Amazon-Fashion Hier klicken hasbro nerf Calendar Promo Cloud Drive Photos TP-Link All-in-One-BOX Learn More Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicHeleneFischer GC HW16

Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen
11
3,1 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,80 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. April 2006
Dieses unterhaltsame Buch kann jedem nur ans Herz gelegt werden - ob Radsportfan oder nicht. Über Anekdoten und wirklich interessante Einblicke in die Welt des Porfiradsports hinaus bietet es weit mehr:

Es beschreibt den sportlichen Werdegang und - viel wichtiger - die persönlichen Eindrücke und Empfindungen eines Musterprofis. Udo Bölts hat viele sportliche Erfolge vorzuweisen, stand aber nie derart im Mittelpunkt des Medieninteresses wie etwa Jan Ullrich oder Erik Zabel. Genau dies macht ihn aber zum sympathischen Helden, wobei sein größter Erfolg wohl in der Kontinuität und dem vorbildlichen in den Dienst der Mannschaft Stellen zu sehen ist. Das Aufstehen nach Rückschlägen, das Ausloten eigener Grenzen und schließlich das unbändig verfolgte Ziel, sich selbst zu übertreffen - diese Haltung, die ohne Eigenlob und ohne Überheblichkeit in dem Buch beschrieben wird, setzt ein Ausrufezeichen gegen den heutigen Zeitgeist, in dem Bequemlichkeit einerseits und andererseits das Vergöttern von "Superstars" in allen gesellschaftlichen Bereichen um sich greift.

Alles in allem handelt es sich hier um eine bereichernde Lektüre, aus der jeder für seinen Alltag Erkenntnisse gewinnen kann.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 3. August 2015
Manchmal hatte ich das Gefühl, einen tabellarischen Lebenslauf zu lesen. Ich hätte mir ein paar mehr persönliche Dinge über/von Udo Bölts erwartet. Ja, einige waren drin, aber meistens ging es darum, welches Rennen er wann, wo gewonnen hat. Das ist eher nebensächlich.
Über den Mensch Udo Bölts lernt man eher weniger. Immer wieder wird abgeschweift zu Teamkollegen (Rijs, Ulrich, ...). Ja, auch das gehört zu seinem Leben. Aber trotzdem kommt nie richtig Spannung auf. Ich habe mich öfter gefragt "wann ist das Kapitel zu Ende", als "bin gespannt, was er dazu noch zu berichten hat".
Fazit: kann man mal lesen, aber es fesselt mich nicht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2011
Man erfährt viele Hintergründe aus dem Profiradsport. Für meinen Geschmack ist das Buch zu nüchtern, zu sachlich und dazu vollkommen humorlos formuliert. Alles in allem trotzdem lesenswert.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 27. Dezember 2006
Es ging ganz schnell mit diesem Buch. Leicht zu lesen, jedoch brauchte man auch nciht gerade über den Inhalt nachdenken. Die spannenden Stellen waren die Stellen, in denen man wirkliche Innenansichten bekam von den einzelnen Etappen, wie es ist, auf den Hungerast zu kommen. Das Thema Doping kam eindeutig zu kurz, nur Allgemeinplätze. Ferner fehlte der Hinweis, daß es gefährlich für "Amateure" sein kann, über die Grenzen seines Körpers hinaus zu gehen. Nicht jeder kennt die Signale, die einen vor bleibenden Schäden warnen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2006
Die Biographie von Udo Bölts hat mir, auch weil ich Radsportfan bin, sehr gut gefallen! Als ich das Buch nach zwei Tagen durchgelesen hatte, begann ich einige Kapitel erneut - so spannend fand ich es, in sein Leben und hinter die Kulissen des Radsports zu schauen.

Bölts der Arbeiter, der zuverlässige, seriöse, ehrliche Wasserträger - der mit seinem sich selbst nie schonenden Zutun das Fundament für große Erfolge seiner Ex-Mannschaft Telekom legte. Manchmal kam in mir der Gedanke: `So einer sollte Kanzler sein!` Er erzählt von der Anfängen seiner Karriere, über seine Zeit bei Telekom und wie er Zabel und Ullrich kennengelernt hat und natürlich seine packenden Schilderungen über seine eigenen großen Erfolge - wie den Gewinn der Dauphine Liberé. Seine dargelegte Einstellung zum Training, zum Wettkampf und zum Leben überhaupt haben mich tagelang beschäftigt - eben zum Nachdenken angeregt.

Sein viel zitierter Satz, der in der gesamten Radsportszene ein geflügeltes Wort wurde, hat ihn natürlich auch berühmt gemacht. Aber im Buch selber, fand ich, wird der Slogan nicht überstrapaziert. Es ist halt so! Man sollte das auch nicht überbewerten und verphilosophieren.

Trotzdessen, daß es vielleicht schönere Bilder von ihm gibt und es ruhig etwas mehr davon hätten sein können, würde ich mir das Buch wieder kaufen. Auch weil der Preis in Ordnung geht!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2011
Es ist schwierig bei der Rezension des Buches sachlich zu bleiben. Unter dem Hintergrund des Dopinggeständnisses lesen sich viele Passagen doch ein wenig merkwürdig und werfen etliche Fragen auf. Die Biografie versucht noch Bölts als größten Sympathieträger und Inbegriff des tadellosen Sportsmanns zu vermitteln.

Großen Respekt habe ich vor dieser Selbstkritik Bölts aus dem Evangelischen Gemeindeblatt aus dem Jahre 2007:
________________________________________________________________________________________________________________

Nicht auf innere Stimme gehört

Geholfen haben dem Katholiken in der schwierigen Zeit die Gespräche mit seiner Frau und seinem Vater und die ruhigen Minuten in einer heimatlichen Kapelle. Das hat mich immer wieder in die Spur gebracht und mich nicht an meiner Situation verzweifeln lassen.

