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Der Schauplatz der neuen Star Trek-Reihe "Vanguard" befindet sich auf der Starfleet-Raumbasis 47, genannt Vanguard, zur Zeit von Star Trek "Classic". Das klingt zunächst wie eine Neuauflage zu den Serien The Next Generation und Deep Space Nine, die ja auch für eine Weile zeitlich parallel zueinander liefen: Auf der einen Seite ein Raumschiff, auf der anderen Seite eine Raumstation. Beim Lesen haben sich aber alle Bedenken in Luft aufgelöst: "Vanguard - Der Vorbote" ist auf jeden Fall interessant und fesselnd genug, um Appetit auf die Nachfolgeromane zu machen. Nach über 40 Jahren finde ich es erstaunlich, was das Star-Trek-Universum noch alles für Überraschungen zu bieten hat. Starfleet erscheint hier viel mehr wie eine militärische Organisation als in der Serie, als sie aus schleierhaften Gründen die Station im Eiltempo errichten lässt und dabei mit den Tholianern, Klingonen und Orianern in Konflikt gerät. Die Enterprise, seit kurzem unter dem Kommando von Captain James T. Kirk, dockt an die Station an, um Reperaturarbeiten durchführen zu lassen. Als die U.S.S. Bombay bei einer Raumschlacht zerstört wird, wird die Enterprise losgeschickt, um diesen Vorfall aufzuklären...

Mit "Vanguard - der Vorbote" beendete der Comic-Verlag Cross Cult für deutsche Star Trek-Fans die lange Durststrecke ohne einen neuen deutschsprachigen Star Trek-Roman. Obwohl der Roman zur Anfangszeit von Kirks 5-Jahresmission spielt, wirkt Vanguard gegenüber den älteren Romanen eindeutig moderner und "erwachsener". Zuerst muss man natürlich am Anfang die vielen neuen Personen kennenlernen, was erst mal ein bisschen anstrengend ist. Allerdings sind die neuen Figuren so interessant und detailliert beschrieben, dass man sich schon bald auf sie einlässt und mehr von ihnen erfahren will. Trotzdem ist es natürlich schön, wenn die vertraute Enterprise-Crew auftaucht, allerdings sind Kirk & Co in diesem Roman nur Nebenfiguren, die offensichtlich nur als Starthilfe für die neuen Personen dienen. Diese sind aber auch allein interessant genug: der depressiver Commander Reyes, der orianische Gangsterboss Ganz, der übereifrige Reporter Pennington, der nebenbei auch noch seine Affäre vertuschen muss, die zwielichtige vulkanische Geheimdienstlerin TŽPrynn, die eine feindselige Katra in sich trägt, und der abgehalfterte Kleinganove Quinn, eine Figur, die dem Autor offensichtlich besonders am Herzen lag.
Die Geschichte selbst bietet jede Menge hervorragender Dialoge, glaubwürdige Figuren mit Ecken und Kanten, eine der packensten Raumschlachten, die jemals in einem Star Trek-Roman zu lesen waren, viel Geheimnistuerei und Intrigen und sogar hin und wieder echte Situationskomik, besonders dann, wenn der Händler Quinn auftaucht. Die vielen Figuren und Nebenhandlungen verlangen dem Leser einiges ab, manchmal ist es mühselig, dem roten Faden der Geschichte zu folgen. Trotzdem ist "Vanguard" auf jeden Fall eine Bereicherung für das Star Trek-Universum und jedem Trekker sehr zu empfehlen.
Über das Preis-Leistungsverhältnis ist schon einiges gesagt worden. Ich jedenfalls finde, dass die Aufmachung des Buches sehr gelungen ist: ein hochwertiges Cover, eine Karte der Raumstation Vanguard, ein interessantes Interview mit dem Autor, ein stabiler Buchrücken, dem nicht mal ich Leseknicke zufügen konnte. Meiner Meinung nach halten sich auch die Rechtschreibefehler in Grenzen, sooo schlimm ist es nun auch wieder nicht. Ja, die Cross Cult-Romane sind ein paar Euro teuer als die Heyne-Romane. Aber ich bin diesem kleinen Verlag für die deutschsprachigen Star Trek-Romane viel zu dankbar, als dass ich mich über den höheren Preis und ein paar Rechtschreibefehler aufregen würde.
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am 12. Mai 2012
Mit "Der Vorbote" liefert David Mack einen kleinen, feinen Star Trek Roman ab, der zur Zeit der Original Serie um Kirk und seine Crew spielt. Genauer gesagt in den Jahren 2263 bis 2265. Er stellt den Einstieg in die Serie um die Raumstation 47 dar.

