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Anita Friedrich war mir schon durch ihr E-Book "Ilona wird Kibbuznik" aufgefallen, in dem sie ein Stück konkrete Aufklärungsarbeit über Israel im Allgemeinen und über eine seiner besonderen Wohn- und Lebensformen, den Kibbuz, im Besonderen vermittelt.

Auch in dem vorliegenden Geschichtenband beschreibt die Autorin den schier unendlichen Konflikt zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn anhand kurzer Episoden.

Es sind Ultrakurzerzählungen, die selten mit einem Happy End ausklingen. Denn auch die Realität vor Ort, das sinnlose Bombardieren, Schießen und Morden, ist oft eher grausam als schön.

Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte "Begegnung mit Gott", in der eine arme Alte vom Erzengel Gabriel auf den Besuch Gottes hingewiesen wird und zur Vorbereitung ihre Habseligkeiten weggibt.

Auch "Das Weihnachtsgeschenk" berührt mich: Eine einsame alte Dame zeigt jedes Jahr zu Weihnachten voller Stolz zahlreiche Päckchen, die sie bekommt. Doch dann stellt sich heraus, dass sie sich selbst beschenkt, um ein klein wenig Freude zu empfinden ...
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am 8. Juli 2011
Die Stille eines friedlichen Morgens im Heiligen Land wird abrupt vom Lärm angreifender Panzer und bombenspuckender Kampfjets geschändet. Nicht nur ein kleiner Vogel, der sich gerade zwitschernd in die Luft erheben wollte, kommt in diesem Chaos zu Tode. An der Grenze zum Nachbarland nimmt eine Kanone das Haus einer Komponistenfamilie unter Feuer. Das Orgeln der Granaten singt der kleinen Sarah ein schauriges Wiegenlied, ist aber gleichzeitig auch ein zynischer Grabgesang für ihre Eltern, die unter den Trümmern einen sinnlosen Tod erleiden.
Szenen wie diese machen den Kurzgeschichtenband 'An einem Freitagabend' von Anita Friedrich auf den ersten Blick zu einem aufrüttelnden Exkurs in die scheinbar unendliche Geschichte des Konflikts zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn. In den insgesamt fünfzehn Episoden findet der Leser aber auch Lichtblicke, in denen menschliches Zusammenleben als ein Experiment dargestellt wird, das zur Hoffnung Anlass gibt.
Mein Fazit: Eine besonders gelungene literarische Aufbereitung von Themen, die den Menschen auf die Seele drücken. Besondere Pluspunkte verdient dabei die im klassischen Sinn 'erzählerische' Sprache, die durch unaufgeregte Authentizität beeindruckt.
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am 4. August 2011
Eine 'unerhörte Begebenheit' soll der Inhalt von Kurzgeschichten sein und hier wird diese Vorgabe aufs Schönste oder muss man sagen 'aufs Grausamste' eingehalten.
Anita Friedrich erzählt leise, unaufdringlich und knapp einige Alltagsgeschichten, die am Abend vor dem Sabbat beginnen und fast unbemerkt auf ein tragisches Ende hinsteuern. Der Leser beginnt zu ahnen, dass manche der geschilderten Idyllen nicht bleiben können und möchte den Verlauf der Erzählung am liebsten anhalten.
Aber alle Geschichten steuern auf einen dramatischen Höhepunkt zu. Hinterher ist nichts mehr wie es war.
Es handelt sich überwiegend um Erzählungen, die den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zum Inhalt haben. Das ist ein großes und trauriges Thema. Die Protagonisten der einzelnen Erzählungen sind jedoch einfache Menschen, sie leben einen normalen Alltag - der jedoch plötzlich durch schicksalhafte Ereignisse
zu einem Inferno wird oder einfach die Menschen aus ihrem normalen Leben reißt. Das grausame Ereignis wird von der Autorin oft nur angedeutet. Sie überlässt die Details der Vorstellungskraft ihrer Leser, was die Wirkung eher verstärkt als schmälert.

Ein ruhiger Sabbat-Vorabend ist den Protagonisten der Erzählungen nicht vergönnt. Warum gibt es keinen Frieden zwischen den Menschen, warum schlägt das Schicksal zu, wenn friedliche Menschen miteinander feiern oder sich nach der Arbeit erholen wollen?
Viele Fragen tun sich auf nach dem Lesen dieses nachdenklichen, realistischen Buches, das in einer sehr eindringlichen, knappen, einfühlsahmen Sprache geschrieben ist.
Anita Friedrich weiß wovon sie schreibt, sie kennt die Orte und die Verhältnisse - und sie kennt die Sehnsüchte, die Sorgen und Ängste der Menschen, die meist nicht Handelnde, sondern Erleidende, Ausgelieferte, Opfer sind.
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am 3. September 2011
Es geht um Krieg und Sterben und um die Begegnung mit Gott, um Angst und Vertrauen, um Alltag, um Schicksale und Träume. Am besten scheinen mir die 20 Kurzgeschichten mit "denkwürdig" beschrieben. Sie sind es würdig, darüber nachzudenken und sie erlauben dies auch. Denn Anita Friedrich enthält sich meist eines Urteils, klagt selten an, verzichtet meist auf eigene Wertungen. Sie beschreibt vor allem und lässt ihre sehr unterschiedlichen Geschichten sprechen. Ja, die Geschichten sprechen selbst zum Leser, fordern Auseinandersetzung. Aber nicht aufdringlich, sondern eigentlich selbstverständlich. Die Wörter entwickeln im Kopf des Lesers ein Eigenleben, längst nachdem das Buch geschlossen und weggelegt wurde. Beeindruckende Literatur.
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am 10. November 2011
Noch immer bewegen mich die Geschichten um den endlosen Streit mit Israel, die in diesem beeindruckenden Buch 'An einem Freitagabend' zusammen gefasst sind.
Die Schriftstellerin Anita Friedrich versteht es eine wundervolle Atmosphäre zu schaffen, die manchmal der leider wahren grausamen Realität zum Opfer fällt. Vieles steht nur zwischen den Zeilen, was beim Lesen aber sofort Bilder erzeugt, die sich nur schwer abschütteln lassen.
Als Beispiel wird das Chaos nach dem Bombenangriff nüchtern, wie aus der Perspektive eines Unbeteiligten beschrieben, ohne die Verluste direkt zu beschreiben.
Eine sehr lesenswerte Literatur, die mindestens fünf Sterne verdient hat!!!
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am 29. Juni 2011
Geschichten voller Poesie und doch mitten aus dem Leben. Schon bei der ersten Geschichte beschlich mich das Gefühl, sie würde nicht so enden, wie ich es mir erhoffte.
Die Art, wie Anne Friedrich schreibt, ist sehr angenehm und unaufgeregt - das macht Lust auf mehr - in diesem Fall besonders, wenn man auch "etwas mehr zwischen Himmel und Erde vermutet, als der Mensch sich manchmal erklären kann."
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am 13. Juli 2011
Diese Geschichten erzählen von der Wirklichkeit, einer Wirklichkeit, die wir allzu gern verdrängen möchten. Aus der Sicht einzelner Betroffener bringt uns die Autorin das Schicksal einer ganzen Generation nahe, schonungslos, und dennoch sensibel und mit einer leisen Melodie, die den Leser von Anfang an durch den Text trägt.
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am 8. April 2013
Fand die Kurzgeschichten teilweise gruselig. Die ein oder andere Geschichte ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen. Kurzweilige Unterhaltung.
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