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Kundenrezensionen

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am 14. Januar 2010
Dieses Buch sollte jeder mündige Bürger gelesen haben! In den Schulen (Abschlussklassen der Gymnasien und Berufsschulen) sollte es zur Pflichtlektüre werden, denn es befasst sich mit den schwierigsten Problemen unserer Zeit. Dabei beschränkt es sich nicht darauf die einzelnen Probleme (ökölogische Situation, Überbevölkerung, Ressourcenknappheit, soziales Ungleichgewicht, ...) und deren langfristige Konsequenzen zu betrachten, sondern vernetzt diese so, dass dem Leser die Abhängigkeiten deutlich werden. Am besten gefällt mir jedoch, dass die Autoren nicht nur auf die Probleme, sondern auch auf Lösungsansätze eingehen und einen Weg aus dem Dilemma weisen. Obwohl das Buch einen stark wissenschaftlichen Hintergrund hat, ist es so geschrieben, dass es die meisten Bürger in unsererm Lande wohl auch weitgehend verstehen können.
Fazit: Ein absolutes Muss!
Ich werde das Buch in wenigen Wochen nochmal lesen und mir sicher noch weitere Titel von Franz-Josef Radermacher besorgen.
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am 30. April 2017
Auf Seite 80 schreiben die Autoren:
"Demgegenüber beträgt die Weizenproduktion in Deutschland heutzutage gut 80 Tonnen pro Hektar, in Spitzenlagen in Mecklenburg-Vorpommern auch schon einmal 120 Tonnen."

Diese Angaben sind etwa um den Faktor 10 zu hoch. Vielleicht liegt der Fehler in der Angabe der Einheit "Tonnen", und es müsste heißen "Dezitonnen". Da ich nicht davon ausgehen kann, dass dies der einzige Fehler ist, der den Lektoren des Verlags (also möglicherweise nicht den Autoren) unterlaufen ist, ist dieses Sachbuch für mich nicht zuverlässig. Die Aussagen der Autoren kann ich verlässlicher in der Primärliteratur im Internet finden.
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am 1. Mai 2012
Das Wachstumsmuster, das über Jahrmillionen das Schicksal der Menschheit bestimmt hat, kann so nicht mehr fortgesetzt werden. Der Superorganismus Menschheit befindet sich noch in einer frühen Phase der Intelligenzentwicklung. Wie können 7 Milliarden Menschen koordiniert werden? Information läuft beim Menschen durch Einzelgehirne, die mit anderen Gehirnen kommunizieren, wird es möglich sein, die vielen Individuen des Superorganismus Menschheit in Form eines fairen Weltvertrags zu integrieren und organisieren? Können wir als Menschen in Frieden miteinander und die Würde aller Menschen achtend leben? Wird unser Biotop auf Dauer geschützt bleiben?
Über Jahrtausende war der Alltag der meisten Menschen oft von Armut und Hunger gezeichnet. Mit dem Übergang von der solarbasierten Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft (mit der Kohle, dem "unterirdischen Wald") stieg der Energieverbrauch pro Kopf, nahm die Bevölkerungsdichte rasch zu.

Lässt sich die Klimakatastrophe (durch die CO²-Emissionen) noch abwenden? Möglich wäre ein Aufforstungsprogramm (Wälder als Kohlendioxidspeicher). Dafür müssten auch die Kohlendioxidemissionen durch Waldrodungen, Landnutzung und Verbrennung gestoppt werden.Radermacher schlägt einen Weltklimavertrag vor, der noch in diesem Jahr unterzeichnet werden soll. Kern des Vertrages ist ein Weltwaldregime, 5 Millionen Quadratkilometer sollen aufgeforstet werden. Weiter müssen Industriestaaten ihre Immissionen jährlich bis 2020 absolut senken, Schwellenländer sie beschränken, niedrig und niedrigst emittierende Länder dürfen sie beschränkt steigern. Ein Klimafond hilft; Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen können unter ethischen Aspekten Klimaneutralität erreichen. Das könnte ein Global Green new deal werden, eine Welt mit Zukunft ist möglich.

