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am 18. April 2014
Gute Zusammenfassung über den norwegischen Black Metal und dessen Protagonisten der ersten Stunde. Die Kritiken der anderen Reszensenten kann ich teilweise nicht nachvollziehen. Es ist richtig, dass Moynihan wegen seinen Verbindungen unter anderem zu Boyd Rice, Charles Manson etc. ins Kreuzfeuer geraten ist, aber ich konnte nicht feststellen, dass er in LOC versucht von einer eigenen Ideologie zu überzeugen. Zumindest ist mir nichts aufgefallen, aber vielleicht bin ich einfach nur zu unsensibel. Und dass Vikernes über seine rohen Theorien schwadronieren darf, ohne dass sich gleich der moralische Zeigefinger erhebt, das geht natürlich gar nicht. Moynihan hätte selbstverständlich dazu schreiben müssen, dass dies ganz böse Ideen sind, die so nicht klar gehen. Hallo! Jeder, der sich im Vorfeld etwas mit dem norwegischen Black Metal beschäftigt hat, müßte eigentlich wissen, dass es sich bei den Protagonisten der Szene um äußerst extreme Charaktere handelt, die ebenso extreme Ideologien vertreten.

Von Leuten, die zum Spaß Schwule im Park erstechen, sich den Schädel wegpusten, die Hirnmasse vom Freund probieren und dessen Schädelsplitter zu Andenken verarbeiten, Kirchen in Brand stecken,Tonnen von Dynamit für den Verteidigungsfall im Haus haben (Vikernes ) und sich gegenseitig platt machen noch Political Correctness zu erwarten, ist ein bißchen viel verlangt.Da muß man realistisch bleiben. Die vollständige Ablehnung von allen gesellschaftlichen Moral- und Wertevorstellungen, Christenhass sowie Heidentum gehören zu den Elementen, die den norwegischen Black Metal beeinflußt und geprägt haben. Warum sollte es also sinnvoll sein, genau diese Themenbereiche zu zensieren oder auszusparen in einem Buch zum Thema. Varg Vikernes war wahrscheinlich die extremste Gestalt der norwegischen Szene und hat mit seinem Aktionismus den Black Metal massiv promoted.Interessant fand ich das Interview mit Anton Szandor Lavey und Blanche Barton, in dem Dr Lavey die Strukturen der unheiligen Allianz eingehender beleuchtet und die Kraft, die hinter dieser Eskalationen gewirkt hat, definiert. Die Übersetzung ist manchmal etwas holprig, aber ich würde es jederzeit wieder kaufen. Für zartbesaitete Gemüter wahrscheinlich eher nicht geeignet.
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am 4. Dezember 2002
Das Buch war lange Zeit nur als englischsparache Version erhältlich und ist nun endlich auch in deutscher Sprache erschienen. Das Werk bietet einen gelungenen Überblick über die Entstehung und die Ursprünge von Black Metal Bands wie Mayhem , Emperor usw. ; und beschäftligt sich Hauptsächlich mit den größtenteils kriminellen Ereignissen in Norwegen und ganz Europa (der Selbstmord von Dead , die Ermordung von Euronymus , Kirchenbrände use.). Dabei werden viele Beteiligte in Interviews zu ihrer Sicht der Dinge befragt , wobei das bei Varg von Burzum (keine Ahnung welchen Namen er derzeit trägt) oft ein recht zweifelhaftes Vergügen ist.
Insgesamt gesehen ein sehr gelungenes Buch , auch für Rockhistory interessierte nicht Black Metaller.
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am 13. Juni 2012
!!!aUSgEZEICHNETe lEKTÜRe & eIn mUSs, wENn mAn lUSt dARaUf hAt, sICh üBEr hINTERGRÜNDe zu bELESEn!!!
wEITERe eMPFEHLUNG fÜr nICHt-gENUg-bEKOMMEr: uNHEILIGe aLLIANZEn
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am 13. Juni 2011
Um es möglichst kurz zu machen:
Das Buch ist hoch interessant und gut recherchiert. Geht man von den Fakten bezüglich Black Metal aus ist das Buch durchaus als Standardwerk zu gebrauchen.

ABER

Das Buch schafft es über 400 Seiten nicht die Fixierung auf Vikernes abzuschütteln und noch dazu kommt es einem so vor, als wolle einen das Buch für nationalistische und rechte Gesinnung gewinnen. Denn warum sonst behandeln ganze Kapitel die rechte Gesinnung Vargs, die Band Absurd und nationalistische bzw. heidnische Ideologien?
Weiterhin werden ausführlichst zahlreiche Verbrechen abgehandelt bei denen meistens unklar bleibt, was Black Metal denn nun überhaupt mit diesen zu tun hat. Ich frage mich warum diese teilweise abartigen Kriminalfälle in dem Buch auftauchen müssen...

Fazit: Gut recherchiertes Buch, allerdings sollte man es mit kritischer Grundhaltung angehen.
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am 15. Februar 2017
Hab ich für einen Freund gekauft, der seins verborgt hat und nie wieder erhalten hat. Für ihn bedeutet das Buch Nostalgie, der Inhalt ist wohl nicht 100% wahr bzw. sehr klischeehaft und schlecht recherchiert. Trotzdem ein Muss, um einen kleinen Überblick zu haben.
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am 19. Juli 2016
Dieses Buch ist meist sachlich gehalten und trotzdem kritisch.
Es enthält viele detaillierte Infos, Bilder und Interviews.
Es lässt einen viel besser in die Materie eintauchen und darüber nachdenken.
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am 12. Mai 2014
Gutes Sachbuch, eine kritische Auseinandersetzung mit dem Inhalt ist jedoch nötig, da die Autoren die Meinung einiger Protagonisten kommentarlos wiedergibt.
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am 29. Oktober 2003
Dieses Buch offenbart einem die ganze Szene - die extremste Sund rebellischste Szene die es je gab. Ich spreche hier von Black Metal, der letzten großen rebellischen Ausgeburt der Musik. Die Geschichte um die legendären Mayhem aus dem hohen Norden Europas dessen Gitarrist Euronymous eine Szene schuf, die bald darauf ganz Skandinavien erschütterte und den Heavy Metal als iedologische Instanz gegen die Gesellschaft benutzte. Eines der Haupttehemen des Buches ist der Personenkult um Varg Vikernes, dem Mastermind der 1-Mann Band Burzum, ein gefürchterter Brandstifter mit terroristischen Tendenzen aber einer musikalischen Ader die weltweit in dem schwarzen Untergrund legendär wurde. Hier wird ihnen alles erklärt: Von der Perversion dieser von damaligen Jugendlichen betrieben Szene, den abartigen Gedankengängen der Oberhäupter und der heutigen Meinung der damaligen Szene-Haupt-Aktivisten, oder wie viele der Schwarzmetaller vom Satanismus zum neo-faschistischen Heidentum konvertierten! Ein sehr empfehlenswertes Sachbuch!
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am 8. April 2015
ich kenne die BM szene seit vielen jahren und musste trotzdem erstaunt festellen dass man immer dazu lernen kann!!!! ;)
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am 16. Mai 2003
Black Metal ist nahezu Geschichte, der Initialfunke der Bewegung lange verloschen. Was weiterlebt ist eine Abart des ursprünglichen Musik-Stils...
Um sich ein anschauliches Bild von den Ursprüngen und Motivationen, dem Lifestyle und der politischen, gesellschaften Wirkung des Phänomens Black Metal zu machen, ist Lords of Chaos ein als äußerst wertvoll anzuerkennendes Dokument, das mittels Interviews, Zeitungsberichten und Photos einen authentischen Rückblick bietet.
Jedoch ist das Buch weit entfernt davon, objektiv oder gar wissenschaftlich ausgerichtet zu sein, so stehen sämtliche Aussagen (und Irrglauben) unkommentiert und vor allem unkorrigiert im Raume, was in einigen Fällen schade oder auch nur bemitleidenswert ist. Eine soziologisch-philosophische Komponente hätte dem Werk kaum einen Abbruch getan!
Ohne steht es irgendwo in der schwer durchschaubaren Penumbra zwischen Kult und Glorifizierung juveniler Unreflektiertheit.
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