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TOP 1000 REZENSENTam 2. Februar 2008
Ich lese sehr viel aus dem Bereich Paläoseti und Geschichte allgemein und muß sagen, daß das Buch eine einzige Zusammenfassung von Thesen aus schon bekannten Werken von Däniken, Bauval, Hancock. Sitchin, Bürgin & Co ist. Nix Neues wurde mitgeteilt, kein Geheimnis wurde gelüftet, das ganze Buch ist meines Erachtens nur reines Recycling bekannter Thesen und Fotos. Die einzig "aktuellen" und "neuen" Fotos sind in Briefmarkengröße und unscharf.
Für Neueinsteiger in den Themenbereich Paläoseti sicherlich ein interessanter Überblick, aber für alle anderen enttäuschend. Hält nicht, was es verspricht.
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am 3. Juli 2009
Auch auf die Gefahr, dass ich hier in der absoluten Minderheit bin,
so muss ich hier doch mal meine Enttäuschung zum Ausdruck geben.

Vom anfänglichen Fieber erfasst, dass nicht alles mit rechten Dingen zugehen konnte, bin ich von der Beweisführung des Autors weit enttäuscht.
Mir kommt es etwas übertrieben gesagt so vor, dass nur die Meinung von Erdogan Ercivan die einzig wahre sei, und alle anderen auf der Welt seien Spinner.

Was z.B. die Orion-These angeht, so wird im Groben wieder das aufgewärmt, was Bauval und Gilbert eh schon geschrieben haben, allerdings mit dem Versuch es als eigenes Gedankenwerk darzustellen.

Auch was die kleinen schwarz-weiss Fotos im Buch angeht, so lassen diese nicht wirklich viel erkennen. Hier wäre der Verlag wesentlich besser beraten gewesen, wenn man große farbige Fotos verwendet hätte, wie es hier Pyramidengeheimnisse?: Enträtselte Mysterien z.B. sehr gut geschehen ist.

