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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
12
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Kennen Sie den Unterschied, zwischen einem Hörbuch und einem Hörspiel? - Eigentlich logisch: Ein Hörspiel wird von einem Ensemble von Sprechern gesprochen; d.h. 2 Sprecher würden schon ein Hörspiel ausmachen. Ein Hörbuch wird "nur" von einem Sprecher vorgelesen. - Was aber, wenn man nur EINEN SPRECHER hat, der ein Buch vorliest und das ganze klingt trotzdem wie ein ganzes Ensemble an Sprechern? - Klarer Fall von "Jochen Malmsheimer liest"!

DER KÖNIG AUF CAMELOT - DAS SCHWERT IM STEIN (Teil 1 von 4, einer Serie!) ist so ein "Hörspiel-Buch".
Leider habe ich das gleichnamige Buch von T.H. White nie gelesen, noch davon gehört, werde das aber nachholen, denn die bezaubernde Geschichte von Kay, der irgendwann zu Sir Kay wird und potentieller Nachfolger des Königs ist und Wart, der seinen Namen einer Warze zu verdanken hat und Kays Knappe wird, nimmt den Leser - oder hier Hörer - mit auf eine unendlich faszinierende, abenteuerliche Reise! Und dieses Hörbuch ist erst der Beginn der Reise ...

Wovon handelt dieses Abenteuer denn überhaupt?
Wart wird vom Zauberer Merlin in die Lehre genommen. Er lernt bei den Fischen das Schwimmen, bei den Falken besteht er eine nervenkitzelige Mutprobe. Bei den Ameisen erfährt er, dass es was für sich hat, ein eigenständiges Individuum zu sein und bei den Graugänsen lernt er nicht nur das Fliegen, sondern auch sehr viel darüber, dass es man sogar in großen (Reise-) Gruppe gänzlich ohne Egoismus und Streit auskommt; vor allem aber, dass es keine Grenzen gibt. Die Eule Archimedes ("Huhh!?") erklärt ihm die Tücken der Sprache, bzw. die Entwicklung selbiger. Und bei seinem letzten Besuch in der Tierwelt trifft Wart einen Dachs, der ihm die Schöpfungsgeschichte in Kurzform erzählt und vorher stolpert er quasi noch über Sweenigel, einen Igel, der ihm aus Angst gefressen zu werden zur Ablenkung einige Lieder vorsingt. [Anmerkung d. Verfasserin: Eine Stelle im Hörbuch, die auch nach dem zehnten Mal Anhören noch nicht langweilig wird. Die Igel-Stimme - das MUSS man sich anhören!]
Natürlich geht's bei so einem Abenteuer auch um Bogenschießen und Tjosten. Es gibt eine unheimlich spannende Sauhatz. Robin Hood hieß eigentlich Robin Wood und wie man Morgan le Fay austrickst, erfahren wir auch! Wir lernen skurrille Gestalten, wie König Pellinore ("Wie, häh!!?") kennen, der seit Ewigkeiten kein weiches Bett mehr gesehen hat, weil er das sagenumwobene Aventiurentier jagt. Sir Grummore Grummursum, Master Twyti und den steinalten Master Passelewe, der zum Glück nicht das komplette 20 strophige Gedicht zu Ehren des alten König Cole vorträgt bei der Feier am Vortag des Boxing Day. - - - Zu guter letzt geht's auch noch - wie der Titel ja verrät - um das Schwert im Stein!

Die Geschichte ist keine Minute langweilig und birgt extrem viel Weisheit in sich. Leider sind die Tracks auf den CDs oft ziemlich lange; exakt so lange wie die Kapitel im Buch. Das hat den Vorteil, dass man Kapitel für Kapitel hören kann, ohne dass man die Geschichte zerreißt. Minimaler Nachteil ist aber, dass man manchmal gezwungen ist einen Track mitten drin abzubrechen und dann wieder zur bekannten stelle zurückzufinden; wobei man einige Kapitel gar nicht oft hören kann, so sehr strotzen sie vor Witz, Sprachwitz und Hintersinn, bzw. so lehrreich und klug sind die Abenteuer, die T.H.White da verfasst hat.

