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Kundenrezensionen

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am 17. April 2012
Es handelt sich hierbei um eine deutsche Übersetzung von James Clavells überarbeiteter Ausgabe des Buches "The art of war" in der 2. Ausgabe von 1910 von Lionel Giles mit Zusatznotizen. Der Herausgeber hat Giles' Notizen in Anekdotenform beispielhaft zu einzelnen Kapiteln hinzugefügt. So liest man beispielsweise erst Sun Tsus sehr leicht verständliche und kurz gefasste Theorie und erhält dazu ein Beispiel aus der Geschichte in dem das Gesagte bewiesen wird.
Ein gutes Buch das auf Grund der Grundsätzlichkeit und Schlichtheit seiner Aussagen auf alle Bereiche menschlichen Lebens anwendbar ist. Die Lektüre von "Die Kunst des Krieges" und das Besinnen auf das Gesagte in Alltagssituationen würde auch in heutiger Zeit viele Konflikte im Keim ersticken. Jeder Mensch sollte dieses Buch einmal gelesen haben. Es würde die Menschheit besonnener und aufmerksamer machen.
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am 18. September 2011
Mir persönlich war es wichtig, dass die Übersetzung direkt vom chinesischen ins deutsche gemacht wurde. Frau Dr. Hannelore Eisenhofer hat meiner Meinung nach einen sehr guten Job dabei gemacht. So hat Sie z.B. auf Seite 39 explizit darauf hingewiesen, dass ein Satz in ihrer Übersetzung anders ist als in allen bisherigen Überstezungen. Hier wurde also nicht einfach abgeschrieben, sondern noch Arbeit investiert. Die Verwendung von Fußnoten hat mir überhaupt sehr gut gefallen und erklärt mir unbekannte chinesische Begriffe gut.
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am 27. Dezember 2014
Man kann, aber muss Tsus Werk nicht mit dem alleinigen Fokus auf die Optimierung eines zu beginnenden Aggressions- oder Verteidigungskrieges betrachten. Ist für den Durchschnittsbürger auch ein eher seltener Zeitvertreib. In, nach der Übersetzung vom Chinesischen ins Englische und dann ins Deutsche, kurzen Kapiteln werden die rudimentären Grundlagen verschiedener Taktiken und wesentlichen Einflussfaktoren erklärt und anhand geschichtlicher Beispiele die Richtigkeit und Anwendungsmöglichkeiten illustriert.
Verschiedene grundlegende Aspekte der Kriegsführung wie die Wahl des richtigen Terrains, Taktik, Angriffs- und Täuschungsmanöver, die essentielle Bedeutung von Spionage und Desinformation des Gegners, den richtigen Umgang mit Untergebenen und potentiellen Konkurrenten sowie die Optimierung der Kampffähigkeit der Truppen werden angeschnitten.
Historisch betrachtet fällt ins Auge, wie häufig Staatsmänner und Feldherren nicht etwa schwer einzuordnende und als solche nicht zu erkennende Fehler begangen haben. Sondern im Gegenteil Kardinalsfehler, die auch einem mit gesundem Menschenverstand gesegneten Laien ins Auge gefallen wären. Seien es militärische und psychologische Fehlkalkulationen oder Inkompetenz und Größenwahn geschuldete Irrtümer, viele große Persönlichkeiten der Weltgeschichte hätten durch Lektüre und Verinnerlichung dieses Werks anders gehandelt.
