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am 25. April 2013
Mit manchmal derben und manchmal lustigen Texten bringt Markus Freise seinen Leser zum Nachdenken. Zum Nachdenken über die Liebe, das Leben und alles dazwischen.
Eigentlich halte ich für gewöhnlich etwas Abstand von Poetry-Slam-Büchern deren Autoren ich nicht selber bereits erlebt habe, oft fehlt da das gewisse Etwas das das Buch erst besonders wirken lässt. Nun bekam ich aber „Du gehst da raus und alles wird zu Gold“ geschenkt und habe mich nichts desto Trotz mit Begeisterung darauf gestürzt.
Schon der Anfang des Buches lässt den Autoren an sich sehr sympathisch wirken. Im Vorwort erzählt er wie er überhaupt zum Slammen kam und der unveränderte Originaltext seines ersten Auftrittes ist noch mal ein ganz besonderes Stück Literatur das auch verdeutlicht, wie sich Freises Stil verändert hat, eine Veränderung ins positive wohlgemerkt. Ist sein erster Text noch etwas holperig, unstrukturiert und überaus dramatisch sind die neueren Werke viel durchdachter. Die Dramen des Lebens schwingen überall noch mit doch sind sie intelligenter verpackt. Mit viel Charme und etwas Humor erzählt Freise Geschichten aus dem Alltag die nicht immer so rosig sind wie wir es uns wünschen würden.
Aufgelockert wird das ganze durch teils beeindruckend gute Comics und Zeichnungen, der Fokus liegt aber ganz klar auf den Texten.
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am 4. Mai 2010
mit den arbeiten von markus freise bin ich vor einigen jahren durch sein geniales hörbuch STILL TRYING TO WRITE LOVE SONGS in berührung gekommen. schon da war ich fasziniert von den erfrischend anderen slam-texten. die slam-szene ist sehr breit und weit gefächert, aber markus freise hat das GEWISSE ANDERE EXTRA.
dies auf den punkt genau zu erklären ist recht schwierig. freise geht behutsam vor, schmeichelt mit sorgsam selektierter wortwahl seinen hörern/lesern. oft beginnen seine geschichten trivial, um dann aber filigran und tiefsinnig zu werden, OHNE dabei zu langweilen. unkitschiger herzschmerz, realistische alltagstrauer, aber auch wunderbar berührende momentaufnahmen aus eines jeden menschen leben, die man sehr gut nachvollziehen kann/muß und sollte.

markus freise bietet KEINE brachial-unter-der-gürtellinie-pocher-raab-unterhaltung. markus freise serviert in seinem buch anspruchsvolle, feine, sensible und intelligente texte, garniert mit subtilem humor.

absolut und uneingeschränkt empfehlenswert.
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am 25. April 2013
Witzig, charmant, traurig, herzergreifend, ironisch- schlicht und ergreifend sympathisch lesen sich die Texte von Markus Freise.
Mit jedem einzelnen Text kann man sich auf seine eigene Weise identifizieren. Sehr zu empfehlen!
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am 5. Januar 2010
"Du gehst da raus..." ist ein Kurzgeschichtenband, seine Stories sind weitesgehend Coming-Of-Age-Geschichten, die aber nicht zwingend in der Jugend spielen.
Ich gehe davon aus, dass nicht nur ich als Mensch Mitte 20 da sehr großes Identifikationspotential haben. Erinnerungen an Schulfreunde, an Musik, Mädchen, die Liebe... all diese Erinnerungen die man selber mit sich herumschleppt aber vielleicht nicht so auf den Punkt bringen kann.

Natürlich hat dieser Mann Humor und er versteht es, diesen pointiert einzusetzen, da es wirklich gerade passt oder im Leben passiert wäre. Aber da ist immer diese Melancholie, so ein träumender oder trauender Zwischenton, der aus den Texten mehr macht. Und das passt unheimlich ins Leben. Ich habe oft da gesessen und mich gefragt, ob das jetzt wirklich passiert ist. Das wiederum passiert mir nicht oft beim Lesen.

Das sind Texte auf der Grenze zwischen dem, was man glauben möchte, glauben kann und glauben muss. Beim zweiten Lesen hab ich mir gedacht, dass es keine Rolle spielt, was und ob etwas von den Geschichten wahr ist, denn in mir haben sie immer etwas bewegt.

Neben den Short-Stories enthält das Buch Comiczeichnungen. Dadurch hat man manchmal das Gefühl, man würde durch das Buch zappen, anstatt es zu lesen. Der Einfall gefällt mir gut, denn die Comics schaffen es, einen zweiten Eindruck von manchen Geschichten oder Stimmungen zu vermitteln. Teilweise verstärken sie das Gefühl, das man hatte. Oft sind sie das Augenzwinkern zwischen den Zeilen.

Technisch und von den Einfällen sind seine Comiczeichnungen so stark, dass ich mir wünsche, dass es vom Autoren bald einen reinrassigen Comic gibt.
Das nicht alle Stories gleich stark sind, ist ein Problem, mit dem jeder Kurzgeschichtenband zu leben hat, sei er von Markus Freise, Haruki Murakami oder Patrick Süßkind. Daher gibt es für mich dafür keinen Sternabzug, denn die Comics mit ihrem Mehrwert holen diesen sowieso wieder rein.

Ich habe Markus Freise schon bevor das Buch erschienen ist auf Lesebühnen und Slams gehört und ihn dafür geschätzt, dass seine Texte meist, emotionaler und intelligenter waren als die seiner Kollegen. Im Vergleich zu deren Büchern [mit Ausnahme von Mischa Sarim Verollets erstem Buch Phantomherz, das sein bestes ist]kann sein erstes Buch den Eindruck nur bestätigen.
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am 27. Dezember 2010
Wenn einem die Worte und Wörter fehlen. Diese Worte, die alles auf den Punkt bringen. Die wahr sind und zugleich schön. Die Wörter, die sagen, was Liebe ist, was Schmerz, was Glück. Die Worte, die Kleines ganz groß werden lassen. Wenn einem diese Worte fehlen, dann sollte man das Buch von Markus Freise lesen. Denn dort findet man sie, die passenden Worte.
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