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Kundenrezensionen

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am 16. August 2012
Solargewächshäuser unterscheiden sich von "klassischen" Gewächshäusern durch eine sehr weit gehende energetische Optimierung: So viel solare Wärmegewinne wie möglich, so wenig Wärmeverluste wie es sich nur irgendwie einrichten läßt, und dazu möglichst effiziente Energiespeicherung, um solare Wärmegewinne in strahlungsarme Zeiten (Nacht, bedeckter Himmel) hinüberzuretten. Bewerkstelligt wird das durch ein ausgetüfteltes Verhältnis von lichtdurchlässigen (Fenster) und opaken, wärmegedämmten Umhüllungsflächen, optimierte Neigung der (nach Süden gerichteten) Fenster etc.
Populär wurde das Konzept in den 1980ern, in Nachfolge der diversen Ölkrisen 1973ff. Damals erschien viel Literatur zum Thema, darunter recht ausführliche Studien zum thermischen Verhalten diverser Versuchsgewächshäuser.
Aufgrund verschiedener Nachteile (wärmegedämmte Flächen nehmen Licht weg etc.) und mit den sinkenden Energiepreisen der 80er und 90er geriet das Solargewächshaus in Vergessenheit und die Literatur war nur mehr antiquarisch erhältlich (ich habe eine kleine Sammlung davon).
Um so mehr freut mich, daß wieder ein Buch zum Thema erschienen ist, und es ist natürlich spannend zu sehen, was sich seither auf diesem Sektor getan hat.

Dabei wurde ein großer Teil der allgemeinen Informationen und Denkansätze der "alten" Literatur wiederholt; eigentlich ist das nichts Neues, aber wer die antiquarische Literatur nicht in seiner Bibliothek hat, wird diese Informationen brauchen. Anpassungen an zwischenzeitlich getätigte Erkenntnisse erfolgten hier kaum, lediglich bei aktiven Wärmespeichersystemen finden sich Hinweise, daß sie zu aufwendig waren, um sich zu bewähren. Manche Konstruktionsideen findet man immer noch, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, in den mehr als 20 Jahren seit Erscheinen der ersten Bücher zum Thema hat sie niemand wirklich praktikabel umgesetzt; das betrifft besonders diverse Ansätze zur "beweglichen Wärmedämmmung". Das einzige mir praktikabel erscheinende System, der "Energieschirm" aus dem Erwebsgartenbau, wird nur am Rande erwähnt, hätte aber wohl etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Aber diese Kritikpunkte sind "Jammern auf hohem Niveau"; für den "Neuling" auf diesem Gebiet findet sich eine Fülle von Informationen, die er sonst sicher nicht so leicht gefunden hätte.
Auf den allgemeinen Teil folgt ein besonderer Teil, in dem zahlreiche aktuelle Projekte vorgestellt und die Erfahrungen der Betreiber dargelegt werden. Das ist für mich natürlich ein Höhepunkt des Buches.
Viele dieser Anlagen sind außerordentlich originell, manche etwas seltsam, andere geradezu auf Profi-Niveau, und eines, ein riesiges Permakultur-Gewächshaus in Norwegen, geradezu eindrucksvoll. Die Betreiber haben völlig unterschiedliche Motive: Da gibt es eine kleine Kräutergärtnerei, Permakulturanhänger, einen Universitätsprofessor etc. So etwas lese ich immer gerne und kann davon gar nicht genug bekommen. Ein paar Gewächshäuser mehr hätte ich gerne noch kennengelernt ;-)
Leider wurde nur eines der klassischen Projekte aus den 80ern vorgestellt; es gibt da aber einige mehr, die seinerzeit wirklich informatives Datenmaterial lieferten, mit langen Tabellen über Minimaltemperaturen, Maximaltemperaturen etc., die gut in dieses Buch gepasst hätten. Schade, schade.