Das Kapitel über Spione verdient besondere Beachtung, da Sun eine der größten Prioritäten in der Bevorzugung und Belohnung von übergelaufenen Spionen sieht. Diese haben als umgedrehte und hoffentlich nicht vermeintliche Doppelagenten einen immensen strategischen Wert und großen Einfluss sowohl auf die Anwerbung und Selektion anderer Agenten im Feindgebiet als auch die Entwicklung des Krieges.
Zwar hat sich die richtige Nutzung des Terrains von der Priorität her im Laufe der fortschreitenden technischen Entwicklung als immer nebensächlicher erwiesen, bildet aber trotzdem noch einen wesentlichen Faktor.
Vor allem der psychologische Aspekt ist ein wichtiger Indikator. So ist es essentiell, den Feind niemals in eine augenscheinlich aussichtslose Situation gelangen zu lassen, sondern ihm immer einen vermeintlichen Fluchtweg zu offerieren, um dem Mut der Verzweiflung beim Feind im Kampf vorzubeugen. Im Gegenteil dazu bietet das Wissen über die Aussichtslosigkeit und mangelnde Fluchtmöglichkeit beim eigenen Heer ein zuverlässiges Reservoir an Mut der Verzweifelten und im Falle einer Niederlage Todgeweihten. Solche Soldaten werden das Letzte geben und bis zum äußersten kämpfen.
Auch lassen sich die Konzepte auf das Wirtschaftsleben oder sogar zwischenmenschliche Interaktion ummünzen. So kalt und berechnend es auch sein mag, ursprüngliche Kriegstaktiken in wirtschaftlichen Konkurrenzsituationen oder gar Beziehungen einzusetzen, so notwendig ist es in der Praxis. Denn der Prävention einer feindlichen Übernahme oder der Degradierung zur still duldsamem Hausfrau oder zum Pantoffelhelden entspricht das Prinzip für den Krieg zu rüsten, wenn man Frieden will. Zwar etwas weit vom eigentlichen Zusammenhang entfernt, aber trotzdem zutreffend.
Nun kann man von den Taktiken je nach eigenem Gutdünken entweder der Prävention, Deeskalation, Abschreckung, Mediation und Friedensstiftung wegen Gebrauch machen, indem potentiellen Invasoren oder Konfliktgegnern die Aussichtslosigkeit ihrer sinistren Unterfangen anhand der eigenen Überlegenheit veranschaulicht wird. Oder die Kenntnisse werden für den eigentlichen Zweck genutzt, um manipulieren, unter Druck setzen und erfolgreiche Einschüchterungsversuche unternehmen zu können. Zwei Seiten, von denen keine als definitiv erstrebenswert oder ablehnungswürdig erscheint und die Komplexität der Materie und ihrer Folgewirkungen einprägsam veranschaulicht.
Und wie ein mit so erfolgreichen Strategen und hochentwickelter Kriegstechnik und Taktik ausgestatteter Staat zu einem Zeitpunkt, als in Europa und Nordamerika noch unorganisierte Barbarenhorden übereinander herfielen, wieder durch Misswirtschaft, Nepotismus, Isolationspolitik und Fehleinschätzungen kollabieren und den Anschluss verlieren kann, zählt zu den erstaunlichsten Lehrbeispielen der Geschichte.
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Suns Tsus "Die Kunst des Krieges" ist ein Buch mit zeitlosen Inhalt. Es beinhaltet grundlegende militärische Überlegungen zur Wahl der richtigen Strategie, der richtigen Taktiken, der Nutzung topografischer aber auch psychologischer Effekte und Vorteile. Speziell der Wert von eigener Informationsgewinnung und Desinformation des Gegners ist ein Thema von höchster Aktualität und Brisanz und hat durch die Revolution in der Informationstechnologie sogar noch an Bedeutung gewonnen. Somit ist dieses Buch ein grundlegendes, fast schon visionäres Werk.

