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Kundenrezensionen

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am 17. Dezember 2013
Ich liebe Klassiker wie diesen! Man vergisst relativ schnell, dass man nicht einen vergilbten Schmöker in der Hand hält, da die Textfassung weitestgehend vom Original übernommen zu sein scheint. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass sich der Verfasser so oft im Namen einer seiner Hauptfiguren vertan haben soll, wie es in dieser Übersetzung passiert. Ein Beispiel: David Copperfield ist in Dora, Nora .... oder doch vielleicht Dora verliebt? Meistens heißt sie Dora, also wird das wohl der richtige Name gewesen sein .... hi hi :-))

Fazit: für unter 1 € nicht schlecht, aber der Lektor wollte wohl schnell fertig werden, na ja ........
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am 9. Juni 2013
Habe das Buch aufgrund des Filmes "Fahrenheit 451" von François Truffaut ausgewählt. Einer Hommage an Kunst, Literatur und Menschlichkeit. Der Protagonist des Filmes, der Feuerwehrmann "Montag", ließt dieses Buch verbotenerweise, obwohl er sonst Bücher verbrennen muss. Kann jetzt verstehen, warum Truffaut dieses Buch als erstes in seinem Film verwendet hat. Wundervoll zu lesen, voller Menschlichkeit und herrlicher Charaktere, die nicht umsonst in den englischen Sprachgebrauch eingegangen sind!
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am 1. Januar 2013
Zu Chalres Dickens muss man nicht viel schreiben. Eine tolle Geschichte von einem überragenden Schriftsteller.
Und natürlich ein Blick in die britische (und europäische) frühkapitalistische Vergangenheit
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am 31. Mai 2013
Alles in allem ist der David Copperfield ein gewohnt gutes Buch von Ch. Dickens. Was mich aber wirklich genervt hat, sind die enorm vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie teilweise sogar die Verwendung voellig falscher Woerter. Schade.
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am 13. März 2013
Charles Dickens steht natürlich über jeder Kritik. Leider gibts Abzug für etliche Scanfehler. Wenn dafür schon Geld genommen wird, sollte es auch jmd korrekturlesen, finde ich.
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am 15. Juli 2012
Wer Dickens mag, kommt voll auf seine Kosten.Ein Wermutstropfen sind die relativ häufigen
Fehler in Form von fehlenden oder verwechselten Buchstaben.Aber bei dem Preis ist das wohl einfach so und trübt das Lesevergnügen nicht übermäßig.
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HALL OF FAMEam 27. Juli 2004
Wenn ein Autor eines seiner Bücher als "Lieblingskind" bezeichnet, will das etwas heißen. Das trifft auch auf David Copperfield von Charles Dickens zu. Das 1849/50 veröffentlichte Mammutwerk des zu jener Zeit bereits meistgelesenen englischen Autors ist zweifellos sein berühmtester und beliebtester Roman. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen, der eine harte Kindheit zu überstehen hat und sich doch zu einem respektablen Mitglied der Gesellschaft entwickelt. Nach dem Tod seines Vaters verbringt der junge David Copperfield eine furchtbare Zeit im Haus seines Stiefvaters. Den Misshandlungen in der Schule und der demütigenden Kinderarbeit entflieht David zu seiner Tante nach Dover. Hier verändert sich sein Leben: Er geht in die Schule eines gütigen Lehrers, entwickelt sich zum gefeierten Journalisten und Schriftsteller und heiratet schließlich seine Jugendfreundin. Zahlreiche Nebenhandlungen zeichnen ein detailliertes Bild der Zeit: David lernt eine Vielzahl von Menschen kennen, wie den exzentrischen James Steerforth, die freundlichen Peggottys und Micawbers, aber auch intrigante Speichellecker wie Uriah Heep. Dickens' stark autobiographisch gefärbter Roman gehört zu den großartigsten Werken des englischen Realismus.
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am 14. April 2006
Großartig!
Eigentlich müsste man das Buch schon aufgrund der Inspiration für andere Künstler lesen. Doch dabei versteckt sich in dem Bildungsroman um den jungen David Copperfield ein Zauberwerk auf allerhöchster Stufe. Es finden sich in dem Lieblingsbuch von Charles Dickens höchstpersönlich auch sehr starke autobiographisch geprägte Situationen.
Das Werk beginnt bei der Geburt und endet erst im Augenblick wo David seine Tugenden, Sorgen, Probleme, zahlreiche Lieben, Berufe und Menschen der Jugend hinter sich gelassen hat und schon dem Zahn der Zeit ausgesetzt ist.
Bücherfreunde haben das Hauptwerk von Dickens wahrscheinlich schon längst in den eigenen Regalen, also an alle die auch nur einen Funken Begeisterung für Bücher aufbringen können: Dieses Buch ist mit bestem Gewissen jedem zu empfehlen!
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am 19. April 2017
Ich habe dieses Buch als alten Schmöker in Bücherregal meiner verstorbenen Mutter gefunden. Weil ich neugierig war, was meine Mutter an Literatur bevorzugte, fing ich ganz gelangweilt an zu lesen.
Es dauerte jedoch nicht lange und meiner Langeweile machte ein großes Interesse Platz.
Diese einfühlsame Beschreibung verschiedener Charaktere, das liebevolle Näherbringen der Emotionen der "einfachen" Menschen,
die Beschreibung von wahrer Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Verstehen, Moral und Integrität hat mich so sehr gefesselt, dass ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören konnte, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Dieses Werk ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden.
Es gibt in dem Buch einige Wörter, für welche ich wirklich keine Definition hatte, aber da wir ja zum Glück im Zeitalter des Internets leben, kann man diese Begriffe im Duden oder Wikipedia nachschauen und somit machte es mir auch richtig Spaß, Wörter, welche nicht mehr im normalen Sprachgebrauch zu finden sind, zu verstehen.
Dieses Buch hat mich wirklich sehr beglückt und bereichert!
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am 21. März 2012
Es gibt verschiedene Ausgaben von David Copperfield im Handel, bei denen um mehr als die Hälfte gekürzt wurde. Die Originalausgabe, von Gustav Meyrink ins Deutsche übersetzt, beträgt über 1000 Seiten. Man findet sie im Internet auch gemeinfrei zu lesen. Dies ist das erste Buch, das ich von Charles Dickens gelesen habe. Vorneweg möchte ich gleich sagen, dass das Buch durchaus Längen hat und es sich stellenweise mühsam liest, dass es aber trotzdem zu den besten Büchern gehört, die ich je gelesen habe. Daher vergebe ich fünf Punkte.

Vor allem die Charakterisierungen von Dickens sind genial: vielen ein Begriff sein dürfte Uriah Heep, ein kriecherischer Schleimer, der andere so manipuliert, dass er deren Schwächen für sich nutzen kann. Dieser Uriah Heep ist eine Ausgeburt an Niedertracht, doch damit offensichtlich ein Kind seiner Zeit. Dem Thema Herkunft, Stand und Aufstieg bietet Dickens viel Raum in David Copperfield. Dickens vermutet, dass der Grundstein für diese Art von Bosheit bereits bei der Erziehung Uriahs in einem Knabenstift gelegt wurde. Diese sozialkritischen Töne ziehen sich jedoch nicht durch das ganze Buch. Hauptsächlich geht es bei diesem autobiografisch gefärbten Roman um die Lebensgeschichte des D.C. (kann sowohl für David Copperfield als auch Charles Dickens stehen), der keine leichte Kindheit hatte, der aber später zum bekannten Schriftsteller aufsteigt. Dickens beschreibt die Personen, die seinen Lebensweg begleiten, begonnen bei der Mutter, die früh stirbt, über den allzu strengen Stiefvater (Mr. Murdstone), seine Kindsfrau Clara Peggotty und ihren Bruder Daniel, einen unfähigen Schulleiter (Mr. Creakle), Leute bei denen er unterkommt (die Micawbers), nicht zu vergessen seine Tante Betsey Trotwood, Mr. Dick, ein freundlicher, älterer Herr, der gerne Drachen steigen lässt, und später die Mädchen in die er sich verliebt: Agnes und Dora, um nur die wichtigsten Personen zu nennen. Personen, die D.C. mag, sind mit Liebe und Einfühlungsvermögen geschildert; Personen, die D.C. nicht mag, könnten schlimmer nicht sein: Dickens überspitzt stellenweise bis zur Karikatur. Das Land ist tief gespalten in eine Ober- und eine Unterschicht, ein sog. "Mittelschicht" hat sich noch nicht herausgebildet. Weil sie in England keine Zukunft mehr sehen, werden später einige der auftretenden Personen nach Australien, der frisch gegründeten Sträflingskolonie des British Commonwealth, emigrieren. Offiziell diente die Besiedelung der Kolonie auch zur "Ausdünnung der Unterschicht" in England.

Durch die präzise Beschreibung von Gebäuden in Stadt und Land kann die man sich gut in das England um 1850 hineinversetzen - visualisiert, verniedlicht und vermarktet durch Dickens-Merchandising, wie Dickens-Village, das englische Pendant zu "Käthe Wohlfahrt". Das Buch besticht (abgesehen von den Kindheitskapiteln) nicht unbedingt durch die Handlung, sondern mehr durch die Beschreibung der Bandbreite menschlicher Verfehlungen, Irrungen und Wirrungen. Beispielhaft steht hierfür die Episode von Davids Schulfreund James Steerforth und dem einfachen Mädchen Emily, die nur unglücklich enden kann. Doch was macht das Buch mühsam zu lesen? Den Absonderlichkeiten mancher Personen, wie z.B. von Mr. Wilkins Micawber, der zwar ein wortgewandter Mann, aber ein vermaledeiter Loser ist, räumt Dickens viel Raum ein. Seitenlang lässt er Micawber Briefe rezitieren, dessen Sprache verschwurbelt ist und keiner versteht. Dennoch wird er zu gegebener Zeit eine wichtige Rolle übernehmen, die das Vorgeplänkel wieder entschädigt. Die zweite Sache, die das Buch in die Länge zieht, sind Davids Beziehungen zu seiner besten Freundin Agnes und zu seiner Liebsten Dora. Ich will hier nicht zu viel verraten, doch fragt man sich schon als Frau, warum sich David für das Püppchen entschieden hat, doch diese Frage kann wohl nur ein Mann beantworten. Erst mit der Zeit wird David klar, dass es "kein größeres Unglück in der Ehe geben als Ungleichheit in den Gefühlen und Bestrebungen" kann.

Jeder wird beim Lesen dieses Buches seine Lieblingsfiguren finden. Meine waren Tante Betsey, Mr. Dick und Davids Freund, Thomas Traddles. Doch auch die weniger liebenswürdigen Charaktere, wie Rosa Dartle und Mrs Steerforth sind eine Erwähnung wert - hier wähnte ich mich stellenweise in einem Theaterstück von Shakespeare oder Schiller. Mein Gesamturteil fällt also sehr positiv aus: ich halte das Buch für facettenreich, ausgereift und sehr gut geschrieben. Ein hervorragendes Sittenbild des 19. Jahrhunderts, mit verhaltenen satirischen Zügen. Ich verstehe nun, warum Dickens Ruf auch zu seinem 200. Geburtstag noch nicht verhallt ist und werde weitere Bücher von ihm lesen.
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