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am 1. September 2010
Laurent Fignons Biographie ist die faszinierendste Schilderung der Karriere eines Radsport-Champions, die ich bisher gelesen habe. Noch nie hat einer so sympathisch-offen, kritisch-fair und humorvoll-eloquent sein Leben und seine Laufbahn erzählt; uns dabei diskret ins Peloton "geschleust", ohne dabei seine Rennfahrerzunft bloß zu stellen.

Natürlich wäre er nicht Fignon - der Blonde mit dem Pferdeschwanz; der Intellektuelle mit der Nickelbrille; der mit dem ständigen Hauch von Spott in seinen hellblauen Augen - wenn er, als Rennfahrer wie auch als Veranstalter oder TV-Kommentator oftmals gegen den Strom schwimmend, gewisse Dinge nicht beim Namen nennen würde. Mit Härte, und auch mit leichtem Zynismus.

Noch habe ich die letzten Seiten seines Buches kaum gelesen, kommt aus Frankreich jäh die Nachricht von Fignons Ableben. Im Alter von nur 50 Jahren - das "Buch des Lebens" zugeschlagen.

Der Champion, dessen große Karriere ich für das ZDF kommentierte; der später bei EUROSPORT eine Zeit lang mein journalistischer Kollege war - zum letzten Mal sind wir uns im Juli in der Tour de France begegnet. Von der Krankheit gezeichnet, mit rauer Stimme; trotzdem elanvoll, überzeugend; mit Witz und spitzer Zunge gab Fignon im französischen Fernsehen seine Kommentare. Unvergessen, nach einer Pyrenäen-Etappe,der herzliche Dialog mit Lance Armstrong.

Nun hat Laurent Fignon - wie zuvor, 1987, sein großer Landsmann Jacques Anquetil - das ungleiche Duell mit dem unsichtbaren Gegner verloren. Wir sind betroffen; aber zugleich dankbar, dass er uns ein so großartiges, hervorragend übersetztes, Buch hinterlassen hat: "Wir waren jung und unbekümmert".

Merci et adieu, Laurent Fignon!

Klaus Angermann Wiesbaden, 31-08-2010
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am 4. August 2010
Der mittlerweile schwer krebskranke ehemalige zweifache Tour de France - Sieger Laurent Fignon hat seine Autobiographie so geschrieben, wie er seine Rennen gefahren hat, angriffslustig und mit offenem Visier.

Während seiner aktiven Zeit ragte er, auch wenn er einmal nicht gewann, immer aus der Masse der anderen Fahrer heraus. Die Zeit, in der er seine Erfolge einfuhr, war vielleicht die letzte Ära im Radsport die frei war von den Skandalen und Doping und unlauteren Absprachen, obwohl auch Fignon zweimal positiv getestet wurde.

Dennoch erzählt Fignon von den großen Versuchungen, denen er immer wieder neu ausgesetzt war, denen er aber meistens widerstand. In seiner Autobiographie, die auch für Radsportlaien sehr interessant zu lesen ist, weil sie von den Höhen und Tiefen eines Menschen ehrlich und offen erzählt, geht es um die Licht- und die Schattenseiten eines harten Geschäfts.

Sichtbar wird dahinter ein Mensch, der mit viel Witz und Humor Lebensgeschichte erzählt, in der der sportliche Ehrgeiz und Erfolg nur eine Etappe war. Die Etappe, die er nun mit seiner Krankheit zu bewältigen hat, ist vielleicht die schwerste. Man kann ihm nur das Beste und eine baldige Genesung wünschen.
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am 21. Juli 2010
Was für ein bewegendes Buch!
Laurent Fignon ist eine lebende Legende der Tour
und auch heute ( trotz schwerer Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung ! )
immer noch ganz nah dabei ( Experte beim Sender TF1 )
In diesem Buch schildert er offen und schonungslos
seine Radsport Vergangenheit,
die geprägt war von beiden Extremen :
HÖHEN und TIEFEN!
( jeder Radsport Fan kennt die wahnsinnige Story der 8 Sekunden !)
Er schildert seine Erlebnisse brutal offen
und schont auch keine Ehemaligen ( Freunde + Feinde ) !
Schon gar nicht sich selbst!

Ein Buch , das bei mir viele Erinnerungen an die goldenen 80er" geweckt hat!
Für Radsportfreunde und Nostalgiker wie mich gleichermaßen geeignet!
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... war Laurent Fignon, der in Zusammenarbeit mit Jean-Emmanuel Ducoin seine Biografie geschrieben hat.

Auch in Zusammenarbeit ist mein Bericht entstanden. Ich habe ihn gemeinsam mit meiner besseren Hälfte verfasst.

Wer ist dieser Laurent Fignon?

