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Kundenrezensionen

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am 19. Juli 2014
Habe nur die ersten Seiten gelesen, möchte aber bereits meine Kritik loswerden: Ich dachte, das sei ein neues Buch, aber nach den ersten Seiten war ich so verwundert über die Aussagen / Empfehlungen, dass ich ins Impressum sah: Es ist ursprünglich 1997 erschienen. Das erklärt meiner Meinung nach einiges, denn seitdem hat sich doch was getan in punkto Ernährungsempfehlungen (wobei es natürlich zig Richtungen, Verfechter/innen & Co. gibt, schon klar).
Die Autorin empfiehlt, kurz gesagt, Brot, Nudeln & Co. als Hauptbestandteil der Nahrung zu definieren, und möglichst viel davon zu essen ("... stellen die Basis einer ausgewogenen Ernährung dar", "Wählen Sie naturbelassene Produkte"). Milcherzeugnisse sollten dagegen "nicht zu oft gegessen werden", Fisch "mäßig essen", Käse "sparsam verzehren". Obst und Gemüse haben immerhin auch einen großen Stellenwert. Die Autorin zieht einen Vergleich mit der Ernährung von vor 50 Jahren (1997 minus 50 = Nachkriegszeit! Kann man wohl schlecht vergleichen...) und meint, der Verzehr von Kohlenhydraten sei seit dieser Zeit stark zurück gegangen, was schlecht wäre, uns sogar krank machen würde (so ein Blödsinn). Also, ich bin keine Ernährungsexpertin, aber in Deutschland werden definitiv nicht zu wenig Kohlenhydrate gegessen. Klar, Vollkornbrot ist besser als ein Burger, aber - ohne Kohlenhydrate irgendwie verteufeln zu wollen, wir brauchen sie - es ist wohl schon offensichtlich, dass zu viel Nudeln, Brot (mit entsprechendem Belag) & Co. speziell in Mengen und am Abend, dick machen. Wir bewegen uns zu wenig, um so zu essen - Leistungssportlerniveau auf dem Teller sozusagen. Die Autorin schreibt aber gerade, dass es für Menschen wichtig ist, die abnehmen / ihr Gewicht halten wollen. Es ist aber dann doch viel besser, morgens/mittags Kohlenhydrate (und neben Vollkornprodukten vor allem eher viel Obst/Salat/Gemüse!) zu verzehren, und abends eiweißreich zu essen! Davon steht hier aber nichts, aber wie gesagt: 1997. Kohlenhydrate müssen aktiv verbrannt werden, davon steht hier auch nichts (oder es kommt noch, habe wie gesagt nicht alles gelesen). Hier im Buch wird Fett verteufelt (dann wird aber doch zwischen guten und bösen Fetten unterschieden, der erste Kernsatz - Fett pauschal böse - bleibt aber haften). Eiweiß kommt auch nicht gut weg, es werden 5 Mahlzeiten am Tag empfohlen, alles sehr olle und auch tw. viel zu oberflächlich. Es bleiben trotz aller Erklärungen Kernsätze hängen, die meines Erachtens nach falsch bzw. überholt sind. Das Buch ist sehr günstig (3,99 bezahlt), es enthält neben dem Textteil ("Bausteine der Nahrung") noch versch. andere Kapitel, Übersichten und Rezepte. Aber ich möchte da gar nichts mehr lesen, bin nun sehr skeptisch. Ich nenne mal eine Rezeptbeschreibung als Bsp. für meine Skepsis: "Um den hohen Fettgehalt auszugleichen, sollte die Spargel-Frittata mit Reis, Süßkartoffeln oder anderen stärkehaltigen Beilagen serviert werden". Dabei enthält das Grundrezept nur Spargel, Öl, Parmesan und Eier. Es ist also eiweißreich durch die Eier und im Prinzip kein ungesundes Essen, der Fettanteil hält sich auch in Grenzen - wieso noch Kartoffeln & Co. dazu?! Um dann wirklich pappsatt zu sein? Was soll der "Ausgleich" sein? Man sollte es vermutlich kritisch lesen und nicht zu ernst nehmen bzw. im Zweifel mit moderner Literatur ergänzen/vergleichen. Ich würde es nicht noch mal kaufen.
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TOP 100 REZENSENTam 15. Oktober 2011
Für den Preis des Buches sicherlich eine lohnende Anschaffung.
Erklärt wird die Nahrung als Medizin; was gesunde Basiskost ist; die wichtigen Bausteine der Nahrung; was für die Verdauung und Resorption der Nährstoffe zu beachten ist. Eine Seite geht auf die Ernährungsbesonderheiten für Kinder, Schwangerschaft und ältere Menschen ein.
Sehr gut ist der Katalog der fünfzig TopNahrungsmittel, für jedes Gemüse/ Obst/ Fisch gibt es eine Seite Erklärung mit dem Hinweis auf den Gesundheitsnutzen (steht links oben), die Hauptnährstoffe (steht rechts oben); in der Mitte der Seite ist ein Bild der Frucht mit der ausführlichen Beschreibung der therapeutischen Eigenschaften und manchmal auch mit einem Hinweis verbunden(z.B. Brokkoli verringert die Jodabsorbion des Körpers).
Im unteren Bereich der Seite folgen die Küchentipps: -Auswahl und Lagerung; -Kochen und Essen; -ein Hinweis auf die Rezeptseite in dem Buch.

