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am 13. Dezember 2016
nicht ohne Grund ist das Buch weitgehend wie ein Glossar mit numerierten Abschnitten aufgebaut. Das erleichtert das Aufsuchen bestimmter Themen, wo Querverbindungen aufgezeigt werden.
So wird man der Überfülle von Informationen häppchenweise Herr. Der Inhalt wirkt für manchen Neuling merkwürdig "weltfremd" , da die technisierte und mediengerechte aufdringliche Lebenswelt weit entfernt scheint. Doch beim geduldigen Hineinlesen merkt man irgendwann, dass diese Welt tiefe Schatten wirft. Wenn z.B. die Intentionen der Materialisten für den materialistisch getrimmten Durchschnittsmensch beschrieben werden.
Dieser soll durch implantierte Chips "ein bequemeres und reichhaltigeres Leben" erlangen, sprich direkten Zugang zu allen verführerischen Medien und Süchten. In Wahrheit aber soll er total kontrollierbar und lenkbar , also kritiklos und willenlos sein. Was ja in großen Teilen bereits heute der Fall ist.
Denn, das beschreibt Risi ansatzweise, die materialistischen Dogmen werden nur von Außenseitern hinterfragt, obwohl die meisten davon längst widerlegt bzw. völlig unbewiesen sind. Dass sie trotzdem fast widerstandslos in Milliarden Gehirnen als eherne Wahrheiten eingepflanzt werden konnten, ist nur durch eine perfekte Indoktrinierung und riesige Organisationsstrukturen auf globaler Ebene zu erklären.
Wie erschreckend weit dies in den letzen Jahrzehnten fortgeschritten ist, wurde mir des öfteren bewußt, wenn ich in Filmen, Büchern und Zeitschriften aus den 50 er bis 70er Jahren Berichte über UFOs, parapsychologische Phänomene usw. las. Dabei wurde teilweise relativ unbefangen über diese Phänomene berichtet, allerdings gab es auch bereits massive KOntrollmechanismen, wie der Fall Bruno Gröning in den 50er Jahren bewies. Jedenfalls gibt es heute so gut wie keinen "seriösen" Verlag, Zeitschrift oder Wissenschaftler , der/die offen und objektiv über heiße Eisen wie Nahtoderfahrungen, UFOs oder Wunderheilungen berichten. Der SPIEGEL hat 1973 noch erstaunt zugegeben, daß das Musikmedium Rosemary Brown offensichtlich hunderte von Musikstücken aus dem Jenseits von berühmten Komponisten in die Feder diktiert bekam. Und keine Anzeichen von Betrug erkennbar waren. Und es gibt alte Videos dieser Zeit, in denen englische Wissenschaftler und Musikfachleute die Echtheit dieser Manifestationen offen zugeben. Heute wären solche Veröffentlichungen undenkbar.
Es ist also schlüssig, was Risi - entgegen dem vermeintlich weitgehend freien Medien- und Wissenschafts-Klima - an die Wand malt- und durch entsprechende Zitate von Materialisten unterstützt.
Aber das Buch ist vor allem nützlich, um die komplizierten und unübersichtlichen, dazu kaum veröffentlichten, Puzzleteile der verschiedenen philosophischen, religiösen und "wissenschaftlichen" Weltbilder zu ordnen und in eine verständliche ZUsammenschau zu bringen.
Dazu muß man immer wieder passende Leseansätze machen, aber es lohnt sich. Vor allem auch, weil ein klar umrissenes positives Weltbild hindurchschimmert, das eine positive und glaubwürdige Alternative zu den medial alsSchwarz-Weiß-Gegensätze hochstilisierten Weltbildern des ("einzig wahren und bewiesenen") Materialismus und des (vom Materialismus gekonnt verteufelten) Kreationismus bietet.
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am 7. November 2009
Der radikale Mittelweg
Armin Risi

