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am 17. Mai 2010
Strenggenommen ist das Wort "Doppelbiographie" hier eine Mogelpackung, allerdings im umgekehrten Sinn: der Leser erhält viel mehr als er erwartet hat, nämlich einen Abriß der englischen Königsgeschichte von Heinrich VII. (das Fehlen seiner Elizabeth habe ich bei Marita A. Panzer moniert) bis zum Tode der ersten Elizabeth. Schwerpunkt ist natürlich die Rivalität zwischen der schottischen Maria und der englischen Elizabeth, bei der sich Frau Jurewitz-Freischmidt auf die Seite Marias schlägt: Elizabeth und ihr frivol-gekünsteltes Benehmen beispielsweise in der Heiratsfrage mag sie nicht und von Maria Stuart zeichnet sie ein erheblich freundlicheres Bild als beispielsweise Margaret George.

Stilistisch ist das Buch so gelungen wie jeder der Vorgängerbände auch: stets spritzig geschrieben und nicht ohne Hauch von Sarkasmus. Obwohl eine Ahnentafel auch nicht fehlt, muß eine Anmerkung doch sein: aufgrund der Vielzahl von Namen, die ein durchschnittlicher englischer oder auch schottischer Adeliger neben- oder nacheinander zu führen pflegt, habe ich gelegentlich den Faden verloren. Das Problem lag vor allem im Wiedererkennen der Person in anderen Büchern, wo dann und wann durchgehend ein- und derselbe Name verwendet wird, der hier aber erst im Laufe des Buches eingeführt wird. Bei den Frauen ist das noch um einiges verwirrender, vor allem, wenn sie mehrmals heiraten.

Nichtsdestoweniger ein äußerst lesenswertes Buch zur englisch-schottischen Geschichte!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. November 2011
Elisabeth I regiert und Maria Stuart verliert ihren Kopf. Das ist kein Zickenkrieg, sondern eine Folge internationaler Politik.

Dieses Buch liest sich dank der kurzen Kapitel eher wie ein Magazin und zwar wie ein sehr spannendes.

Klare Kaufempfehlung!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Oktober 2009
Der Authorin gelingt es immer wieder durch ihre fundierten Recherchen und flüssigen Schreibstil ihre Leserschaft zu erfreuen. Obwohl es zu diesem Thema bereits vielzählige Publikationen gibt, gelingt es der Authorin immer wieder Neues aufzudecken. Das Buch ist interessant, kurzweilig und lesenswert - wie auch die anderen Publikationen der Authorin. Absolut empfehlenswert!
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 3. März 2014
Hierbei handelt es sich um die erste Version des Buches "Kampf der Königinnen: Maria Stuart und Elisabeth von England" und ist der gleiche Murks, wie bei der Neuauflage. Wort für Wort.

Daher werd ich meine Bewertung der Neuauflage hier einfügen:
Als ich das Buch gekauft hab, war ich voller Vorfreude, die die ersten Seiten noch verstärkten.

Positiv:
1) Die Kapitel sind schön kurz gehalten, was den Umfang des Buches leichter zu bezwingen ist.

2) Die Namen der Personen werden überwiegend in der Landessprache geschrieben, so wird aus Anne Boleyn keine Anna Boleyn oder aus Henry Heinrich.

3) Umfangreiche Literarur als Quellen.

Allerdings verflog die anfängliche Euphorie durch folgende Punkte.

Negativ:
1) Nach wenigen Seiten wird der Schreibstil manchmal etwas zu leger. Allerdings ist das eine Geschmackssache.

2) Darstellung Henry VIII. - Er wird als Mensch dargestellt, der nur eine Marionette anderer ist und seine Entscheidungen nicht selbst treffen konnte. Wenn man sich aber mit diesen Tudor-König beschäftigt, wird einen klar, dass er sich nur scheinbar von anderen manipulieren lässt, wenn es seinen eigenen Neigungen entspricht.

3) Anne Boleyns Darstellung: Ich habe schon einiges über Anne Boleyn lesen können, die Autorin neigt aber extrem dazu, sie als boshafte Hexe dargestellt. In ihrer Zeit im Tower schreibt die Autorin, dass sie teilweise über Henry schimpft. Dieses angebliche Verunglimpfungen hab ich bis dato in keiner Quelle finden können!

4) Das Ganze mündet in einen weiteren Kritikpunkt: Die umfangreiche Quellen. Unter diesen Quellen finden sich Romane! Romane als geschichtliche Quellen aufzulisten hat mir klar gemacht, warum einige Personen vom Charakter schlichtweg total fehlinterpretiert werden.

5) Mangelnde Objektivität: Irgendwie fehlt es der Autorin generell an Objektivität. Zwar kann kein Mensch völlig objektiv sein, aber dieses Buch ist sehr subjektiv gefärbt. Marie Stuart wird als tolle und faszinierende Frau in Gegensatz zu Elizabeth dargestellt, die die Autorin mehrfach als "peinlich" beschreibt. Man bekommt den Eindruck, Elizabeth sei ein "armes Würstchen".

6) Schreibweise der Namen: Eigentlich war das ein positiver Aspekt, allerdings wird aus MariE Stuart vereinzelt MariA Stuart. Ein Tippfehler mag ja vorkommen, aber nicht so häufig.

7) )Interpretationen der Gefühle: Die Autorin schreibt in einer Selbstverständlichkeit über die innersten Gefühle der Akteure, aber jeden denkenden Mensch ist wohl klar, dass man das unmöglich wissen kann. Es wäre für mich akzeptabel, wenn auf mögliche Gefühle aufmerksam gemacht wird, aber nicht, dass sie als gegeben deklariert werden.

Im Großen und Ganzen ist das Buch oft unsachlich geschrieben und die angeführten Kritikpunkte lassen mich doch sehr darüber wundern, dass die Autorin tatsächlich Historikerin ist. Ich kann von dem Buch nur abraten, wenn ein paar meiner Kritikpunkte, die mir sicherlich nur subjektiv als wichtig erscheinen, auch bei anderen Lesern historischen Stoffes als katastrophal erscheinen. Da ich selber Wissenschaftlerin bin. ist mein Maßsdtab vielleicht zu streng, allerdings bin ich sicherlich nich die einzige Person, die solche Verstöße als zu gravierend erscheinen.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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