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Kundenrezensionen

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am 17. Oktober 2004
Warum muss ausgerechnet sie mit einer "Gabe" bedacht sein und sich so sehr von den anderen unterscheiden? Sookie Stackhouse hat zwar gelernt, die Gedanken der Menschen um sie herum auszublenden, die sie tagein und tagaus hört, aber dadurch führt sie auch ein sehr einsames Leben, denn sollte der Kontakt einmal zu intim werden, kann sie ihren Schutzschild nicht mehr aufrecht erhalten. Und so arbeitet Sookie als Kellnerin und genießt den Ruf, ein bisschen verrückt zu sein. Dann jedoch taucht plötzlich ein Vampir in der Kleinstadt Bon Temp auf, und Sookie ist erstaunt. In seiner Nähe kann sie ganz sie selbst sein, denn sie hört nicht seine Gedanken. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, das die immer wieder die Nähe von Bill sucht. Sie rettet ihn auch vor einem Ehepaar, das Vampiren Blut abzapft.
Vampire führen ein relativ normales Leben, sie erzählen den Menschen sie wären nur von einem Virus befallen, der sie davon abhält, sich bei Tag zu zeigen und können sich von synthetischem Blut ernähren. Bill versucht sich so menschlich wie möglich zu verhalten, er hat ein Haus und so wie Sookie seine Nähe sucht, ist er auch von ihr fasziniert. Dann jedoch erschüttert eine Mordserie Bon Temps. Ausgerechnet Kellnerinnen, von denen bekannt war das sie "vampirsüchtig" waren, werden umgebracht. Und man hat zwar Bill im Verdacht, aber Sookie ist sich sicher, er kann es nicht gewesen sein. Bald jedoch ist sie auch bekannt als "Vampirliebhaberin", begibt sie sich damit etwa auch in Gefahr?
Wer glaubt es sind bereits alle Vampirromane geschrieben worden, der wird mit "Vorübergehend tot" eines besseren belehrt. Was für ein packender Beginn einer neuen Serie. Charlaine Harris hat außergewöhnliches Schreibtalent, das den Leser gleich zu Beginn der Geschichte fesselt und bis zum Ende des Romans nicht mehr los lässt. Ein Roman voller überraschender Wendungen und man kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Bill und Sookie weitergehen wird!
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am 4. September 2006
Erstes Sookie Stackhouse - Vampir Buch.

Was die drei Bereiche "Horror, Romantik und Humor" angeht, gibt es eine Schriftstellerin, die (nach meiner Meinung) die ungekrönte Königin ist: Charlaine Harris.

Die Sookie-Bücher sind überragend, ausgezeichnet und einfach nur wundervoll. Sicherlich: Man muss die abgefahrene Welt der Sookie Stackhouse mögen und man sollte über einen ordentlichen Portion schrägen Humor verfügen.

Wie die Schriftstellerin es allerdings schafft, mit Witz nur so um sich zu werfen (in all ihren Büchern), aber gleichzeitig auch glaubwürdig eine stellenweise ernste Geschichte zu erzählen - das ist Kunst.

Sookie Stackhouse - Vampir Bücher:

1.) Vorrübergehend tot
2.) Untot in Dallas
3.) Club Dead
4.) Der Vampir, der mich liebte
5.) Vampire bevorzugt
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am 18. April 2006
In Charlaine Harris’ Southern Vampire-Serie sind Vampire ganz normale Bürger. Laut offizieller Lesart sind sie Opfer eines heimtückischen Virus, der sie allergisch gegen Sonnenlicht, Knoblauch und Silber macht, ihnen aber auch ein langes Leben beschert. Sookie Stackhouse, Kellnerin in einem kleinen Südstaatencafe, kann es kaum erwarten, endlich einen Vampir kennenzulernen. Als dann tatsächlich einer im Cafe erscheint, muss sie entsetzt feststellen, dass andere Gäste ihre Begeisterung nicht teilen und den Vampir töten wollen. Sookie kann dies verhindern und stellt dabei fest, dass von Bill, dem Vampir, eine wohltuende Stille ausgeht. Im Gegensatz zu normalen Menschen kann sie seine Gedanken nicht lesen, eine Gabe, die sie seit ihrer Kindheit belastet, und die sie selbst als Behinderung ansieht. Sookie und Bill stellen fest, dass sie Nachbarn sind und sich außerdem zueinander hingezogen fühlen. Doch dann werden in der Gegend Vampirgroupies ermordet, Frauen, die sich gerne in den Bann der trotz aller wissenschaftlicher Erklärungen mysteriösen Nachtgestalten ziehen lassen. Sowohl Bill als auch Sookies Bruder, der einen Ruf als Frauenheld hat, geraten in Verdacht und Sookie sieht sich gezwungen, ihre "Behinderung" zu nutzen, um festzustellen, was hinter den Morden steckt.

Mit "Vorübergehend tot" gelingt Charlaine Harris ein spannender und humorvoller frischer Blick auf das Vampirgenre. Sookie ist eine sehr sympathische Protagonistin, ihre Beziehung zu Bill gibt dem Buch eine willkommene romantische Note, wobei auch die offensichtlichen Schwierigkeiten einer solchen Beziehung nicht vergessen werden. Über allem liegt die Atmosphäre eines Südstaatensommers, so dass man beinahe die Zikaden hört und den warmen Wind auf der Haut spürt.

Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es an einem Tag verschlungen und gleich die weiteren Bände der Serie bestellt, in der Hoffnung, dass es genauso gut weitergeht. Empfohlen für Fans dieser Serie sei auch Tanya Huffs "Blut"-Serie, Vampirkrimis mit einem Schuß Romantik und ohne düstere Monologe à la Anne Rice.
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am 18. Januar 2012
ich kannte die bücher nicht. ich bin erst durch die darauf basierende fernsehserie auf charlaine harris aufmerksam geworden. da ich von der serie total begeistert war (hab mir gleich staffel 1,2 und 3 hintereinander angesehen) hab ich mich dazu entschlossen mir mal das erste buch zu kaufen => ab dann war es vorbei! (im positiven)
nachdem ich das erste buch innerhalb einer woche gelesen hatte folgten auch die restlichen 7 bücher im eildurchgang.

einfach toll die geschichten! spannend, aufregend, lustig, erotisch,... einfach alles in allem! kann nur jeden empfehlen dem vampiergeschichten gefallen sich die bücher zu kaufen!!!

falls jemand schon die serie kennt und angst hat die bücher werden zu langweilig => NEIN!!! die serie basiert zwar auf den büchern, diese sind aber teilweise GANZ anders! Manche Charakter von der Serie kommen im buch gar nicht vor bzw umgekehrt. einer der Hauptcharakter der serie spielt in der vierten staffel immer noch mit obwohl er in dem 2 buch eigentlich gestorben wäre,...

WARUNUNG: wer anfängt diese bücher zu lesen kann nicht mehr aufhören ;D
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am 22. Dezember 2005
„Vorübergehend tot“ stellt den ersten Band um Sookie Stackhouse dar, eine Kellnerin in einer Welt, in der Vampire fast schon zur Tagesordnung gehören. Leider sind nicht alle den an dem „Vampir-Virus“ Erkrankten gegenüber so offen wie Sookie oder die Fangbanger, wie die Vampirgroupies genannt werden.
Charlaine Harris beweist mit diesem Buch ihren Erfindungsreichtum in puncto Fantasy, denn wer außer ihr setzt Vampire in das grelle Licht der Öffentlichkeit und lässt sie mit synthetischem Blut als Nahrungsquelle auf die Menschen los?
Vampirfans werden im ersten Moment etwas verwirrt sein von diesem Buch, ist es doch so ganz anders als übliche Vampirromane. Mancher mag auch befürchten, dass Vampire hier an ihrem Mythos Abstriche machen müssen oder gar etwas albern erscheinen, doch stellt sich diese Befürchtung schnell als unbegründet heraus, obwohl dieses Buch durchaus seine eigene Art an makaberem Humor aufweist.
Ich empfand diesen ersten Band um Sookie als angenehme Abwechslung gegenüber der „gewöhnlichen“ Vampirliteratur. Auffällig ist auch hier, dass es eher leichte Literaturkost ist, die aber dennoch nichts an Komplexität fehlen lässt und die noch viel Raum für weitere Bände lässt, wie zum Beispiel den Folgeband „Untot in Dallas“. Diesen werde ich mir auf jeden Fall zulegen, um zu sehen, wie Charlaine Harris ihre Idee weiterführt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. April 2011
Band eins der Sookie Stackhouse Romane