Die Überwindung von Atheismus und Monotheismus" lautet der Untertitel des neuen Buches von Armin Risi. Der schweizer Autor wähl bewußt Überwindung", nicht Kampf". Sein langes Studium östlicher und westlicher Philosophie (davon allein 18 Jahre in verschiedenen Klöstern als Mönch) und sein grundlegendes Wissen über Religionen und ihre Geschichte, gepaart mit einem naturwissenschaftlichen und spirituellen Rüstzeug fernab von Dogma ließen hier ein Manifest einer theistischen Weltsicht entstehen, das in seiner Tiefe beispielgebend ist. Wer die früheren spirituellen Grundlagenwerke von Risi kennt, der auch als Lyriker und gefragter Referent bekannt ist, (u.a. Vegetarisch leben" - zus. mit Ronald Zürrer; das meistverkaufte Buch zum Thema Vegetarismus in Deutschland, Gott und die Götter", Machtwechsel auf der Erde" und Licht wirft keinen Schatten", wird hier sicher Vieles von dem wiederfinden, was er bereits kennt, jedoch einem Leser, der mit diesen Gedanken das erste Mal in Berührung kommt, öffnet sich ein profundes Bild, was in sich aufbaut, gründlich und gut recherchiert ist und viele originale Quellenverweise hat - wie bereits von seinen früheren Werken gewohnt.

Neu ist der besonders umfassende Verweis auf die Wurzeln, Verfremdungen und Ähnlichkeiten von monotheistischen Strömungen und ihrem scheinbaren Gegenpart - dem Atheismus in seinen Ausprägungen (als. z.B. Humanismus) bis in die Gegenwart - deutlich gemacht in ihren materiellen Auswirkungen auf die Menschheit und den Planeten Erde. An ihren Früchten werden wir sie erkennen" ist dabei Risis roter Faden.

Er vergleicht in seinem Buch die 3 verschiedenen Weltbilder ATHEISMUS, MONOTHEISMUS und THEISMUS anhand ihrer 3 verschieden angenommenen Urgründe des Seins:

* Materie als physikalische Substanz und letztendlich in ihrer höchsten ausgeprägten Form Erzeuger von Bewußtsein. (Atheismus, Darwinismus)

* ein Schöpfer, der sich nur durch eine einzige Konfession über eine Heilslehre wortgetreu offenbart (Kreationismus, monotheistische Religionen)

* ewiges Bewusstsein sowohl im Relativen als auch im Absoluten (Involution = interdimensionale Evolution statt materialistischer Evolution) - so die theistische Weltsicht. Dem Autor geht es dabei vor allem um die Herausarbeitung eines Menschenbildes, wo der Mensch frei von Manipulation und sich seiner wahren Herkunft und Abstammung bewußt wird. Ausführlich beschreibt er die lange Reise des Wissens über unsere wahre Herkunft als geistige Wesen durch die Zeit der Dualität anhand der Entwicklung der - u.a. heiligen - Schrift(en), der Gründung von Geheimbünden und Mysterienschulen bis hin zur modernen Esoterik in ihrer atheistischen und monotheistischen Ausprägung.

Atheistische Fehlinterpretationen in den Naturwissenschaften, Ideologien und Philosophien werden ebenso aufgezeigt, wie die absolutistischen intoleranten Formen der Erklärung von uns und unserer Welt, die verschiedene Religionen hervorgebracht haben. Risi zielt auf den verbindenden, positiven theistischen Kern aller Religionen und Weltanschauungen, somit auf die gemeinsamen Wurzeln, geht parallel ebenfalls an die Wurzeln des Übels der Spaltung der Menschheit, um dadurch den Geist der Spaltung in der Welt zu überwinden", wie er selbst gern formuliert. Eine radikale Wurzelsuche und -behandlung, wie ich finde und ebenso ein Buch, was Mut macht.

miraculix (Michael Marschhauser)
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am 3. November 2009
Dieses Buch stellt sicher eines der wichtigsten "theologischen" Bücher der Gegenwart dar. Die eigentliche Theologie wird ja heute nicht an unseren staatlich-theologischen Fakultäten gemacht (die längst nicht mehr an die Universitäten pluralistischer Staaten gehören), sondern von den freien, nicht durch Gehälter und Ehren bestochenen Geistern, von Köpfen, welche die uralte Weisheit über die göttliche Natur des Universums und des Menschen (Theosophie) für unsere Zeit neu zur Sprache bringen. Armin Risi hat sich mit diesem Buch erneut als einer der profiliertesten "Theosophen" (um nicht den missbrauchten Ausdruck "Theologen" zu verwenden) erwiesen. Er stellt richtig heraus, dass der Atheismus nur der moderne Zwillingsbruder eines konfessionell verengten Monotheismus ist, weshalb im allgemeinen Bewusstsein die Alternative zu den kirchlich-monotheistischen Doktrinen noch immer der Atheismus zu sein scheint.