Schlimmer als die Ungleichheit innerhalb der Staaten (etwa Brasilien und Südafrika, wo 80% der Bevölkerung über 35% der finanziellen Ressourcen verfügt und 20% über 65%) ist der Gesamtzustand des Planeten, wo 20% der Bevölkerung uber 80% der Einkommen verfügen. Die größten sozialen Ungleichheiten finden sich heute zwischen den Staaten, nicht innerhalb der Staaten. De facto befinden wir uns in einer globalen Apartheid, einem absolut nicht friedens- und zukunftsfähigen Zustand.

Die Zukunft braucht Werte wie sie die Stiftung Weltethos als Goldene Regel formuliert: Was du willst, das man dir tut, das tue auch den anderen. Oder die beiden universellen ethischen Prinzipien: Erhalt der Umwelt (die Welt so erhalten, dass sie für die zukünftigen Generationen bewohnbar bleibt und deren Bedürfnisse erfüllt)und die Würde des Menschen achten (niemand darf Objekt des Willens eines anderen sein).

Beklemmend sind die Zukunftsentwürfe für die Welt, die nicht mit science fiction verwechselt werden dürfen, sondern Wirklichkeit werden können, die Szenarien "Kollaps der Erde" und Ökodiktatur. Allein für das dritte Szenario, die globale ökosoziale Marktwirtschaft lohnt sich nach Radermacher das Engagement. In ihr gelten Generationengerechtigkeit und Weltdemokratie, eine sozialkulturelle Balance, in der allerdings Mobilität, Fleisch und Fisch teuer sein werden.
Nach Radermacher ist eine Welt mit Zukunft nur vorstellbar mit weiterem weltweiten Wachstum - unter der Priorität von Umwelt- und Ressourcenschutz: Leitplanken gegen Klimawandel, Landnutzung, Meeresversauerung, Stickstoff- und Phosphoreinsatz in Düngemitteln, Wasserverbrauch, Umwelt- und Luftverschmutzung sowie Artensterben müssen respektiert werden. Warum aber sollte nicht ein Weltwirtschaftswunder, ein global new deal, ein global green new deal möglich sein?