Für einige Verschwörungsanhänger mag das Buch gut sein, für mich ist die
Beweislage zu dürftig!
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. August 2007
Nicht zum ersten Mal legt der Autor ein populäres Sachbuch vor, das seine wachsende Lesergemeinde mit grossem Applaus bedacht. Auch diese Arbeit provoziert, weil es dem Autor gelingt, die enge Sicht der Wissenschaft zu sprengen und Sachverhalte zu verknüpfen, die zu einer neuen Sicht der frühen Geschichte Ägyptens zwingt. Die bereits von R. K. G. Temple sowie auch von R. Bauval und G. Hancock anvisierte Entschlüsselung des Sirius-Rätsels wird hier feinsinnig aufgerollt, weil die Verknüpfung von Bautechnik, Astronomie und Religion dem Autor höchst brisante Schlussfolgerungen erlauben. Auch diese Arbeit stärkt letztlich den Verdacht, dass einige Archäologen Forschungsarbeiten und ihre Erkenntnisse der breiten Öffentlichkeit vorenthalten, um uns möglicherweise vor einer schmerzenden Wahrheit zu schützen. Welche Wahrheit? - die Lektüre zwischen den Zeilen Ercivans macht den Blick auf eine Geschichte frei, die uns mehr als nur den Atem raubt!
So dürften wir mit Spannung den nächsten "Streich" von Ercivan erwarten, der die Wissenschaft in Erklärungsnotstand bringt.
Schade, eine mehr an wissenschaftlichen Kriterien orientierte Zitierweise würde dieser empfehlenswerten Arbeit noch mehr Gewicht verleihen und die Wissenschaft verstärkt in Zugzwang bringen.
Insgesamt ein tolles Buch, verständlich und spannend geschrieben - also ein echter Sachbuch-Thriller, der ein breites Publikum verdient.
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am 20. Februar 2010
Mit großer Erwartung schlug ich das Buch auf, denn nach vielen sehr guten Rezensionen, die ich mir im Netz durchgelesen hatte, konnte ja wohl nichts mehr schiefgehen... Denkste!! Ich habe wirklich schon lange nicht mehr ein so unausgegorenes und strukturloses Buch, das sich mit diesem eigentlich höchst brisantem Thema beschäftigt, gelesen. Man kann ja nicht sagen, das Herr Ecrivan haltlose Theorien oder allzu phantastische Behauptungen aufstellt, im Gegenteil sind seine Denkansätze sehr gut (auch wenn's nichts wirklich Neues gibt), doch die Art und Weise seiner gedanklichen Gliederung und Belege belegt stößt bei mir auf Unverständnis. Viele Male konnte er Spannungsmomente erzeugen, die aber dann sofort wieder zur Ernüchterung führten, und zwar aus dem Grund, da die Beweis- und Gedankenführung auch innerhalb jeweiliger Kapitel zu strukturlos ist. So behandelt man z.b im fünften Kapitel geheime ägyptische Priesterkasten und ihre Initiation um auf einmal, ohne Vorwarnung, zu den Eleusischen Mysterien in Athen überzuwechselt und ohne die leiseste Ahnung, was nun die Geheimhaltungsdoktrin der altägyptischen Priester mit den dionysischen Drogengelagen der Atherner zu tun hat, musste ich erst noch einmal rekapitulieren und mit ansteigender Verwirrung weiterlesen (sicherlich war mir bewusst, das ekstatischer Drogenkonsum in Priesterkasten weltweit verbreitet war, doch passte mir dieser Teil der Abhandlung gar nicht ins Gesamtkonzept). Am Ende besagten Kapitels wurde dann schnell zusammengefasst: "Anhand der vorgetragenen Beispiele ist deutlich zu erkennen, dass die Einnahme psychoaktiver Drogen ein Teil der Kulturgeschichte des Menschen ist,..." und Imhoteps Schüler wussten "schon darüber Bescheid, dass viele der Medikamtente ... auch halluzinogene Wirkung beinhalten". Was hat das mit der Sirius- Strategie zu tun? Und das war nur ein kleines Bespiel von so einigen strukturlosen Momenten. Genauso verhält es sich mit den Bildern, denn wenn ein Bild mal im Text beschrieben wird, will ich nicht wieder drei Seiten zurückblättern um es mir anzugucken. Das Ende des Buches (welches sich mit geheimen Untergrundanlagen unter dem Gizeh Plateau beschäftigt) ist dann Ernüchterung pur. Wiedereinmal wird Spannung aufgebaut: "Folgt man dem Spalt und dem weiteren Weg, gelangt man direkt zu den Kammern, die sich unter der Sphinx befinden. Vermutlich liegt dort ein weiterer Schlüssel zur Sirius Strategie." AUS! ENDE! Enttäuscht sah ich mich beim Umblättern mit dem Anhang konfrontiert. Also, was genau ist jetzt die Sirius-Strategie (ich kanns mir denken) aber eine ausformuleirte Zusammenfassung seiner These wäre als Abschluss doch nicht zuviel gewesen? Beim nächsten Mal bitte mehr auf den Punkt kommen und die Gliederung der Gedankenführung verbessern, Danke!
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am 18. August 2007
Dieses faszinierende Buch habe ich gerade mal gestern bekommen und heute schon durchgelesen, weil es mich dermaßen in seinen Bann gezogen hat und völlig fesselte. Zugegeben - ich habe einige Stellen zum Teil überflogen, aber jetzt fange ich es zum zweiten Mal an zu lesen und werde mir dabei dieses Mal etwas mehr Zeit lassen.

Erdogan Ercivan war für mich bislang ein völlig unbekannter Autor, der mir entgangen ist. Dieses Sachbuch über Imhotep und sein antikes Wirken ist fantastisch zusammengestellt und behandelt gewisse Themen über die ich in die selbe Richtung wie der Autor schön öfters spekuliert habe. Nun überraschte mich das Buch völlig, weil ich überhaupt noch nicht mitbekommen hatte, dass es derartige Sachbücher gibt. Es ist immerhin das siebente Buch von Erdogan Ercivan, der bereits seit 1995 publiziert. Und mir ist das alles in den letzten zwölf Jahren völlig entgangen.

