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am 20. Februar 2013
Dieses Buch scheint zu polarisieren - und das auch durchaus mit Recht. Während ich das Buch Geschmacksschule desselben Autors für eines der besten Bücher über das Essen überhaupt halte, hat er hier einen sehr viel weiteren Ansatz gestartet, sich dem Thema Essen zu nähern. Der Titel und damit die Grundfrage sind in meiner Welt nicht die geeignetsten, ich hätte z.B. kulinarische Kompetenz oder kulinarische Klugkeit vorgezogen (weil Intelligenz wissenschaftlich einen sehr erheblichen erblichen Anteil voraussetzt und eben auch die Essenz seiner eigenen Aussagen stattdessen fast ausschliesslich auf Übung abzielt). Ansonsten ist das Buch randvoll mit wunderbaren Tips zum Kochen und vor allem dazu, Essen auch zu geniessen. Abgerundet durch tolle Produkt- und Prozessempfehlungen für die Küche hätte es fast fünf Sterne bekommen. Der relativ hohe Preis und gefühlte 20 Seiten zu viel lassen es immer noch sehr respektable vier Sterne werden. Wer nicht gleich Dollases Geschmacksschule oder Myhrvolds Modernist Cuisine verdauen will, ist hier bestens aufgehoben.
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am 24. April 2013
unterhaltsam geschrieben, spannend zu lesen mit immer wieder unerwarteten Überlegungen.Man kann das Buch auch quer lesen- als kleine Nachtlektüre :-)
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am 24. Mai 2016
Das Buch ist nicht ganz mein Geschmack gewesen, fand es etwas langweilig, man hätte die Hälfte streichen können. Manchmal auch gewollt witzig, sowas mag ich einfach nicht. Subjektiv.
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am 28. März 2012
Ich habe jetzt das Buch gelesen und finde es sehr treffend und informativ und kann Herrn Dollase zu 100% zustimmen. Ich kann nicht verstehen wo meine Vorschreiber irgendwo in dem Buch etwas selbstherrliches finden konnten oder wie man sich dadurch angegriffen fühlen kann bzw. wie man den Autor als A....loch betiteln kann. Herr Dollase schreibt kritisch (Achtung: nicht umsonst ist Herr Dollase Kochbuch- Restaurant- und Lebensmittelkritiker!) und seine Aussagen sind auf den Punkt gebracht, aber nie beleidigend. Wenn sich der eine oder andere Leser bei seinen eigenen Verhaltensweisen durch Herrn Dollase ertappt fühlt, sollte man doch nicht gleich so empfindlich darauf reagieren sondern vielleicht wirklich mal darüber nachdenken. Herr Dollase ermuntert hingegen immer wieder den Leser dazu alles zu versuchen, nicht aufzugeben und bei der Sache zu bleiben auch wenn etwas mal nicht funktioniert. Er nimmt auch sich selber nicht davon aus und gibt auch zu einige Rückschläge hingenommen und Enttäuschungen erlebt zu haben. Das Buch ist natürlich etwas kurz, aber für den Einstieg in die Gourmet und Feinschmeckerwelt sehr interessant. Alles in allem finde ich das Buch toll und kann es für alle die Ihr Ess- und Konsumverhalten ändern wollen nur empfehlen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Dezember 2006
Das Buch habe ich an einem Stück durchgelesen. Er spricht mir in vielen Punkten aus der Seele.

Klar wendet sich das Buch zunächst auch an den "Privatkoch". (Siehe auch die Rezensionen meiner Vorgänger) Dennoch sollten gerade der professionelle Koch/Küchenmeister und vorallem der angehende Lehrling das Buch lesen und sich die entsprechenden Anregungen holen. Vielleicht bewirkt es eine Umstellung in der Ausbildung und im späteren Angebot auf der Speisenkarte. (Ich bin selbst kein Koch aber in der Gastronomie aufgewachsen)

Allen Eltern ist dieses Buch ebenfalls anzuraten, insbesondere ab Seite 103.

Immer in der Hoffnung, durch eine höhere Nachfrage qualitativ hochwertiger Produkte, ein besseres Angebot vorzufinden.
16 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. März 2010
leider bleibt es beim könnte. der selbstherrliche schreibstil des autors ist in der tat ein großes ärgernis. in manchen momenten wollte ich das buch einfach nur noch weglegen, weil ich mir dachte: was ist das für ein arrogantes a... der sowas schreibt. das grösste problem an diesem schreibstil war für mich, dass ich irgendwann das vertrauen in gewisse informationen nicht mehr hatte. es ist dem autor nicht zu schade, über alles herzuziehen, was dem von ihm vermittelten weltbild widersprechen würde und dies in einer teilweise durchaus beleidigenden art und weise. so etwas brauche ich in einem buch nicht.

