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Kundenrezensionen

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Endlich einmal ein umfassendes Buch über ängstliche und scheue Hunde.
Das Buch ist aufgeteilt in verschiedene Kapitel:
1) Faktoren der Angst. Hier macht die Autorin u.a. den Unterschied deutlich zwischen einem ängstlichen und einem aggressiven Hund.
2) Das eigentliche Programm für die Grundlage und Verhaltensänderung, mit dem der Hundebesitzer gezielt arbeiten kann.
3) Die Behandlung bestimmter Ängste und weitere Therapien.
Dieses Buch ist eine umfassende Anleitung für alle, die mit einem ängstlichen Hund leben und auch für die, die mit solchen Hunden arbeiten. Kein Hundetrainer sollte sich zu fein sein, das Buch zu lesen. Leicht zu lesen, humorvoll, praktische Anleitungen, kurzum ' es sollte zur Pflichtlektüre eines jeden Hundebesitzers gehören, insbesondere aber für alle, die sich ein Tier aus dem Tierheim holen. Absolut empfehlenswert!!!
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am 6. April 2009
Ich habe vor einem Jahr eine 5 jährige Hündin aus schlechter Haltung übernommen. Sie wurde geschlagen, missachtet, gedemütigt und war unterernährt.

Ich war Anfangs sehr überfordert im Umgang mit ihr. Sie war total verängstigt - hatte Angst vor ihrem eigenen Schatten.

Ich hatte kaum Hoffnung, ihre Ängste lindern oder gar besiegen zu können. Doch ich stellte schnell fest - sie fasste Vertrauen und war bereit mit mir zu "arbeiten".

Im Internet erfuhr ich von dem Buch "Der ängstliche Hund". Das passt - dachte ich mir.

Und wie sich herausstellte war es die beste Investition, die ich für meine Hündin machen konnte.

Die Autorin Nicole Wilde vermittelte mir als Hundehalter das nötige Grund - und Hintergrundwissen. Was löst die Ängste aus? Wie löse ich die Ängste.

Und sehr wichtig in dem Buch ist auch, dass man lernt seinen Hund zu verstehen. Die Körpersprache des Hundes wird erläutert.
Vieles, was ich vorher im Umgang mit meinem Hund tat, stellte sich als Fehlverhalten heraus.

Ich hielt mich an die Tips und Ratschläge aus dem Buch u. begegnete meiner Hündin anders - und siehe da - nach ca. 2 - 3 Wochen kontinuirlichen " Trainings" bemerkte ich die ersten Wesensänderungen an ihr.

Mittlerweile "üben" wir seit ca. 5 Monaten mit Hilfe dieses Buches und der Erfolg ist enorm!!!

Meine Hündin ist viel "weltoffener", zutraulicher und erschreckt sich nicht mehr bei jedem Geräusch. Ein wahnsinner Fortschritt für einen Hund, der 5 Jahre in einem Hüttenverschlag gehalten wurde.

Ich kann dieses Buch jedem Halter eines ängstlichen Hundes nur wärmstens empfehlen!!! Es ist jeden Cent wert !!!

Wenn ich mich bei Nicole Wilde bedanken könnte, so würde ich ( oder besser gesagt wir ) es sofort tun :-)

Einmalig tolles Buch!!!
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am 25. Juni 2009
Zunächste einmal: Es ist eines der besseren Bücher über Angstprobleme bei Hunden.

Beachten sollte man hier aber konkret, dass es aus amerikanischen Verhältnissen im Umgang mit Hunden geschrieben wurde:

Spazierengehen mit dem Vierbeiner ist dort nicht selbstverständlich und dementsprechend mag es aus unserer Sicht verwunderlich anmuten, dass es den Lesern als Einstieg angeraten wird, mit seinem Hund vor die Tür zu gehen. Alternativ mag man auch mit seinem Hund Auto fahren, damit er überhaupt Außenreize erfahren kann.

Wer keine Lust und/oder Zeit hat, seinen Vierbeiner zu beschäftigen, solle ihn in einer Hundestagesstätte abgeben, in der der Hund bespaßt und bestenfalls sogar noch erzogen werden mag...

