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Kundenrezensionen

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am 1. Juni 2009
Denn ein besseres Medium für diesen Bericht kann es kaum geben. Delisle, der als Mitarbeiter einer französischen Trickfilmfirma, die Produktion von Inbetweens in Pjönjang überwacht, gibt oft kommentarlos, mal abgesehen vom unverständigen Blick am Ende jeder Seite, seine Erlebnisse in Nordkorea wieder. Die Situationen sind oft urkomisch, obwohl sie traurigerweise den sterilen, kalten Alltag abbilden, der nun wirklich keinen Humor kennt.
Auch wenn es "nur" ein Comic ist, so gibt es erstaunliche und viele für mich neue Einblicke. Der Stil ist typisch französisch, klar, verständlich, karikaturistisch und erinnert in seiner Erzählweise stark an Trondheim.
Ich finde den Band unbedingt empfehlenswert!
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am 21. Februar 2014
Auf den ersten Blick wirkt das Buch eher unauffällig: relativ einfach gehaltene Zeichnungen, die Erlebnisse in Pjöngjang runden sich kaum zu einer Geschichte. Eine Art Reisebericht vom mehrmonatigen Aufenthalt in der nordkoreanischen Hauptstadt halt. Die erzählende Hauptfigur kommt, fängt an zu arbeiten, beobachtet einiges, trifft ein paar andere Ausländer, wird von Begleiter und Dolmetscher zu einigen "Sehenswürdigkeiten" gebracht und ansonsten abgeschirmt. Und dann ist sein Auftrag vorbei.

Aber: So einfach die Zeichnungen auch sind: Sie vermitteln einen äußerst eindringlichen Blick auf die Erfahrungen, die gerade darum so glaubwürdig gestaltet sind, weil sie sich auf das subjektiv Wahrnehmbare konzentrieren: Die riesigen Hotels und Prachtbauten ohne wirkliche Verwendung, die vielen offensichtlichen Unsinnigkeiten im Kleinen (die vermeintlichen Freiwilligeneinsätze; das Propagandageplärre auf einer der Großbaustellen, die schwachsinnigen Ausstellung von "Freundschaftsgeschenken" an den Führer in einem riesigen Museum, die permanente Überwachung jedes einzelnen Ausländers, die Unzugänglichkeit der Begleiter).

Das alles wird nicht so sehr gesagt als in kleinen gezeichneten Skizzen gezeigt. Die Tristesse könnte man sprachlich kaum so auf den Punkt bringen wie es hier die Zeichnungen vermögen. Wie eindringlich das Ganze wirkt, illstrustriert vielleicht eine persönliche Leseerfahrung: Ich las das Buch auf dem Sofa am Nachmittag, machte dann eine halbe Stunde Mittagsschlaf und war mir bei den Geräuschen, die mich dann weckten, nicht sicher, ob ich in Stuttgart oder in Korea bin.

Ein wunderbares Buch, das bei mir das Interesse für das Land neu geweckt hat.
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am 8. August 2013
Im Gegesatz zu den meisten Dokumentationen die man im Fernsehen sieht, wirft der Autor einen sehr persönlichen Blick auf Nordkorea. Natürlich kann man nicht erwarten, dass die ganze Politik und Gesellschaft Nordkoreas in diesem Comic ausführlich erläutert werden. Das ist auch nicht Sinn des Buches. Der Leser begleitet den Autor während seines Aufenthaltes und kriegt Nordkorea so gezeigt wie es auch der Autor von seinen "Fremdenführern" gezeigt bekam. Für jemanden der sich für Nordkorea interessiert eine echte Kaufempfehlung.
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Die Aufschrift, irgendwo an der "Autobahn" zwischen Pjöngjang und dem Museum zur Verherrlichung des Diktators, ist charkateristisch für ein Land in dem es eigentlich überhaupt nichts zu lachen gibt. Nordkorea ist ein absurder Mikroskosmos. Der Held unserer Geschichte wird hierhin verschlagen, weil man hier offenbar billig Zeichentrick produzieren kann. Die ganze Story ist unglaublich authentisch und spannend erzählt, sodass man schon einen Eindruck von einem der letzten Reservate des Kommunismus auf dieser Erde bekommt. Da gibt es einen absurden Führerkult, der sich in monumentalen Bauwerken und Museen niederschlägt, die nach außen hin natürlich lächerlich und übertrieben wirken, jede Menge Paranoia, Spitzeltum, staatliche Machtausübung und martialisches Gebahren. Ein Land wie aus einer Negativ-Utopie. Das alles wird aber auf sympathische Weise mit feiner Ironie dargestellt und neben dem ganzen Horror gibt es auch nette Momente und zumindest für denjenigen, der nicht grade dort ist und diesen Comic lesen kann, auch viel zu lachen. Das Buch war für mich ein echter Pageturner. Zeichnungen sind eher schlicht gehalten, in schwarz-weiß-grau, ganz wie es auch zum Thema passt. Ich finde, der Band ist ein kleines Meisterwerk.
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am 20. Dezember 2012
Vorweg: Ich bin kein großer Comic- oder gar Graphic-Novel-Fan (noch regelmäßiger Leser dieser Werke) und war sehr skeptisch, als ich zum ersten Mal Guy Delisles "Pjöngjang" in den Händen hielt, zumal ich südkoreanischer Herkunft bin. Nach den ersten Seiten verflog jedoch die Skepsis, denn: hier wird nichts glorifiziert oder verharmlost, der Graphic Novel will auch gar nicht belehrend noch warnend sein, sondern einfach nur kurzweilig-unterhaltend. Und das gelingt ihm ganz und gar!