Neben dem Hörbuch "Die Brautprinzessin" (ebenfalls gelesen von J. Malmsheimer) ist das mit Sicherheit das Beste an Jugend- bis Erwachsenentauglicher Hörbuch-Kost, das man zur Zeit bekommen kann [Anm.d.Verf.: Na, mit ein paar Ausnahmen von den Sachen, die Harry Rowohlt so (vor)liest. ;-]

Eine un-be-ding-te Empfehlung! Und eine extra Empfehlung für alle (Große und Kleine), die die Artus-Sage und alle Geschichten um Merlin, Robin Hood, Morgan leFaye und die Ritter der Tafelrunde bereits kennen!
Ein spektakulär klug-klanggewaltiges Hörerlebnis! Jeden einzelnen Cent doppelt wert. Versprochen!

Man darf gespannt sein auf den weiteren Verlauf der Geschichte(n).
Bisher sind Teil 1 bis 3 der Hörbuch-Serie erschienen. (Teil 1 - Das Schwert im Stein / Teil 2 - Die Königin von Licht und Dunkelheit / Teil 3 - Der missratene / Teil 4 - Die Kerze im Wind)

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auf meiner persönlichen Horchlatte: ***** (+ weitere 5 gefühlte Sterne!)
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Kennen Sie den Unterschied, zwischen einem Hörbuch und einem Hörspiel? - Eigentlich logisch: Ein Hörspiel wird von einem Ensemble von Sprechern gesprochen; d.h. 2 Sprecher würden schon ein Hörspiel ausmachen. Ein Hörbuch wird "nur" von einem Sprecher vorgelesen. - Was aber, wenn man nur EINEN SPRECHER hat, der ein Buch vorliest und das ganze klingt trotzdem wie ein ganzes Ensemble an Sprechern? - Klarer Fall von: Jochen Malmsheimer liest!

DER KÖNIG AUF CAMELOT - DAS SCHWERT IM STEIN (Teil 1 von 4, einer Serie!) ist so ein besonderer Fall "Hörspiel-Buch", den man kaum mit ein paar Worten und vor allem hoch genug loben kann.

Leider habe ich das Buch von T.H. White nie gelesen, noch davon gehört, werde das aber nachholen, denn die bezaubernde Geschichte von Kay, der irgendwann zu Sir Kay wird und potentieller Nachfolger des Königs ist und Wart, der seinen Namen einer Warze zu verdanken hat und Kays Knappe wird, nimmt den Leser - oder hier Hörer - mit auf eine unendlich faszinierende, abenteuerliche Reise!

Wovon handelt dieses Abenteuer denn überhaupt?
Wart wird vom Zauberer Merlin in die Lehre genommen. Er lernt bei den Fischen das Schwimmen, bei den Falken besteht er eine nervenkitzelige Mutprobe. Bei den Ameisen erfährt er, dass es was für sich hat, ein eigenständiges Individuum zu sein und bei den Graugänsen lernt er nicht nur das Fliegen, sondern auch sehr viel darüber, dass es man sogar in großen (Reise-) Gruppe gänzlich ohne Egoismus und Streit auskommt; vor allem aber, dass es keine Grenzen gibt. Die Eule Archimedes ("Huhh!?") erklärt ihm die Tücken der Sprache, bzw. die Entwicklung selbiger. Und bei seinem letzten Besuch in der Tierwelt trifft Wart einen Dachs, der ihm die Schöpfungsgeschichte in Kurzform erzählt und vorher stolpert er quasi noch über Sweenigel, einen Igel, der ihm aus Angst gefressen zu werden zur Ablenkung einige Lieder vorsingt. [Anmerkung d. Verfasserin: Eine Stelle im Hörbuch, die auch nach dem zehnten Mal Anhören noch nicht langweilig wird. Die Igel-Stimme - das MUSS man sich anhören!]
Natürlich geht's bei so einem Abenteuer auch um Bogenschießen und Tjosten. Es gibt eine unheimlich spannende Sauhatz. Robin Hood hieß eigentlich Robin Wood und wie man Morgan le Fay austrickst, erfahren wir auch! Wir lernen skurrille Gestalten, wie König Pellinore ("Wie, häh!!?") kennen, der seit Ewigkeiten kein weiches Bett mehr gesehen hat, weil er das sagenumwobene Aventiurentier jagt. Sir Grummore Grummursum, Master Twyti und den steinalten Master Passelewe, der zum Glück nicht das komplette 20 strophige Gedicht zu Ehren des alten König Cole vorträgt bei der Feier am Vortag des Boxing Day.
Zu guter letzt geht's auch noch - wie der Titel ja verrät - um das Schwert im Stein!