Er gehört einfach zur jüngsten Radsportgeschichte. Sowohl triumphale Erfolge, als auch tragische Begebenheiten bring man mit ihm in Zusammenhang.

1983 hat er - schon im Alter von 22 Jahren - die Tour de France gewonnen. Auch 1984 gewinnt er die Tour. Danach muss er aber operiert werden und ob er zurück kommen kann in den Radsport ist ungewiss. Man hört erst einmal nicht mehr von ihm...

Als Sieger des Giro di 'Italia kommt er 1989 wieder zurück, was niemand so wirklich geglaubt hatte. Was danach passierte hat vielleicht der ein oder andere noch in seinen Gedanken. Es war sehr spektakulär, als acht Sekunden ihn vom Sieg gegenüber Greg LeMond trennten. Auch war dies die Geschichte eines "evtl. nicht ganz regelkonformen Lenkers", der durch die Medien ging.

Inhalt und Gliederung:
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Das Buch ist in 37 Kapitel untergliedert. Es beginnt mit dem Kapitel über die legendären 8 Sekunden.

Es beginnt:

Wir hatten vor nichts Angst ...
Sakrileg. Beleidigung. Unvernunft: Diese Stichwörter hatte ich für die Einleitung dieses Buches, sozusagen als Prolog, lange im Voraus gewählt; schließlich habe ich gezögert, sie zu Papier zu bringen, sie publik zu machen, sie preiszugeben. Womöglich könnten sie im Wandel der Zeit als Pseudobeweise ausgelegt werden, dabei spiegeln sie lediglich eine Realität wider - meine Epoche. Und in der Tat: Wir hatten vor nichts Angst ... Aber nicht um jeden Preis:

Dieses Buch ist durch Selbstreflexion entstanden: Es ist eine Zeitreise, deren Etappen durch eine länst untergegangene Welt führen, die noch Männer und nicht ausschlließlich Athleten formte. In meinem Inneren dominierte stets der Mensch den Sportler. Aus dem Traum erwacht, die Augen weit aufgerissen, wollte das Rennfieber nicht mehr von mir lassen ...

Meine Meinung zum Buch:
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Fignon erklärt sich als offenen und ehrlichen Menschen, der mit anderen und natürlich auch mit sich ehrlich umgeht, unumwunden und keinesfalls ängstlich seine Gedanken zum Thema Sport - besonders Radsport - aufschreibt.

Es ist ein faszinierendes und mitreißendes Buch, welches viele Hintergrundinfos preisgibt, die nicht immer positiv sind, aber halt ehrlich und wahrhaftig. Fignon zeigt sein Leben, wie er zu diesem Sportler wurde, was er für Höhen und Tiefen erleben musste...

All diese Gedankengänge gibt er sehr zu Herzen gehend, spannend und flüssig zu lesen wider. Man hat einen ungetrübten Blick hinter die Kulissen des Profi-Radsports der 80er Jahre, der noch so ganz anders war, als er heute "LEIDER" ist. Es war noch die Golde Ära des Radsports, in der Laurent Fignon mitfahren durfte.

Leider hat sich alles sehr zum Nachteil dieses Sports entwickelt, umso mehr haben mein Mann und ich dieses Buch mit großem Interesse verfolgt. Man kann sehr gut Vergleiche ziehen zu heutigen Begebenheiten und alles Für und Wider abwägen.

Es sind zum Beispiel Kapitel wie: Geliebte Schulzeit, Junger Hüpfer und alte Hasen, Glaubwürdig und geradlinig, Ehrenkodex, Schattenseiten des Ruhms, Koks im Sonderangebot, Positiv aufgefallen, Der große Blonde ist zurück usw. usw., die dem Leser kompex und detailliert von allen Seiten, in allen Facetten, den Sportler Laurent Fignon nahebringen und seinen Sport von allen Seiten beleuchten. Ob es die sportlicher Seite ist oder die Seite, die die Medien daraus machen und das Finanzielle. Fignon schreibt sehr realistisch und gibt seine Gedanken wider.
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am 21. November 2010
Laurent Fignon war nicht nur ein außergewöhnlicher Sportler, sondern auch ein, in der Szene durchaus nicht eben üblich, außergewöhnlich intelligenter Mensch; entsprechend vermittelt sein Buch einen Einblick in die Szene, abseits der häufig anzutreffenden Selbstbeweihräucherung von Sportlern.

Ein durch und durch lohnenswert lesenswertes Buch über den leider viel zu früh verstorbenen Menschen Laurent Fignon und den Radsport insgesamt!
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am 13. Februar 2013
Wenn man - wie ich - als junger Mensch und engagierter Radsportler Fignons Karriere live miterlebt hat, ist es extrem spannend zu lesen, wie er diese Jahre selbst erlebte. Das Buch ist flüssig geschrieben und liefert für Rad-Fans viele Hintergrund-Infos zu den 80er Jahren.
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am 12. Oktober 2010
Das war wirklich noch eine andere Zeit im Radsport (wenn man Fignon glauben mag). Sehr interessant zu lesen. Sein Schreibstil war zum Teil sehr poetisch. Viele interessante Eindrücke aus einer Zeit, in der auch Bernard Hinault noch aktiv war (und auch über ihn bekommt man einiges mit). Fignon war sehr überzeugt von sich und seinen Leistungen (muss man wohl auch - sonst kann man keine Tour gewinnen). Aber er zollte auch anderen Respekt - insbesondere dem "Dachs" Hinault.
Für mich klingt es glaubhaft, was er schreibt: Keine große Medizin, die hinter den Siegen stand. Nur die wirklich Großen haben die Monumente gewonnen. Und dann kam EPO und das ganze andere Zeug und auf einmal konnte sonst wer mithalten.
Als ich das Buch gelesen habe, hat mich leider die krasse Realität eingeholt: Während dessen verstarb Laurent Fignon, einer der wirklich Großen im Radsport.
Viele Hintergründe der für mich immer noch faszinierendsten Sportart werden von ihm beschrieben.
Ein tolles Buch!
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Während meiner Jugend verfolgte ich den Radsport lediglich am Rande, um dann mich dann später mehr darin zu vertiefen. Bleibende Erinnerungen sind dabei die Radrundfahrten Tour de Luxembourg sowie Tour de France, wo man seinerzeit das Peloton begutachtete. Namentlich war in den Endsiebzigern, Anfangachtzigern Bernard Hinault das Aushängeschild. Von den anderen Fahrern hatte ich damals keine Ahnung. Später verfolgte ich dann die Fernsehübertragungen der Tour de France, sowie die Klassemente in den Zeitungen. Natürlich sind die Erfolge eines Laurent Fignon bleibende Erinnerungen. Allerdings auch dessen Niederlage während der Tour 1989 gegen Greg Lemond, um lediglich lächerliche 8 Sekunden. Als Anhänger Fignons war man mit ihm am Boden zerstört. Trotzdem Niederlagen zeichnen grosse Sportler aus. Und das Palmarès des Franzosen kann sich sehen lassen. Schliesslich warten die Franzosen seit den Hinault- und Fignonzeiten vergeblich auf einen kommenden französischen Tour de France-Sieger.

In der Biographie von Laurent Fignon erhält der Leser einen Überblick über dessen Karriere, aber auch über die Entwicklung des Radsports, die Gewohnheiten der Achtziger Jahre, die neueren Entwicklungen der Neunziger, sowie ebenfalls Einblicke in das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Dabei nimmt Fignon kein Blatt vor den Mund. Er beleibt er selbst, ist sich nicht zu schade mit diesem oder jenem anzuecken, auch wenn es ihm letztendlich eher schadet. Fignon ist ein natürlicher, einfacher aber auch intelligenter Fahrer. Er zeigt den nötigen Respekt vor einem alten Haudegen wie Bernard Hinault, mit welchem er Jahre im selben Rennstall verbrachte, zeigt diesem aber auch die Stirn wenn es sein muss. Das Talent Fignons entdeckte Cyrille Guimard, Rennstallleiter des Teams Renault und eine Choryphäe im Ausfeilen von Taktiken und Aufbauen zukünftiger Cracks. Trotz seiner Fähigkeiten im taktischen und organisatorischen Bereich ist Guimard allerdings auf zwischenmenschlicher Ebene eher zweideutig. Vieles spricht er nicht aus und last seinen Gegenüber öfters im Ungewissen. Das jahrelange Zusammenarbeiten zwischen Fignon und Guimard nimmt später dann ein abruptes Ende, wo beide sich nicht mehr riechen können.

Der Aufstieg Fignons ist kometenhaft. Eigentlich als Helfer von Bernard Hinault vorgesehen kann er während dessen Abwesenheit wegen Blessur 1983 davon profitieren sich selbst in Szene zu setzen und die Tour gewinnen. Diesen Erfolg kann er 1984 bestätigen. Wahrscheinlich wären noch weitere Tour-Siege hinzugekommen ware Laurent von Blessuren verschont geblieben. Diese warfen ihn jeweils weit zurück. Erst 1989 fand er wieder ein beachtliches Niveau, wo er sich mit Lemond um den Tour-Sieg duellierte, mit dem für ihn leider leidigen Ende der 8 Sekunden-Niederlage. Fakt dabei ist der Gebrauch des unerlaubten Triathlonlenkers Lemonds während der Zeitfahren, welcher mit Sicherheit mehr als 8 Sekunden Zeitunterschied bedeutete. Fignon wurde ausserdem ein weiterer möglicher Erfolg verleidet, während des Giro 1984. Der spätere Endsieger Francesco Moser bekam hier Beihilfe seitens des Organisators, welcher half Bergetappen zu verkürzen. In dieser Disziplin hatte Moser beachtliche Nachteile gegenüber Laurent Fignon. Fignon musste so ebenfalls hier mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen.