Risi weist den aus diesem Dualismus herausführenden radikalen Mittelweg auf: Gott als der Absolute sei zwar nicht einfachhin identisch mit dem Universum, aber umfasse alles Relative. Er spricht diesem Absoluten bewusste "Individualität" zu - das, was früher "Personalität" genannt, aber stets figürlich und begrenzt missverstanden wurde. Hier würde ich mir (als Reflexionsphilosoph) wünschen, dass das individualisierende Prinzip deutlicher namhaft gemacht würde. Meines Erachtens ist es die Selbstbezüglichkeit (Selbstreflexivität), die wir auch als göttlichen Funken im menschlichen, endlichen Selbstbewusstsein wiederfinden: die Gottheit als das "Selbstbewusstsein des Universums", wie ich meine formulieren zu dürfen.In dieser Formel drückt sich die Einheit von Transzendenz gegenüber dem Universum sowie Immanenz in ihm aus, doch nicht als bloß behauptetes Sowohl-als-auch, sondern als eine aus dem Prinzip des selbstreflexiven Inneren gegenüber dem Außen: das Universum als die der Gottheit zugehörige Andersheit, als Körper oder Gewandt der Gottheit.

Am Schluss seines reichhaltigen Gedankengangs, der u.a. eine (vom kreationistischen Fundamentalismus weit entfernte) Alternative zur darwinistischen Evolutionstheorie zum Höhepunkt hat, versucht Risi eine Ehrenrettung der drei abrahamitischen Religionen im theistischen statt monotheistischen Sinne: im Sinne des absoluten, "einen" statt des "einzigen" Gottes. Mich überzeugt dieser Rettungs-Versuch am wenigsten. Auch soweit es wahr sein mag, dass die großen Gründergestalten dieser abrahamitischen Religionen vom Absoluten und nicht mehr von einem höchsten Stammesgott inspiriert waren (was mir nur von Jesus evident ist), so war doch die Institutionalisierung ihrer Grundintuitionen jedes Mal monotheistisch im Sinne von ausschließlich. Die Wort-Etiketten "monotheistisch" oder "theistisch" scheinen mir nicht allein tragfähig - wohl aber die thesenhaft formulierten Grundeinsichten dieses hervorragenden Buches. Es dürfte in Sprache und Gedankenführung allen Interessierten und Suchenden zugänglich und wertvoll sein, die ihre "monotheistischen" oder "atheistischen" Vorurteile zu überdenken bereit sind.
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am 15. Mai 2013
Armin Risi erklärt in gut verständlicher Weise den theistischen Weg und warum es wichtig ist, den atheistischen und den monotheistischen zu überwinden. Er zeigt einen Weg auf, der in die echte angewandte, freimachende Spiritualität führt. Ich fand hier unter anderem eine Zusammenfassung meiner persönlichen Überlegungen und Erfahrungen, die ich durch den hawaïanischen und peruanischen Schamanismus gemacht habe. Absolut zu empfehlen für Menschen, die auf der Suche sind und bleiben.
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am 16. Januar 2011
Dieses Buch könnte eines der Grundsteine sein, für eine friedlich miteinander umgehende Menschheit, da hier nicht Symptome behandelt, sondern die Wurzeln aufgezeigt werden, die die Menschheit spalten. Atheismus und Monotheismus seien beschränkte Weltsichten, doch im Kern jeder Religion ließen sich die Wahrheiten finden, die tief verschüttet sind und von Armin Risi auf einmalige Art und Weise wieder hervorgebracht werden, um damit zu verdeutlichen, dass der Ursprung aller Religionen der selbe ist. Die Erkenntnisse können nicht nur die Menschheit als ganzes, sondern auch jedes Menschenleben als einzelnes zu einem liebevolleren Umgang bewegen, indem das Wissen um die geistige Herkunft der Menschheit und die Realität des multidimensionalen Kosmos durch diese Publikation bewusst wird.
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am 13. Januar 2011
Dieses Buch von Armin Risi ist absolut top und eines meiner Lieblingsbücher in dieser Kategorie. Allerdings ist es nicht einfach und nicht mal schnell wegzulesen wie ein Roman. Dafür ist es aber auch nicht gedacht. Ich habe dieses Buch als so unglaublich genau und klar empfunden, das ich mich manchmal einfach nur darüber gefreut habe, in welchem Stil es geschrieben und bearbeitet wurde. Der umfangreiche Anhang erklärt soviel, was man im Laufe des Textes vielleicht nicht sofort verstanden hat. Ich halte dieses Buch für alle Menschen lesenswert, die merken, das hier irgendwas nicht stimmt und willens sind, auch etwas zu verändern. Das das macht bekanntlich erst einmal bei sich selbst. Dieses Buch gibt hervorragende Einblicke in andere Denkansätze und Denkweisen und gibt einem somit die Möglichkeit diese Denkansätze mit in sein eigenes Leben zu nehmen. Nichts ist wichtiger auf dieser WElt, als unsere
Denkweise mal zu überdenken. Danke Armin Risi
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am 20. August 2011
Armin Risi hat es geschafft, die Problematik der Extreme Atheismus einerseits und Monotheismus andererseits klar zu benennen und zeigt Lösungen auf.
Ich verstehe unter Monotheismus auch "christlichen Fundamentalismus".