Die ganze Geschichte ist keine Minute langweilig und birgt extrem viel Weisheit in sich. Leider sind die Tracks auf den CDs oft ziemlich lange; xakt so lange wie die Kapitel im Buch. Das hat den Vorteil, dass man Kapitel für Kapitel hören kann, ohne dass man die Geschichte zerreißt. Minimaler Nachteil ist aber, dass man manchmal gezwungen ist einen Track mitten drin abzubrechen und dann wieder zur bekannten stelle zurückzufinden; wobei man einige Kapitel gar nicht oft hören kann, so sehr strotzen sie vor Witz, Sprachwitz und Hintersinn, bzw. so lehrreich und klug sind die Abenteuer, die T.H.White da verfasst hat.

Neben dem Hörbuch "Die Brautprinzessin" (ebenfalls gelesen von J.Malmsheimer) ist das mit Sicherheit das Beste an Jugend- bis Erwachsenentauglicher Hörbuch-Kost, das man zur Zeit bekommen kann [Anm.d.Verf.: Na, mit ein paar Ausnahmen von den Sachen, die Harry Rowohlt so (vor)liest. ;-]

Eine un-be-ding-te Empfehlung! Und eine extra Empfehlung für alle (Große und Kleine), die die Artus-Sage und alle Geschichten um Merlin, Robin Hood, Morgan leFaye und die Ritter der Tafelrunde bereits kennen!
Ein spektakulär klug-klanggewaltiges Hörerlebnis! Jeden einzelnen Cent doppelt wert. Versprochen!

Man darf gespannt sein auf den weiteren Verlauf der Geschichte(n). Hier die komplette Serie als Hörbuch:

Der König auf Camelot. Teil 1: Das Schwert im Stein
Der König auf Camelot. Teil 2: Die Königin von Luft und Dunkelheit
Der König auf Camelot. Teil 3: Der missratene Ritter
Der König auf Camelot, Teil 4: Die Kerze im Wind

5 Sterne. Mehr geht leider nicht. 500 Sterne würden diesem Stimmspektakel viele eher gerecht werden.

*****
Eine Bitte zum Schluss: Sollte die Bewertung geholfen haben, würde ich mich über eine Bewertung (hilfreich?) freuen. Auf diese Art kann der Rezensent erfahren, ob ausführliche Erfahrungen/ Berichte gelesen werden. Dankeschön.
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am 8. Mai 2010
"Der König auf Camelot. Teil 1: Das Schwert im Stein" von T.H. White: Das ist im Prinzip die Arthus-Saga, auch wenn sie mit mit der bekannten, üblichen Erzählung nur noch wenig zu tun hat. Es handelt von dem kleinen Jungen Arthur, der Art oder auch Wart (= Warze) genannt wird und auf einer Burg lebt. Doch er ist der illegetime Sohn des Burgherren und deshalb nur mit einer "Karriere" als Knappe rechnen darf. Bald bekommt er einen neuen Hauslehrer, Merlin, und erlebt in einigen kleinen Episoden kleine Abenteuer. Er verirrt sich eine Nacht lang im Wald; wird für eine Nacht ein Falke; trifft Robin Hood (Verzeihung - Wood!) und noch so einiges.
Es handelt sich um einen Fantasy-History-Comedy-Mix. Alte Sagen (Artus, Merlin, Robin Hood, Feen) werden auf humorvolle und satirische Art gemixt und neu interpretiert. Allerdings funktioniert es auch als "normales" Fantasy-Hörbuch für Kinder, denke ich, auch wenn die vermutlich einiges "auf-die-Schippe-nehmen" nicht verstehen werden. Vielleicht etwas für Liebhaber von Terry Pratchett! Seine (Hör)Bücher etwa "Ab die Post" oder "Schöne Scheine" funktionieren ja ähnlich.
Ab und zu finde ich das Hörbuch etwas langatmig, was an den einzelnen Episoden liegt; es scheint keinen wirklichen Handlungsstrang zu geben. Auch die über-,überlangen Tracks (20 Minuten scheinen Minimum zu sein) sind ein Minuspunkt. Deswegen bin ich mir auch noch nicht sicher, ob ich den 2. Teil hören werde.
Auf der anderen Seite ist "Das Schwert im Stein" schon amüsant. Und wer allein schon 10 Sterne verdient, ist der Sprecher, Jochen Malmsheimer, der wirklich ein Ein-Mann-Hörspiel hinlegt, wie es in einer Rezension heißt. Jeder Charakter hat seine eigene, unverwechselbare Stimme - toll! Allerdings muss man den Ruhrpott(?)dialekt mögen, durch den das Hörbuch noch weniger ernst wirkt.
So, wer nach der Kindheit von König Arthus auch mal einen Blick in die Kindheit und Jugend Merlins werfen möchte, dem empfehle ich die Buchreihe von T.A.Barron (1. Buch: "Merlin. Wie alles begann"). Sie gibt es auch als Hörbücher. Sind allerdings viel ernster als "Der König auf Camelot".
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am 8. Januar 2007
Ich kenne Jochen Malmsheimer schon seit dem Comedy-Duo "Tresenlesen", in der er mit einer Mannigfaltigkeit an Sprache und Charakter-Stimmen besticht. Aber das war noch keine Lesung eines Buches. Dann kam "Die Brautprinzessin" und von da an kann ich sagen es ist eine Meisterleistung, wie Malmsheimer jedem einzelnen Charakter eine Seele nur mit seiner Stimme einhaucht. Dies Setzt sich nun hier fort.

In "'Der König auf Camelot, Das Schwert im Stein"' erzählt Jochen Malmsheimer sozusagen die Vorgeschichte der Artus-Sage aus einem Blickwinkel, wie ich ihn noch nicht kannte. Die "alte" etwas mit Staub besetzte Sage erstrahlt hier in einem neuen, frischen Licht und macht Lust auf mehr. Das bei einer alten Sage ungewohnte Einstreuen moderner Technik und Sichtweisen wird durch die Gestalt des Zauberers Merlin legitimiert, der a) die Zeitreise beherrscht, und b) rückwärts lebt'. Sprich er wird mit Jahr zu Jahr jünger und hat die moderne Zeit schon längst hinter sich, als er dem jungen Artus über den Weg läuft. Daher kann er auch die Zukunft' also seine Vergangenheit vorhersagen.

Ich habe die 6 CDs an zwei Tagen verschlungen und bin gerade im Begriff mit das zweite Hörbuch zu bestellen.
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am 11. Februar 2006
Hier hat der Verlag richtig gemacht, was man richtig machen kann - schöne Verpackung und edles Design. Doch auch der Inhalt hält, was das Drumherum verspricht. Mit Jochen Malmsheimer wurde ein Topmann verpflichtet, der der ohnehin originellen Story (die Arthur Saga dient lediglich als Rahmengeschichte) eine gehörige Portion Tiefgang verleiht. Malmsheimer bringt es fertig, mit Wortwitz durch verschiedene Stimmen und Stimmungen den Hörer auf eine mehrstündige Reise ins Reich von Merlin & Co. zu entführen. Dabei steht alles unter dem Motto "tongue firmly in cheek", vor allem, wenn der erwähnte Zaubermeister auftritt. Eine bessere Art der Entspannung und optimaler Unterhaltung geht nicht!
K. Brockschmidt/ Rock It! Magazine
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am 31. August 2006
Zuerst war ich ja sehr skeptisch, denn das Thema ist wirklich schon recht ausgelutscht und ein Thema zu dem es eigentlich schon zu viel gibt als Hörbuch zu verlegen... riskant.