Auffällig für mich ist, daß anstelle der früher üblichen freistehenden Solatgewächshäuser nun viele Varianten des Erdgewächshauses errichtet werden (Walipini). Ebenfalls auffällig finde ich, daß fast alle Projekte auf aufwendige Dämmaßnahmen verzichten; bei Erdgewächshäusern scheint das vordergründig ja logisch, weil die Erde dämmen soll, aber sie tut dies tatsächlich in viel geringerem Ausmaß, als der Laie annimmt. Ich bin mir noch nicht klar, ob hier Ideologie über Funktionalität triumphiert (Dämmstoffe sind meist nicht sehr ökologisch), oder ob ich einen Denkfehler begehe. Auf jeden Fall erreiche ich als Betreiber von zwei hochwärmegedämmten Solargewächshäusern unterschiedlichen Ausmaßes ganz andere Differenzen zwischen (Mindest)Außtentemperatur und (Mindest)Innentemperatur als sie in den meisten Projekten genannt werden. Aber mein Nutzungskonzept (als passionierter Aquarianer) weicht natürlich auch von den im Buch vorgestellten Case-studies ab. Immerhin will ich an dieser Stelle auf dieses Thema hinweisen.
Übrigens: Eines der größten mir bekannten Solargewächshäuser, eine aufwändige Sheddach-Konstruktion an einem Südhang, mit mehr als 100m² Grundfläche, gehört einem in Österreich (und international) sehr bekannten Vivarianer und ist seit mehr als 20 Jahren in Betrieb...Solargewächshäuser sind vielfältiger, als man glaubt...vom Vivarianer über den Gärtnereibetreiber bis hin zum Selbstversorger könnte jeder Verwendung dafür haben...

Weil dieses Buch so ein wichtiges und interessantes Thema aufgreift, gibts es von mir 5 Punkte.
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am 14. April 2014
Zuerst das Gute:

In dem Buch finden sich tatsächlich einige gute Hinweise, wie ein Gewächshaus so gebaut werden kann, dass es einen möglichst großen Teil des Jahres nützlich ist.
Im Wesentlichen sind das steile Fenster, die die Wintersonne einfangen, und eine massive Nordwand, da die Nordwand eines Ganzglashauses nie Licht sieht, aber immer Wärme verliert.

Das Schlechte:

- Zwei gute Ideen tragen kein Buch, besonders nicht, wenn sie schon seit hunderten von Jahren in Verwendung sind.
Selbst die Projekte aus dem Buch sind zum großen Teil aus den 80ern, und zu einem erschreckend großen Teil Bauversager. (Bauversager: Ein Gebäude, das innerhalb der ersten paar Jahre nach Fertigstellung abgetragen wird.)

- Eine Menge tendenziöses Geschreibsel.
Es gibt "gute" Baustoffe, und "böse". In den Bauanleitungen wird "Baustoffpolitik" gemacht, „gute“ Baustoffe werden quasi vorgeschrieben, billigere, haltbarere, und dadurch am Ende ökologisch sinnvollere Alternativen werden unterschlagen, wenn sie zu den "bösen" Baustoffen gehören.
Die Einteilung in "gut" und "böse" ist dabei so willkürlich, dass schon fast komisch. Metall: böse, Plastik: gut...

Kleinigkeiten, wie dass einige der vorgeschlagenen Konstruktionen kaum länger als drei Jahre halten können, werden dem Leser unterschlagen, das darf er am eigenen Projekt herausfinden.
Aus Baustoff / Bauingenieurssicht ist das Buch ein Totalversager.

- Schilderungen von physikalischen Prozessen (Wärmeleitung, -Speicherung, etc., etc...), die irgendwo zwischen gröbster Vereinfachung und völligem Unverständnis liegen. Sinnvolle Vereinfachungen sollten nicht auf Kindergartenniveau führen, sagt Einstein. Einiges ist auch einfach völlig falsch.