Bibel-Fundamentalisten betonen immer wieder, daß es außer Jesus keinen Weg gibt ("Weg, Wahrheit und Leben"; nach dem Johannesevangelium). Aber alle andersgläubigen zu verdammen, so wie es diese Fundamentalisten tun, halte ich für grundsätzlich falsch!
Es gibt sicherlich auch in anderen Religionen Stellen, die besagen, daß der einzig richtige Weg der ihrige ist! Angeblich würden alle anderen in die Verdammnis führen...

Diese Einseitigkeiten entlarvt Risi sehr treffend!

Besonders interessant ist die Risis These, daß "Gott NIE straft"!
Es gibt genug Bibelstellen, die das Gegenteil davon beschreiben. Durch die Erwähnung, daß in früheren Zeiten (Tempel)-Priester sehr mächtig waren und diese Drohbotschaften verfaßten (>Evangelium heißt FROH-Botschaft, NICHT DROH-Botschaft!<), liefert A. Risi die passende Erklärung dafür.

Auch wenn manches etwas schwer verständlich erscheint (v.a. Sanskrit-Begriffe wie Paramatma, ...); so kann ich abschließend nur eines sagen:
> Dieses Buch beinhaltet wahre Weisheit! <

Wenn ich auch nur einer von vielen Katholiken bin, so DANKE ich GOTT für dieses Buch und für die Weisheit des Autors!!!
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am 25. Juli 2012
Armin Risi versteht es, in diesem Buch die beiden spaltenden Weltsichten des naturwissenschaftlich-empirischen Atheismus und des dogmatischen Monotheismus zu überwinden und den Leser zu einer ganzheitlichen Weltsicht zu führen.

Die Gottessicht des Papstes aber auch die der evangelikalen Kreationisten hält die Spaltung ebenso aufrecht wie die radikale Abkehr von jeder Transzendenz, wie sie Atheisten, wie Dawkins in seinem 'Gotteswahn', propagieren. Ganz dem Prinzip Hegels folgend, muss es zu einer Synthese dieser beiden Antithesen kommen: Weder gibt es einen starren Gott, der von der Welt und den Menschen getrennt waltet und irgendetwas von den Menschen 'will' oder ein bestimmtes Ergebnis verlangt, noch in die Welt zufällig entstanden, vollkommen sinnfrei und ist das Leben endlich. Vielmehr sind alle Menschen selbst der Gott, der sich durch sich selbst erfährt und sich daher in 'Viele' aufspaltet, wie auch Tiere und Pflanzen, Amöben, Zellen oder Atome. Alles lebt und erfährt, nur auf verschiedenen Bewusstseinsebenen, mit anderem Fokus. Ein lebendiges Bewusstsein, das nur dadurch ewig ist, dass es in ständigem Wandel begriffen ist. Wie Neale Donald Walsch seine vornehmlich amerikanischen Leser von der Fixierung auf christliches Gedankengut befreit und zu göttlicher Selbstliebe und den Lehren über das Gesetz der Anziehung (Jeder erschafft durch Gedanken seine eigene Realität) geführt hat, ist auch Armin Risi ein solcher Wegbereiter; für deutschsprachige Monotheisten, aber eben auch für Atheisten, was einer doppelt wertvollen Leistung gleichkommt. Er leistet für beide ein hervorragendes 'Bridging'(Brückenbauen) zu den Lehren der nicht-physisch fokussierten Wesen wie 'Seth' oder 'Abraham', die zeigen, wie wir Menschen unsere Realität auf göttliche Art erschaffen können, wenn wir keine Spaltung mehr sehen und unsere Gedanken auf positive Ergebnisse ausrichten. Also wenn wir uns von innen(Gefühle, inneres Wesen, breiter fokussiertes Bewusstsein) leiten lassen und nicht von außen(Bücher, andere Menschen, Traditionen).

Insofern ist das Verweilen bei dieser Spaltung, ihre Beurteilung als ein Problem eher als eine Möglichkeit zur weiteren Bewusstwerdung, was erst die Spaltung schafft. Denn auch wer Monotheisten oder Atheisten für ihre Radikalität und Spaltung angreift, spaltet letztlich selbst.
"
Versuche, die Anhänger verschiedener Religionen auf diesen Mittelweg zu führen, gibt es einige (Neale Donald Walsch mit seinen "Gesprächen mit Gott" oder Semel mit seinem "Neuen Evangelium"), im Naturwissenschaftlichen Bereich gibt es aber kaum Bücher, die dies unternehmen. Armin Risi ist dies sowohl in dem einen, als auch im anderen Bereich gelungen.
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am 11. Februar 2011
Angesichts der globalen Bedrohungen und Krisen ist ein tiefgreifender Bewusstseinswandel für das Überleben der Menschheit nötig. Wir leben in einer Zeit, die uns mit den Folgen der in den letzten zwei- bis dreitausend Jahren vorherrschenden Weltbilder und ihrem Monopolanspruch konfrontiert.
Armin Risi befasst sich auf seine ganz eigene Art und in flüssiger Sprache mit den beiden großen Richtungen Monotheismus - dem Glauben an einen einzigen Gott - und Atheismus - der Leugnung der Existenz Gottes. Es sind diese Gegenpole, die in verschiedenen Ausformungen die Welt und unser Denken zutiefst geprägt haben. Beide führten zu Feindschaft, Kriegen und Zerstörung. Keine Richtung für sich allein war in der Lage, ein Konzept zu liefern, das Gräben wirklich überwinden, Brücken schlagen und Verständigung herbei führen konnte. Deswegen lautet das Gebot der Stunde: Überwindung von Monotheismus und Atheismus hin zu einem neuen, humanen Weltbild, für das der Autor keinen neuen, künstlichen Namen prägt, sondern den bekannten Begriff »Theismus« verwendet.
Risi zeigt einen neuen »Mittelweg« auf, der keineswegs etwas mit Mittelmaß zu tun hat, sondern auf ein gesundes Gleichgewicht hinweist. Auch das Wort »radikal« steht für seine ursprüngliche Bedeutung: Es stammt von dem lateinischen Begriff »Radix« ab, das Wurzel, Ursprung bedeutet. So geht der »radikale Mittelweg« den Ursachen für die heutigen Probleme der Menschheit auf den Grund, um eine konsequente, eine radikale Veränderung möglich zu machen.
Dieses Buch ist das Manifest eines neuen Weltbildes ' des Theismus mit all seinen praktischen Bezügen für das geistige, spirituelle und tägliche Leben. Es öffnet das Tor für einen Paradigmenwechsel. Es hat tiefen Einfluss auf mein Denken genommen - und es wird Sie verändern, wenn Sie sich für seine Botschaft öffnen.
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am 23. August 2013
und wirklich sehr klar beschrieben, erklärt und zusammengefaßt. er bleibt wirklich die ganze zeit
neutral, manipuliert nicht, verurteilt nicht sondern läßt raum für eigene erkenntnisse. mir hat es sehr
geholfen das ganze im zusammenhang zu verstehen was religion bewirkt und wo sie eigentlich eher
nicht so gut tut - wage ich mal zu sagen. ist ja meine persönliche meinung. tolles buch aber
"schwere kost" würde klitschko sagen.
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