Meine Befürchtung wurde aber gleich nach 10 bangen Minuten zerstreut. Neben der schönen Aufmachung des Covers und sechs auch nett aufgemachten CDs mit fast acht Stunden Spielzeit, besticht der erste Teil der Saga mit viel Phantasie. Hier wird quasi die Vorgeschichte erzählt, in der die eigentliche Sage nur als Rahmen gesehen werden darf. Wer hier authentisches Geschehen hören will, wird enttäuscht, denn hier wird mit modernen Mitteln, ohne die mittelalterliche Stimmung zu rauben eine lustige Mär erzählt in der Lehrmeister Merlin den jungen Wart, der später zu König Arthur wird durch viele magische Abenteuer führt. Merlin, der die Zeitreise beherrscht wartet dort mit allerlei modernen Errungenschaften auf und auch alle anderen Charaktere sind liebevoll bis ins schrullige Detail durchgestaltet. Ich habe selten bei einem Hörbuch soviel geschmunzelt und gelacht.

Bleibt zu hoffen, dass die folgenden Teile ähnlich phantasievoll werden.

STALKER.cd
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am 17. Januar 2013
Eine ernstzunehmende Version des Artusmythos sind die vier (und es gibt glaube ich noch einen fünften, unvollendeten Teil) "König auf Camelot"-Bücher wohl nicht. Dafür sehr unterhaltsam und in ihrer manchmal etwas aufgedrehten Parodie näher am Mittelalter als viele schwülstige Sagenerzählungen. Insgesamt ist es eine moderne Fassung einer historischen Sage. Deshalb lehnt sie sich natürlich an das Original an.und berichtet über Berichte über Lanzenkämpfe, Falknerei oder Aventüren. Das Thema sollte einem schon liegen, damit man die Ironie genießen kann, mit der dies alles liebevoll durch den Kakao gezogen wird.

Diese ironische Brechung eines großen historischen Stoffes – etwa durch Merlin, der gegen den "normalen" Zeitlauf lebt und dem deshalb schon mal versehentlich ein Zylinder auf dem Kopf erscheint – ist kongenial gelesen von Jochen Malmsheimer - dem GROSSEN Jochen Malmsheimer, der wunderbar ist und wunderbar liest. Und quietscht und bellt und faucht und wimmert, stammelt und stottert und die ganze Erzählung fast szenisch umsetzt.
Großartig!
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am 19. Oktober 2014
Toller erster Teil der Quarologie von Jochen Malmsheimer.
Arthus und seine Mannen einmal ganz anders.
Ist absolut empfehlenswert. Viele Hörstunden mit Genuss.
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am 4. April 2010
Das sieht man mal wieder, dass Hörbücher relativ subjektiv bewertet werden oder die anderen super-positiven Rezensionen wurden definitiv von persönlichen Freunden/Fans von Herrn Malmsheimer eingestellt. Auch ich kenne Malmsheimer als Kabarettist und kann mir nach dem Hörbuch nicht vorstellen, dass er eine Ausbildung als Schauspieler hat. Seiner Sprache hört man doch relativ stark den Ruhrpotteinschlag an. Seine Sprechweise empfinde ich als bellend und bei normaler Lautstärke als recht schwer verständlich. Sicher hört sich bei ihm manche "Figur" recht lustig an, aber: Mann, Sohn und ich fanden das Zuhören ausgesprochen anstrengend. Ich empfehle dringend vorm Kauf die Hörprobe anzuhören oder gleich Hörbücher von Martin Baltscheid, Peter Lohmayer oder Rufus Beck; von denen wir die größten Fans sind.
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2012
Malmsheimer passt sich dem Buch kongenial an. Er ist ebenso rüd, ebenso tiefsinnig, ebenso ironisch und läßt keinen Treppenwitz aus.
Ich kenne keinen, der es besser vorlesen kann. Ich kann mir nicht mal jemanden vorstellen, der es besser vorlesen könnte...
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