Zum Inhalt:
Der Autor vertritt die Ansicht, dass die alten Ägypter bzw. der Mensch einst einen frühen Kontakt mit Außerirdischen hatte, die vom Sirius kamen. Diese mysteriösen Götter haben viele Spuren hinterlassen, die alle mit astronomischen Kenntnissen über den Sirius von der Erde aus betrachtet in Zusammenhang stehen, die der Autor in Form seiner interpretierten Sirius-Strategie zusammengefasst hat. Diese Darstellungen klingen zwar fantastisch aber dennoch logisch in ihrem Aufbau. Ich will an dieser Stelle nicht zuviel verraten, damit sich jeder selbst ein Bild davon machen kann.

Darüber hinaus behandelt der Autor auch die neuesten Forschungsergebnisse über verborgenne Kammerforschungen in den Pyramiden von Giseh und unterhalb der Sphinx. Während Erdogan Ercivan diese Gangsysteme unter Giseh mit über sechs Kilometern angibt, berichtet er von 44 Kilometern unter der Sakkara-Ebene. Das alles ist mehr als interessant. Des weiteren schreibt Ercivan über neue Kammern in der Pyramide des Cheops und Chephren, über die die Öffentlichkeit noch gar nichts erfahren durfte. Mit 240 Abbildungen versucht Erdogan Ercivan seine Forschung dokumentieren und damit zu belegen. Auch das gelingt ihm vortrefflich.

Ein faszinierendes Buch das man jedem weiterempfehlen kann!
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am 5. September 2007
Als Ingengieur und ständig interessierter Ägypten-Fan weckte das Buch über Imhotep mein Interesse. War das "Universalgenie" doch einer der ältesten Wissenschaftler der Antike. Mir war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst, dass dieser altägyptische Wissenschaftler von den Kollegen der Ägyptologie als der Erfinder der Pyramiden angesehen wird. Erst mit dem Hinweis in diesem Buch ist mir diese Gegebenheit wieder ins Bewusstsein gerückt.

Der Autor Erdogan Ercivan zeigt vermutlich daher in Kapitel 8 und 9 noch einmal auf, welche technischen Aspekte für das Kammersystem von Pyramiden zugrundeliegen und warum die Pyramiden-Geheimnisse in 2007 immer noch nicht enträtselt werden konnten. Ins besondere legt der Wissenschaftsjournalist in seiner Arbeit völlig neue Erkenntniss und Bildmaterial vor, die dadurch noch mehr Geheimnisse entstehen lassen.

Da waren Meister der Steinverarbeitungen am Werk, die über ein Wissen verfügt haben müssen das längst wieder verloren gegangen ist. Das wurde mir vor etwa zehn Tagen noch einmal verdeutlicht als ich die Montage von zwei 24x470 großen Eisenträgern, die jeweils 400 Kilogramm wogen, begleiten durfte. Die Träger wurden in eine Höhe von lediglich drei Meter gehebelt, wobei dafür acht Handwerker tätig waren - die Arbeit dauerte mit modernsten Mitteln immerhin sieben Tage!

Im Vergleich dazu haben die Ägypter 70.000 Kilogramm schwere und doppelt so lange Steinblöcke über 70 Meter hoch transportiert und mit einem Fugenabstand von weniger als einen Milimeter exakt verlegt. Den Transportweg vom Steinbruch zur Pyramidenbaustelle überhaupt nicht zu erwähnen.

Ercivan hat recht, wenn er die Ansicht vertritt das die Pyramiden vollkommen unzureichend erklärt sind und alle Erklärungsversuche künstliche Modellvorstellungen sind, die bei nur geringer Überprüfung jegliche Grundlage verlieren.