Aus unserer Sicht wird sich da sicherlich die Frage stellen, wer sich denn überhaupt noch die Mühe einer zeitintensiven Therapiearbeit machen soll, wenn schon alternativ geraten wird, die Grunderziehung kommerziellen "Hundekindergärten" zu überlassen?

Nun gut, es ist halt amerikanisch.

Es hapert allerdings auch in der Darstellung von (an sich) guten therapeutischen Erklärungsansätzen wiederum im Detail:

Man solle nicht an der Leine ziehen oder reißen (was richtig ist), andererseits jedoch aber genug "Druck" über die Leine vermitteln, um den Hund aus Angstsituationen zu befreien.
Gemeint ist hier, meiner Interpretation nach, ein Leinenruck. Das sollte dann aber bitte schön auch nicht schön geschrieben, sondern auch konkret und ehrlich so geäußert werden.

Ein ängstlicher Hund solle langsam an Dinge herangeführt werden, andereseits möge man sich aber nicht scheuen, ihn zu einem überfüllten Football-Spiel mitzunehmen, um ihn auch an das "wahre Leben" heranzuführen. Was denn nun?!

Schlecht ist das Buch trotzdem nicht, es gibt durchaus hilfreiche Tipps und Ansätze, Definitionen und viel wissenswertes für den Laien zu erfahren.

Die Herausforderung an den Leser ist zu erkennen, dass sich das Buch in großen Teilen nicht an den normalen europäischen Hundehalter mit seinem normalen europäischen Hund richtet. Dann allerdings kann man aus diesem Buch doch einiges ziehen, was den Umgang mit ängstlichen Hunden betrifft.
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am 2. April 2015
Als meine Hündin einzog, musste ich mich erstmals mit dem Thema "Angsthund" auseinander setzen. Darum kaufte ich mir diesen doch recht dicken Schmöker. Leider haben die Tipps nur bedingt bis gar nicht geholfen. Das Buch versucht den Hund mehr oder weniger mit Leckerli aus der Reserve zu locken. Meine hat aber 4 Monate lang keine Leckerlis genommen! Dadurch habe ich in eine andere Richtung gewechselt, die besser zu uns passt. An sich ist das Buch nicht schlecht - sehr sanft und behutsam soll der Hund aus der Ängstlichkeit geholt werden. Andererseits muss ein Hund auch manchmal zu Dingen "gezwungen" werden, die ihm halt nicht gefallen, wie Treppen steigen usw. Und das geht nicht mit Leckerlis... jedenfalls nicht bei uns.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Januar 2014
Um es gleich vorwegzunehmen: hier liegt definitiv eines der umfassendsten Werke zum Thema "ängstlicher Hund" vor, zumindest was den normalen Buchmarkt angeht.

Das Inhaltsverzeichnis ist absolut beispielhaft und um jetzt nicht alle Themen des Buches stumpf zu wiederholen, verweise ich hier auf die "klick ins Buch-Funktion" von Amazon, die das gesamte Inhaltsverzeichnis zeigt.

Besonders gefallen hat mir an dem Buch, das eben wirklich sehr, sehr viele Aspekte rund um das Thema Angst behandelt werden, gut sortiert und zusammengefasst, in einzelne Kapitel übersichtlich gegliedert. Die gängigsten Angstauslöser werden dann sogar noch einzeln in Trainingsübungen abgehandelt, wie z.B. Angst vor Treppen/Menschen/Gegenständen/Geräuschen usw.
Das Ganze ist durchweg flüssig geschrieben, so dass auch Nicht-Hundetherapeuten das Buch verständlich lesen und verstehen können.

Die genannte Kritik "die Autorin habe alle Sachen aus anderen Büchern oder von anderen namhaften Hundetrainern/-therapeuten geklaut" kann ich absolut nicht nachvollziehen. Zum Einen ist nämlich am Ende des Buches ein ausführlicher Anhang mit den bekannten weiterführenden Werken und Quellen des Themas abgedruckt. Zum Anderen handelt es sich bei den beschriebenen Methoden einfach um DIE Standardtherapieverfahren in der Hundeverhaltenstherapie, die auch in der Fachliteratur genau SO stehen, mit genau DEN beschriebenen Methoden der renommiertesten Trainer, Forscher und Verhaltenstherapeuten. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was da ansonsten zusätzlich erwartet wurde? Neue, innovative Methoden? Das Gebiet Hundeverhaltenstherapie ist noch lange nicht so ausführlich erforscht, wie die Verhaltensforschung des Menschen. Und trotzdem werden doch auch auf diesem Gebiet oft die gleichen oder ähnliche Methoden gelehrt (Desensibilisierung, Flooding usw.). Zumal gerade in den letzten 10-20 Jahren auf dem Gebiet der Hundeverhaltenstherapie enorme Fortschritte gemacht wurden. Vor 20 Jahren hätten wahrscheinlich 95% der "Hundetrainer" einem Angstbeisser die berühmt berüchtigte Futterschüssel um die Ohren gehauen. Wie weit ist man da doch heute?

Nicole Wilde hat ja an keiner Stelle des Buches behauptet, beispielsweise "Tellington Touch" erfunden zu haben, sondern es lediglich als eine Option angeboten und diese Maßnahme beschrieben. Ich bin daher glücklich, dass Nicole Wilde all diese vielen Therapiemöglichkeiten in einem Werk zusammengefasst hat. Wer dann wirklich tiefergehenden Informationen braucht, kann sich immer noch das dazugehörige Buch von Autor XY kaufen, bzw. einen guten Hundetrainer aufsuchen, der sich auf die gewählte Methode spezialisiert hat.

Wenn man so einen Hunderatgeber (ob jetzt das vorliegende Buch oder ein Anderes) liest/kauft, sollte man einige Dinge beachten: ein Hunderatgeber kann Hintergrundinformationen vermitteln, den Horizont erweitern und mit Sicherheit auch bei kleineren Problemen helfen. Einige Leute scheinen ein Buch aber als völligen ERSATZ für einen jahrelang ausgebildeten Hundetrainer und/oder Verhaltenstherapeuten zu sehen. DAS ist dann in manchen Fällen sehr gewagt!

Wenn Fiffi ein bisschen Angst vor dem Staubsauger hat, kann man sich mit einem solchen Buch evtl. noch helfen und durchaus auch ohne vorherige Fachkenntnisse Erfolge erzielen. Wenn Fiffi aber ein völlig traumatisierter Hund ist, der beim Anblick von Menschen in 100m Entfernung fast zusammenbricht und dann zwanghaft anfängt Gras zu fressen (alles schon gesehen), gehört dieser Hund definitiv in die Hände eines gut ausgebildeten Therapeuten. In solch einem Fall sollte so ein Buch BITTE nur als Erweiterung des eigenen Horizontes verstanden werden, damit man SELBST einige Dinge und Zusammenhänge besser versteht. Ohne Vorkenntnisse an einem solcherart verstörten Hund herumzudoktern kann nicht Sinn und Zweck eines solchen Buches sein und ich denke, das will die Autorin auch garantiert nicht vermitteln.

Wenn man Hunderatgeber in dieser Art und Weise verstehen möchte, erübrigen sich die meisten Kritikpunkte, die hier in den Bewertungen genannt wurden. Inhaltlich ist Frau Wildes Buch nämlich (zum derzeitigen Stand der "Technik") durchaus korrekt. Letzten Endes ist es dann eher die Erwartungshaltung, die man an ein solches Buch hat. Ganz klar: wer bereits viele Bücher zum Thema Hund besitzt - vor allem die der bekannten Trainer und Autoren - bekommt hier nur eine Zusammenfassung. Man muss also wissen, ob man das will und/oder braucht.

Ich habe bereits eine ganze "Bibliothek" an Hundebüchern, werde das Buch aber mit Sicherheit hin und wieder zur Hand nehmen. 5 Sterne!
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Januar 2009
Nicole Wilde stellt sich mit diesem Buch einer besonderen Herausforderung:
Sie beleuchtet das enorm große Thema "Angst" umfassend von allen Seiten und leitet zugleich verständlich für jedermann eine praktische Umsetzung der erklärten Thesen und Inhalte an.