- Korrekturlesen, Korrekturlesen, Korrekturlesen! In dem Ding sind einfach ZU viele Fehler. Fehler, die der Spellchecker rausmacht, sind draußen. Die, die man beim aufmerksamen Korrekturlesen hätte finden sollen, nicht.

Alles in Allem: Gut, dass Amazon alles zurücknimmt. :)
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TOP 500 REZENSENTam 16. April 2013
Das ist hier mal ein ganz anderer blickwinkel auf gewächshauser: nicht jene bekannten von der stange, sondern selbstentworfene solar-gewächshäuser werden vorgestellt. Das besondere daran ist es, die temperatur viel besser regeln und nutzen zu können, und zwar ohne zusätzliche heizung. Im buch wird sowohl erklärt, wie die standardgewächshäuser umgerüstet bzw. neue gebaut werden.
Es werden viele modelle (freistehend, angelehnt oder in die erde versenkt, klein oder groß, einfach oder komplex) vorgestellt, sehr anschaulich mit fotos. Dabei ist die planung sehr detailliert beschrieben- mit etwas handwerklichem geschick kann man gleich loslegen. aber vorkenntnisse braucht man schon - es geht um mehr als ein hochbeet, es gibt vieles zu berücksichtigen und fehler zu vermeiden: ob es um lichteinfall und nutzung von strahlungsenergie, um schattierung und belüftung oder um statik geht, um geeignete materialien ...vieles ist im vorfeld zu bedenken.
Im zweiten teil dieses wertvollen ratgebers berichten verschiedene autoren von ihren solar-passiven gewächshäusern, vom großen permakulturhaus bis zum walipini (erdgewächshaus).
Ich kann dieses wunderbare buch allen denen empfehlen, die eine gewächshaus-idee in die praxis umsetzen wollen- denn hier kommen wirklich erfahrene praktiker zu wort, die uns teilhaben lassen an ihrem erworbenen wissen. Und vielleicht wird der ein oder andere interessierte davon inspiriert und schwing sich auf zur tat.
Mir persönlich ist klar geworden, dass es doch nicht so einfach geht wie erhofft, es ist eine menge an know how, zeit und geld nötig.
Aber lohnen wird es sich (gerade in zeiten von deutlich spürbaren klimaveränderungen- wann hört dieser winter 2013 auf?!)
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am 9. Januar 2013
Dachte ich doch, mein Gewächshaus komplett aus Kusntstoff (Israelisches Produkt) ist "perfekt", aber weit gefehlt: es geht doch noch besser. Die Ideen und die gut bebilderten Beispiele haben mich total fasziniert. Habe gleich meine Reste an Kopfsteinpflaster auf die Wege im Gewächshaus verlegt, mit fett Split drunter, heute bin ich fertig geworden! Und die Wassertonne ist ins Gewächshaus umgezogen, jetzt ist erst mal Feierabend.
Wer gerne tüftelt und bastelt und (wie ich oft ) im Winter den Garten vermisst: ich konnte in strömenden Regen schon für 2013 garteln: Danke Dafür!!
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am 10. Dezember 2012
...aber doch ziemlich veraltet. Nachdem wir uns ein Passivhaus in Holzbauweise gebaut haben, plane ich derzeit für den Garten ein Gewächshaus, hauptsächlich um empfindliche Pflanzen frostfrei über den Winter zu bekommen. Das Buch "Kleine grüne Archen" habe ich mir gekauft, um zu lernen, wie ich ein Gewächshaus bauen kann, das energieautark frostfrei bleibt. So richtig weiter bin ich nach der Lektüre nicht gekommen. Die gezeigten Zimmermannsarbeiten sind zu einem guten Teil auch eines ambitionierten Hobbyisten nicht würdig bzw. ist der gewünschte Effekt sehr viel einfacher zu erreichen. Es sind ja schließlich nur noch recht wenige, denen nur Dachlatten, Hammer, Nägel und Handsäge zur Verfügung stehen. Interessant für mich war zu sehen, wie ein Gewächshaus im Gelände so angelegt werden kann, dass der Dämmaufwand minimiert werden kann. Wandaufbauten, architektonische Gestaltung und Materialwahl sollte man aber besser nicht dem Büchlein entnehmen, die Abbildungen sind hilflos veraltet.