In diesem Jahr läuft das Kyoto-Protokoll aus. 20 Jahre ist die Weltkonferenz von Rio her. Die Weltfinanz- und Wirtschaftskrise hat die Probleme verschärft. Es gibt mehr Hungernde, Arm und Reich streben weiter auseinander. Die G 20 haben die Macht, in diesem Jahr den Einstieg in eine Welt mit Balance zu schaffen!? Es gibt Zeiten, so Radermacher, da rast die Geschichte. Nötig ist ein Global Marshall Plan (oder ein Weltvertrag), ein Konzept für eine Welt in Balance. Dazu gehören die Milleniumsentwicklungsziele von 2000, die 189 Staatschefs unterzeichnet haben: extreme Armut und Hunger beseitigen, Grundschulausbildung für alle Kinder gewährleisten, Gleichstellung der Frauen fördern, Kindersterblichkeit senken, Gesundheit der Mütter verbessern, Aids, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen, ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten, globale Partnerschaft für Entwicklung realisieren.
Nur unterschriebenes Papier?
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HALL OF FAMEam 30. August 2007
Selbst Politik und Wirtschaft können die Auswirkungen der Klimaveränderungen inzwischen nicht mehr ignorieren. Und wenn sie es doch versuchen, sind Bücher wie dieses bestens geeignet, die Unbelehrbaren zur Räson zu bringen. Franz Josef Radermacher und Bert Beyers zeigen das in ihren Augen eigentliche Problem der Menschheit auf: ihr exponentielles Wachstum. Unaufgeregt, aber eindringlich beschreiben sie, wie es dazu kam und welche Wellen die Bevölkerungsexplosion schlägt. Das System der freien Marktwirtschaft wird grundsätzlich überdacht und durch ein plausibles Gegenmodell ersetzt - kein ideologisches, sondern ein durch und durch vernunftbezogenes. Darin liegt das große Verdienst des Buches - und gleichzeitig seine einzige, wohl unvermeidliche Schwäche. Denn bei allen gut gemeinten Vorschlägen bleibt offen, wie sich die derzeitige weltweite Blockadehaltung überwinden lässt, wenn es um einschneidende Änderungen geht. Das Buch funktioniert deshalb kaum als konkrete Handlungsanleitung, sondern eher als Anstoß zum grundlegenden (Um-)Denken. Als solcher dafür umso besser, finden wir.
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am 27. September 2007
Franz Josef Radermacher ist nicht nur ein begnadeter Redner, er vermag es auch in Buchform seine Thesen und Konzepte verständlich und ansprechend zu vermitteln. Welt mit Zukunft ist lesenswert für jeden, der sich mit den Herausforderungen unserer Zeit, Fragen zu globaler Gerechigkeit und sozialem Ausgleich auseinander setzen möchte. Die dargestellten Konzepte sind wissenschaftlich fundiert, anschaulich beschrieben und finden inzwischen weltweit breite Unterstützung. Ein Buch für die Bestsellerliste.
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am 24. September 2013
Thematisch hat dieses Buch mehr als fünf Sterne verdient, aber die Umsetzung gefällt mir nicht. Ein einziger Leitsatz wird auf der ganzen Buchlänge immer wiedergekäut, die Wiederholungen sind sehr ermüdend. Leider fehlt mir auch eine Perspektive, wie sich der Bürger aktiv an einer Welt mit Zukunft beteiligen kann. Wenn wir auf den großen Umbruch aus der Politik warten, werden wir zu lange warten...
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am 5. Juli 2007
Franz-Josef Radermacher gehört zu der geisteigen Elite unserer Zeit. Zusammen mit Köpfen wie Jacques Neyrinck (Der Göttliche Ingenieur), Sergey Kapitza oder vielen anderen Mitgliedern des Club of Rome analysiert und erklärt er in einer klaren, eingehenden Sprache das Problem, vor dem der Superorganismus Mensch zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht. Es ist von einer einmaligen Schönheit zu begreifen, dass es eine Zukunft für uns Menschen geben kann. Und Radermacher geht den entscheiden Schritt, indem er uns diese Zukunft in seinem Buch plastisch vor unseren Augen entstehen lässt.
Dieses Buch, sowie das reichhaltige Gedankengut, das dahinter steht, gehört heute in jeden Schulunterricht und auf die Nachttische unserer Politiker und Wirtschaftsbosse.

Dr. Martin Völckers
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am 16. April 2015
Zugegeben, als ich das Buch in Händen hielt, musste ich mich erst zur Lektüre überwinden - zu wissenschaftlich klang der Klappentext. Nun, nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich meine initiale Meinung revidieren: "Welt mit Zukunft" liest sich teilweise wie ein Roman. Äußerst sachlich und doch abwechslungsreich beschreiben die beiden Autoren viele politische und ökonomische Probleme unserer heutigen Welt, deren Zusammenhänge und tatsächlich auch mögliche Lösungsansätze. Zwischendurch sind Abschnitte zu reißerisch geschrieben, daneben hätte der Inhalt durchaus etwas gestrafft werden können, so dass 400 Seiten für mein Gefühl etwas zu lang sind - daher will ich nicht die vollen fünf Sterne vergeben. Wen diese Aspekte aber nicht stören, dem sei dieser Titel absolut ans Herz gelegt. Lesenswert!
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am 18. November 2012
Das Buch vermittelt hervorragende Erkenntnisse auf diesem Gebiet
Inhaltlich werden sehr komplexe finanzpolitische Proplemstellungen gut erklärt!
Dieses Buch kann ich bedenkenlos weiterempfehlen!
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am 30. September 2009
Habe dieses Buch unmittelbar nach Meadows "Grenzen des Wachstums - Das 30 Jahre Update" gelesen und kann diese Kombination bestens empfehlen. Radermacher setzt ebenfalls auf die Analyse von Meadows auf und zeigt teilweise auch politische Lösungsansätze auf. Nimmt etwas die Ausweglosigkeit heraus und skizziert gute Möglichkeiten für eine ökosoziale Marktwirtschaft. Sollte als Pflichtlektüre im Schulsystem verankert werden. 5 Sterne sind mehr als gerechtfertigt.
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