In der Taurus-Region errichtet die Föderation die Sternebasis 47, auch Vanguard genannt. Die Taurus Region ist ein Teil des Alpha-Quadranten, und die direkten Nachbarn der Föderation sind hier die Klingonen und die Tholianer. Die Region gleicht einem Pulverfass, da die Klingonen ihr Imperium erweitern wollen, die Tholianer eigene Ziele verfolgen, und die Föderation sich Raum in diesem Sektor sichern möchte, um nicht von beiden Reichen eingeschlossen zu werden.

Zur Handlung:

Kirk ist mit der Enterprise, nachdem er die Barriere durchbrochen hat, zurück in den Föderationsraum, da die Enterprise stark beschädigt ist. Kaum legt die Enterprise an der Raumstation an, beginnt ein spannender Strudel an Ereignisse. Ein Glücksritter versucht im Auftrag eines Syndikatsleiters auf einer Forschungsstation ein technisches Gerät zu stehlen. Dabei beschädigt er dieses. Dies wiederum führt zu einem bösen Erwachen seitens der Tholianer, die nun reagieren. Schlag auf Schlag folgt nun eine spannende Situation der anderen.

David Mack spinnt ein wahrlich spannendes SF-Abenteuer. Er nutzt Kirk und die Crew der Enterprise, um dem Leser die Protagonisten der Serie näher zu bringen. Diese reichen vom Befehlshaber der Station, Commodore Diego Reyes, bis zu einem Journalisten, Tim Pennington , der auch in Deep Space Nine erwähnt wird. Alle Charaktere haben Stärken und Schwächen, die der Autor hervorhebt, und welche die Charaktere lebendig wirken lassen.

David Mack ist es sehr gut gelungen das Flair der ersten Star Trek TV Serie umzusetzen.

Fazit: Volle 4 Sterne, definitiv auch ein spannender Roman für Nicht-Trekkies.

Der Nachfolge Roman ist Star Trek - Vanguard: Rufe den Donner
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am 21. März 2010
"Der Vorbote" ist der erste Band aus der Romanreihe "Vanguard" in der es um eine Raumstation am Rand der Föderation handelt. Die Story spielt im Jahr 2265, kurz nach der TOS Episode "Die Spitze des Eisbergs" - also nach der offiziellen Pilotepisode der Originalserie laut US-Reihenfolge. Auch wenn Kirk und die Enterprise eine Rolle in dem Roman spielen, geht es hier primär um die Raumstation, deren Besatzung und die der Station zugewiesenen Raumschiffe. Für Fans der Romane die bisher nur bzw. fast ausschließlich Stories rund um die bekannten Charaktere kennen stellt dies eine erste Hürde dar. Während in den meisten anderen Star Trek Romanen die Charaktere bereits bekannt sind und lediglich Nebencharaktere eingeführt werden, stellt der Autor in "Der Vorbote" gleich einen komplett neuen Führungsstab der Station vor. Dazu kommen diverse Charaktere von den drei Raumschiffen plus einige zivile Nebencharaktere. Dies kann zumindest zu Beginn für Verwirrung sorgen. Spätestens aber wenn man sich bewusst wird, dass nur eine Handvoll Charaktere für die Handlung wichtig sind und der Rest eine Nebenrolle spielt wird dies erträglich. Desweiteren unterscheidet sich ein solches Buch auch nicht von einer Pilotfolge einer regulären TV-Serie in der ebenfalls neue Charaktere vorgestellt werden müssen. Umso weiter man in das Buch und die Story vordringt, umso vertrauter wird man mit den beschriebenen Personen und bald kann man die unterschiedlichen Namen in den Dialogen problemlos zuordnen. Dazu kommt, dass diese durchgehend interessant und glaubwürdig beschrieben sind.