Worum es geht:
Die blonde Sookie lebt in einer Kleinstadt im Staat Louisiana. Eigentlich könnte ihr Leben so schön sein. Sie wohnt bei ihrer geliebten Großmutter, hat einen Job in einer Bar, der ihr gefällt und sie sieht gut aus. Unglücklicherweise ist sie mit einer "Gabe" gesegnet. Sie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen. Diese Gabe isoliert sie von ihren Mitmenschen, alle haben Angst vor ihr. Auch ein Liebesleben ist natürlich nicht vorhanden. Wer will schon immer wissen, was der Partner gerade denkt?!
In der Welt gab es große Veränderungen. Vampire sind an die Öffentlichkeit getreten, seit sie kein Menschenblut mehr zum Leben brauchen. In Japan wurde ein Kunstblut erfunden, dass seinen Zweck ebenso erfüllt.
So kommt es, dass eines Tages der Vampir Bill die Bar betritt- und Sookie seine Gedanken nicht lesen kann...

Der erste Band der Sookie-Stackhouse Reihe.
Es handelt sich hier um ganz klassische seichte Literatur. Auch wenn die Hauptfigur in ihren Ich-Dialogen oftmals aus dem Vollen schöpft (was etwas verwirrend ist, denn angeblich ist Sookie nicht sehr gebildet...), ist es einfach ganz simple Unterhaltungsliteratur.
Was jetzt aber nicht negativ gesehen werden sollte. Man muss ja auch mal ausspannen.
Sookie ist eine einfach nur liebenswürdige Hauptperson. Etwas vertrottelt und mit ihren ganz eigenen Ansichten geht sie durchs Leben. Als Bill darin auftaucht, wird es gefährlich. Denn irgendwer macht Jagd auf Vampirgroupies.
Gut gefallen haben mir die mannigfaltigen Charaktere, an deren Innenleben wir trotz der "Ich" Erzählweise dank Sookies Gedankenlesen durchaus teilhaben.

Die Autorin gibt sich ganz unamerikanisch einer ziemlich ausführlichen Beschreibung der Sexszenen hin, was ich aber ganz nett finde. Auch Gewalt findet drastische Beschreibungen.

Cover und Buchqualität ist in Ordnung. Ich habe schon schlechtere und schon bessere Auflagen gesehen. Schade finde ich, dass Amazon die ersten drei Bände in einer anderen Auflage verkauft als die restlichen, aber das wird sicher seinen Grund haben. Im Regal sieht's leider nicht so gut aus.

Fazit: Horror, Fantasy, Krimi und Liebesroman in einem - das Buch richtet sich aber eher an die weibliche Leserschaft.
Für Serieninteressierte sei noch gesagt, dass sich die erste Staffel von True Blood fast 1:1 an der Buchvorlage orientiert. Das ändert sich ab Band 2.
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am 28. März 2016
Wenn Vampire offen unter uns wandeln...