Neue verborgene Kammern und Raumstrukturen in den Bauwerken rauben den Ägyptologen nun auch die letzte Grundlage und eröffnen völlig neue Spekulationsmöglichkeiten.
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am 7. Juli 2007
In "Imhoteps Grab", das gleichzeitig ein Synonym als Bezeichnung für jede Pyramide ist, zeigt Erdogan Ercivan auf, das zwischen den Forschungserkenntnissen der Gelehrten und das Informieren der Öffentlichkeit ein riesiges "Loch" klafft. Warum werden die Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit aber vorenthalten? Ganz offensichtlich sind die Forschungen im Inneren der großen Pyramiden nahe Memphis längst erforscht worden, die mit umfangreichen Bildern belegt werden. In Ägypten arbeitet ein Stab von Archäologen, Politikern und Interessengemeinsachften an einer Verschwörung, mit der man die Öffentlichkeit für Dumm verkaufen will. Wie wird der Mammon nach der Veröffentlichung der bislang im verborgenen gehaltenen Erkenntnisse darauf reagieren? Ist der Autor nach seiner Veröffentlichung solch brisanter Erkenntnisse nun in Gefahr? Mit über 238 Fotos und Skizzen belegter Wissenschaftkrimi, das viele hochinteressante Überraschungen bietet.
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am 13. September 2007
Es ist immer wieder ein vergnügen, ein Ercivan-Buch zu lesen: Ihm ist erneut ein grandioses Leseabenteuer gelungen das richtig Spaß macht!

Selbstverständlich kommt die Wissensübermittlung dabei nicht zu kurz.

Ercivan zeigt nicht nur auf das die Spuren "Verbotener Ägyptologie" sehr wohl existieren, sondern präsentiert auch unzählige Tatsachenbeispiele, wo die "Heimlichtuerei" dennoch versagt hat.

Zum ersten Mal dokumentiert ein Sachbuchautor Bildmaterial über verborgene Kammern in der Pyramide des Chephren: Dabei werden nicht nur die exakte Lage bestimmt, sondern auch exakte Angaben über die Maße und Größenverhältnisse gemacht sowie der Zeitpunkt bestimmt, wann die Entdeckungung gemacht worden ist. Ebenfalls werden die Lage und Größenverhältnisse der verborgenen Kammern in der Pyramide des Cheops bestimmt. Obendrein wird das Areal unter der Sphinx in Giseh mit Bildern dokumentiert, sodass man am liebsten schnell nach Ägypten reisen will.

Die Krönung des Ganzen ist schließlich die Ebene von Sakkara, die von einem über vierzig Kilometer langen Labyrinthsystem durchzogen wird. Ganz offensichtlich wurden in diesem ausgeklügelten Gangsystem der geniale Baumeister Imhotep begraben, dessen Versteck Generationen von Archäologen gesucht haben: Ercivan zeigt nun auf, dass das Grab des Universalgenies längst entdeckt worden ist und obwohl es inzwischen ein Imhotep-Museum gibt, der Leichnam bzw. die Mumie des berühmten Ägypters der Öffentlichkeit vorenthalten wird.

Was versucht man zu verbergen? Was geht in Ägypten wirklich vor sich?

Ercivan liefert einen der wichtigsten Beiträge der letzten zehn Jahre zur Ägyptologie, die sehr wohl einen verotenen Zweig besitzt!!!
29 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. August 2007
Das neue Buch "Imhoteps Grab" von Erdogan Ercivan behandelt umfangreich die altägyptische Kultur aus der Zeit der Pharaonen. In 11 Kapiteln und einem Anhang gelingt es Ercivan für Jedermann nachvollziehbar auf zu zeigen, dass in der chronologischen Rekonstruktion der Ägyptologen mehrere Fehler existieren, die man so nicht unbedingt stehen lassen sollte. Ercivan weist aber nicht nur auf diese Fehler hin, sondern versucht selber nachvollziehbare Antworten zu geben ohne jedoch darauf zu bestehen, dass seine Antworten alle richtig sein müssen. Er listet eine Menge an Argumenten auf und gibt dem Leser die Gelegenheit auch selber nachzudenken, welche Interpretationsmöglichkeit die richtige sein könnte. Zwangsläufig entstehen dabei sehr interessante Richtungen. Ercivan schließt auch einen antiken Besuch von Außerirdischen Intelligenzen nicht aus, die einst die Erde besucht haben könnten und die die alleinige Verantwortung für die Existenz der Menschen tragen. Diese Besucher sollen nach Ansicht von Ercivan aus dem Drei-Sternen-System des Sirius gekommen sein und nach der Schöpfung die Menschen erneut in der Zivilisation unterwiesen haben. Die Reisebeschreibungen und genauen Entfernungsangaben enträselt der Autor aus dem Totenbuch, den allgemeinen Unterweltsbüchern und den Pyramidentexten. Und diese Darstellungen von Erdogan Ercivan sind sogar nicht nur Überprüfbar, sondern auch logisch aufgebaut.