Die Story dieses Buches stellt ebenfalls eine typische Pilotepisode dar. Während die Charaktere vorgestellt werden und die Rahmenbedingungen wie die unmittelbare Umgebung und die Lebensweise auf der Station erläutert werden, bleibt kein Platz für eine epische Einzelhandlung. Insbesondere dann nicht, wenn man sich bewusst macht, dass diese Romanserie zwar aus einzelnen Teil- Handlungen besteht, jedoch einem großen roten Faden bzw. Grundstory folgt die sich vom ersten bis zum letzten Band ziehen soll. So ist es also nicht erstaunlich, dass die ersten 100 bis 200 Seiten in diesem Roman eine reine Einführung darstellen ohne dass ein besonderer Zwischenfall stattfindet. Von diversem diplomatischem Geplänkel und kleinkriminellen Handlungen abgesehen. Erst relativ spät wird man durch eine Raumschlacht überrascht die dafür umso einschneidender ist und weitreichende Folgen haben wird. Die Art und Weise wie mit dieser umgegangen wird zeigt reigt recht deutlich welchen Charakter dieses Buch und vermutlich die gesamte Reihe haben wird: Es ist kein actiongeladener Roman der von Schlachten nur so strotzt sondern ein intelligentes, durchdachtes Werk in dem der Hauptaugenmerk auf Geheimdienst, Intrigen und Diplomatie liegt. Die hervorragende Charakterisierung fügt sich hier nicht nur perfekt ein, es stellt die Grundvoraussetzung dar warum der Roman den Leser von der ersten Seite an mitreißt und in seinen Bann zieht.

Die einzelnen Rahmenbedingungen die den ersten Band "Der Vorbote" kennzeichnen sind ebenfalls vielversprechend und deuten auf eine höchst interessante weitere Entwicklung in den Folgeromanen hin. Ein Commodore der entgegen den bisherigen TOS-Charakteristiken kein reiner Schreibtischbürokrat sondern ein ernstzunehmender Kommandant ist, eine vulkanische Geheimdienstoffizierin die bereits nach kurzer Zeit interessanter und vielschichtiger ist als so mancher Hauptcast aus den Serien, eine JAG-Offizierin, eine diplomatische Gesandte der Föderation die stark an einen gewissen Curzon Dax erinnert und etliche weitere vielversprechende Nebencharaktere. Dazu kommen Vertreter von zwei weiteren verfeindeten Mächten die eine Schlüsselrolle im Roman spielen. Die Tholianer und die Klingonen.

Zu der Charakterisierung der unterschiedlichen Personen und der Völker an sich muss auch erwähnt werden, dass es sich hier um einen modernen Roman handelt. Im Gegensatz zu den meisten bisherigen TOS-Romanen die hauptsächlich in den 70er und 80er Jahren veröffentlicht wurden, ist hier in diesem 2005 geschriebenen Roman schon ein viel größeres Star Trek Universum als Hintergrund vorhanden. Dies äußert sich nicht nur in zusätzlichen Fakten die in der Story berücksichtigt werden müssen sondern auch in viel geschliffeneren und vielseitigeren Charakteristiken. Die Klingonen - um ein Beispiel zu nennen - aus der Originalserie der 60er Jahre unterschieden sich deutlich von der gezeigten Darstellung in TNG oder gar DS9. In "Vanguard: Der Vorbote" wurde die moderne Charakterisierung gewählt. Die Klingonen ähneln daher mehr den ehrbewussten Kriegern aus DS9 als den eher eindimensionalen Schurken aus TOS. Ob dies ein Kritikpunkt am Roman oder ein positiver Effekt ist bleibt dem Leser überlassen.

"Der Vorbote" ist ein spannender, innovativer Roman der von seinen Charakterzeichnungen lebt. Action ist nur sporadisch vorhanden. Fans der Serien und Filme die es mögen immer wieder bekannte Namen in Nebensätzen zu finden werden ebenso Gefallen an dem Buch finden. Die Grundstory besteht aus Diplomatie, Politik und verdeckten Missionen. Die Raumstation positioniert am Rande der Föderation in bisher weitgehend unerforschtem Raum nahe der klingonischen und tholianischen Grenze verspricht jede Menge gefährliche Situationen die die Spannung aufrecht erhalten. Auch wenn in diesem ersten Band der Buchreihe nur begonnen wird diese darzustellen, verspricht das Ende eine würdige Fortsetzung in den Folgeromanen. Um es mit den Worten des Autors im letzten Kapitel zu sagen: "Jetzt geht es los"
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am 27. Dezember 2010
Ein wirklich gelungener Auftakt für eine neue Serie, als Ableger von Star Trek - TOS.
Neue Figuren, die uns in diesem ersten Band näher gebracht werden von Captain James T. Kirk und seiner Crew der Enterprise. Die Raumstation 47 - Vanguard ist mit höchstem Tempo in der Taurus-Region errichtet, nachdem dort vor einigen Jahren ein Meta-Genom entdeckt wurde. Nur einige Öffiziere Vanguard sind über dieses Genom unterrichtet worden. Offiziell dient die Station zur Überwachung des Raumen zwischen den Gebieten der Tholianern und der Klingonen, was allein schon für ausreichend Konfliktstoff sorgt. Spannend, neu, überraschen frisch und rauh sind die Bilder, die David Mack mit seinen Wörtern zeichnet. Erlebt einen knallharten, total emotionalen Commander; Weltraumkämpfe; einen Überfall auf eine Forschungsstätte; hinterhältige und brutale Geschäftsmänner; natürlich die Cnterprisecrew (noch ohne Pille); einen Reporter, der ne gute Story braucht; Besatzungsmitglieder, die sich verlieben und ihre Ehepartner hintergehen; lesbische Vulkanier und Klingonen-Spione die als Mensch gentarnt sich mit lesbischen Vulkaniern einlassen.;o) Viel Spaß und ein Weiterlesen wird sich bestimmt lohnen.
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am 20. Januar 2014
Mit "Star Trek: Vanguard" hat Editor Marco Palmieri 2005 einen Glücksgriff getroffen. Angesiedelt in der Ära von Captain James Kirk's Anfangszeiten erleben wir hier Alltagsgeschichten und mysteriöse Vorkommnisse an Bord einer Raumstation in einem abgelegenen, unerforschten Gebiet. Anders als bei "Deep Space Nine" ist aber die Besatzung der Sternenbasis Vanguard fernab des Föderationsraumes und in ständiger Bedrohung durch die Klingonen, Romulaner und Tholianer. Somit sind Konflikte vorprogrammiert. Auch liegt hier der Schwerpunkt nicht unbedingt auf der üblichen Stamm- oder Operationsbesatzung der Station, sondern auf den weiteren, zahl- und facettenreichen Lebensformen der Station. So rücken hier Händler, Journalisten, “einfache” Arbeiter oder Berufsgruppen wie Archäologen, Anwälte und Diplomaten in den Vordergrund. Die mysteriöse Bedrohung der entdeckten Artefakte sowie die Grenznähe zu den feindlichen Imperien der Klingonen, Romulaner und Tholianer machen die Taurus-Region zu einem Pulverfass. Dies zu einer Zeit als sich die Föderation erst in den Anfangsjahren der Weltraumerforschung befindet. Dank Veteranen wie Commodore Reyes und Dr. Ezekiel Fisher kann die große Besatzung der Station und der Schiffe auf viel Erfahrung zurückgreifen, wobei die Geheimnisse und die wahren Beweggründe der Mission etwas im Dunkeln bleiben.

All diese Facetten samt zwischenmenschlichen Beziehungen präsentiert Autor David Mack äußerst adäquat im Auftaktband dieser Reihe. Schnell wird klar, dass der schnelle Bau der Raumstation nicht nur der friedlichen Erforschung dient, sondern auch als Absicherung und Beanspruchung von Raumgebiet. Die Bewohner und Mitarbeiter der Station sind diesbezüglich verunsichert. Die Zerstörung eines Raumschiffes und die angespannten diplomatischen Beziehungen zu zwei aggressiv eingestellten Imperien trägt ebenso wenig zur Entspannung bei, wie die Enthüllungen des Stationsjournalisten. Dieser wurde jedoch Opfer einer weiteren Intrige mit verschiedenen Beteiligten verschiedener Fraktionen. Zwielichtige Gestalten wie der Orione Ganz und der Schmuggler Quinn runden das bunte Potporree ab.

Allzuviel über die wahren Hintergründe der mysteriösen Shindai und die Bedeutung dieser Entdeckung erfahren wir hier noch nicht. Erstmals werden die Charaktere mit eigenen Handlungsbögen eingeführt und diese passend verknüpft. Die Charaktere wirken nicht übertrieben, sondern eben wie jene Pioniere und Veteranen, welche sie darstellen sollen.

Mit den Klingonen, Romulanern und dem Tholianischen Imperium hat man neben der geheimnisvollen vierten Konstante, ein Spannungspotenzial, welches uns sicherlich noch viele Stunden an Lesevergnüngen bereiten wird.

Daher dank dem Cross-Cult Verlag, welcher 2008 mit “Der Verbote” die erste Star Trek-Buchneuerscheinung seit langem präsentierte. Die Fehler, welche hier im Lektorat noch übersehen wurden, seien für den freudigen Umstand, dass sich wieder ein deutscher Verlag dem Phänomen Star Trek angenommen hat, verziehen. Daneben gibt es noch eine Vorstellung der Hauptcharaktere, eine farbige Ausklappkarte der Station sowie ein Interview mit Autor David Mack.

Fazit:
"Der Vorbote" markiert den Beginn einer neuen "Star Trek"-Serie zu Zeiten von Captain Kirk. Die Erforschung des Weltraums ist ein größeres Abenteuer als in späteren Serien. Zahlreiche Gegenspieler, mysteriöse Außerirdische und der verlegte Hauptaugenmerk auf Nebencharaktere, bieten spannende Unterhaltung. Dadurch werden neue Facetten eines bekannten Franchises aufgedeckt. Wer noch kein Fan ist, darf dennoch Reinschnuppern, denn hier wird Science-Fiction-Kost vom Feinsten geboten.
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am 12. Oktober 2016
Bei diesem Band handelt es sich um eine der konfusesten und spannungsärmsten Bücher, die ich im Laufe der Jahre gelesen habe. Angesiedelt zur Zeit der Klassik-Serie werden eine Unzahl von Plotanfängen, Andeutungen und Figuren durcheinandergeworfen. Dabei braucht man sich die Meisten gar nicht mal zu merken, weil sie entweder a) nie wieder auftauchen oder b) kurz darauf umkommen. Die Handlung - wenn man das, was in diesem Buch vorkommt denn als Handlung bezeichnen möchte - treibt mit wagen Andeutungen dazwischen vor sich hin. Sollte der Leser dabei der vergeblichen Hoffnung frönen, dass jetzt einmal etwas passieren würde oder irgendein Sinn in die Geschehnisse treibt so sieht er sich jeweils kurz darauf enttäuscht.

Man würde dem Autor dringend mal ein Seminar in kreativem Schreiben bzw. im "konzentriere dich auf das Wesentliche" wünschen, es reicht einfach nicht aus, bekannte Sujets und Figuren in einen Topf zu werfen und kräftig umzurühren. Hier kann jemand einfach nicht schreiben, das aber in dickem Umfang. Mein Rat dazu: Finger weg und bei entsprechendem Lesewillen lieber Romane aus der Klassik- oder Next-Generation-Reihe lesen.
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am 26. Juli 2008
Nicht vorbehaltlos, doch auch neugierig war meine Kaufentscheidung dieses
Erstlingswerkes eines Star Trek - Romans des mir bis dahin unbekannten
Verlages Cross Kult. Und ich wurde durchweg angenehm überrascht.
Die Charakteristik ist arttypisch und doch neuartig, doch was mir immer
am wichtigsten ist, wenn ich etwas über Star Trek konsumiere ist, den
Grundgedanken von Gene Roddenberry dabei wiederzufinden, was hier eben der
Fall ist. So saugte ich diesen Roman förmlich in mich herein und bestellte
mir auch gleich die beiden Folgeromane, die ebenso überzeugten.
Was diesen Roman, und auch die beiden folgenden ausmacht, ist meiner Meinung
nach in einem Satz gesagt: Fremde, neue Welten, Charaktere, und eine Story,
in einer Art, wie noch nie ein Mensch sie zuvor gelesen hat. Daher mein großer
Wunsch an die Autoren und dem Cross Kult Verlag: Lasst bitte noch viele solcher
Klasse Vanguard-Romane wie Diesen und die beiden anderen folgen.
Diese Rezension gilt meinem Dank und meiner Anerkennung an die Autoren,
dem Übersetzer Mike Hillenbrand(von mir seit Jahren geschätzt und bekannt vom
Corona-Magazin), dem Cross Kult Verlag und allen anderen Mitwirkenden Danke !
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am 6. Juni 2015
Unbekannte Leute, bekannte Leute, unbekannte Raumstation, bekannte Raumschiffe.

Klingt komisch, ist aber so. Est denkt man: nicht schon wieder eine Raumstation. Aber ich kann Entwarnung geben. Die Geschichte rund um die Station "Vanguard" hat nichts im geringsten mit der Geschichte der DSN zu tun und das ist auch gut so.

Viele neue Charaktere, zum Teil unsympathisch, zum Teil sehr sympathisch, tauchen in Vanguard auf, die sehr gut im Rahmen der Story eingeführt werden. Aber auch Altbekannte Figuren tauchen auf.