In Konfliktsituationen ist Udo Bölts im Laufe seiner Profikarriere immer wieder mal gekommen. In den Momenten, wo er seine Familie alleine zurückgelassen hat. Oder als er sich dazu drängen ließ, eine Autobiographie zu veröffentlichen. Ich wusste, das war ein Fehler, habe aber nicht auf meine innere Stimme gehört, sagt er. Mit dem Buch eine Karriere zu vermitteln, die fair und ehrlich verlaufen ist, das sei ihm nicht richtig erschienen. Dem Thema Doping ist Udo Bölts in den Gesprächen mit dem Autor ausgewichen.
________________________________________________________________________________________________________________

Für Fans ist das Buch trotzdem empfehlenswert - es ist ein Schritt zur Aussöhnung mit Udo Bölts...
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2014
Tolles Buch von Udo. Es macht Spaß zu lesen und gerade wenn man ihn etwas kennt einfach klasse. Eine absolute Kaufempfehlung für alle die etwas Interesse am Radsport haben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2012
Der Pfälzer Udo Bölts, Jahrgang 1966, war Ende der neunziger Jahre, zur Glanzzeit des deutschen Radsports, ein prominenter Rennfahrer. Berühmt wurde sein Zuruf an Jan Ullrich: "Quäl dich, du Sau". Er ist ein Beispiel dafür, dass man mit viel Trainingsfleiss und eisernem Willen etwas erreichen kann, wenn es auch zur ganz großen Karriere nicht gereicht hat. Aber er wurde ein wertvoller Teamfahrer, ohne die Siege bei der Tour de France nicht möglich sind. Seine Stärke waren Etappenrennen mit Bergankünften, Zeitfahren und Sprints gehörten nicht dazu. Bei einigen nicht so bedeutenden Rennen fuhr er auch schon mal einen Sieg ein. Das ist alles genaustens im Buch aufgeführt. Zwölfmal bestritt er die schwerste Rundfahrt, seine beste Platzierung war 1994 der 9. Platz. Danach war er Helfer für Bjarne Riis und Jan Ullrich, denen er in den Bergen half. Es war die Hochzeit des deutschen Radsports mit Team Telecom und später T-Mobile. Dann kamen Doping-Affären, und alles brach zusammen. Die Devise im Sport heisst: "höher, schneller, weiter". Doch man muss begreifen, dass man ohne nicht mit 40 Km/h 30 km lange steile Berge hochfahren kann. So ist die Verführung groß, mit unerlaubten Mitteln nachzuhelfen. Fast alle haben das auch getan, denn es bringt etwa 15% Leistungssteigerung. 2002 wurde Udo Bölts ausgemustert, obwohl die sportliche Leitung ihm eine Vertragsverlängerung versprochen hatte. Mit 36 Jahren hatte er das Ende der Karriere erreicht. Er ging dann zu Gerolsteiner und wurde dort 2004 sportlicher Leiter. Heute gibt es diese Sponsoren alle nicht mehr, denn keiner will mit Doping was zu tun haben, und der Radsport liegt vollkommen darnieder. Dass Bölts 1996 und 1997 auch gedopt war, um sich für die Tour zu qualifizieren, schreibt er nicht. Auf den letzten Seiten wird die heutige Jugend kritisiert, das hat schon Aristoteles vor 5000 Jahren getan. Es ist sicher nicht ganz falsch, aber wer will so was lesen? Auch das Interview mit Felix Magath ist recht überflüssig. Insgesamt aber sicherlich ein lesenwertes Buch.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2006
Da erwartet man mal endlich einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Radsports und erhält doch nur wieder den subjektiven Abriss einer Profikarriere, die nicht einmal einen Neuling des Genres hinter dem Ofen hervorlocken dürfte. Wer schon mit "Armstrongs Kreuzzug" enttäuscht wurde, hat auch hier gute Chancen, sich zu vergreifen. Herr Bölts schreibt zudem, wie er ist: Hölzern und ermüdend. Liebe Ex-Profis: Langweilt uns doch nicht mit Eueren 1. Schultüten und Dorfgeschichten! Schreibt das nieder, was zuvor noch nirgends über den Profiradsport zu lesen und zu hören war! Denn Bücher dieser Art sind eine Beleidigung aller Radsport-Fans, die Euch seit Jahren die Treue halten und -durch die aktuelle Berichterstattung- stets auf dem Laufenden sind. Wenn Ihr aber nichts erzählen dürft, weil Ihr hier und dort Sportlicher Leiter seid, lasst es lieber bleiben. Oder woher kommt Udo's Respekt vor Bjarne...?
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2006
Bevor ich sein Buch gelesen hatte, kannte ich Udo Bölts auch hauptsächlich vom unsäglichen Spruch.

Schade ist, dass die paar Worte fast schon die Inhaltsangabe, auf jeden Fall aber die Hauptaussage seines Buches sind.

Kollegenschelte oder Peinlichkeiten über andere Fahrer hatte ich nicht erwartet und bekam ich auch nicht - das würde nicht zu Udo Bölts passen, denke ich.

Ich hatte gehofft, etwas zum Thema Willensstärke zu lesen und Tipps und Tricks - na ja Anregungen eben - von einem Meister zu erhalten.

Der beste Tipp war noch: "Gehe bei jedem Wetter trainieren" - mit anderen Worten: Quäl Dich, Du ...

Sonst ist das Buch eine erstaunlich emotionslose Schilderung seines Lebens mit den erstaunlichen Höhepunkten.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

16,80 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken