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am 10. Dezember 2011
Ich gebe hier einmal die Themen ein, die in diesem Buch zur Sprache kommen: Nirgendwo sonst erfährt man derart viel!
Das Buch ist in 5 Teile gegliedert, die auch in dieser Reihensfolge gelesen werden sollten.

Im ersten Teil wird zunächst einmal geklärt, was der Hund eigentlich für ein Tier ist. Natürlich geht es dabei um seine Abstammung vom Wolf, um Gemeinsamkeiten und die Dinge, die sich beim Hund verändert haben. Es geht um die Gehirnentwicklung in den ersten Lebensmonaten und um die schrittweise Entwicklung dessen, was letztlich die Persönlichkeit des Hundes ausmacht. Ebenfalls hier nachzulesen sind die großen rassebedingten Unterschiede, aber auch, inwieweit die Entwicklung des Verhaltens genetisch- oder umweltbedingt ist. Außerdem wird erklärt, wie eigentlich `Dominanzverhältnisse' entstehen.

Im zweiten Teil geht es um den Konstitutions- und Verhaltenstyp, die Zusammenhänge zwischen Körperbau, Konstitution und Verhalten. Man kann den `Charakter-Typ' bereits an der Körperform erkennen, weil Hunde nicht zufällig verschiedenes `Temperament' haben. Dieses wurde an Kreuzungsversuchen (die hier zum Teil wiedergegeben werden) eindrucksvoll geklärt, wie auch die Merkmale Bewegungsaktivität und Körperindex wichtige Hinweise liefern, die auf den Charakter und die Verwendbarkeit eines Hundes /einer Rasse schließen lassen.

Im dritten Teil wird die, beim Hund wie beim Menschen immer wieder neu gestellte Frage geklärt, welche Verhaltensbestandteile des Hundes `angeboren' oder `erworben', also unweltbedingt sind. Sind `Instinkt' und `Verstand' Gegensätze, die sich ausschließen? Können Hunde denken? Natürlich können sie es, aber worin unterscheidet sich ihr Denkvermögen von dem des Menschen? Ist Verhalten `nur' eine Folge von Reflexen'? Die Arbeiten bedeutender Wissenschaftler, unter ihnen Pawlow oder der russische Forscher Kruschinski, wie auch die Amerikaner Fox, Scott & Fuller, Pfaffenberger, James u.a. kommen mit ihren Werken zu Wort. Ebenfalls veranschaulicht wird das Nervensystem des Hundes, seine Hormone, Transmitterstoffe, also die `körperliche' Grundlage dessen, woraus das Verhalten entsteht.

Im vieren Teil geht es um das Verhalten des Hundes aufgrund angeborener arteigener Anlagen. Beobachtungen an wildlebenden Caniden und das Jagdverhalten des Wolfes werden ausführlich erläutert. So gelangt man ganz von selbst zu einem ganz neuen Verständnis des hundlichen Wesens, denn es sind uralte Anlagen, die hier bei unseren Hunden zu so wertvollen Verhaltensmerkmalen werden. Wie funktionieren Gehirn und Sinnesleistungen des Hundes? Woher kommt das rätselhafte Gemeinschaftsgefühl - oder warum der Hund seinen Herrn liebt und versteht.

Im fünften Teil ist vom Hund und seiner Beziehung zum Menschen ausführlich die Rede. Was man heute über die Körpersprache des Hundes weiß, die Grammatik seiner Körperhaltungen und Bewegungen. Was ist eigentlich das `Wesen' des Hundes? Hochinteressant sind die Charakterbilder verschiedener Rassen, die sich in wesentlichen Punkten unterscheiden. Oft ist allein schon die Wahl des falschen Hundetyps die Ursache späterer Komplikationen.

Besonders interessant und, vor allem wichtig ist auch `Der Hund auf Rezept'. Nämlich Blindenhunde, Hunde als Helfer von Behinderten, Hunde gar als `Therapeuten' bei seelischen Erkrankungen und körperlichen Leiden? In diesem Zusammenhang haben Wissenschaftler weltweit festgestellt, dass der Hund im Zusammenleben mit seinem Menschen mehr als nur ein Haustier ist. Welche Eigenschaften des Hundes sind es aber, die ihn zu `mehr als nur ein Haustier' machen?

Das Buch ist eine einzige Liebeserklärung an unsere vierbeinigen Gefährten. Beeindruckend beschreibt Aldington, dass es `dem Hund, so wie er ist, nahe zu kommen', auch bedeutet, Tier und Mensch - also auch uns selbst - begreifen zu lernen. Hunde sind für ihn nicht nur `Tiere', sondern unverzichtbarer Bestandteil seines Lebens - aber, warum dies bei ihm, wie auch seit Jahrtausenden bei Millionen Menschen so ist, diese Frage hat er erstmals in diesem Buch beeindruckend beantwortet. Kein Zweifel, dass auch der Hund eine `Seele' hat. Aber, wie das, was man `Seele' nennt, bei Tier und - Mensch im Laufe einer langen Entwicklung entsteht, das begreift man staunend, wenn man dieses Buch, das man nicht genug empfehlen kann, liest. Denn, man kann es nicht genug betonen: Wie alle Bücher des Verfassers ist auch dieses von der ersten bis zur letzten Zeile, mit keinem Wort langweilig, faszinierend zu lesen!
22 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2015
zwar sehr wissenschaftlich geschrieben, also eher schwerer zulesen, aber zumeist immer unter hinweis auf die herkunft (autoren). nachdem ich schon zig "hundebücher" gelesen habe hat dieses durch neue infomationen überzeugt. sie bekommen hier weder ein "wie bringe ich fiffi dazu sitz zu machen"-buch noch ein fiffi ist auch nur ein mensch mit fell-buch.
wenn sie sich aber tiefergehend mit hunden beschäftigen (wollen) und ein buch welches sich zB auf pawlow bezieht und dessen experimente beschreibt wünschen können sie dieses nehmen.
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am 24. Mai 2009
Sehr gut geschrieben. Teilweise etwas trocken aber es geht wirklich in die Tiefe und die Seele bzw. das Wesen wird sehr genau und verständlich beschrieben.
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