Die Beziehung zwischen Hund und Mensch hat sich in den letzten Jahren geschichtlich gesehen doch stark verändert. Aus dem mit klar definierten Aufgaben betrauten Weggefährten des Menschen ist zunehmend ein Sozialpartner geworden. Ein Partner, der sich in einer nicht für ihn zugeschnittenen Welt zurechtfinden muß. Eine Welt, die mit seinen instinktiven Reaktionen häufig Probleme hat. Dazu kommt, daß er vielfach Aufgaben aus dem eigentlich zwischenmenschlichen Bereich gestellt bekommt, also große emotionale Erwartungen in ihn gesetzt werden.
Erfüllt er diese Erwartungen nicht, ist der Weg ins Tierheim leider oft vorgezeichnet. Einer von vielen Gründen für die Abgabe von Hunden, die ihre Ursache in einem erschreckend weit verbreiteten Mangel an Kenntnis der Fähigkeiten und Bedürfnissen dieser Tiere haben.

Eigentlich ist es logisch und vorhersehbar: Man stelle sich vor, ein kleiner Mensch würde in eine Welt katapultiert, die von einer riesengroßen, für ihn artfremden Spezies beherrscht wird. Eine Spezies mit einer komplett anderen (Körper-)sprache, die nach für ihn fremden Regeln lebt.
Die natürliche Reaktion auf so eine unbekannte Welt, in der vermeintlich weit überlegene Wesen hausen, ist Angst.

Was würde in so einem Fall Sicherheit geben?
Man müsste einen Weg der Kommunikation anbieten, damit die Regeln und somit ein ihnen angepasstes Verhalten erlernt werden können.
Diesen Weg zu finden und ihn dann gemeinsam mit dem Hund zu gehen, könnte man als zentrales Anliegen des vorliegenden Buches beschreiben.

Nicole Wilde führt mit Misshandlung, mangelnder Sozialisierung, traumatischen Erfahrungen, Krankheiten und sogar der Genetik viele weitere Gründe für ängstliches Verhalten auf. Dabei werden Begriffe wie erlernte Ängste, aggressiv wirkende Ängste, Furcht, Panik und Phobie genau definiert und voneinander abgegrenzt.

Den praktischen Buchteil beginnt die Autorin damit, die verschiedenen Arten von Angstsymptomen zu unterscheiden. Hierbei erklärt sie genau, wie diese Symptome oder auch mancher Zwiespalt, in dem der Hund sich befindet, körpersprachlich aussehen.
Mit passender Bebilderung werden ihre Ausführungen eindrucksvoll unterstrichen.

Konsequent und umfassend bezieht Nicole Wilde mögliche Aspekte, die den Hund beeinflussen ein.
Dazu gehört zuallererst die Körpersprache der Menschen, dann das familiäre Umfeld, der Alltag zu Hause, die Ernährung, die körperliche Beschäftigung bzw Auslastung und vieles mehr. Dem Leser wird vermittelt, wie sehr auch unbewußte Kleinigkeiten und von uns Menschen als Normalität Empfundenes auf den Hund einwirken.

Nach Erläuterung dieser ineinandergreifenden Faktoren führt die Autorin zur Basis und zugleich dem ersten Ziel der Arbeit mit dem Hund; sie nennt es "die solide Grundlage" und auf ihr werden dann die nächsten Schritte aufgebaut.
Detailgenau wird der Leser angeleitet, woraus diese Grundlage besteht und wie er diese schaffen kann.

Dabei spart sie nicht mit Tricks und Tips für die verschiedenen Hundetypen und Situationen.
Es werden konventionelle und unkonventionelle Hilfen vorgestellt, immer mit dem Ziel eines gewaltfreien Umgangs. Der Leser spürt in diesen Ausführungen einen großen Erfahrungsschatz, den sich Nicole Wilde im Umgang als Trainerin mit unzähligen Hunden angeeignet hat.

Ist die Grundlage gelegt, leitet die Autorin an, die verschiedensten Angstauslöser zu erforschen und im Interesse des Hundes zu erkennen und exakt zuzuordnen.

Sie erklärt verschiedene Methoden wie Desensibilisierung, Gegenkonditionierung, klassische und operante Konditionierung, Gewöhnung oder das sog. Flooding und vermittelt dadurch viel Wissen bzw ein gutes Handwerkszeug", um fach- oder besser hundegerecht mit den unterschiedlichen Ängsten umgehen zu können.

