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am 3. Juli 2004
Dieses Buch ist so aufbereitet, dass sich für den Leser ein grüner (siehe Buchbindung) Faden durch das Leben und Werk von Paul Feyerabend zu ziehen beginnt. Ausschnitten aus Feyerabends Werken (Die Wissenschaft in einer freien Gesellschaft, Das Problem der Existenz theoretischer Entitäten, Über Erkenntnis, Wider den Methodenzwang, Der Galileiprozess, Bemerkungen zur Geschichte und Systematik des Empirismus, Platonische Phantasien, Wissenschaft als Kunst, Die Kolonisation der Vielfalt) ist eine Biographie in 4 Teilen zwischengeschaltet. Das Buch enthält zusätzlich neben einem Interview auch Fotos, abgedruckte Postkarten und markige Zitate ("Gegen die Vernunft habe ich nichts, ebensowenig wie gegen Schweinebraten. Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten.").
Wer also nicht gewillt ist, sämtliche Ergüsse des gebürtigen Wieners, Begründers des vielzitierten "Anything goes", zu lesen, dem sei diese sympathische Ausgabe ans Herz gelegt. Das Buch ist eigenwillig gebunden (siehe grüner Faden), nämlich so, dass man es aufklappen kann, ohne, dass es von selbst wieder zuklappt.
Kurz zu Paul Feyerabend:
Die schillernde Wissenschafter-Persönlichkeit wurde 1924 geboren und starb 1994. Er revolutionierte mit seinem Hauptwerk "Wider den Methodenzwang" (1976) die Wissenschaftsphilosophie. Mit seinem Ansatz wandte sich Feyerabend gegen Sir Karl Popper, der damals auf diesem Gebiet führend war. Feyerabend stellte infrage, dass Wissenschaft und Rationalität gleichzusetzen seien. Er konstatiert, dass Fortschritt oft erst dann entstünde, wenn methodologische Regeln der Wissenschaft gebrochen, und nicht etwa eingehalten werden. Auch machtpolitische Aspekte seien in Überlegungen zu Wissenschaft und Fortschritt einzubeziehen.
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am 11. Dezember 2016
Paul Feyerabend erinnert mich in seinen Erzählungen oftmals sehr an Roland Girtler. Menschen die mit ihrer speziellen Art Forschung zu betreiben trotzdem auf dem Teppich des möglichen bleiben!
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am 31. Januar 2010
Daß Feyerabend in der Wissenschaft totgeschwiegen wird hat Gründe. - Daß die Wissenschaftler heute die Rolle der Inquisition übernmmen haben, hat damit zu tun. Wer Feyerabends Bücher liest, wird diesen neuen "Dominikanern" besser auf die Finger schlagen können.
Volker H. Schendel - MR a.D.
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