Wer Nordkorea noch nicht kennt, für den ist "Pjöngjang" sicherlich umso unterhaltsamer: all die Verschrobenheiten, Unzulänglichkeiten im Alltag, Entbehrlichkeiten, dann die schräge UN- bzw. Ex-Pat-Community aus dem Westen im Lande - zum Totlachen! Es sollte mehr solcher (Lebens-)Geschichten aus exotischen Ländern in einem solchen Stil geben! Ich habe mir ein zweites Exemplar gekauft zum Verschenken.
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am 9. Juli 2014
Eine Graphic Novel in episodischer Erzählweise, die vor allem durch den stets durchschimmernden Humor getragen wird. Delisle schaut genau hin, weil er sich fremd fühlt, weil er sich orientieren möchte und daran dauernd gehindert wird.
Wer jemals in Ländern mit diktatorischer Herrschaft gewesen ist (China, auch Sowjetunion, selbst DDR), wird hier vieles wiedererkennen. Aber einiges ist schon unglaublich krass: eben Nordkorea. Sicherlich ein guter Reiseführer für die ersten Tage dort, wenn man denn unbedingt hin will.

Das ist zeichnerisch sehr schön und atmosphärisch umgesetzt - die düsteren Restaurants, die leeren Straßen, die Machtarchitektur, die absurden Details...
Zudem eine Bericht aus der globalisierten Arbeitswelt der jüngeren Generation, für die es selbstverständlich ist, in fremden Ländern einige Monate lang in Hotelzimmern und sterilen Büros herumzuhängen.

Schönes, liebevolles Buch.
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am 21. Dezember 2009
Guy Delisle mußte einst als Supervisor ins nordkoreanische Pjöngjang, um die Fertigung eines Trickfilms zu überwachen, der dort billig hergestellt wurde. Dabei bekommt er gleich einen Fremdenführer und einen Übersetzer zu Seite, die ihm auf Schritt und Tritt folgen.
Neben seiner Arbeit werden ihm von den beiden die 'Sehenswürdigkeiten' Nordkoreas' vorgeführt. In diesem selbst gezeichneten Reisetagebuch verarbeitet der Kanadier seine Eindrücke vom real existierenden Sozialismus in diesem Land, z.B. den Personenkult um den Präsident und seinen Vater, den ehemalige Präsidenten, wahnwitzige Architektur, Verarmung der Bevölkerung, Feindbilder, Überwachung, und Hilflosigkeit von Hilfsorganisationen.
Trotz dieser ernsten Themen legt Delisle bei seiner Betrachtung aber ein gehöriges Maß an Humor an den Tag, was den Band ausmacht. Unterstützt wird das ganze von seinen cartoonartigen Zeichnungen. Immer mit einem verwunderten Grinsen im Gesicht fragt er sich: Glauben die das selber?
Ein äußerst informativer und kurzweiliger Band, der nicht mein letzter von Guy Delisle bleiben wird.
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am 22. Februar 2013
...man kriegt ja sonst nicht so viele Einblicke in das Leben in Nordkorea.
Delisle Zeichnungen gefallen mir sehr gut. Er beschreibt sehr gekonnt und außerodentlich sympatisch und humorvoll die kleinen Tücken und Ereignisse des Alltags. Ich habe mir dann auch gleich "Aufzeichnungen aus Jerusalem" gekauft - auch sehr gut!
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am 5. November 2014
G.D. hat noch andere Comics über seine Reisen geschrieben, aber in keinem wird die Fremdartigkeit des Landes so gut und trocken dargestellt, wie in diesem. Nordkorea ist kein Land in das man mal eben so reist und die Lektüre dieses Buches ist eine gute Gelegenheit zu erfahren wie es sich in einem der am stärksten abgeschotteten Ländern der Welt lebt.
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am 17. Mai 2012
Nach meinem jüngsten Aufenthalt in Nordkorea habe ich mir dieses Buch nochmal geschnappt und muss sagen: Ja, so wie es in dem Buch dargestellt ist stimmt es schon. Nur irgendwie ist es eigentlich noch viel schlimmer. Der Zynismus, den Guy Delisle an den Tag legt, reicht noch garnicht aus um die Realität in Nordkorea zu beschreiben. Aber wahrscheinlich hätte man dann das ganze für zu überzogen und unglaubwürdig gehalten. Leider scheint der Autor nicht wirklich über seinen Tellerrand geschaut zu haben. Der aufmerksame Betrachter wird viele Konflikte, zwischen den Geschichten die einem der Guide erzählt und den Bildern die man dann zu sehen bekommt, bemerken können. Man kann von diesem Buch höchstens 5% Einbick in den Pjöngjanger Alltag erwarten. Da hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Die Zeichnungen sind recht schlicht und gelesen ist es auch zügig. Für mich war der Spass nach gut 1Std. schon vorbei... So kann ich mich nur zu einer Mittelmäßigen Bewertung durchringen, da der Klappentext mehr verspricht, als das Buch am Ende halten kann.
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