Dann werden dreißig schmackhafte Nahrungsmittel beschrieben(Kräutern, Getreide, Gemüse, Obst, Linsen; Bohnen; Kürbiskerne; Hühnerleber und Schalentiere)die auch der Gesundheit gut tun.

Ab Seite 76 wird zu den einzelnen Organen die mögliche Gesundheitsverbesserung durch Nahrungsmittel geschildert.

Auf Seiten 98 ff werden dann die Rezepte abgedruckt, die aus dem Mittelmeerraum, Deutschland und teilweise auch aus Nordafrika(Munkazina Salat); dem mittleren Orient(Tabbouleh; Falafel); Japan(Shiro Ae Salat); China(Garnelen in grünen Tee; süß saure Suppe); Indien(Lachs Kedgeree; Dahl)kommen.
Ab Seite 142 werden in einer Tabelle sehr knapp weitere nützliche Nahrungsmittel besprochen(z.B. Avocado; Birnen; Datteln; Feigen; Guaven; Melonen; Papaya; Pfirsiche; Pflaumen; rote Bete; usw.)
Dann folgt auf Seite 144 eine Übersicht:"Vitamine und Mineralien"(Hauptquellen; Bedeutung; Mangelerscheinungen).
Sowie vier Seiten Übersicht über den wissenschaftlichen Nachweis zu den Früchten/ Obst usw.

Fazit: Eine sehr gute Übersicht zu vielen Nahrungsmitteln. Mit vielen gelungen Rezepten.
Nachteile: Die teilweise etwas sehr kleine Schrift! Leider wurden die bekannten Lebensmittel in der Tabelle (S.142) viel zu wenig besprochen! Wenige Fischsorten werden erklärt und die gesunde Hirse wird nur aufgezählt.
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am 23. Oktober 2014
...in Sachen Ernährungslehre...Wann erreiche ich mehr Vitalität? Wann erreiche ich Linderung bei bestimmten Beschwerden? Wie kann ich mich vor bestimmten Krankheiten durch bestimmte Lebensmittel schützen?
Sicherlich nicht, wenn ich gezielt das ein oder andere Lebensmittel verzehre, in dem bestimmte Inhaltsstoffe enthalten sind. Es existieren keine einzelnen "Top- Lebensmittel zum Schutz vor Krankheiten" (aus der Zusammenfassung des Buches)! Ebenso unseriös und falsch ist die Behauptung aus der Zusammenfassung des Buches: "Es belegt kompetent und anschaulich, welche Beschwerden Sie mit einem Lebensmittel heilen oder lindern können." Wäre ja schön, und so einfach...

Das ist der gleiche Quatsch, wie die immer wieder gehörte Empfehlung, zum Schutz vor Osteoporose viel Milchprodukte zu essen, weil da ja so viel Kalzium enthalten ist. Ich kann meinen Körper nur dann vor Kalziummangel schützen, wenn meine KalziumBILANZ positiv ist. Bei schlechter Gesamternährung kann das durch Milchprodukte aufgenommene Kalzium nämlich postwendend wieder ausgeschieden werden, nebst dem Kalzium aus den Knochen, da es zur Abpufferung entstehender Säuren im Körper benötigt wird (im Urin). Und wenig wird so "sauer" verstoffwechselt wie Milchprodukte...

