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am 27. Mai 1999
Baskerville und Adson - letzterer ohne es zu ahnen und sein Leben lang, ohne es wirklich zu begreifen - haben sich aufgemacht, die Zeitlosigkeit des Mittelalters in Form einer dunklen Abtei zu besiegen. Der scheinbare Erfolg des Briten, der sich auf die Freiheit der Antike besinnt, um die Unfreiheit seiner Zeit zu überwinden, kehrt sich ins Apokalyptische und erst aus der Niederlage der Moderne vor der Brutalität des Mittelalters erwächst am Ende ihr eigentlicher Triumpf. Das Buch um das es (William)geht, verbrennt und ist verloren. Dennoch siegt sein Geist. Es ist ein totaler Sieg, wie immer wenn er total ist, keiner für die Menschen, sondern einer für die Sache. Baskerville muß scheitern. Er weis dies und ist dennoch unendlich traurig über den Sieg seiner Sache, denn diejenigen, die er überzeugen wollte, gehen im Feuer der Abtei gleichsam mitsamt ihren Ideen unter. So wird aus einem Krimi ein Dokument des Übergangs zur Neuzeit oder ist dieser Übergang vielleicht der eigentliche Krimi? Adson weis es nicht, Eco vielleicht, der Leser jedenfalls nur dann, wenn er nicht aufgibt und den Film (ein Blick durch das Schlüsselloch des Romans) nicht voranstellt. William jedenfalls genießt sowohl den Untergang, wie auch den Sieg und sein Leiden ebenfalls, denn es zeigt, die dumpfe Zeitlosigkeit ist besiegt.
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am 1. Juli 2013
dieses buch ist vollkommen unlesbar! ich habe es mir dann von einem freund ausgeliehen und seines gelesen...das buch stinkt bis zum himmel, als wäre jemand 3 jahre mit einer zigarre davor gesessen...auch nach dem auslüften wurde das nicht besser, kaffee half auch nichts. es ist zudem stark vergilbt und beschädigt. werde keine gebrauchten bücher mehr auf amazon kaufen...
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am 5. April 1998
That was a suprise. Before i read it i fink that this book will be a normal. After i was charmes whith it.
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am 6. November 2009
dieser Krimi, eingebettet in das düstere, katholische, inquisitorische Mittelalter ist ein Meisterwurf des Autors. Obwohl ich sonst gelesene Bücher immer weiterschenke, bleibt dieses Buch in meinem Büchergestell!
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am 12. Juni 2008
Der Franziskaner William von Baskerville und sein Schüler Adson, ein dem Stift Melk zugehöriger Benediktinernovize, sind zu Gast in einer italienischen Abtei, in der sich ein Verbrechen des Mordes an das andere häuft. Bei der Aufklärung ergeben sich so manche Überraschungen; zugleich führt der Roman ein in die Welt des Mittelalters und dessen geistig-literarischen Horizont. Das Spannungsmoment ist großartig durchgeführt. Die Einseitigkeit des Romans liegt darin, dass christlicher Glaube und katholische Kirche tendenziell zur Ursache alles Bösen erklärt werden. Woher mag Umberto Eco nur sein Zerrbild des christlichen Glaubens haben, wonach jeder, der die Gabe des Humors besitzt und noch lachen kann, von vornherein als verdächtig gilt, weil er vielleicht gar mit dem Teufel im Bunde steht, wie dies der finstere Mönch Jorge argwöhnt? - Als Unterhaltung ist der Roman durchaus anregend, doch sollte man die eigene Kritikfähigkeit nicht ausblenden und sich vor allem das Urteil in Glaubensfragen nicht von Umberto Eco vorgeben lassen!
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am 30. November 1999
"Der Name der Rose" ist eines der fesselndsten Bücher, die ich kenne. Allein die (fiktive) Rahmenhandlung eines Mönches, der eine alte Hanschrift findet, sie einzuordnen versucht und so die ganze Geschichte erzählt, ist einfach genial beschrieben; es ist durchaus nicht immer eindeutig, daß sie wirklich fiktiv ist. Die eigentliche Handlund, die in einzelne Tage gegliedert ist und auch sonst vor Anspielungen auf die Bibel und vieles andere starrt, bleibt bis zum Schluß spannend; immer neue unvorhergesehene Wendungen machen das miträtseln fast unmöglich, und der Scharfsinn des aufklärenden Mönches ist verblüffend. Auch der historische Hintergrund - die Inquisition, der Streit um freier denkende Mitglieder der Kirche- gibt dem Buch einen zusätzlichen Reiz, ist er doch immer präsent, aber so geschickt in die Geschichte eingearbeitet, daß nie solche aus anderen Büchern bekannten seitenweise Abhandlungen über das "Denken und Fühlen" dieser oder jener Zeit entstehen, die oft zur Langeweile beitragen. Im übrigen sei auch ausdrücklich auf den Film mit Sean Connery hingewiesen: Obwohl ich der Meinung bin und auch die entsprechende Erfahrung gemacht habe, daß Filme meistens schlechter sind als ihre Buchvorlage, so hat mich diese Verfilmung positiv überrascht. Die beiden Werke sind gleichwertig, und besonders die Schauspieler machen den Fim noch zusätzlich sehenswert. Und die düstere Atmosphäre des Klosters kommt im Film mindestens so zum tragen wie im Buch... Beides, Buch und Film, sind nur zu empfehlen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 4. April 2010
Der Roman gehört für mich zu den Literaturklassikern.
Die sagenhafte mittelalterliche Welt offenbart sich dem Leser durch die Erzählkunst Eccos so authentisch, dass man sich völlig in die Zeit versetzt fühlt. Die Beschreibung der Welt der Mönche und der Kriminalfall tun ein Übriges, um den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile zu fesseln.
Ein Buch, dass man nur empfehlen kann, man muss es einfach gelesen haben. Wie einige Rezensenten bereits bemerkten, kommt der Film bei Weitem nicht an das Buch heran, auch wenn er meiner Meinung nach hervorragend besetzt und sehr spannend war - das Buch bleibt für mich unschlagbar.
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am 20. Dezember 1998
Philosophischer Kriminalroman mit zahlreichen Querverweisen auf den geschichtlichen Background. Wenn Geschichtsunterricht nur immer so spannend wär... Auch bekommt man Einblick in das klösterliche Leben. Spannung vom Anfang bis zum Ende. Allerdigs manchmal nicht enden wollende Beschreibungen von irgendwelchen architektonischen oder künstlerischen Details! Aber alles in allem mein Lieblingsbuch!
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am 20. August 2000
Während sich das Buch "Der Name der Rose" in Umberto-Eco-Manier übermäßig der geschichtsgetreuen Wiedergabe der Situation der Spaltung drohenden katholischen Kirche (Avignon + Rom)widmet, und in Überlänge die theologischen Auseinandersetzungen des Mittelalters beschreibt; der Film vorallem die reisserische Sexszene des jungen Mönschs Adson ausschlachtet und den theologischen Hintergrund jener Zeit fast völlig ausblendet, ist dem CD-Werk das Non-Plus-Ultra gelungen.
Es fehlt hier zwar im Vergleich zum Film die einzigartige Kulisse, die Sprecher passen jedoch ebenso ideal zu den jeweiligen Charakteren, wie im Film. Man betritt fast 6 Stunden Mittelalter pur. Die Situation der katholischen Kirche wird zwar nicht übermäßig beachtet, sie ist aber present. Ebenso Adsons "Sünde", die anders als im Film weit mehr mit dessen Gewissensbissen in Verbindung gebracht wird.
Insbesondere der Anfang des Hörspiels ist einfach dermaßen genial, daß man sich hierfür einen wirklich ruhigen Moment genehmigen sollte.
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am 16. Dezember 2001
Eco gelingt hier nicht nur eine der lebendigsten Schilderungen des mittelalterlichen Lebens auf einer Abtei in den italienischen Bergen, er schafft auch einen Roman mit verschiendene Ebenen. Oberflächlich gesehen ist es ein Krimi um verschiedene Mordfälle, die dem Muster der Apokalypse zu gehorchen scheinen. Darunter geht es um soziale und religös/philosophische Konflikte um die Aufrechterhaltung der Macht der katholischen Kirche in einer Zeit voller sozialer Spannungen und Verwerfungen. Das Finale ist denn auch von Zerstörung in materieller und moralischer Hinsicht gekennzeichnet. Ein unglaublich geschicktes (im Spiel mit diesen Elementen) und spannendes Buch.
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