Aber es reicht Nicole Wilde nicht, dem Leser dieses Wissen allgemein zu vermitteln. Deshalb geht sie in den folgenden Kapiteln auf die meisten Ängste, mit denen der Hundebesitzer konfrontiert wird, konkret ein. Tierarztbesuche, Autofahren, Treppenlaufen, Gewitter, Geräusche, Berührungen, Krallenschneiden, Trennung, um nur einige der von ihr aufgeführten Angstauslöser zu nennen. Jedem dieser Auslöser ist ein eigenes Kapitel mit Anleitungen und phantasievollen Tips gewidmet, in dem erarbeitet wird, welche Methode am erfolgversprechendsten sein könnte.

Abschließend stellt die Autorin dann noch ergänzende Therapien vor, die sich begleitend zum Verhaltenstraining als äußerst effektiv bewährt haben. Der Leser bekommt einen Überblick und zum Teil sogar ausführliche Anleitungen aus der Arbeit mit Homöopathie, Bachblüten, Tellington Touch, speziellen Massagetechniken, der Calming Cap, Körperbandagen, Akkupressur und -punktur, aber auch dem Einsatz von Pheromonen, Kräutern und Medikamenten..

Insgesamt beeindruckt das gesamte Buch durch eine auffallend klare Struktur, durch die sich das reine Lesen zum Vergnügen und die Benutzung als Nachschlagewerk äußerst komfortabel gestalten.

Man kann sicher noch vieles mehr über Angsthunde und den Umgang mit ihnen schreiben, darauf weist Nicole Wilde mit persönlichem Dank an u.a. James O`Heare und Paul Owens und auch im großen Literaturanhang hin. Um den Rahmen des Buches nicht zu sprengen, taucht auch immer wieder der Rat auf, sich bei ganz speziellen Problemen an einen Fachmann zu wenden

Aber als Ratgeber oder auch kreatives Nachschlagewerk für jedermann, ob mit oder ohne Hundeerfahrung, ist Nicole Wildes Der ängstliche Hund" uneingeschränkt zu empfehlen.
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am 22. September 2011
Dieses Buch ist bis zur Hälfte damit aufgebaut, einen normalen Hund zu erziehen. Die Tipps, wie: Wenn der Hund in die Leine beisst, sollte man ihm eine besorgen, die Metall am Ende aufweist, damit der Hund den Spass daran verliert, ist für einen ängstlichen Hund völlig ungeeignet. Der beisst nämlich in die Leine, weil er Stress hat und der Tipp müsste lauten: Vergewissern sie sich, ob ihr Hund mit der Situation klar kommt, ansonsten führen sie ihn da heraus. Den Teil Ernährung hätte sie sich auch sparen können, da sie auch da nicht richtig aufklärt. Viele Rechtschreibfehler und Druckfehler runden das ganze noch ab. Den größten Fehler hat die Autorin meiner Meinung nach mit dem Thema Führung begangen! Einem ängstlichen Hund sollte man gegenüber nicht den Chef raushängen lassen.
Dennoch sind alle Techniken Der Verhaltensänderung enthalten und deshalb ist das Buch für Leute, die sich mit der Erziehung eines normalen Hundes gut auskennen, auch geeignet. Für Anfänger jedoch ist es nicht zu empfehlen.
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Wer sich bisher allein gelassen fühlte mit einem Hund, der in unterschiedlichen Situationen ängstlich oder aggressiv reagiert, findet in diesem Buch die perfekte Unterstützung und sollte es nie zu weit weg packen. So ist es uns jedenfalls ergangen - das Buch liegt immer irgendwo greifbar herum und ist es mal nicht auffindbar, wenden wir die gelernten Beruhigungstaktiken an.
Im Ernst, es ist derart ausführlich, praktisch, mitfühlend, warm und unterhaltsam geschrieben, dass es außer jeder Menge praktischer Tipps und Geschichten auch Trost bietet, wenn man einen Hund hat, der anders funktioniert, als 'man eigentlich möchte. Darüber hinaus haben wir aber auch viele umsetzbare Tipps gefunden, die jenseits von Leinenruck und Co. bei den Problemen, die unser Hund anfangs machte, einen Weg aufgezeigt haben, ihm weiterzuhelfen - und uns auch. Die Autorin geht auf die unterschiedlichsten schwierigen Situationen ein und beschreibt ihre Lösungswege sehr ausführlich und mit humorvoll erzählten Geschichten gewürzt, das tut gut beim Lesen und erklärt zusätzlich ihre Vorgehensweise. Sehr empfehlenswert.
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am 6. Juni 2013
Wir haben eine 2 Jahre alte Vizsla-Hündin, die aus uns völlig unerklärlichen und nicht nachvollziehbaren Gründen plötzlich zum Angsthund wurde und vor Gegenständen, Geräuschen aber auch Fremden immer wieder plötzlich Panik bekommt.