In einem weiteren Teil zeigt Erdogan Ercivan auf, dass Forschungen "in" und "unter" den Bauwerken von Giseh unter nicht Einbeziehung der Öffentlichkeit durchgeführt werden und die dabei gemachten Entdeckungen nur einer ausgewählten Gruppe von Forschern zugänglich sind. Das ist mehr als erstaunlich, weil nicht nur Zahi Hawass, sondern auch die ägyptische Antikbehörde stets nach Außen die Haltung vertrat, dass es keine Geheimnisse gebe und die Ägyptischen Behörden der Weltöffentlichkeit nichts vorenthalten würden. Wer die Kapitel 8, 9, und 11 im vorliegenden Buch liest, wird sich schnell fragen, wie seriös die Ägyptischen Behörden wirklich sind. Ercivan Dokumentiert mit 240 Bildern und Skizzen seine Forschungen, die einen Zweig der "Verbotenen Ägyptologie" nicht nur vermuten lassen, sondern handfeste Beweise liefern, das Forschungen unter vorgehaltener Hand in Ägypten gang und gebe ist.

Insgesamt ist das neue Buch von Ercivan nicht nur informativ und spannend, sondern öffnet einem wirklich die Augen.

Ein sehr empfehlenswertes Buch!
49 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. Oktober 2007
Im Jahre 1912 stieß der Schweizer Ägyptologe Edouard Naville vom »Egypt Exploration Fund« zum Ausgrabungsteam in Abydos, wo unter seiner Leitung ein 128 Meter langer Gang im Osireion zum Vorschein kam, der bei der Krypta des Gottes endet und zudem ein aus Rosengranit gehauenes Steintor entdeckt wurde. Ein weiterer Gang führt in Richtung Osten zu einem 20 x 6 Meter großen Quergang, der ursprünglich einmal überdacht gewesen sein ist. Nach einer zweijährigen Untersuchungsphase kam Naville letztendlich zum Entschluss, dass das Osireion aus einer sehr frühen Epoche stammen muss, wo auf jegliche Ornamentik verzichtet wurde und die Erbauer in der Lage waren, über 100 Tonnen schwere Steinblöcke zu verbauen. Naville vertrat sogar die Ansicht, das Osireion als das älteste ägyptische Bauwerk anzusehen. Bis 1933 blieb die Ansicht des Schweizers »über das älteste ägyptische Bauwerk« auch unangetastet. Doch sein Nachfolger Henry Frankfort (1897-1954), ordnete mit widersprüchlichen Indizien den gesamten Komplex wieder der 19. Dynastie zu, und dabei blieb es dann auch.

War die zeitliche Neuordnung dieser Bauanlage aber wirklich notwendig und richtig gewesen?

Das Osireion vollkommen auszugraben hat sich bislang als unmöglich erwiesen. In erster Linie lag das daran, weil sich das Fundament einige Meter unter dem Grundwasserspiegel befindet. Allein in den letzten 3000 Jahren ist das Grundwasser etwa um drei Meter gestiegen, sodass bei jedem Versuch in die tieferen Schichten des Bauwerks mehr Wasser nachströmte als die Bauleute der Archäologen abpumpen konnten. Einige Forscher nehmen allerdings an, dass der Wassergraben, der die gewaltige Insel mit dem Sarkophag des Osiris umfließt, von einem unterirdischen Kanal gespeist wird, der technisch ausgeklügelt angelegt wurde und noch nicht enträtselt ist.

Osiris ist das wahre Geheimnis des alten Ägypten und Erdogan Ercivan zeigt für jeden nachvollziehbar auf was hinter diesem Geheimnis steckt.

Spannender Wissenschaftskrimi über neue Erkenntnisse die nicht jeder unbedingt wissen soll.
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