprochenen westfälischen Humor nicht entdecken (oder entschlüsseln?) können. In diesem Sinne: Lasst das Buch dort, wo es ist - in den Weiten der Lagerräume von Amazon! Um die Altpapiersammlung des örtlichen Schützenvereines zu unterstützen, tut es auch die Tageszeitung inklusive beiliegender Werbeprospekte!
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am 20. Januar 2013
Wunderbar und überraschend. Das Jesus eine Schwester oder sogar Brüder hatte: ...warum nicht - ein schöner Gedanken.
Und innerhalb des "normalen" Alltages in einem Seelendorf treffend und humorig beschrieben.
Sehr zu empfehlen - halt wunderbare Kurzweil.
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am 27. August 2012
Das hat einfach richtig Spaß gemacht. Originelle Idee, die Menschen in Westfalen wunderbar auf den Punkt getroffen. Klasse Sprache. Intelligenter Humor. Richtig gut-unbedingt lesen und köstlich amüsieren.
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am 4. Januar 2016
Schade, die Buchidee ist so toll, aber die Umsetzung leider nicht so. Aus der Figur "Die Messias" hätte man so viel rausholen können. Teilweise sehr wirr.
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