wieso es trotzdem zwei sterne gibt? weil es sich inhaltlich eigentlich vier sterne verdient hätte. es ist thematisch interessant und die informationen die man vermittelt bekommt sind durchaus lesenswert. daneben muss man aber leider auch sagen, dass das buch gut und gerne um einen drittel gekürzt werden könnte, ohne auch nur ein bisschen an informationsgehalt zu verlieren. und das fürt dann auch zu dem - für mich - ärgerliche an dem buch. es will in einem beinahe literarischen schreibstil daherkommen, ist aber leider nur auf dem niveau eines durchschnittlichen deutschlehrers. es will lustige oder interessante anekdoten erzählen, welche aber schlussendlich nur dazu führen, dass man dem autor gegenüber skeptisch wird und ich es eben auch als geradezu unerträglich fand, wie supertoll und weltmännisch und großartig er über sich selbst plaudert.

mag sein, dass dem einen oder andern dieser schreibstil gefällt, für den ist es ein muss, dieses buch gelesen zu haben. für jeden hobbykoch oder jemanden der gerne gut isst, kann es ein gutes buch sein. so sind etwa die tips zur vorratshaltung oder seine kochbuchliste durchaus brauchbar, aber man muss halt eben unter umständen in kauf nehmen dass man sich über den autor auch mal ärgern muss.
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am 18. Februar 2009
Ich kann leider dem allgemeinen Jubel der bisherigen Rezensionen über dieses Buch nicht ganz zustimmen.

Aber zuerst das Gute: Das Thema des Buches ist topaktuell und leider häufig unterschätzt: wie lernt man, nicht mehr passiv zu essen und gedankenlos zu kochen, sondern intelligent und reflektiert ans Essen heranzugehen?
Das Buch weckt auch richtig die Lust, bewußter zu erforschen, prüfen und probieren.
Und schließlich gibt es eine hilfreiche kritische Bewertung von Kochbüchern im Anhang des Buches.

Aber es gibt einiges, was mir gar nicht gefällt: an allererster Stelle der sehr ärgerliche affektierte Plauderstil, der am laufenden Band Banalitäten, Allgemeinplätze, Fehler oder reinen Unsinn verursacht. Und die Tatsache, daß das Buch außer seiner - wohlgemerkt ausgezeichneten - Botschaft eigentlich kaum Substanz enthält. So wird alles mehrmals wiederholt, mit irrelevanten Beispielen illustriert und plattgewalzt. Weniger wäre sehr viel mehr gewesen.
Schade, ich hätte mir zu diesem Thema etwas Besseres gewünscht.
44 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 3. März 2010
Dieses Buch ist mehr als nur ein Kochbuch. Kulinarische Intelligenz vermittelt Kompetenz im täglichen Umgang mit Lebensmittel. Wenn man bedenkt, dass wir dreimal täglich essen umso wichtiger.
In einen informativen Plauderton, der sich gut lesen lässt, erklärt uns der Autor, dem man anmerkt, dass er gerne über den tellerrand hinausschaut, was kulinarische Intelligenz bedeutet.
Was mir neben dem ansprechenden Inhalt besonder gut gefällt, ist das Layout, welches sich wohlwollend abhebt von sonstigen augenquälereien auf dem sektor.
eine große kaufempfehlung!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. März 2007
Im ZDF Nachtstudio wurde über das Thema "Was ist kullinarische Intelligenz?" diskutiert und Jürgen Dollase war auch zu Gast.

Es ist wunderbar mit anzusehen, wie ein Mann der noch in den 80gern mit seiner Krautrockband "Wallenstein" versuchte die Musikwelt zu beeinflussen und sich bis in die Mitte seiner 30ger nur von Fastfood ernährte, heute ein unglaubliches Talent hat über gutes Essen zu reden und zu schreiben.

Köche und Hobbyköche sollten seine Werke verschlingen, keiner schreibt einleuchtender über das Essen.
28 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. März 2009
Beim Lesen des Buches drängt sich der Eindruck einer ausgeprägt hochfliegenden Grundhaltung und insofern einer Subjektivität des Autors infolge seiner eigenen Überzeugungen auf.
Die Essenz des Buches, die qualitativ hochwertige Küche zeuge in erster Linie von Scharfsinn und Geisteskraft, deutet auf ein verstörtes Verhältnis des Autors zum Kochen im Speziellen und zum Genuss im Allgemeinen hin, da er den hedonistischen Anteil am Kochverhalten, genauer gesagt Leidenschaft und Liebe zum Kochen, gänzlich ausser Acht lässt.
Die Abhandlung ist aufgrund mangelnden Informationsgehaltes, der laienhafte Aufarbeitung des Themas, sowie dem Übermass an vordergründiger Selbstvermarktung, weder dem Laien als Handbuch, noch dem versierten Koch als Leitfaden anzuraten.
Der verkrampft-gestelzte Schreibstil des Autors schliesslich unterstreicht seine Unsicherheit im Umgang mit dem Thema, sowie seinen übersteigerten Hang zur Selbstdarstellung.
14 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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