Es kommt also, wie in diesem kleinen Beispiel auch, immer auf die Gesamtheit der Ernährung an, einzelne Lebensmittel in einer unbekannten Einbettung der Gesamtnahrung zu werten, ist doch recht sinnlos.
Was haben Sie von einem "gesunden" Lebensmittel, wenn die Absorption seiner wertvollen Nährstoffe z.B. durch das Phytat eines anderen Lebensmittels blockiert wird?
Welche Voraussetzungen müssen denn gegeben sein, um wertvolle Mikronährstoffe durch die Darmwand absorbieren zu können? Hier muss immer die Gesamtheit der aufgenommenen Nahrung betrachtet werden, diese grundlegende Frage kommt im Buch leider nicht zum Tragen.

Der zweite Kritikpunkt bezieht sich auf die Empfehlung von Getreide und dessen Produkte als Basis unserer Ernährung. Dies ist leider nicht nur überholt, sondern auch gesundheitsschädlich. Von Lektinen und anderen entzündungsfördernden Stoffen abgesehen existieren im Getreide Stoffe, die die Mikronährstoffaufnahme im Darm behindern. Das ist nicht verwunderlich, da Getreide keine "artgerechte" Ernährung darstellt, an die wir uns 2 Millionen Jahre angepasst haben, denn den Ackerbau gibt es erst seit 10.000 Jahren - eine zu kurze Zeitspanne, als dass unsere Organe sich evolutionär hätten anpassen können.
Von der glykämischen Last und den damit verbundenen Gesundheitsrisiken von Getreideprodukten mal ganz zu schweigen...
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am 20. Januar 2010
Das Buch "Die 50 besten Lebensmittel für Ihre Gesundheit" ist in 4 Teile geteilt. Im ersten Teil "Gleichgewicht der Gesundheit" geht es darum, wie Nahrung allgemein einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit haben kann. Es wird eine Übersicht über die einzelnen Bestandteile der Nahrung gegeben und wie diese einen Effekt auf unseren Körper haben. Auch hier wird schon darauf hingewiesen, welche Lebensmittel uns bestimmte Wertstoffe am ehesten liefern. Tipps zur allgemeinen gesunden Ernährung als auch zur gesunden Ernährung spezieller Gruppen, wie Schwangere, Kinder und Jungendliche und ältere Menschen runden den ersten Teil ab. Der zweite Teil "Nahrungsmittelprofile" stellt daraufhin die gesündesten Lebensmittel vor. Es werden jeweils Hinweise zu den therapeutischen Eigenschaften, der empfohlenen Menge, den Hauptnährstoffen, zur Auswahl & Lagerung und zum Kochen & Essen gegeben. Der dritte Teil "Gesundheit verbessern" ist nach Gesundheitsproblemen angeordnet. Die Krankheiten werden kurz erklärt und daraufhin der Hinweis auf bestimmte Lebensmittel gegeben und was diese bewirken. Der letzte Teil rundet das Buch mit Rezepten ab, die vor allem aus den zuvor erwähnten Lebensmitteln zubereitet werden.

Fazit: Dieses Buch ist sehr gut strukturiert und auch für den Nicht-Mediziner gut verständlich. Der einzige kleine Kritikpunkt gilt der teilweisen Generalisierung von Lebensmitteln. Zum Beispiel gibt es nur einen Punkt Salat, der dann zwischen den unterschiedlichen Salaten nicht differenziert und ich mir nicht vorstllen kann, dass es dabei keinen Unterschid gibt. Das gleiche gilt z.B. auch für Kohl. Da der Preis jedoch unschlagbar ist, gibt es trotzdem 5 Pünkte für dieses überaus gelungene Werk.
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am 21. Januar 2008
Das Buch enthält für 50 verschiedene Lebensmittel - uns das sind sehr viele - Wissenswertes für die Gesundheit, sowohl die positiven als auch die manchmal negativen Wirkungen, belegt das sogar mit Studien, die im wissenschaftlichen Nachweis benannt sind. Und zu jedem Lebensmittel ein kleines sehr gut verständliches und leckeres Rezept. Einige Lebensmittel sind auch danach gegliedert, für welche Erkrankungen / Beschwerden sie eingesetzt werden können. Und alle diese Informationen, die zudem auch noch sehr gut aufbereitet sind, kostet das Buch nicht mal 4 Euro. Wahnsinn.
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am 7. Februar 2012
Vor einem dreiviertel Jahr habe ich angefangen, meine Ernährung zu überdenken, und langsam meine Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Ich habe schnell gemerkt, dass es mir gut tut, anstatt in der Mittagspause ständig irgendwelche Fertiggerichte aus der Mikrowelle zu futtern, Vollkornbrot und frisches Gemüse zu essen. Allerdings habe ich beim Gemüse immer auf die selben Sorten zurückgegriffen: Paprika, Gurken, Tomaten. Wenn es ums Kochen ging, kamen noch Zucchini dazu. Nicht besonders abwechslungsreich.
Dann entdeckte ich dieses Buch. Nachdem die Rezensionen durchwegs sehr positiv sind, und der Preis unschlagbar günstig ist, habe ich es sofort bestellt.
Der Kauf hat sich absolut gelohnt!
Das Buch ist übersichtlich aufgebaut, zu jedem Lebensmittel sind Nährstoffe, Gesundheitsnutzen, therapeutische Wirkung und Tipps zur Lagerung und Zubereitung angegeben. Sofern vorhanden ist auch bei jedem Lebensmittel ein Verweis auf die Rezepte im Buch angeführt.
Außerdem enthält das Buch noch kurze Kapitel, aufgeteilt in Bereiche wie Herz-Kreislauf, Haut,... (welche Lebensmittel helfen?), eine kurze Übersicht über Vitamine und Mineralien und eben die schon erwähnte kleine Rezeptsammlung (wer allerding ein Kochbuch erwartet, sollte zu einem Buch greifen).

Mein Fazit: Die Autorin hat hier eine wirklich tolles Nachschlagewerk geliefert, dass eigentlich in keiner Küche fehlen sollte.
Mir hat es schon einige Anregungen gegeben, doch auch mal andere Gemüsesorten auszuprobieren, und bisher hat mir noch alles super geschmeckt!

Wer sich etwas für Ernährung interessiert, der sollte hier unbedingt zugreifen!
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am 4. April 2014
Inhalt
Zunächst werden 20 "Bonus-Nahrungsmittel" vorgestellt (Nahrungsmittel mit therapeutischem Nutzen). Dann 30 "gute Nahrungsmittel" (Nahrungsmittel mit Gesundheitsnutzen). Beide Kapitel 46 Seiten. Anschließend kann man in mehreren knappen Abschnitten nachlesen, welche Nahrungsmittel bei welchen gesundheitlichen Problemen empfehlenswert sind: Atemorgange, Augen & Mund, Verdauungssystem, Knochen & Gelenke, Herz & Kreislauf, Frauenleiden, Haut, körpereigene Abwehr, Diabetes, Nieren & Harnwege und emotionales Wohlbefinden (insgesamt 20 Seiten). Diese scheinen mir sehr hilfreich. Abschließend gibt es noch ein Kapitel mit Rezepten (40 Seiten).

Das fachkundige Buch ist im Original 1997 auf englisch erschienen, ich weiß nicht, ob es inzwischen neue Erkenntnisse gibt.
Der Band ist gut gestaltet und enthält zahlreiche farbige Fotos, die Schrift ist etwas klein (dafür ist das Buch kompakt), stabiles Hardcover und robuste Fadenbindung.

Fazit: Würde ich sofort wieder kaufen (bei einer aktualisierten Ausgabe hätte ich ein noch besseres Gefühl).
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TOP 500 REZENSENTam 19. November 2015
Vor allem würde ich jedem, der an gesundheitlichen Problemen leidet, empfehlen, VOR EINER ERNÄHRUNGSUMSTELLUNG erst einmal mit seinem Hausarzt und/oder Facharzt darüber zu sprechen. Warum? Miriam Polunin stellt zwar in dem Bereich „Die Gesundheit verbessern“ Lösungsmöglichkeiten für verschiedene Problemzonen vor, diese Angaben sind aber meiner Meinung nach zu oberflächlich. Beispiel Nieren & Harnwege: Hier betrifft eine von Polunins Empfehlungen kaliumreiches Obst und Gemüse (also Aprikosen, grünes Blattgemüse, Kartoffeln und Bananen). Nun war ich aber gestern bei dem Vortrag einer Nephrologin (Nierenspezialistin) und Diabetologin, welche unter anderem auf das Problem von nicht ausreichend ausgeschiedenem Kalium eingegangen ist. Nierenprobleme sind nicht gleich Nierenprobleme. Und nur bei einer genauen Diagnose kann man auch hilfreiche Empfehlungen aussprechen.

Das schmälert aber meiner Meinung nach den Wert dieses Buches nur geringfügig. Denn gekauft hatte ich es mir ursprünglich (im September 2010), um mehr über die von mir verwendeten Nahrungsmittel zu erfahren sowie um neue Nahrungsmittel zu entdecken. Meine Erwartungen diesbezüglich wurden voll erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Das Besondere an diesem Buch: Es handelt sich um Lebensmittel (Obst und Gemüse, aber auch Getreide oder andere Nahrungsmittel), die es in nahezu jedem Supermarkt gibt. Nichts Exotisches, nichts Ausgefallenes. Die Hauptnährstoffe werden angegeben. Die therapeutischen Besonderheiten aufgelistet. Wussten Sie zB, dass Ingwer Blutgerinnseln wirksamer vorbeugt als Knoblauch oder Zwiebeln? Oder dass durch Enzyme in der Ananas die Durchblutung von verengten Arterien verbessert wird? Die Blutgerinnung wird gesenkt, Ablagerungen von den Arterienwänden gelöst. Wer mehr wissen will, der findet im hinteren Teil (vor dem Register) eine Aufstellung der wissenschaftlichen Nachweise pro Nahrungsmittel. Zugegeben, die jeweiligen Studien scheinen alle etwas älter zu sein (vor allem aus den 90-er Jahren, auch aus den 80-ern oder noch älter) und sind ausserdem in englischer Sprache. Dennoch finde ich es toll, wenn überhaupt Quellen und wissenschaftliche Nachweise genannt werden.

Vor allem aber gibt es Tipps zur Lagerung, zum Kochen und Zubereiten sowie Rezepte. Ich persönlich habe dadurch zB die Süsskartoffel als schmackhafte und einfach zuzubereitende Beilage entdeckt. Für die Süßkartoffelchips auf Seite 126 benötigt man nur etwas Öl und die Süßkartoffeln selber. Diese werden geschält und in Würfel geschnitten. In einer großen Pfanne erhitzt man das Öl und röstet darin die Kartoffeln 8-9 Minuten bis sie weich sind. Einfacher geht es wirklich nicht und das Ergebnis war so lecker, dass ich jetzt oft, sehr oft zu Süßkartoffeln greife. Warum diese so gesund sind? Ein sehr hoher Carotingehalt, viel Vitamin E, Kalium und Eisen.

Allerdings sollte man bei den Rezepten kritisch mitdenken. In o.g Rezept für die Süßkartoffeln wird zB Rapsöl verwendet. Ich persönlich schwöre jedoch auf Kokosöl im Falle von warmen Gerichten (siehe Bruce Fifes Buch über Kokosöl. Und dass die Autorin in ein paar Rezepten auf Margarine/Sonnenblumenmagarine zurückgreift, finde ich ebenso nicht nachahmungswert. Aber wer weiß, vielleicht hätte sie diese Rezepte selber überarbeitet, wenn sie länger gelebt hätte. Miriam Polunin starb nach einem Hausbrand, verursacht durch einen Brandstifter. Von ihr wird es also keine Überarbeitungen mehr geben. Aber vielleicht könnte sich ein anderer/ eine andere Nahrungsmittelexperte/-in des Themas annehmen? Das Konzept des Buches hat mir nämlich sehr gut gefallen.

Der Inhalt im Detail:

- GRUNDSÄTZLICHES ZUR ERNÄHRUNG: zB Bausteine der Nahrung oder Erläuterungen zum Verdauungssystem

- NAHRUNGSMITTELPROFILE: aufgegliedert in 20 Bonus-Nahrungsmittel (zB Artischocken, Brokkoli, Kohl, Karotten und mehr) sowie 30 gute Nahrungsmittel (zB Aprikosen, Bananen, schwarze Johannisbeeren und mehr). Unter diesen beiden Nahrungsmittelgruppen befinden sich auch Tee, Joghurt, Hafer und andere Getreide. Zugegeben, manchmal wird vereinfacht, zB werden im Fall des Tees Grüner Tee, Schwarztee und Oolongtee zusammengefasst, dabei sollte man aber berücksichtigen, dass dieses Buch keine ausufernde Enzyklopädie, sondern ein relativer schmaler und dennoch informativer Band ist.