Sookie Stackhouse hat ein Problem. Nicht etwa die Vampire und Werwölfe, die uberall herumstreunen, auch wenn man dies durchaus verstehen könnte. Derartige Wesen der Nacht sind schließlich unterdessen vollkommen normal. Zumindest fur Vampire gilt dies, denn die Erfindung synthetischen Blutes sichert ihr Überleben ohne Schaden fur andere. Nein, das ist nicht Sookies Problem. Sookie ist Telepathin - und was auf den ersten Blick gut klingt, ist eigentlich ziemlich ärgerlich. Sookie hört ständig die Gedanken anderer, antwortet auf Fragen, die ihr niemand gestellt hat - und weiß oft mehr, als ihr selbst lieb ist. Dann lernt sie den Vampir Bill kennen. Er ist groß, duster, gutaussehend - und sie hört kein Wort von dem, was er denkt. [ Quelle: Amazon ]

Ein gutes Beispiel für eine gelungene Verfilmung

Ich hatte diese Reihe schon vor einigen Jahren mal begonnen, aber nach einigen Büchern nicht mehr fortgesetzt. Aufmerksam wurde ich dann aber wieder, als HBO die Bücher unter dem Titel True Blood in eine TV-Serie verfilmt hat. Die finde ich übrigens wirklich gut gelungen. Sie ist von der Gesamtatmosphäre etwas düsterer als ich das bei den Büchern empfunden habe, aber ich schau die Serie wirklich gerne. Allerdings weicht diese ab Staffel 2 doch arg von der Vorlage ab.

Auf jeden Fall wollte ich die Teile, die ich bereits gelesen hatte, nochmals lesen, um die Reihe nun endlich auf den neusten Stand zu lesen. Und jetzt kann ich sagen: das erste Buch hat mir wieder so gut gefallen wie schon beim ersten Mal.

Ein gutes Beispiel für eine gelungene Verfilmung

Sookie Stackhouse hat eine ganz besondere Gabe: sie kann die Gedanken anderer Menschen hören. Für Sookie selbst allerdings ist die Begabung eher ein Fluch, denn sie kann diese Gedanken auch nicht ausblenden und ist diesen intimen Details rund um die Uhr ausgesetzt. Doch dann taucht der erste Vampir in Bon Temps auf. Die leben nämlich seit zwei Jahren ganz legal unter Menschen, seit die Japaner das synthetische Blut perfektioniert haben. Der Vampir ist Bill Compton, hat sich direkt in Sookies Nachbarschaft niedergelassen, möchte dort ein bürgerliches Leben beginnen und, die beste Eigenschaft in Sookies Augen, gedanklich vollkommen stumm. Die Kellnerin kann sich erstmals in ihrem Leben in der Nähe einer anderen Person entspannen und so kommen sich die beiden immer näher. Doch die Welt der Vampire ist viel dunkler und düsterer als sie auf den ersten Blick scheint.

Die Vampirgeschichten waren ja in der Zeit von Twilight ein echter Knüller. Und ich mag sie auch danach immer noch recht gerne, wenn sie gut gemacht sind. Und der Auftakt der Sookie Stackhouse-Reihe war in der Hinsicht wirklich nicht schlecht, denn das ganze Vampir-Zeug stellt nicht den Schwerpunkt der Geschichte dar. Im Mittelpunkt steht viel mehr Sookie selbst. Und als wäre der Aspekt mit dem Gedankenlesen und die Vampire noch nicht genug, baut Harris noch zusätzlich Spannung aus, indem sie einen Mörder durch das kleine, eingeschworene Städtchen ziehen lässt.

