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am 21. Januar 2006
George Bush kommentierte kürzlich sein Nicht-Wissen mit der Sentenz, dass Geheimdienste nun mal im Geheimen tätig seien. Deutschland ist besser oder schlechter dran, wie man's nimmt. Zum einen sind die Dienste recht löchrig, zum anderen bleibt durch die häufigen Regime- und Regierungswechsel zum Ärger der Akteure eben vieles nicht geheim. Helmut Roewer, einst selbst Leiter einer Nachrichtendienstbehörde, untersuchte nun das diffizile Verhältnis des Deutschen Reiches zu Russland und der Sowjetunion. Er beginnt im Ersten Weltkrieg und endet 1941 mit der gegenseitigen Wahrnehmung der Feindlage. Dazwischen lagen eine gekaufte Revolution (erfolgreich), eine Weltrevolution (gescheitert), hunderte Spionageoperationen (teils/teils) und eine irritierend gute Zusammenarbeit. Roewer betrachtet außerdem die deutsche und sowjetische Innenpolitik konsequent durch die Brille der Geheimdienste und kann so auch manch bekannten Abläufen in Weimarer Republik, NS-Regime und stalinistischer Sowjetunion ungewöhliche Einsichten abgewinnen. Erhellend sind auch seine Ausführungen zum Krieg gegen die Sowjetunion 1941. Von deutscher Seite halte in der Rückschau keine einzige Analyse des sowjetischen Potentials stand. Die vermeintliche Faktenlage, auf die Hitler seinen Angriffsbeschluss stützte, sei ein "Mixtum compositum" aus unrichtigen Erkenntnissen und falschen Schlussfolgerungen gewesen. Fazit: scharfsinnige Analysen, originell dargeboten. Für fortgeschrittene Leser sehr zu empfehlen!
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am 14. Juni 2013
In diesem Buch wird man fast spielerisch in eine schwere und nicht ganz einfach vernetzte Geschichte eingeführt, die weltpolitisch gesehen, nicht nur zu Katastrophen und Kriegen geführt hat, sondern die ganz nebenbei kulturgeschichtliche Auskünfte erteilt.
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am 29. Juli 2012
Das wirklich umfangreiche und sehr detaillierte Buch wurde von Dr. jur. Helmut Roewer verfasst und erschien im angesehenen Verlag Faber & Faber, der zusätzlich für Qualität steht.

Der Verfasser, selbst Fachmann, hat auf den über 700 Druckseiten,die sich spannend lesen, nicht nur irgendwelche Fakten zusammengestellt, sondern man spürt als Leser die genauen Kenntnisse und folgerichtigen Schlüsse, die der vielseitige Autor hier gezogen hat.

Sicherlich kann die Monografie manchen Krimi ersetzen, doch setzt die Freissarbeit v. Dr. H. Roewer auch ein gewisses Vorwissen beim Leser des Buches voraus. - Dieses Fachwissen kann man sich jedoch erarbeiten ...

Der Rezensent hält den Titel für aufschlußreich und empfehlenswert.
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am 12. Januar 2014
Dieses Buch ist etwas schwerer zu lesen, so richtig interessant ist es nicht, da es für mich zu langatmig geschrieben ist.
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