Ich gebe dennoch 3 Sterne und wünsche dem Autorenteam, ausreichend Zeit für eine "echte" Neuauflage zu finden.
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am 23. Juni 2013
Man bekommt sehr gute Bauideen und wird voll in die Bauweise für Passivgewächshäuser eingeweit. Ich möchte mich bei Frau Lorenz-Ladener bedanken, meine Frau möchte nämlich jetzt so ein Gewächshaus. Ich darf es bauen ...
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am 19. November 2013
Ja schon wieder war es soweit, gerade hat man in Vorfreude auf den Sommer alles nach draußen geräumt, die Tomaten und den Paprika gesetzt und jetzt husch, husch alles muss vor dem Winter verstaut werden. Wäre es da nicht gut, man hätte ein Gewächshaus, oder sollte es schon das zweite bei Ihnen sein? Der Winter ist ideal um sich mit so einer Planung näher zu befassen.
Gerade habe ich ein Buch gelesen mit dem Untertitel "Passivsolare (Erd-)Gewächshäuser selbst gebaut". Hört sich ganz gut an, dachte ich und sofort dieses Buch angeschafft.
Passivsolarhaus?? Was will uns die Autorin Lorenz-Ladener damit sagen? Aha, im Vorwort kommen wir der Sache schon näher. Ein Gewächshaus das im Sommer nicht so stark überhitzt und im Winter nicht so stark auskühlt, das wäre doch Super.
Auf den weiteren Seiten des Buches wird erklärt, dass die Ideen einer solchen Konstruktion gar nicht so neu sind und schon bereits seit den 70er Jahren mit solchen Projekten Erfahrungen gesammelt werden. Anhand von Skizzen und Bildern wird der Aufbau beschrieben. Auch wie man den Wärmeverlust im Vergleich zu herkömmlichen Gewächshäusern um 75% senken kann.
Auf den weiteren Seiten im Buch geht es von der Planung über die Vorarbeiten, Materialkunde und den Berechnungsbeispielen bis zur Vorstellung der verschiedenen Gewächshaus-Typen. Für jeden Nutzungszweck ein anderes. Rundherum sollten keine Fragen offen bleiben. Man merkt, die Autorin versteht als studierte Industriedesignerin und Architektin sehr viel von dieser Materie. Wer also mit dem Gedanken spielt, für seine Kakteen aber auch natürlich für seine Kräuter und das Gemüse ein kuscheliges Zuhause zu bauen, sollte an diesem Buch nicht vorbeigehen. Auf 141 Seiten, mit unzähligen Beispielbildern, Skizzen und Tabellen ist sehr viel Know-how vorhanden, dass ein solches Vorhaben sehr erleichtert.
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am 29. März 2013
Für einen Hobby-Handwerker wie mich bietet das Buch eine Fülle an guten Ideen und Anregungen. Besonders auch, da nein bevorzugtes Baumaterial Holz ist. Dies ist ein Buch über den Selbstbau kleiner und großer Gewächshäuser für den Garten ganz anderer Art. Ausführlich beschriebene Beispiele unterschiedlichster Bauten zeigen, was alles möglich ist. Ich meine, das Buch ist unverzichtbar für alle, die keine zwei linken Hände haben und sich noch effizienter aus dem eigenen Garten mit Gemüse und Salat selbst versorgen wollen.
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am 17. September 2015
alles sehr genau beschrieben, tolle bilder, gut fotografiert, man kann sich gut reindenken, ausführliche beschreibungen zu den vielen projekten die vorgestellt werden
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am 26. Juni 2014
Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut, sehr informativ und man erhält gute Anregungen. Die Abbildungen machen alles noch anschaulicher. Absolut empfehlenswert.
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