Eine Hand voll Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten

Charlaine Harris baut ihre Geschichte rund um eine Handvoll Charaktere auf. Die wirken vielleicht im ersten Teil der Reihe noch gar nicht so sympathisch. In Wahrheit habe ich mir bei den meisten sogar sehr schwer getan, sie überhaupt zu mögen, geschweige denn, sie in mein Herz zu schließen. Das kam wohl auch daher, dass gerade die wichtigen Personen alle irgendwie einen Hauch Arroganz zur Schau tragen. Sookie hat allen voran eine ganz eigenartige Art, an die man sich als Leser erst einmal gewöhnen muss. Sie ist ab und zu schon ein kleines bisschen von oben herab und trägt das Wechselbad der Gefühle, das sie innerlich beschäftigt, auch stark nach außen. Das macht es schwer, die mögen zu lernen, da man gerade dann, wenn man denkt, jetzt hat man sie gern, wieder einen saudummen Spruch von ihr zu hören bekommt. Allerdings hat sie mir am meisten geholfen, die von Harris erzeugte Atmosphäre zu "spüren".

Die Geschichte spielt in Lousiana und dadurch wird ein ganz besonderes Setting erschaffen, das mir unglaublich gut gefallen hat. Ich konnte die Hitze im Sommer förmlich spüren und auch die Mentalität der Stadtbewohner kam wirklich gut rüber. Lousiana, das als Geburtsort des Jazz bekannt ist, versprüht einen ganz eigenen Zauber und der Autorin ist es wirklich gut gelungen, diesen zu beschreiben und den Leser daran teilhaben zu lassen.

Dunkle, böse Vampire ganz ohne Glitzer

Die Vampir-Fraktion im Buch ist noch sehr überschaubar im Auftakt-Band der Reihe. Wirklich wichtig sind vor allem zwei, nämlich Bill und Eric. Die beiden unterscheiden sich recht gut voneinander und doch merkt man, dass sie beide einer anderen Spezies angehören. Bill ist nach Bon Temps zurückgekehrt, um sich in den Haus, das ihm bereits früher gehört hat, niederzulassen. Nachdem die Japaner das synthetische Blut perfektioniert haben, wandeln die Vampire wie selbstverständlich unter den Menschen. Damit fällt die Komponente, die in fast allen Vampir-geschichten eine Rolle spielt, nämlich, dass deren Existenz geheim bleiben muss, schon mal weg. Die Vampire haben sogar eigene Politiker unter sich, die sich für weitere Rechte zu ihren Gunsten einsetzen. Und da möchte auch Bill sich gerne "saloonfähig" machen. Er hat diesen ganz eigenen Zauber und ihm haftet irgendwie auch noch dieser Charme des 19. Jahrhunderts an. Trotzdem kam er mir auch ab und an einfach auch kühl rüber.

Eric dagegen ist ein ganz anderes Kaliber und er ist mein absoluter Liebling (und das liegt nicht nur daran, dass er in der Serie vom ultraheißen Alexander Skarsgård verkörpert wird). Ihm gehört die Vampirbar in Shreveport, die da so schön heißt "Fangtasia". Denn mit den Vampiren ist sich auch eine neue menschliche Gruppierung aufgekommen: Fangbanger - das sind Menschen, die darauf stehen, sich von Vampiren beißen zu lassen und mit ihnen auch gerne das Bett zu teilen. Und Erics Bar ist einer dieser Orte, an dem sich Vampire und Menschen zusammen tun. Er hat mir einfach unglaublich gefallen, da er sich seiner unmenschlichen Art noch immer bewusst ist. Seiner übermenschlichen Stärke und Kraft ist er sich bewusst und er gehört zu der Fraktion, die nicht bereit ist, sich den menschlichen Regeln zu unterwerfen.

Spannung vom Anfang bis zum Ende

Obwohl die Vampir-Komponente natürlich eine nicht unwesentliche Rolle spielt, steht meiner Meinung nach ein anderer Handlungsstrang im Mittelpunkt der Erzählung. Ich spreche von den Morden an Maudette und Dawn. Die beiden waren, wie Sookie auch, Kellnerinnen und wurden dann tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Beide Frauen hatten im Vorfeld auch Kontakt zu Vampiren und wiesen Bisswunden auf. Natürlich fragt man sich dann immer wieder, inwieweit sich auch Sookie in Gefahr begibt, nachdem ihre Freundschaft zu Bill immer enger wird. Immer, wenn der Spannungsbogen wieder etwas abfällt, passiert etwas, mit dem man so gar nicht gerechnet hat und sofort schnellt eben dieser Bogen wieder in die Höhe.

Ein weiterer Pluspunkt war bestimmt auch Charlaine Harris Schreibstil, der mir von Anfang an wirklich gut gefallen hat. Sie schreibt sehr direkt und schnörkellos, was unglaublich gut auch zur Geschichte und dem Plot gepasst hat. Unnötiges wird nicht künstlich in die Länge gezogen und an Stellen, an denen es dann doch erforderlich war, wurde das Ganze doch gut und ausführlich erzählt. Alles in allem war ich wirklich angetan von dieser Art und Weise, eine Story zu erzählen.

Zusammenfassend lässt sich sagen...

Wer ab und an gerne doch mal zu einem Vampir-Buch greift und dabei vielleicht nicht alle Klischees bedient wissen will, der könnte vielleicht in Vorübergehend tot fündig werden. Zwar gibt es anfangs nur wenig bis gar keine sympathische Charaktere, doch ich kann versprechen: wer an dieser Reihe dran bleibt, der wird auch dafür belohnt werden. Mir hat das Buch auch nach dem zweiten Mal lesen wieder Lust auf die Reihe gemacht und dieses Mal werd ich sie auf jeden Fall auf den neusten Stand lesen, um dran bleiben zu können.
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am 12. August 2006
..klingt irgendwie unglaublich, oder ? Aber genau so könnte man kurz umreissen, was die Grundidee dieses Buches von Charlaine Harris ist. Es ist so völlig ungewöhnlich, fantasievoll und spannend einmal mitzuerleben, wie so eine Welt aussehen könnte, dass diese Geschichte einen nicht zur Ruhe kommen lässt, bis man die letzte Seite umgeblättert hat. Und selbst danach sehnt man sich schon fast nach der Fortsetzung. Charlaine Harris ist eine tolle Autorin und das Buch so voller Wendungen,dass bis zum Schluss völlig im Dunkeln blieb, wer denn nun der Mörder ist. Ich zumindest bin immer noch völlig geplättet.

Das einzige kleine Manko, das ich finden konnte, sozusagen das Haar in der Suppe, war die teilweise doch erschreckend nüchterne Schildung von absolut blutrünstigen und erscheckenden Begebenheiten. Ich fürchte, ich bin eben doch ein wenig zu zart besaitet für derlei Geschichten. Nichtsdestotrotz, dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und mal ehrlich, Kunstblut in Flaschen in einem normalen Küchenkühlschrank .. irgendwie sehe ich meinen eigenen nun mit anderen Augen.

Zum Inhalt:

Sooke Stackhouse ist Kellnerin in einem Lokal irgendwo in Louisiana und sie träumt davon irgendwann einmal einen Vampir kennenzulernen. Dann steht sie plötzlich vor einem umwerfend gutaussehend Exemplar von Vampir und sie kommt ihm in einer äusserst gefährlichen Situation zur Hilfe. Sookie und Bill werden ein Paar während eine Mordserie an Kellnerinnen mit Faible für Vampire ihre ruhige kleine Gegend erschüttert. Sookie scheint in Gefahr, das nächste Opfer dieses Mörders zu werden.
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am 31. März 2011
Drei Sterne heissen bei amazon (schwebt man mit der Maus darüber) "ist ok" und ok ist das Buch auf jeden Fall. Allerdings hat die Autorin entweder einen merkwürdig altbackenen Schreibstil, oder aber die Übersetzung ist nicht allzu gelungen. Der Roman liest sich überdies etwas holprig und chronologisch heruntergeleiert. (Erst tat ich das, dann ging ich dorthin...)
Wären wir bei "Wünsch dir was", würde ich mir für die Figuren schließlich noch mehr Tiefe bzw. Konturen erbitten. Tatsächlich - und das ist eher ungewöhnlich - lässt die Verfilmung "True Blood" diesbezüglich weit weniger zu wünschen übrig. Aber was soll's. Der erste Roman der Sookie Stackhouse Reihe hat mich gut unterhalten.
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am 14. September 2014
Die ersten zehn Bücher aus der "Sookie Stackhouse Reihe" habe ich schon vor vielen Jahren gelesen. Da die Serie mittlerweile abgeschlossen ist, beginne ich damit wieder von vorne, bevor ich mich endlich auch auf die letzten Bände stürze. Sookies Geschichte fasziniert mich immer noch, daran hat sich nichts geändert. Es kommt keine Langeweile auf, obwohl ich "Vorübergehend tot" nun schon zum dritten Mal gelesen habe. Ich habe die Reihe damals nämlich in der deutschen und der englischen Version begonnen. Wenn man Sookie einmal kennt, macht das Lesen auf Deutsch auch Spaß, Serienneulingen würde ich aber auf jeden Fall die englische Version empfehlen. Sookie wirkt in der Originalversion viel sympathischer, außerdem kommt die komplette Geschichte mit ihren unterhaltsamen Dialogen einfach viel besser zur Geltung. Es kam bei der Übersetzung leider auch zu einigen grammatikalischen Ausrutschern, zudem wurde bei "Vorübergehend tot" noch die alte Rechtschreibung verwendet.

Der Roman spielt in einer Welt, in der sich die Vampire nach der Erfindung von synthetischem Blut "geoutet" haben. Die Menschen wissen also über sie Bescheid. Normalerweise ist mir reine Urban Fantasy lieber, dennoch hat mich das Buch von Anfang an gefesselt. Die Geschichte wirkt sehr glaubwürdig, stellenweise ernst, wird aber trotzdem mit viel Witz erzählt. Sookie weist meiner Meinung nach nicht unbedingt die typischen Züge einer Buchheldin auf. Sie ist schon sehr speziell, keinesfalls dumm, konnte aufgrund ihrer "Behinderung" aber nie studieren und auch keine intimen Beziehungen zu Männern aufbauen. Ihre besondere Gabe gewährt dem Leser tiefe Einblicke in die Psyche jener Menschen, die Sookie bewusst oder unbewusst belauscht. Die anderen Charaktere sind auch sehr interessant und die Vampire sind nicht immer ganz so lieb, wie man es vielleicht aus anderen Romanen kennt. Es handelt sich hier aber nicht nur um eine nette, romantische Vampirgeschichte, es geht Unteranderem auch um die Stellung der Vampire in der menschlichen Gesellschaft.

Diese Buchreihe wurde als TV-Serie unter dem Titel "True Blood" verfilmt. Das erste Buch stimmt noch mit der Serie überein, danach sind es aber ziemlich eigenständige Geschichten mit nur wenigen Gemeinsamkeiten. Ich finde die Serie nicht schlecht, mir persönlich gefallen die Bücher aber besser. Trotzdem sollte man sich als echter Fan natürlich auch die Serie im TV ansehen :) Es gibt sieben Staffeln, im August 2014 wurde die letzte Folge ausgestrahlt. In der Serie lernt man die Charaktere etwas besser kennen, sie entwickeln ein Eigenleben und es kommen sehr viele Leute vor, die in den Büchern gar keine oder nur eine sehr kleine Rolle spielen. Das gefällt mir gut, da man durch Sookies Icherzählung in den Büchern ja von den meisten anderen Protagonisten nicht so viel erfährt.

Auf jeden Fall kann ich euch dieses Buch wirklich empfehlen. Es bietet tolle Unterhaltung mit viel Spannung, Witz und Erotik. Der Schreibstil von Charlaine Harris ist sehr bildlich und angenehm, weshalb nicht nur Vampirfans auf ihre Kosten kommen.
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