Jeder, der sich für Militärgeschichte, internationale Politik und auch für die heutigen globalen Konfliktszenarien interessiert, kann anhand dieses Buches sehr grundlegende und wertvolle Überlegungen anstellen und sich auch bedauerlicherweise auch fragen, wie und warum weiter so fundamentale und leicht zu vermeidende Fehler bei Politikern und Militärs gemacht werden. Dies ist der große historische Wert dieses Werkes im Bezug auf Politik und Militär.

Mittels Abstraktion der Inhalte vom eigentlichen Thema und etwas geistiger Transferleistung sind Sun Tsus Ausführungen aber auch auf viele andere Bereiche menschlicher Interaktion transferierbar - sei es im im knallharten Geschäft der Wirtschaft und der Industrie, oder aber auch im rein zwischenmenschlichen Bereich, wo doch auch oft strategisches Vorgehen und taktisches Geschick vonnöten sind.

Für mich ein Buch mit zeitlosen Inhalt und deshalb klare 5 Sterne und Leseempfehlung!
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am 28. Mai 2016
Das Buch hat sehr viele hilfreiche Tipps, lässt sich aber nicht so leicht lesen, fast schon etwas holprig. Und natürlich muss man auch Umdenken.. (Man kann schlecht den Teamleitern den Kopf einfach abschlagen wenn das Team nicht auf sie hört ;) )
Die Nachricht dass man konsequent sein muss, kommt aber definitiv an ;)

Ich fand es klasse, mein Mann ebenfalls und meine Schwester lag es nach 5 Seiten zurück...
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am 11. August 2016
Zur Horizonterweiterung und als Denkanstoß ein Klassiker - mittlerweile auch für meinen Ältesten.
Gut für die Erziehung - seither überlegt sich mein Sohn Kriegserklärungen. Clausewitz ist ebenfalls Anleitung für unsere "diskussionen"
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am 8. Dezember 2015
Obwohl einige der "Anekdoten" schwierig zu lesen sind (aufgrund der schwer zu merkenden Namen),
ist das Buch sehr interessant und aufschlussreich. Das Buch ist insgesamt trotzdem eher leichte Lektüre.

Sun Tsu's Gedanken zum Thema Kriegsführung können mit nahezu jedem vergangen Krieg belegt werden und sind damals wie heute aktuell.

Klare Kaufempfehlung für jeden der sich für dieses Themengebiet interessiert
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am 17. April 2014
Zum Buch:
Gebundene Ausgabe, hochwertig verarbeitet.

Zum Inhalt:
Sun Tsus Die Kunst des Krieges ist für alle, die dieses Werk schon einmal
lesen wollten ideal geeignet.
Auch wenn man neben den erwarteten Weisheiten oftmals viele speziell
antike und militärische spitzfindige Anweisungen findet, die zur heutigen Welt
keinen wirklichen Bezug mehr haben, beispielsweise die Kategorisierung der
Gebiete und Biotope, durch welche die Armeen geführt werden,
werden beim Lesen zahlreiche Strategien und Taktiken des Denkers bewusst.

Störend an dieser Ausgabe ist allerdings die enthusiastische Einleitung, in welcher dieses
Werk im Übermaß angepriesen wird, meiner Meinung nach völlig unangemessen.
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am 12. August 2016
Das Buch ist defintiv lesenswert und auch leicht verständlich, für alle die glauben, so etwas Altes ist doch total blöd zu verstehen. Jedoch würde ich nicht viele Parallelen zur Arbeitswelt ziehen, da vieles wirklich für den Kriegsfall gedacht ist und nicht in einen "Bürokrieg" enden kann und sollte. Es sind viele Weisheiten enthalten, die einem teils die Augen öffnen und teils aber schon bekannt sind bzw. dem logischen Verstand folgen. Dennoch empfiehlt es sich in die alte Philosophie der Kriegsführung einzusteigen, um zum einen die asiatische Kriegsführung näher kennenzulernen und andererseits vielleicht das ein oder andere Detail auf sein Leben zu übertragen. Ein Wälzer ist es auch nicht, an alle die die Angst vor vielen Seiten haben. Die Schrift ist relativ groß und die Seiten schwinden damit schnell dahin. Insgesamt hat das Buch 157 Seiten. Kann man also an einem Tag durchlesen. Das Vorwort finde ich etwas fehl am Platz, aber das muss man ja auch nicht lesen ;)
Resümierend lässt sich also sagen: es ist ein kurzes, lesenswertes, leicht verständliches, teils auch historisches und lehrreiches Buch, was doch in keiner Büchersammlung fehlen dürfte.
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am 30. März 2015
was soll man denn schon sagen dazu, er hat schon seine gründe wieso sun tsu so bekannt ist. jedoch ist das buch viel kleiner als man denken würde, ich dachte zuerst es sei recht viel zu lesen aber ganz im gegenteil! enttäuscht bin ich da aber nicht ;)
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