Der Auslauf von Fignons Karriere bestritt er für den italienischen Rennstall Gatorade. Hier erlebte er eine Umwandlung im Radsport, wo massenhaftes Doping seinen Anfang nahm, insbesondere die EPO-Praktiken. Obwohl Fignon selbst einmal zu Amphetaminen gegriffen hatte, war seine berufliche Ehre eher mit einem Verzicht unerlaubter Mittel verbunden. Die EPO-Praktiken bekam er so lediglich am Rand emit. Versuche seitens des Rennstalls ihn selbst in die Praktiken einzuweisen lehnte er ab. Trotzdem stellte er während der Rennen einen Wandel fest. Eher zweitklassige Fahrer konnten nun Spitzenleistungen abspulen, während er selbst knapp das Hinterrad halten konnte. Neben diesem Wandel zu einem konsequenten Doping bedauert er ebenfalls den kommerziellen Aufschwung, wo Geschäftsleute im Radsport einstiegen, ohne auch nur eine gewisse Ahnung mitzubringen (Tapie). Der Radsport wurde so immer mehr zum Business, die Ehre welche für frühere Radcracks zählte ging dabei vollständig verloren.

Neben diesen Themen bekommt der Leser ebenfalls Einblicke in den plötzlichen Ruhm Fignons nach dessen Erfolgen. Man erfährt so wie Laurent hiermit umging, sowie die Machenschaften der Gesellschaft ihn hochzuheben, später in seiner Leidenszeit fallen zu lassen. Am Ende gibt Fignon Einblicke in seine Zeit nach dem Radsport. Als Kommentator konnte man Fignon so während der Tour de France-Übertragungen hören, und dabei dessen tiefgründige Analysen verfolgen.

Seinen Kampf gegen seine Krebserkankung konnte Laurent Fignon leider nicht besiegen. Insgesamt eine hervorragende Biographie dieses grossen Champions, sowohl auf sportlicher wie auch auf menschlicher Ebene. Ein absolut lesenswertes Buch für alle radbegeisterten Leser, wo man die Achtziger und Neunziger Jahre des Radsports wieder aufgewärmt bekommt.
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am 12. Oktober 2011
Früher war (im Profiradsport) alles besser.
So lässt sich dieses Buch wohl in einem Satz zusammenfassen.
240km statt 190... 3 Bergetappen hintereinander, statt 2. Ja, damals war die Tour de France zweifelsohne fordernder als sie es heute ist.
Ob es eine kluge Entscheidung war, die große Schleife zu kürzen mag ich als Amatuer nicht sagen.
Man hat als nicht-Profi einfach zu wenige Extremerfahrungen auf dem Rad gemacht um so etwas beurteilen zu können und genau da nimmt einen der Autor an die Hand und erklärt schrittweise warum er dieser Auffassung ist.
Alles in allem hat mir das Buch die Augen geöffnet über die heutigen Zustände in der Profiszene.
Das Thema Doping kommt natürlich auch nicht zu kurz, wobei mir Fignon sich bei diesem Thema zu naiv darstellt.
Er ist der festen Überzeugung das das Dopen in den 80'ern (als es noch kein EPO gab) kaum einen Effekt hatte und ein mittelmäßiger Fahrer trotz Dopings niemals einen Weltklassefahrer überhohlen könne. Vielleicht war das Doping vor der EPO-Ära noch nicht so effektiv, Betrug ist es aber allemal und Fignon wurde zweimal positiv getestet. Und wer mit Amphetaminen dopte als es noch kein EPO gab, der hätte es sicher auch damit getan.
Generell kann ich die Einnahme leistungsfördernder Mittel nicht verurteilen, zumal die jungen Fahrer ja von ihren Teams regelrecht dazu gedrängt wurde. Sich aber danach als Unschuldslamm darzustellen dagegen schon.
Darum gibt es einen Stern Abzug.
Trotzdem klare Kaufempfehlung für Radsportinteressierte!
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am 16. April 2013
Das Buch liest sich gut. Es wird kein Held skizziert, und doch zieht man den Hut vor Ihm. Wenn seine Aussagen zu seinen Berührungspunkten mit Doping stimmen (ich würde es gern glauben), dann war er ein ganz Großer seines Faches.
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