Immer wieder haben wir versucht mit verschiedenen Mitteln und Wegen ihre Angst zu bekämpfen (u.a. eine Bachblütentherapie) und ihr diese zu nehmen, jedoch hatte alles nur mäßigen oder temporären Erfolg. Der Schlüssel zum Erfolg ist die innere Haltung – unsere innere Haltung. Das war uns bereits vorher klar, jedoch fehlten uns ermunternde Worte und hilfreiche Tipps um unserer Maya ebenfalls zu vermitteln, dass wir eine stabile und selbstsichere Haltung haben. Die innere Haltung wird in diesem Buch ganz deutlich unterstrichen. Je ruhiger der Halter, desto entspannter und selbstsicherer der Hund.

Vieles, was in dieser Lektüre geschrieben steht, sind sicherlich alte "Kamellen", die längst bekannt sind, jedoch gibt es auch viele neue Ansichten. Besonders interessant finde ich, dass die Autorin auch immer wieder auf Verhaltensforscher und andere Theoretiker eingeht und deren Verhaltensweisen anreißt. So kann man für sich letztendlich selbst entscheiden, welchen Weg man am Besten findet und ggf. auch noch andere Lektüre zu Rate ziehen.

Nett geschrieben und stellenweise witzig verpackt, liest man und saugt Wissen (egal, ob bereits vorhanden oder neu) auf wie ein Schwamm. Die Autorin beschreibt zunächst einmal die allgemeinen Zustände der Angst: Was ist Angst, was passiert bei Angst, wie wirkt sich Angst aus und was sind die Risiken von Angst? Sie gibt anschließend Tipps und Hinweise, was man dem Hund – ganz grundsätzlich – Gutes tun kann und zeigt auf, welche Beschäftigungen oder z.B. Ernährungsweisen helfen zu einem ausgeglichenen Hund zu kommen. Auch der Mensch, der Hundehalter, wird "therapiert" und bekommt aufgezeigt, wie er seinem Hund Sicherheit und Vertrauen vermitteln kann, ohne sein komplettes Leben auf einmal auf den Kopf zu stellen.

Ob man die Hinweise letztendlich annimmt und in die Praxis umsetzt, liegt an jedem einzelnen. Wir werden jedenfalls versuchen, so viel wie möglich, umzusetzen um unserem Hund bald wieder ein einigermaßen entspanntes Leben zu gönnen.

Sicher ist: Der Mensch muss sich und seinen Lebensstil ändern (manche mehr, manche weniger), um seinem Hund zu helfen. Nur, wer dazu bereit ist, wird in dieser Lektüre eine hilfreiche Unterstützung finden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Juni 2008
Dieses Buch ist jeden Cent wert. Es erklärt alles denkbare um die Ursachen und den Umgang mit Angstverhalten. Das Buch ist gut recherchiert, gut geschrieben, die Erklärungen klar und verständlich. An praktischen Tipps fehlt nichts. Ich schliesse mich ansonsten meine Vorschreiberinnen an, mit einer Ausnahme: Ich würde dieses Buch nicht nur für Trainer und Halter von ängstlichen Hunden empfehlen, sondern uneingeschränkt für jeden Hundehalter!

Eine hochinteressante Lektüre für jeden Hundehalter - Preis/Leistung ist top!
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