- Unter dem Titel DIE GESUNDHEIT VERBESSERN wird auf verschiedene gesundheitliche Probleme eingegangen. Gegliedert nach Körperbereichen: Atemorgane, Augen & Mund, Verdauungssystem, etc. ABER ACHTUNG: meiner Meinung nach zu oberflächlich. Man sollte wie bereits oben geschrieben bei Krankheiten eine Ernährungsumstellung erst mit einem Arzt/Facharzt besprechen.

- REZEPTE: Suppen, Vorspeisen, Salate, Hauptgerichte, Beilagen, Desserts, Teegebäck, Kuchen & Muffins sowie Salsas & Dressing.

- WEITERE NÜTZLICHE NAHRUNGSMITTEL

- VITAMINE & MINERALIEN

- BIBLIOGRAPHIE UND WISSENSCHAFTLICHE NACHWEISE

- REGISTER

- DANKSAGUNG

Mein Fazit:
Der größte Pluspunkt dieses Buches liegt meiner Meinung nach in der Alltagstauglichkeit sowie in den Informationen zu den vorgestellten Nahrungsmitteln. Bei den Rezepten sollte man kritisch mitdenken. Die Informationen zu den gesundheitlichen Problemen sind meiner Meinung nach zu oberflächlich. Wer an was-auch-immer leidet, sollte unbedingt Ernährungsumstellungen vorab mit seinem Arzt/Facharzt besprechen. Dennoch würde ich dieses Buch jederzeit empfehlen, da es mir schon oft geholfen hat bei der Zusammenstellung meiner Mahlzeiten.

Andere nützliche Bücher in Sachen Ernährung:
Das Anti-Krebsbuch von David Servan-Schreiber
und Chemie im Essen von Hans-Ulrich Grimm (alternativ Die Ernährungsfalle).
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am 26. Mai 2015
Ich habe das Buch mir gekauft, weil ich mehr über gesundes Essen wiesen wollte. Da bin ich auf dieses Buch gestoßen. Das Buch heißt genau „Die 50 besten Lebensmittel für Ihre Gesundheit“.

Das Buch:

Das Buch ist von Miriam Polunin und hat 160 Seiten und hat die Größe von 17,7 cm mal 22,2 cm. Das Buch ist gut verarbeitet. Die Seiten kommen nicht gleich beim Blättern raus. Die Schriftgröße ist mit 3 mm etwas klein, aber noch zu Lesen. Das Buch hat viele kleine und große Farbbilder.

Der Inhalt:

- Das Gleichgewicht der Gesundheit
- Nahrungsmitttelprofile
- Die Gesundheit verbessern
- Rezepte

Beim Lesen:

Ein gutes verständlich geschriebenes Buch. Die Lebensmittel, wie z.b. Äpfel, Kürbis-Kerne, Hühnerleber, Bananen … sind gut beschrieben. Die Themen der Nahrungsmitel sind gesundheitlicher Nutzen, Hauptnährstoffe, Therapeutische Eigenschaften, Empfohlene Mengen und Küchen Tips . Einige leckere Rezepte wie z.b. Rote Früchtesuppe, gebackene Tomaten, Hühnchen in Knoblauch … .Habe ich ausprobiert. War sehr lecker. Die Rezepte sind auch gut und verständlich geschrieben. Mit Zutaten, Beschreibung, Nährstoffgehalt und Gesundheitsnutzen.

Zusammengefasst:

Ein gutes verständlich geschriebenes Buch. Wie das Buch schon sagt: „Die 50 besten Lebensmittel für Ihre Gesundheit“. Eine klare Kaufempfehlung für die Gesundheit.
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am 21. Mai 2013
...und auch wenn viele danken wozu ein Buch, ich finde doch eh alles im Internet.... muss ich sagen das ich so wie ich es in diesem Buch lese keineswegs so viele Information und Tips im Internet gefunden habe.
Ich werde mir wohl noch eins kaufen müssen da meins ständig ausgeliehen ist.
Das Buch eignet sich bestimmt auch als tolle Geschenkidee oder Mitbringsel denn viele sind doch heute an einer gesunden Ernährung interessiert.
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