Die Story selbst ist frisch, überraschend und modern (bestes Bsp eine gleichgeschlechtliche Beziehung). Der Storyaufbau hat Hand und Fuß, wirkt von Anfang an durchdacht. Dennoch misst man nicht das Flair des "alten" Star Trek.

Was mich besonders gefreut hat ist eine kleiner Hint mit Scotty in einer Nebenhandlung. Ich sage nur "Hm, riecht ganz grün."

Alles in allem ein absolut gelungener Auftakt der defnitiv Lust auf mehr macht!
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am 15. Juni 2008
Gerade habe ich den 1. Band der Vanguard Reihe beendet (innerhalb von einem Wochenende verschlungen). Selten hat mir ein Buch soviel Lust auf den 2. Teil gemacht wie "Der Vorbote". Ich kenne zwar von den "alten" Stark Trek Büchern nicht all zu viele, bin mehr von den Filmen und den Serien geprägt.
Gerade die verschiedenen Personen und Rassen, deren unterschiedliche Aufgaben innerhalb der Förderation sind spannend und interessant beschrieben. Vor allem gibt es jede Menge starker Frauen (auch wenn es nicht unbedingt menschliche Frauen sind). Die Geschichte mit den Miniröcken will ich mal den männlichen Lesern gönnen.
Besonders der große Kampf der Bombay, beschrieben aus verschiedenen Perspektiven, ist unglaublich spannend und packend.
Sicherlich flacht die Story im letzten Drittel ein wenig ab, hier wird aber deutlich, dass mit den Handlungssträngen die hier geknüpft und erklärt werden,die Übergänge zu den beiden nachfolgenden Teilen geschaffen werden.
Altbekannes (aus der Original-Serie) sowie neue fantastische Ideen kommen gut rüber. Ich hoffe nur, dass die Story sich nicht zu sehr an Babylon 5 anlehnt. Besser als M.S. kann man das wohl kaum erzählen.
Fazit, ein tolles Buch - auch für Star Trek Neulingen und alle aus dem Fandom, die sich wirklich für neue Welten und neue Zivilisationen interssieren.
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am 28. Februar 2008
Nach einer Ewigkeit ist endlich wieder mal ein neues Star Trek Buch erschienen, neuerdings nicht vom Heyne-Verlag, sondern vom Cross Cult! Dieses Buch spielt im TOS-Zeitalter ab, also zu Kirks und Spocks Zeiten! Kirk und sein Schiff Enterprise" kommen zwar im Buch vor, spielen aber nur eine Nebenrolle! Vanguard - Der Vorbote" ist daher kein reines TOS-Buch, denn es handelt um eine Raumstation, die diesmal eine reine Föderationsbasis ist und keine cardassianischen Ursprungs, wie Trekkies es kennen! ;-)
Mit diesem Buch beginnt eine neue Serie, in der es um die Raumstation Vanguard ähnlich wie DS9 dreht. Diese Basis befindet sich in einem ziemlich undurchsichtigen bzw. unerforschten Raumsektor, auf den Klingonen und Tholianer ein Auge geworfen haben. Diese Rassen waren in diesem Zeitalter alles andere als freundschaftlich zur Föderation. Dies beweist ein Gefecht, indem ein Raumschiff der Föderation (nicht die Enterprise! ;-) ) trotz äußerst tapferem Kampf komplett zerstört wird.
In der Raumstation werden in diesem Buch ganz neue Charaktere vorgestellt, die demnächst in den nächsten Büchern weiter eine Rolle spielen. Alles glaubwürdige und interessante Personen, die teilweise ihr Schicksal hier und da zu meistern versuchen. Wie in DS9 sind ein Teil dieser Leute keine Starfleet-Angehörigen, die jedoch alle mehr oder weniger mit Starfleet zu tun haben.
Auf den ersten Blick scheint Vanguard ein Vorgänger von DS9 zu sein, ist aber nicht so! Dafür unterscheiden sich die Handlungen und die Charaktere zu sehr! Außerdem gibt es auch ein großes Rätsel über eine unbekannte Lebensform, dessen Forschung die wahre Mission der Föderationsbasis darstellt. Daher macht das neue Startrek-Buch richtig Appetit zum Lesen! Ein bisschen Action, ein bisschen Spionage, ein bisschen Politik, aber gut zusammengemischt! Man darf nun auf die folgenden Vanguard-Bücher gespannt sein!
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