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Das Buch gefällt mir außerordentlich gut. Aber nicht aus den gleichen Gründen, mit denen es der Klappentextschreiber potenziellen Lesern schmackhaft machen will. Zumal ich diese Verkaufsargumente auch in den Pressetexten von Konkurrenzprodukten finde. Was mir so gut an Frank Wilmes’ Konzept für Krisen PR gefällt, ist der sparsame Einsatz von Theorie. Hier spricht ein Praktiker, der sich nicht vor der Kritik scheut, mit seinen Unterlagen würde man bei der Prüfung zum Kommunikationswirt (was für ein Name) durchfallen. Bei Wilmes stehen die Geschichten im Vordergrund, bekannte und neue. Checklisten offeriert er genau so viele, wie es braucht. Er mutet seinen Lesern zu, aus seinem Inhaltsverzeichnis für ein Krisenhandbuch mehr ableiten zu können als aus Vorlagen, Grafiken, Ablaufschemata und minutiös abgebildete Organisationsstrukturen. Als Mann der Praxis machte er selbstverständlich die übliche Erfahrung, dass die Akademisierung von Marketing und Kommunikation zu verhängnisvollen Entfremdungen und Zerrbildern führt. Also schreibt er klipp und klar, wie’s wirklich ist. Auch ich lernte als kleiner Volontär in einer großen Zeitung mehr über das Medienbusiness als in idealistisch gefärbten Lehrbüchern. Das erleichtert das Verständnis für den Job eines Journalisten ungemein, schützt vor unnützen Schuldzuschreibungen und vergrößert das Netzwerk.

Frank Wilmes studierte zwar ebenfalls. PR, Wirtschaftsjournalismus und Betriebswirtschaftslehre. Mit Abschluss, wie bei der Vorstellung des Autors in Klammer steht. Doch nach den gewaltigen Theorieschüben lernte er schnell, dass in der Wildnis des konkreten Alltags andere Gesetze gelten. Die nun zu vermitteln, ist sein Anliegen. Und da er inzwischen sein eigenes Unternehmen hat und nicht mehr auf jeden Kunden angewiesen ist, finden sich unter seinen Beispielen nicht nur Lobhudeleien. Die Deutsche Bank ist einfach zu mächtig, um trotz ihres katastrophalen Kommunikationsverhaltens und ihrer überheblichen Manager in den Konkurs zu schlittern. Auch das lernen wir bei Wilmes. Aber wenn es um das eigene Geld oder um ein hohes Verantwortungsgefühl geht, sollten wir uns einige der Ratschläge, Tipps und Erfahrungen des Autors zu Herzen nehmen.

Mein Fazit: Was Frank Wilmes seinen Lesern bietet, ist so etwas wie die „Zehn Gebote der Krisen PR“, verpackt in gute Geschichten und garniert mit klaren Checklisten, treffenden Zitaten, prägnanten Aussagen und der idealen Portionengrösse an Theorie.
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am 28. März 2008
Wer Ratschläge in Krisen PR erteilen will, muss selbst welche erlebt haben. Sowohl auf Journalisten- als auch auf der anderen Seite. Frank Wilmes erfüllt beide Kriterien. Auf knappen 120 Seiten gibt er Tipps und Tricks für eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit für Firmen. Das Buch „Krisen PR – Alles eine Frage der Taktik“ ist im Business Village Verlag erschienen.

Aus Erfahrung gut
Schon auf den ersten Seiten des Buches wird eines deutlich: Der Autor war langjährig Journalist. Denn den Inhalt präsentiert er in zeitungstypischen Spalten, die in mehrere leicht überschaubare Absätze unterteilt sind. Zudem ist seine Sprache flott, aktiv und durch kurze Sätze geprägt – journalistisch eben. Das Lesen macht Spaß und der Inhalt ist sehr leicht aufzunehmen. Bei vergleichbaren PR Büchern ist das nicht immer der Fall.

Starker Praxisbezug
Seine zahlreichen Beispiele aus der Praxis überzeugen und veranschaulichen die Theorie des Buches. Gleichzeitig schafft es durch Fragen an den Leser, diesen zu aktivieren. Zudem würzt er den Text mit verschiedenen Checklisten. Vielleicht einziges Manko: Fehlendes Bild- und Fotomaterial. Dies könnte den ein oder anderen internetbilderflutverwöhnten Leser stören.

Empfehlung für Ackermann
Trotzdem ist das Buch sehr gelungen – bis zum Schluss. Denn hier widmet er sich der Pressearbeit der Deutschen Bank als ein Negativbeispiel in der Kommunikation. Der Autor sieht Verbesserungsmöglichkeiten. Er gibt den Rat und empfiehlt sich als potentieller PR Arbeiter der Bank: „Nur wenn die Deutsche Bank ihre Öffentlichkeitsarbeit grundlegend neu ausrichtet, hat sie eine realistische Chance, aus ihrer medialen Bredouille wieder herauszukommen.“
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